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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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102 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 31, 2025 16:00

Wer nicht lebt, kann nicht lachen!

Hoppala!
Lebt denn der Mensch, welcher sich aus Flucht vor schlechten Familienverhältnissen oder einfach aus Langeweile zum billigen Lakeien seiner Brennholzkundschaft macht überhaupt?
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon holzerhobby » Mi Dez 31, 2025 16:40

Manche machen Geld mit der Luft zwischen den Stämmen, wenn LKW Ladungen mit Stämmen verkauft werden.
Heute im Kleinanzeigenblatt hier, 4/5 m lang, Buche Esche Ster ab 65€ frei Haus.
Weiter oben Balkenkappabschnitte35 € srm.

Komisch, dass manche Holzfrächter nebenbei einen Brennholzhandel haben…
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Höffti » Mi Dez 31, 2025 17:36

Obelix hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben: ... Man kann aber auch allesso hinrechnen, dass man am besten den ganzen
Tag auf dem Sofa liegen bleibt, weil sich nix rentiert. ...

Es gibt jede Menge Hilfsjobs, wo Du offiziell ca. 15 €/Std. von einem Arbeitgeber bekommst, auch wenn Du keine 40 Std./Woche machst.
Dann gibt es jede Menge hilfesuchende Privatleute für alle möglichen Tätigkeiten, wo Du 20, 25, 30 € die Std. auf die Hand bekommst,
wenn Du Ihnen z.B. 2 Std. den Garten umgräbst, den Rasen mähst usw.

Höffti hat geschrieben: ... Wenn die Maschinen eh schon da sind ...

... mußt Du sie trotzdem mit dem Maschinenstundensatz rechnen. Vom Betriebshilfstdienst gibt es alle 2 Jahre ein kleines Heftchen,
in dem man die aktuellen Sätze für Traktoren, Anbaugeräte, Maschinen bis hin zur Motorsäge usw. nachschlagen kann.

Höffti hat geschrieben: ... bei der Waldarbeit Restholz in größeren Mengen anfällt, dann kommt vermutlich der eine oder andere auch mit
günstigeren Brennholzpreisen klar.

Trotzdem muss es sich rechnen. Es bringt nichts, Arbeiten zu vollrichten, wo man unterm Strich Geld dabei legt.
Dann lieber vorher mal überlegen und rechnen. Die Alternative ist ja nicht "auf die faule Haut legen", sondern "eine andere Arbeit
annehmen".
Buchführen und Mehrwertsteuer abführen musst Du auch. Und das kostet Aufwand.
Wenn Du es im größeren Rahmen machst, zahlen schon mal Kunden nicht oder nehmen Dir das Brennholz nicht ab und Du kannst
damit zurück fahren. Das muss man alles einrechnen. Auch Schäden beim Abladen am Eigentum des Käufers usw.

In den tiefen des Forums wurde oft genug vorgerechnet, wie man den Brennholzpreis kalkuliert.

Den Preis von Hobby-Brennholzmach-Anbietern aus Kleinanzeigen kann man sicherlich nicht nehmen. Du willst ja,
das etwas übrig bleibt und machst vermutlich nicht nur Brennholz, um als Hobby vom 40-Std.-Bürojob zu entspannen?

Bei Preisen von 150 €/srm. (Schüttraummeter, Buche klein geschnitten, gespalten, außen am Kipper gemessen, inkl. MwSt.)
könnte ich mir vorstellen das das in den lohnenden grünen Bereich geht. Bei Preis von unter 100 €/srm. schließe ich das aus. Da
macht man rote Zahlen und es ist reines Hobby, bei dem man Geld dabei legt.

Fichte ist nochmals ganz anders zu sehen. Aber da sind die Preise so versaut, da ist es überflüssig drüber nachzudenken.


Mich betrifft das nur am Rande. Mache Brennholz nur für Familieitgliedet und Bekannte.
Dank eigen Hacker wandert das Meiste da durch. Macht am wenigsten Arbeit und gibt aktuell gutes Geld.

Aber ich wollte nur damit sagen, dass es Menschen gibt, die nicht jeden Handgriff und jede Maschine rechnen.

Und falls ihr alle recht habt, dann gehen diese Menschen eh alle früher oder später Pleite...
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 31, 2025 17:51

Ich habe tatsächlich schon einige Glücksritter der Brennholzbranche pleite gehen gesehen und da auch als ehrlich kalkulierter Zulieferer Federn lassen müssen... :roll:
Am Anfang klappt alles gut, dann sind sie plötzlich bei Anlieferung verhindert und zahlen immer weiter verspätet und irgendwann .....
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 240236 » Mi Dez 31, 2025 18:04

Ich habe mir letzte Woche 50 Rm (4 u. 5m lang) Eschenholz zum Hacken gekauft. weil sie schon trocken und billig sind. 3 km von mir weg für 50€ ab Polter :lol: . Zwischen 52 und 70€/Rm wird bei uns ofenfertiges Brennholz verkauft. Für diesen Preis mache ich so viel wie geht Industrieholz
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Fr Jan 02, 2026 8:27

Hallo!
Ein schlauer Brennholzhändler bei uns sieht ein Angebot im Baumarkt, kauft darauf hin einen ganzen LKW-Zug. Alles schöne Scheite auf Einweg-Paletten, dummerweise war das Holz frisch. Der Vater schüttete alles auf einen Haufen zum Trocknen, was dringend nötig war. Mit der ganzen Umpackerei, wo ist dort noch ein Gewinn?
Viele haben arbeiten gelernt, aber beim Rechnen hab ich meine Zweifel? Dann kommen noch Welche, dein Holz hat geraucht, war sonnenverbrannt, äusserlich grau von der Wetterseite her, usw. alles um den Preis zu drücken. Geiz ist einfach geil!

mfg Steyrer8055
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Ronnie » Fr Jan 02, 2026 8:31

Nüüü,

Brennholz muss 2 Kriterien erfüllen:

1. trocken sein
2. die menge muss stimmen

Mehr ist nicht nötig, man muss kein Furnierholz zu Brennholz machen, nur damit der Endkunde was schönes hat.

Und wie gesagt, den Preis muss jeder für sich selbst rechnen, den kann man nicht allgemein halten.

Guddie Ronnie
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Falke » Fr Jan 02, 2026 10:52

Steyrer8055 hat geschrieben:Hallo!
Ein schlauer Brennholzhändler bei uns sieht ein Angebot im Baumarkt, kauft darauf hin einen ganzen LKW-Zug. Alles schöne Scheite auf Einweg-Paletten, dummerweise war das Holz frisch. Der Vater schüttete alles auf einen Haufen zum Trocknen, was dringend nötig war. Mit der ganzen Umpackerei, wo ist dort noch ein Gewinn?

Das versteh' ich nicht - warum alles auf einen Haufen schütten? :shock:
Brennholz trocknet doch auf Paletten geschlichtet ganz wunderbar. Oder?

A.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Fr Jan 02, 2026 12:42

Ronnie hat geschrieben:Nüüü,

Brennholz muss 2 Kriterien erfüllen:

1. trocken sein
2. die menge muss stimmen

Guddie Ronnie


1. bei Auslieferung trocken genug sein ...

weil ich weiß nicht was der Kunde , nach dem ich das Brennholz bei Ihm abgekippt habe, mit Diesem anstellt.... :wink:


Steyrer8055 hat geschrieben:....Dann kommen noch Welche, dein Holz hat geraucht, war sonnenverbrannt, äusserlich grau von der Wetterseite her, usw. alles um den Preis zu drücken. Geiz ist einfach geil!

mfg Steyrer8055


Eigentlich muß Brennholz nur eine Eigenschaft erfüllen......brennen.
Ästhetik hat auf obengenannte Eigenschaft wenig bis gar keinen Einfluß.
Aber ich kenn Sie auch bzw. einmalig , die Brennholztetrisspieler .... wo wir wieder bei der Menge sind.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
beihei
 
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Höffti » Fr Jan 02, 2026 12:59

Bei Diskussionen bzgl. Menge hilft vermutlich der Verkauf in Schüttraummeter und vorheriges Nachmessenlassen beim Abkippen.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Fr Jan 02, 2026 19:45

Hallo langholzbauer!
Die Trocknung ist schon eine relevante Frage, mehr Arbeit?
Z. B. Hartholz (Esche) am Stock 25,-€/Fm, Bringung in SW Länge 40,-€/Fm, so nun ist es am Weg. Säge es mit der KS auf 1m Stücke KS nehm ich an 4,-€/Rm, spalten mit Senkrecht-Spalter 25,-€/Rm, auf den Wagen/Mulde laden, zu Hause auf die Spältenbeig legen, 1 Jahr abgedeckt trocknen. Von der Beig nehmen sägen auf der Wippkreissäge 1. Schnitt 4,-€/Rm, jeder weiterer 3,-€/Rm, das sind bei 33er Scheiten 10,-€/Rm, sägen u. spalten war der Preis schon vor 15 Jahren. Nun kommt zu dem die Lohnkosten dazu.
Laut offizieler Preisliste, wonach sich alle im Land richten ist 1 Rm HH 33er Scheite 152,-€ u. WH 33er Scheite 107,-€ bis 6 Rm, Feuchte unter 20%.
Grunglage vom Maß: 1 Rm Spälten, ist 0,85 Rm 33er Scheite geschlichtet, ist 1,4 Srm!

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Fr Jan 02, 2026 20:40

Dann rechne mal ab Rückeweg durchmechanisiert.
RW sammelt die Fixlängen ein und fährt sie im Idealfall ohne Zwischenpoltern direkt zum Holzplatz.
Dort schneidet der Sägespalter bei Bedarf direkt auf den Anhänger.
Die Scheite können auch beim Verbraucher trocknen.
Dann kann der gut ausgerüstete Brennholzdienstleister je nach Entfernung ab ca. 25€ aufwärts Kosten am Schüttraummeter + den Holzwert Gewinn machen.
Überstärken kann man direkt beim Abladen vorspalten oder aussortieren und weiterverkaufen.
Dann sind es auch keine 10€ zusätzlich.
Ob er diese günstigen Gestehungskosten an die Kundschaft weiter gibt, bleibt sein Geheimnis.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Sa Jan 03, 2026 9:10

Hallo langholzbauer!
Ich habe 2 Kunden die 1 Jahr vorraus den Vorrat anlegen. Bei Denen kann das Holz trocknen, alle Anderen wollen das Holz unter 20% heiztrocken. Mein Maschinen-Park ist ganz einfach ausgelegt. Für einen SSA u. deren Beschickung u. Sacklagerung u. deren Logistik, hätte ich nicht den Platz u. Gelände. Schöne Holzbeigen im Wald bereiten mir unruhigen Schlaf.
Niemand nimmt dir liegendes Holz im Wald. Erst wenn der Polter o. gespaltene Beig am Weg liegt, ist es verlockend sich zu bedienen.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Oberpfälzer » Sa Jan 03, 2026 11:27

Nachbar hat vor ein paar Wochen der Kundschaft wie vereinbart einen Kipper vor die Garage hingekippt, dann konnte er es ein paar Stunden später wieder aufklauben, weil die keine 33cm Scheite in den Ofen gebracht haben... n8

Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn mir überhaupt einer Brennholz abkauft. Sägen tue ich es nicht, da ist mir die Zeit zu schade, aber grob gespaltene Meterstücke (Fichte, Lärche) aus Durchforstung oder Käferholz geb ich gerne für 25 Euro den RM ab. Nach ein paar Jahren Lagerung brennt es ja auch nicht mehr gescheit, dann soll es lieber einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.

Aber ganz selten, dass überhaupt mal einer danach fragt. Die, die mit Holz heizen, machen das Brennholz meistens selbst.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Redriver » Sa Jan 03, 2026 12:40

Hallo Oberpfälzer,
sei mir nicht böse , aber das was du da machst ist dumm , warum, las es im Wald dann hast du wenigstens die Biomasse zur Humusbildung und keine Arbeit damit. Wer gespaltenes Holz trocken für 25€ verkauft dem ist wirklich nicht zu helfen, wenn ich lese nach ein paar Jahren brennt es nicht mehr richtig, das löst bei mir nur Kopfschütteln aus. Aber jeder wie er will, wir haben hier auch so einen Kanidaten der hat auch so 200Rm aufgeschichtet lässt es 5 Jahre verregnen und dann kommt es in den Ofen. Muß aber mit 75 Jahren noch Holz machen, am besten beim Nachbarn oder im Nebel im Staatsforst, einfach nur dumm, aber der findet auch seinen Meister, und ich wünsche dem das er mal paar 1000€ Strafe bezahlt. Wir haben einen jungen Förster der ist da rigoros , auch richtig so.
Also bevor ich mich füe 25€ abmühe bleib ich am Sofa.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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