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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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102 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon MikeW » Mi Dez 31, 2025 0:11

Beim Brennholz Verkauf verrechnen sich leider Viele gern.
Auch bei Nutzung von Stammholz aus dem eigenen Wald ist analog dem Zukauf der Holzpreis anzusetzen.
Transport zum Aufarbeitungsplatz
Aufarbeitung
Lagerflächen
Maschinenkosten (Traktor, RW odgl., Sägespalter oder Spalter und Wipp- oder Tromnelsäge, etc)
evtl Trocknung
Verladung auf dss Lieferfahrzeug und Lieferung
Lohnansatz (nicht nur 15 Euronen sondern realistisch)
Gewinn

Das mus jeder anhand seiner Zahler rechnen.
Holz ist keine verderbliche Ware, wie z.B. Gemüse, das braucht man nicht unter Wert weggeben.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Höffti » Mi Dez 31, 2025 8:29

MikeW hat geschrieben:Beim Brennholz Verkauf verrechnen sich leider Viele gern.
Auch bei Nutzung von Stammholz aus dem eigenen Wald ist analog dem Zukauf der Holzpreis anzusetzen.
Transport zum Aufarbeitungsplatz
Aufarbeitung
Lagerflächen
Maschinenkosten (Traktor, RW odgl., Sägespalter oder Spalter und Wipp- oder Tromnelsäge, etc)
evtl Trocknung
Verladung auf dss Lieferfahrzeug und Lieferung
Lohnansatz (nicht nur 15 Euronen sondern realistisch)
Gewinn

Das mus jeder anhand seiner Zahler rechnen.
Holz ist keine verderbliche Ware, wie z.B. Gemüse, das braucht man nicht unter Wert weggeben.


Man kann aber auch allesso hinrechnen, dass man am besten den ganzen Tag auf dem Sofa liegen bleibt, weil sich nix rentiert.

Wenn die Maschinen eh schon da sind, und bei der Waldarbeit Restholz in größeren Mengen anfällt, dann kommt vermutlich der eine oder andere auch mit günstigeren Brennholzpreisen klar.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 240236 » Mi Dez 31, 2025 9:16

Das stimmt schon. Da kauft man sich dann einen 300PS Schlepper, weil man ihn für ein paar Stunden braucht. Dann kommt jemand und dem mache ich es dann zu einem Lau, weil der Schlepper sowieso in der Halle steht. Höffti, du hast mir privat doch geschrieben: Betriebswirtschaft ist nicht deine Stärke. Deine aber in diesem Bereich sicher aber auch nicht :oops:
Zuletzt geändert von 240236 am Mi Dez 31, 2025 9:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon MikeW » Mi Dez 31, 2025 9:35

Höffti hat geschrieben:
MikeW hat geschrieben:Beim Brennholz Verkauf verrechnen sich leider Viele gern.
Auch bei Nutzung von Stammholz aus dem eigenen Wald ist analog dem Zukauf der Holzpreis anzusetzen.
Transport zum Aufarbeitungsplatz
Aufarbeitung
Lagerflächen
Maschinenkosten (Traktor, RW odgl., Sägespalter oder Spalter und Wipp- oder Tromnelsäge, etc)
evtl Trocknung
Verladung auf dss Lieferfahrzeug und Lieferung
Lohnansatz (nicht nur 15 Euronen sondern realistisch)
Gewinn

Das mus jeder anhand seiner Zahler rechnen.
Holz ist keine verderbliche Ware, wie z.B. Gemüse, das braucht man nicht unter Wert weggeben.


Man kann aber auch allesso hinrechnen, dass man am besten den ganzen Tag auf dem Sofa liegen bleibt, weil sich nix rentiert.

Wenn die Maschinen eh schon da sind, und bei der Waldarbeit Restholz in größeren Mengen anfällt, dann kommt vermutlich der eine oder andere auch mit günstigeren Brennholzpreisen klar.


@Höffti

Falsch !
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 31, 2025 9:42

Wie die Rechnung aussieht, wenn man für zigtausend €/ha erst Wald kauft und dann das Holz aus Langeweile billig hin schenkt, würde mich schon interessieren.
Achso, da soll ja jetzt noch der 300PS- Schlepper und ein Hacker dazu kommen. :wink:

Das liest sich wie Winni mit dem 5T Raps und dem Düngerkauf auf den verstorbenen Opa.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon frafra » Mi Dez 31, 2025 10:09

nicht alles rechnet sich

oft hat der senior da spass drann ..(sei ihm vergönnt)

buche unter 120/rm würde ich nicht verkaufen
ich bin im scheitholz einfach zu teuer,da verdiene ich wo anders einfach leiter mein geld!
hackschnitzel sind so bei 28-30 eur da stell ich mich nicht zum spalter!
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Südheidjer » Mi Dez 31, 2025 10:39

Ich denke, dort wo es viel Wald gibt, gibt es auch viel Holz, was mehr oder weniger nur zu Brennholz taugt. Folglich sind die Preise in diesen Regionen niedrig.
Ich hab' eben mal bei Kleinanzeigen geschaut, was bei mir regional für gemischtes Brennholz gespalten und trocken als Preis aufgerufen wird: 65,- Euro / SRM plus Lieferung.
Was würde es mich kosten, mir einen Holzspalter zu kaufen, mich selbst in Wald zu stellen und Brennholz zu machen? Das würde sich nur rechnen, wenn ich frische Luft und Fitness-Gewinn hoch anrechnen würde.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon strokes » Mi Dez 31, 2025 11:19

Man kann die Brennholz Aufarbeitung nach Rentabilität und nach Liquidität rechnen.
Bei der Rentabilität kann man alles wegrechnen incl Lohn so wie eh bereits beschrieben.
Mann kann es sich aber auch so hin rechnen, dass wenn die Maschinen da sind, und die Zeit (statt Sofa oder mangels anderer Arbeitseinnahmemöglichkeit) vorhanden, und Lust vorhanden, man sagen könnte, ich kann jetzt 1 Woche lang nix tun, oder mir 100€/Tag verdienen. A bissl Diesel und a bissl Strom für den Spalter, das war's. Ist immer Ansichtssache. Im großen Stil muss man richtig rechnen. Im kleinen Stil kann man nach zweiter Methode auch rechnen.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon hornspee » Mi Dez 31, 2025 12:13

In unserer Gemeinde verkauft einer seit Jahren das Brennholz (Fi-ofenfertig-trocken) für 50 Euro smr. Auf meine Frage wie sich das rechnet, sagte ein anderer : Schau mal dem seine Alte an... Seitdem kann ich ihn verstehen...Der würde das Holz glaub auch verschenken- bei dem Drachen :lol:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Mi Dez 31, 2025 12:32

strokes hat geschrieben:......
Mann kann es sich aber auch so hin rechnen, dass wenn die Maschinen da sind, und die Zeit (statt Sofa oder mangels anderer Arbeitseinnahmemöglichkeit) vorhanden, und Lust vorhanden, man sagen könnte, ich kann jetzt 1 Woche lang nix tun, oder mir 100€/Tag verdienen. A bissl Diesel und a bissl Strom für den Spalter, das war's. Ist immer Ansichtssache. Im großen Stil muss man richtig rechnen. Im kleinen Stil kann man nach zweiter Methode auch rechnen.


Ich bewege immer mehr zur zweiten Methode hin und das ist auch gut so. Aber es bedeutet nicht, dass ich nun anfange das Holz "zu verschenken".

Südheidjer hat geschrieben:Ich denke, dort wo es viel Wald gibt, gibt es auch viel Holz, was mehr oder weniger nur zu Brennholz taugt. Folglich sind die Preise in diesen Regionen niedrig.
Ich hab' eben mal bei Kleinanzeigen geschaut, was bei mir regional für gemischtes Brennholz gespalten und trocken als Preis aufgerufen wird: 65,- Euro / SRM plus Lieferung.
Was würde es mich kosten, mir einen Holzspalter zu kaufen, mich selbst in Wald zu stellen und Brennholz zu machen? Das würde sich nur rechnen, wenn ich frische Luft und Fitness-Gewinn hoch anrechnen würde.


Nicht unbedingt. Wir haben hier eigentlich viel Holz. Aber der Preis ist nicht unterdurchschnittlich . Hier hebt die Städteregion Köln/ Bonn/Aachen den Preis.
Und was ist gemischtes Brennholz?
Das kann Alles sein; Buche/Eiche oder Kiefer /Fichte oder Weide /Pappel oder fröhlich untereinander gemischt sein. Ein alter Dachstuhl kann man auch noch reinmischen. :wink:
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Südheidjer » Mi Dez 31, 2025 13:16

beihei hat geschrieben:Und was ist gemischtes Brennholz?
Das kann Alles sein; Buche/Eiche oder Kiefer /Fichte oder Weide /Pappel oder fröhlich untereinander gemischt sein. Ein alter Dachstuhl kann man auch noch reinmischen. :wink:

Ich sehe gerade, daß die 65,- Euro für Kiefer frisch gelten, gemischt (Buche,Eiche,Birke,Kiefer) sind's dann 85,- Euro.
Trocken dann für Kiefer 75,- Euro und gemischt 95,- Euro / SRM.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Obelix » Mi Dez 31, 2025 13:52

Höffti hat geschrieben: ... Man kann aber auch allesso hinrechnen, dass man am besten den ganzen
Tag auf dem Sofa liegen bleibt, weil sich nix rentiert. ...

Es gibt jede Menge Hilfsjobs, wo Du offiziell ca. 15 €/Std. von einem Arbeitgeber bekommst, auch wenn Du keine 40 Std./Woche machst.
Dann gibt es jede Menge hilfesuchende Privatleute für alle möglichen Tätigkeiten, wo Du 20, 25, 30 € die Std. auf die Hand bekommst,
wenn Du Ihnen z.B. 2 Std. den Garten umgräbst, den Rasen mähst usw.

Höffti hat geschrieben: ... Wenn die Maschinen eh schon da sind ...

... mußt Du sie trotzdem mit dem Maschinenstundensatz rechnen. Vom Betriebshilfstdienst gibt es alle 2 Jahre ein kleines Heftchen,
in dem man die aktuellen Sätze für Traktoren, Anbaugeräte, Maschinen bis hin zur Motorsäge usw. nachschlagen kann.

Höffti hat geschrieben: ... bei der Waldarbeit Restholz in größeren Mengen anfällt, dann kommt vermutlich der eine oder andere auch mit
günstigeren Brennholzpreisen klar.

Trotzdem muss es sich rechnen. Es bringt nichts, Arbeiten zu vollrichten, wo man unterm Strich Geld dabei legt.
Dann lieber vorher mal überlegen und rechnen. Die Alternative ist ja nicht "auf die faule Haut legen", sondern "eine andere Arbeit
annehmen".
Buchführen und Mehrwertsteuer abführen musst Du auch. Und das kostet Aufwand.
Wenn Du es im größeren Rahmen machst, zahlen schon mal Kunden nicht oder nehmen Dir das Brennholz nicht ab und Du kannst
damit zurück fahren. Das muss man alles einrechnen. Auch Schäden beim Abladen am Eigentum des Käufers usw.

In den tiefen des Forums wurde oft genug vorgerechnet, wie man den Brennholzpreis kalkuliert.

Den Preis von Hobby-Brennholzmach-Anbietern aus Kleinanzeigen kann man sicherlich nicht nehmen. Du willst ja,
das etwas übrig bleibt und machst vermutlich nicht nur Brennholz, um als Hobby vom 40-Std.-Bürojob zu entspannen?

Bei Preisen von 150 €/srm. (Schüttraummeter, Buche klein geschnitten, gespalten, außen am Kipper gemessen, inkl. MwSt.)
könnte ich mir vorstellen das das in den lohnenden grünen Bereich geht. Bei Preis von unter 100 €/srm. schließe ich das aus. Da
macht man rote Zahlen und es ist reines Hobby, bei dem man Geld dabei legt.

Fichte ist nochmals ganz anders zu sehen. Aber da sind die Preise so versaut, da ist es überflüssig drüber nachzudenken.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon xyz » Mi Dez 31, 2025 14:40

aber wenn er zuhause nur die Frau und die Kinder auf den Nerv geht und dabei noch den neuen Sofa durchliegt und vom rumsitzen alle Knochen weh tun dann ist es besser wenn er das Holz das er hinterm Haus liegen hat auseinandersägt, spaltet und verkauft bevor der Berg zu groß wird und die Nachbarn und das Ordnungsamt auf blöde Gedanken kommt!
P.S. den Schuppen hinterm Haus vermieten geht nicht da der Mieter dann immer zur unpassender Zeit kommt und leer stehen lassen das geht ja auch nicht wie sieht das aus! Dann braucht man ja immer neuere und größere Maschinen als der Nachbar und die verlieren an Wert auch wenn man mit denen nichts macht oder noch schlimmer die gehen vom rumstehen kaputt!
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 31, 2025 15:00

Deshalb rege ich mich auch nichtmehr über Dumpingpreise auf.
Bis ca. Mitte 40 mag das sogar auch manche Ehe retten.
Denn es kommt ja Geld durch die die schöne Brennholztechnik rein.
Oft genug sieht davon weder FA noch SV etwas.
Solange davon nichts für den Lebensunterhalt benötigt wird, akzeptiert das auch die Frau.
:lol:

Wenn dann die Knochen vom Brennholz buckeln lahm werden und der Schulkamerad Dich auslacht, der die Zeit mit dem Fahrrad spazieren fuhr, als Du jeden Knüppel aus dem Wald geschleppt hast, ist es leider zu spät. :klug:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon xyz » Mi Dez 31, 2025 15:22

der Schulkamerad muss aber auch zuerst so alt werden!
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