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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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164 Beiträge • Seite 7 von 11 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Do Jan 08, 2026 9:01

Hallo beihei!
Da fehlt es aber sehr grob am Wissen der Heizkunden. Bei uns ist Birkenholz 30,-€ teurer als HH (Hartholz). Eurer Waldverband mit Hafner-Verband (Ofenbauer) hat sicher eine Broschüre aufliegen, zum "Richtig Heizen mit Holz", das weis ich von eurer FNR her.
Da der Hausbrand in "D" viel das größere Thema ist als in "A"!

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Do Jan 08, 2026 9:04

Wie es AEgro richtig beschreibt, musss das Weichlaubholz nicht raus.
Was man nicht braucht oder mit Gewinn verkaufen kann dient der Dünngung und Wasserspeicherung.
Bei genug Bodenkontakt ist das bis zur nächsten Durchforstung längst hinüber.

Ringeln macht eigentlich nur bei vorwüchsigen Protzen Sinn, die beim Umschneiden mehr Schaden, als waldbaulichen Nutzen anrichten.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon allgaier81 » Do Jan 08, 2026 9:30

Moin, da bei mir viel Birke im Wald und auf den Moorflächen wächst habe ich mir auch meine Kunden ein bisschen dahin erzogen das sie alle Birke nehmen.
Früher war das im offenen Kamin glaube ich beliebt. Buche wächst hier relativ wenig.

Ich verkaufe das für 45€/RM zusammen mit Kiefer als Stammholz am Waldrand.
Gruß, allgaier
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Do Jan 08, 2026 9:44

Hallo allgaier81!
Bei uns wärst du mit Bi nahe der 200,-€ Marke, ofenfertig/Rm.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 3607 » Fr Jan 23, 2026 8:37

....jetzt geht es wieder richtig um Brennholz. Das Angebot

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... 53-87-4114

habe ich gleich um die Ecke. Nein, nicht ich biete das an aber ich habe den Eindruck, dass so etwas meine Preisbildung etwas beeinflusst....

Grüße
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Mo Jan 26, 2026 6:56

https://www.agrarheute.com/energie/holz ... zer-638617

Ziemlich aktueller Bericht zur Preisentwicklung von Brennholz.
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 26, 2026 8:33

3607 hat geschrieben:....jetzt geht es wieder richtig um Brennholz. Das Angebot

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... 53-87-4114

habe ich gleich um die Ecke. Nein, nicht ich biete das an aber ich habe den Eindruck, dass so etwas meine Preisbildung etwas beeinflusst....

Grüße

Solche gibt es bei uns auch. Haben dann aber selbst keine Hackschnitzelheizung weil ja das Öl oder Gas so toll ist. Sowas kann ich nicht verstehen :roll:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Jan 26, 2026 8:48

Hallo!
War selbst in so einem Gremium zur Preis-Festsetzung. Der Preis gibt die Richtlinie vor, u. manche gehen darunter. Nur das sie verkaufen, u. kamen schon zum u. schimpften über den hohen Preis! So nun rechnete ich ihen ihre Leistung vor, die redeten mich nie wieder zu dem Thema an. Vergleichen heimische Ware u. Arbeit mit Baumarkt-Angeboten.
Ärgerlich sind "Jene" die den Preis mit bestimmen, u. die Woche darauf darunter verkaufen, zudem es noch Komunen sind!
Der einzelne Bauer hat vllt. Überbestand, das Holz liegt schon lange, es hat vllt. einen Fehler, o. größere Mengen-Abnahme, o. langjährige Kundschaft, kann man einen Rabatt geben?
Aber die bäuerliche Arbeit u. Aufwand runter machen nur weil es Holz ist, u. man noch Arbeit hat, geht nicht. Habe schon einiges erlebt.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 26, 2026 10:21

Rabatt bei langjährigen Kunden ist ja auch so eine Sache. Bekomme ich dem beim Landhandel, Landtechnikhändler oder meinem Dieselhändler? Eher nicht, wenn dann ist er zuvor eingepreist worden ;-). Das ist schon auch ein landwirtschaftliches Phänomen.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 26, 2026 10:26

Ich weiß jetzt nicht, warum man sich über die obigen Preise aufregt.
Abgesehen von dem schwachen Rundholz werden die hier auch für solches Rohmaterial aufgerufen.
Ob der Anbieter daran was verdient, ist letztlich sein Problem!

Wer dafür nichts aus seine Wald schaffen kann, macht es sich einfach und kauft das billigere von der Konkurrenz.
Selbst die günstigen Abdeckplanen aus dem Baumarkt halten lange genug, um sein teureres Brennholz bis in den kommenden Herbst trocken zu halten.
Entweder kommt bis dahin noch ein Abnehmer, oder man hat mehr kostbare Freizeit...
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Falke » Mo Jan 26, 2026 10:57

Im Brennholzgeschäft herrscht eben (noch) die "freie Marktwirtschaft" ...

weil es mehr als nur paar wenige Große Anbieter gibt (wie im LEH).

A. aus Ö.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 26, 2026 12:11

Genau so ist es!
Leider haben viele Kritiker von günstigen Anbietern nicht begriffen, dass Brennholz relativ günstig ein- 2 Jahre überlagert werden kann, um auf geeignete Verwertung oder Käufer zu warten.
Bei den aktuellen Preisen für Nadelindustrieholz muss man sich nicht hinstellen und Bänke von Meterscheiten aufarbeiten , für die kein Absatz in Aussicht ist.
Einem funktionierenden Markt hat es selten geschadet, wenn die Sparfüchse die jedesmal zum billigsten Anbieter rennen, am Ende eines Winters nur noch das teuerste bekommen.
Und ja!
Ich gebe auch steigende Preise langsamer an Stammkunden weiter, die auch zu billigsten Zeiten nicht handeln woll(t)en und regelmäßig planbare Mengen abnehmen.
In der Mischkalkulation über mehrere Jahre geht sowas gut auf.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Sa Sep 19, 2026 9:12

Ich hol das mal hoch.
Wie sieht bei euch die Situation im Brennholz aus? Ich frage aufgrund der anhaltenden Energiekrise. Reagiert ihr und dreht an der Preisschraube?
Bei mir war es das Frühjahr und der Sommer ruhig . Naja, bei fast 40°C denkt der Kunde nicht direkt an Brennholz :wink: . Seit drei Wochen jagt eine Anfrage die Andere. teilweise Kunden die im Frühjahr nach dem Preis gefragt und sich dann nicht mehr gemeldet haben und nun aus der Versenkung auftauchen und anderseits Kunden, die Frühjahr schon Brennholz bekommen haben und nun eine weitere Lieferung wünschen.
Ich bekomme Stammholz geliefert und verarbeite das zu Brennholz . Mein Holzlieferant hat mich letzte Woche kontaktiert um meine gewünschte Menge für nächstes Jahr zu erfragen. Beiläufig geht er von steigenden Preisen fürs Holz aus, auch die Lieferkosten werden steigen . Also da muß ich mit Mehrkosten rechnen . Aber meine Herstellungskosten werden auch steigen .
Nehme ich das Heizöl als Indikator, welches schon bei ca. 180€/ 100 Liter war. Bei diesen Dingen fällt es mir schwer das Holz "billig" zu verkaufen, weil ich meine , dass ich jetzt schon auf die Umstände reagieren sollte.
Wie reagiert ihr auf die Situation? Ich möchte jetzt keine Preise wissen weil das ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig.
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon bauer hans » Sa Sep 19, 2026 9:24

Bei Hackschnitzeln ist eine deutliche Tendenz nach oben zu erkennen :!:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon wastl90 » Sa Sep 19, 2026 11:00

bauer hans hat geschrieben:Bei Hackschnitzeln ist eine deutliche Tendenz nach oben zu erkennen :!:

Wo liegen die bei euch preislich?
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