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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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102 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Falke » Mo Jan 05, 2026 11:14

Es geht mir hier ähnlich wie dem Oberpfälzer/den Oberpfälzern.

Der ca. 200 Seelen Ort hat an die 65 Häuser/Höfe (nur noch zwei (Schweine-)Bauern, zwei (1 Mann-)Gewerbebetriebe, Neubaugebiet mit ca. 20 Häusern). 10 km zur nächsten Stadt.

Davon heizen (hauptsächlich) mit
Stückholz 17
Pellets 7
Hackschnitzel 7
Heizöl 31
Wärmepumpe 2

(Gut, bei manchen weiß ich es nicht ganz genau - also paar % Unsicherheit ...)

Der einzige Wohnblock im Ort mit 12 Parteien wird nur mit Strom beheizt (einige darin haben Pellets-Zusatzöfchen ...)

Die Holzheizer haben fast alle eigenen Wald, einige wenige Waldbesitzer heizen mit Öl! :roll:

Zur Preisbildung vom Brennholz:
da rechne ich für mich für das " fällen, asten u. rausziehen in der SW-Länge bis zum Weg /Fm? " nix, weil das eh' mit dem Sägerundholz "mitgehend" ist.
Würde ich mit so einer Arbeit beauftragt, käme natürlich der LU-Satz (ca. 30 €/Fm ?) in Anwendung. Eher mehr, weil ich ja bestandschonend arbeite.
Selbstredend würde auch das Rohmaterial mit den aktuellen Holzmarktpreisen verrechnet. Ob dann der Preis für fertig verarbeitetes Brennholz einen
zufriedenstellenden Arbeits- und Maschinenlohn einbringt, ist in der "armen Gegend" hier fraglich. Darum mach' ich das auch nicht in nenneswertem Umfang.

A. aus Ö.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Jan 05, 2026 13:54

Hallo beihei!
Warum ist das sägen bei dir der kleinste Aufwand?
Würde sagen macht einer 1 Ster Bündel, stellt sie zu u. sie sägen es selber ist der geringere Aufwand. Bei uns macht das sägen 11,15,26,-€/Rm aus.

mfg Steyrer8055
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 05, 2026 14:31

Die Industrie zahlt zur Zeit deutlich über 25€/RM netto für das schlechteste Nadelrundholz auf 2m Länge frei Waldstraße.
Da schleppt man nicht mehr heim, als man selbst braucht oder mit deutlichem Gewinn veredelt verkaufen kann.

Wir sind hier von einer geregelten Forstwirtschaft mit Lohnprofis geprägt.
Dadurch stand das Brennholz schon seit den 1960er Jahren immer in Konkurrenz zu Industrie/ Grubenholz oder günstig verfügbarer Kohle.
Aufgrund hohem Angebots und auch der Frühverrentung nach der Wende sind hier in der Region die Hackschnitzel auch selten nachgefragt.
Nicht wenige Haushalte in den Dörfern gehen mit ihrem Holzvergaser jetzt vom " rüstigen Rentner" (der auch Waldbesitzer ist/war), auf Lohntransport + Lohnspalten mit Automaten über.
Im Zusammenhang mit PV- Heizstäben sinkt der Bedarf an " Hausbrand" zunehmend .

Aber trotz alledem sehe ich nicht ein, warum ein Brennholzer die Fehler der Landwirtschaft wiederholen sollte.
Wenn ich fertig trockenes Brennholz nicht verkauft bekomme, dann decke ich das rechtzeitig wetterfest ab und brauche in der nächsten Saison weniger Nachschub.
Da sind die ca. 10€ct/ m² neue Siloplane noch das kleinste.
So schnell verderblich, wie Milch oder Schlachtschwein ist kein Brennholz, als dass man es nicht auch bis über 1Jahr bei richtiger Lagerung zurück halten kann! :klug:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon allgaier81 » Mo Jan 05, 2026 15:13

Da hast du absolut Recht, noch besser ist es wenn es als Baum im Wald steht. Mein Vergleich mit Schweinen hinkt da etwas, denn die kann man nicht lagern.
Gruß, allgaier
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon barneyvienna » Mo Jan 05, 2026 15:22

Ich seh das Ganze jetzt nicht so streng. Wenn die Beige schon lang ungebraucht herumsteht, kann man`s schon mal extragünstig anbieten - damit es weg ist. Irgendeiner hat ein Schnäppchen gemacht und freut sich einen ab - und es waren auch nichtmehr 2 m Bloche, damit mans als Industrieholz anbieten kann - somit ist dieser Vergleich unzutreffend. Handeln je nach Situation, und die ist bei jedem verschieden. Beste Wünsche an alle für ein happy 2026.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 05, 2026 16:02

@allgaier81
Du meinst vermutlich "meinen "Vergleich mit Schwein.?
Der lebende Baum wächst aus keiner" Maske" raus, wenn man den einige Jahre später erntet.
Aber nur eine regelmäßige Pflegedurchforstung kann den Zuwachs des Standortes nutzen und in Gewinn umwandeln! :klug:
@barneyvienna
Neben den 2m Längen fällt oft noch genug für Brennholz an.
Wenn davon was neben dem Eigenbedarf übrig bleibt, ist es nicht verwerflich , sich seine Arbeit daran vernünftig bezahlen zu lassen.
Sonst bleiben eben in der nächsten Saison die dicken Äste etc. im Wald.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Jan 05, 2026 19:44

Hallo!
Da Manche hier wenig bis keinen Absatz haben u. das Brennholz von der Nutzholz-Schlägerung bzw. Durchforstung anfällt, müssen die Fäll, Astung-Kosten u. Rückung aus dem Sortiment berechnet werden.
Bei meinem Bestand an Bäumen ist die Brennholz-Schiene interressanter, praktisch kein Nutzholz im Verkauf, ausgenommen man sägt es mit eigenem Gerät selber auf. Die Fi haben Äste von 5-20 cm Dm, Laubholz hat das Eschentriebsterben. Wenn ich höre wieviel vom Verkauf abzüglich der Rüstkosten bleibt, um das behalt ich mein Holz selbst.
Bleibt eine Beige 2 Jahre abgedeckt länger liegen macht es mir auch nichts. Hatte schon ein Jahr da wollten sie mich leer kaufen, möglichst mit dem Preis vom letzten Jahr u. Mengen u. Stammkunden-Rabatt. Aber nein, was mach ich wenn wir ein kaltes Frühjahr haben, mit den treuen Kunden.
Von den Leuten hab ich nichts mehr gehört. HAMSTERN, HANDELN u. GEIZ ist einfach GEIL!

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Di Jan 06, 2026 7:10

Steyrer8055 hat geschrieben:Hallo beihei!
Warum ist das sägen bei dir der kleinste Aufwand?
Würde sagen macht einer 1 Ster Bündel, stellt sie zu u. sie sägen es selber ist der geringere Aufwand. Bei uns macht das sägen 11,15,26,-€/Rm aus.

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Hallo Steyrer,
zumindestens bei mir.
Mit Stamm ablängen , spalten und zum Trocknen auflegen ist bei mir der Hauptteil der Arbeit gemacht . Den 1m - Spalt in die automatische Säge schmeißen über Förderband auf den Anhänger , Zack , Zack ein "Kinderspiel".
Diejenigen die 1m - Spalt bei mir kaufen und dann bestenfalls mit einer alten Wippsäge das Holz stundenlang auf gewünschte Scheitholzlänge schneiden sehen natürlich ihre Arbeit damit und denken was ich doch nun alles gespart habe und möchten entsprechenden Nachlass beim Preis.
Wenn deine 11,15,26 € /Rm der preisliche Nachlass ist , wenn der Kunde selber schneidet , dann passt das.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
beihei
 
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Waldmichel » Di Jan 06, 2026 8:41

langholzbauer hat geschrieben:Der lebende Baum wächst aus keiner" Maske" raus, wenn man den einige Jahre später erntet.


Jein, ist abhängig davon ob der komplette Baum grundsätzlich für Brennholz vorgesehen ist (dann hast du natürlich recht) oder ob davon ein Stammabschnitt noch ins Sägewerk soll. Ich bin gerade dabei, meine stärksten Douglasien zu ernten, weil die schon von einem Teil unserer Abnehmer nicht mehr gesägt werden können, weil sie zu stark sind.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Di Jan 06, 2026 9:01

Hallo Waldmichel!
Wie stark sind sie denn im BHD?
Keine Abnahme mehr weil deine Abnehmer sie nicht mehr sägen können, halt ich für ein Märchen zu deinem Schaden, nicht zu Ihrem?
Es wäre ein geistig armer Säger wenn er das nicht herbringt. Denke es geht zu deinem Schaden, u. zu seinem Nutzen.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 240236 » Di Jan 06, 2026 9:07

Sägewerke die keinen großen Gatter haben, warten bis sie mehrere solcher Stämme haben und lassen dann eine mobile Säge kommen und lassen sie damit aufschneiden.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Waldmichel » Di Jan 06, 2026 9:18

Hallo Steyrer8055,
ich hatte geschrieben dass ein Teil der Sägewerke die Stämme nicht sägen kann, nicht dass alle sie nicht sägen können!
Ich kenne mich sägewerkstechnisch nicht aus, aber wenn das Gatter nur einen gewissen Durchlass im Durchmesser hat, dann passt halt was größeres nicht durch. Und somit schwindet halt die Zahl der möglichen Abnehmer und der Rest kann dann seine Monopolstellung ausnutzen.
Abschläge für zu starkes Holz sind mir nicht unbekannt. Abgesehen davon bringt es mir ja auch nichts, wenn ein Laubsäger größere Durchmesser sägen kann, aber meine Douglasien nicht abnimmt weil er diese nicht vermarktet.
Die meisten Douglasiensäger, die von uns beliefert werden, geben als Obergrenze Zopf 58cm an.

Aktuell sind 12 Bäume in Arbeit mit einem BHD 60-75cm, gibt alles 5,1m-Fixlängen.
Die stärksten Stücke gehen an einen der "Spezial"-Säger, den Rest bekommt ein anderer.
Der kleinste Stamm hatte knapp 3fm (wegen Zwiesel), der größte (der mit BHD 75cm) hatte 7,5fm in Fixlängen ergeben.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Höffti » Di Jan 06, 2026 9:48

Hier können viele Sägewerke Stämme über 60cm nicht mehr sägen.
Das ist dann ein nettes Zubrot für Leute mit einer Woodmizer.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Di Jan 06, 2026 10:03

Das hat aber mit dem Thema hier überhaupt nichts mehr zu tun. :wink:
Außer, es fragt jemand nach dem Wert der Äste von den DGL.
Da kommt auch schon ein schönes Häufchen " warm" ohne Spalter zusammen.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon allgaier81 » Di Jan 06, 2026 11:22

60cm als Obergrenze für ein Sägewerk ist ja lächerlich.
Da kann ja jedes kleinste Sägewerk zu Hause mehr.

Klar hat das vom Handling irgendwann Grenzen bei entsprechenden Stammlängen aber warum können die nur so kleine Stämme sägen?

Naja, ist irgendwie auch ein bisschen OT.
Gruß, allgaier
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