Aktuelle Zeit: Do Apr 02, 2026 10:31
Moderator: Falke
Es ist zwar OT. Bei uns haben die meisten Sägewerke einen 65er Vollgatter. Die wenigsten einen 71er und größer. Manche Sägewerke haben halt noch einen Stammreduzierer. Wenn es ein einzelner Stamm ist, dann habe ich den halt mit der Kettensäge zugeschnitten. Ich habe bei meinem jetzigen Holzeinschlag für ein Sägewerk eine extra Länge (6,3m) gemacht von den Überstärken. Die müssen dann min. 50 cm Zopf haben. Dieses Sägewerk zahlt für diese Überstärken heuer 10€ Zuschlag pro fmallgaier81 hat geschrieben:60cm als Obergrenze für ein Sägewerk ist ja lächerlich.
Da kann ja jedes kleinste Sägewerk zu Hause mehr.
Klar hat das vom Handling irgendwann Grenzen bei entsprechenden Stammlängen aber warum können die nur so kleine Stämme sägen?
Naja, ist irgendwie auch ein bisschen OT.

Vor 20 Jahren war auch kanadischer Ahorn modern und Birke sieht ähnlich aus. Da war auch Birke begehrt. Heute mag Birke überhaupt keiner mehr.langholzbauer hat geschrieben:Jetzt kommt bloß nicht auf die Idee, gesunde Erdstücke wegen Überstärke ins Brennholz zu schneiden!
Es gibt einen Markt auch für Abschnitte in solchen Stärken.
In 2 Stunden am Telefon mit WBV größeren Forstdiensleistern oder überegionalen Holzhändlern lässt sich da richtig Geld verdienen.
Man muss nur eine ganze Fuhre in den Stärken zusammenbringen.
Und wenn es wirklich nur 2 Abschnitte sind, dann redet man mit Tischlereien und Zimmereien und lässt es diese oder selbst vom Mobilsäger aufschneiden.
Dgl und Lä haben, wie auch gute Eichenstämme keine Forstschutzprobleme und können ohne Wertverlust bis zu einem ganzen Jahr auf den Käufer oder Mobilsäger warten.
Passend dazu kann ich auch diesen YT- Kanal empfehlen:
https://youtube.com/shorts/2bzbBb25vuI? ... AS1HYEalpe
Solche starken Granaten sind im Gegensatz zum, vom Thema hier abbiegenden Beitrag,nicht über Nacht gewachsen.
Da kann man sich auch langfristig auf deren Nutzung vorbereiten.
Das gebietet schon der Respekt vor der Schöpfung und der Arbeit der Ahnen, die sie herangezogen haben!
Stichwort "Submission" :
Die aktuelle Saison ist gerade in den letzten Zügen.
Über WBV oder Forstämter gibt es geführte Besuche der Plätze nach den Zuschlägen.
Das kann ich nur jedem empfehlen, der gerades astfreies Starkholz über 60 cm BHD in nenneswerten Mengen in seinem Wald stehen hat.
Wenn man dort sieht, zu welchem Preis auch manch vermeintlich schlechter Stamm verkauft wurde, gehen vielen die Augen auf...
Ich hatte mal die verrückte Idee 2 Birkenstämme ca. 6m gerade und gesund mit nur 40 cm MDM , als Zuladung zur Submission mitzuschicken, weil noch Platz auf dem LKW war.
Die brachten dort vor genau 20 Jahren 140€/Festmeter.
Da schlißt sich wieder der Kreis zum Fadenthema, weil sowas heute noch normal oft mit ins Brennholz für kaum die Hälfte geschnitten wird .
langholzbauer hat geschrieben:...
Unsere Wälder und deren Produkte haben mehr Wertschätzung verdient.
beihei hat geschrieben:langholzbauer hat geschrieben:...
Unsere Wälder und deren Produkte haben mehr Wertschätzung verdient.
Genau , aber auch unserer geleisteten Arbeit bei der Brennholzherstellung.
Es darf nicht der Eindruck entstehen das Brennholz ein Abfallprodukt der Forstwirtschaft ist. Dafür ist die Herstellung von Brennholz zu kostspielig.
aldersbach hat geschrieben:Preise bestimmen sich mal nach Angebot und Nachfrage. Und wenn die Nachfrage keine kostendeckenden Preise zulässt, dann muss man es entweder bleiben lassen, oder die Arbeit der Waldpflege zurechnen. Ich habe z.B. ein Waldstück übernommen, bei dem im Zuge der Naturverjüngung Pappel und viele Birken aufgegangen sind. Die kann ich auch nicht kostendeckend verarbeiten- weg müssen sie trotzdem, wenn mal wieder ein werthaltiger Bestand entstehen soll.
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