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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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164 Beiträge • Seite 9 von 11 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon AEgro » So Sep 20, 2026 11:28

Freundin meiner Frau ( 68, krank ) hat angerufen, ob wir jemand kennen, der offenfertige, vor allem trockenes Brennhoz verkauft.
Bei den Lieferanten, bei denen sie angefragt hat, bekommt sie keine Kleinmenge ( 1 Srm ) und vor allen kein gut trockenes Holz.
Alles angebotene wäre vom letzen Winter.
Bei einem von denen weiß ich, dass er aktuell Holz ausliefert, das er im Mai als Polterholz angeliefert bekommen hat
und dann erst im Laufe des Sommers recht grob aufgearbeitet hat.
Und gerade davor hat die Frau Angst, da sie bei ihren Eltern schon mal einen Kaminbrand erlebt hat.
Ich habe ihr versprochen , dass sie 1 Gitterbox/IBC haben von ihr haben kann.
Ich verkaufe normal kein Holz, das kurzgesägte in der Gitterbox ist für meine Töchter als Reserve, wenn die Schwiegersöhne mal
wieder ihren Verbrauch nicht einschätzen könnnen, nie Zeit haben zum Holen und dann doch ganz kurzfrist brauchen, ich aber genau dann keinZeit zum Sägen habe.
Für das Holz für die Bekannte verlange ich nichts, sie soll lediglich meinem Sohn die Lieferung und das Abladen bezahlen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon aldersbach » So Sep 20, 2026 11:39

AEgro hat geschrieben:Freundin meiner Frau ( 68, krank ) hat angerufen, ob wir jemand kennen, der offenfertige, vor allem trockenes Brennhoz verkauft.
Bei den Lieferanten, bei denen sie angefragt hat, bekommt sie keine Kleinmenge ( 1 Srm ) und vor allen kein gut trockenes Holz.
Alles angebotene wäre vom letzen Winter.
Für das Holz für die Bekannte verlange ich nichts, sie soll lediglich meinem Sohn die Lieferung und das Abladen bezahlen.
Gruß AEgro

Es hat schon seinen Grund warum die meisten Lieferanten - mich eingeschlossen - solche absoluten Kleinmengen nicht liefern. Damit hat man nur ein Gesch.. und dann wird noch rumgenölt weil es inkl. der Lieferung dann relativ teuer ist. Bei den derzeitigen Spritpreisen rentiert es definitiv nicht für ein srm aus dem Hof rauszufahren.
aldersbach
 
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Ernst Eiswürfel » So Sep 20, 2026 12:05

Wer die normalen Sortimente wie Fixlängen und Palettenholz verkauft, kommt normalerweise kaum in die Lage, dass er zu viel Holz hat und schauen muss, dass er es als Brennholz an den Mann kriegt. Sollte es doch der Fall sein, dann verkauft man halt mal was an jemanden mit Hackschnitzelheizung oder an einen LU der Hackschnitzel produziert und vertreibt.
Zumindest hier gibt es Leute die eine Hackschnitzelheizung haben, dazu aber keinen oder zu wenig Wald besitzen.
Einzig Buche ist hier aktuell ein Problem. Über die WBV nicht vermarktbar. Also vergammelt sie auf dem Stock oder man findet jemanden der sie zu einem angemessenen Preis kauft und aufarbeiten kann.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon michael2005 » So Sep 20, 2026 13:42

Ich liefere auch erst ab 3 Srm.
Die meisten nehem 5.
Selten als Ausnahme 2 Srm, aber darunter nicht, wenn ich eh die Strecke fahren muss wegen Baumarkt oder so.
Lieferkosten musste ich nun auch erhöhen, was viele abschreckt und gleichzeitig dadurch viele lieber abholen, was mir nur recht ist.
Aktuell Srm 33er Nadelholz bei 60 und Hartholz bei 90.
Anfragen sind übermäßig viel derzeit.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon bauer hans » So Sep 20, 2026 15:03

wastl90 hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:Bei Hackschnitzeln ist eine deutliche Tendenz nach oben zu erkennen :!:

Wo liegen die bei euch preislich?

Richtung 30€ SRM,aufgeladen 10m3,BAT.
Problem ist,dass es meist nicht ganz trocken ist :!:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon AEgro » So Sep 20, 2026 15:09

aldersbach hat geschrieben:Es hat schon seinen Grund warum die meisten Lieferanten - mich eingeschlossen - solche absoluten Kleinmengen nicht liefern. Damit hat man nur ein Gesch.. und dann wird noch rumgenölt weil es inkl. der Lieferung dann relativ teuer ist. Bei den derzeitigen Spritpreisen rentiert es definitiv nicht für ein srm aus dem Hof rauszufahren.

Ich glaube nicht, dass es am Preis scheitern würde und am Preis für die Lieferung scheitern würde.
Warum ich bei zweien in der Gegend bekannten Brennholzverkäufern abgeraten habe, ist dass ich weiß, dass sie sehr grob spalten und rel. frisches (Hart) Holz verkaufen.
Das halte ich für ungeeignet für einen 5kw-Zimmerofen oder muss mind.noch ein halbes Jahr länger gelagert werden.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen und habe es auch bei mir selbst noch nie festgestellt, dass Hartholz innerhalb von 8 bis 9 Monaten vom Stamm bis Scheitholzgröße
ausreichend trocknet, dass ich es in so weinem "primitiven" Zimmerofen verheizen möchte.
Bei mir trocknet alles Holz, das ich im HV-Kessel verheize 3 Jahre oder länger als gespaltenes Meterscheit.
Gruß AEgro
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Groaßraider » So Sep 20, 2026 17:04

n8
beihei hat geschrieben:zu Selbstkosten?
Dann verheizt ich es lieber im eigenen Ofen . Da hab ich mehr davon. Ich habs dann warm. Ich weiß ja nicht wie bei dem Kunden aussieht, der den auf gerufenen Preis nicht zahlen möchte...soll aber nicht meine Sorge sein :wink: .


Steigt denn dein eigener Brennholzbedarf wenn die Nachfrage geringer ist :roll:

Manchmal tuts schon weh... :regen:

Denke doch das die von dir beschimpften "Hobbyfuzzies" intelligenter sind :klug:
Gruß R. M.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » So Sep 20, 2026 17:56

Wie aufs Wort meldet sich der Berufsbesserwisser :lol: .
Tu dir nicht so arg weh weil du denkst das Andere nicht denken können .
Vielleicht fällt der Groschen wenn du den Post von @ Pony liest.

210ponys hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:Wer sagt das, dass man das haben sollte?

bevor ich zu den Selbstkosten verkaufe, genieße ich die Zeit lieber mit meiner Familie. Aber das kann jeder halten wie er will :prost:


„Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Unkluge weiß alles besser.“ – Sokrates
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon DST » So Sep 20, 2026 18:15

AEgro hat geschrieben:
.... bekommt sie keine Kleinmenge ( 1 Srm ) und vor allen kein gut trockenes Holz.

Alles angebotene wäre vom letzen Winter.



Verstehe ich es jetzt richtig, die Dame will trockenes Brennholz, aber das vom "letzten Winter" wollte sie nicht?
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 210ponys » So Sep 20, 2026 19:29

langholzbauer hat geschrieben:Die sind vermutlich mit den Gepflogenheiten im Umgang mit der Landwirtschaft bekannt?
Die Bauern kennen es ja so, dass sie die Preise für ihre Produkte vom Käufer diktiert bekommen. 8)

oh das wird auch noch anders wen man liest was in Nordportugal oder Irland los ist.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon AEgro » So Sep 20, 2026 20:05

DST hat geschrieben:
Verstehe ich es jetzt richtig, die Dame will trockenes Brennholz, aber das vom "letzten Winter" wollte sie nicht?

Sie will kein Holz das im letzen Winter eingeschlagen wurde und wahrscheinlich erst im Frühjahr aufgearbeitet wurde.
Da würde ich sie auch darin bestärken.
Habs ja geschrieben, grob aufgespaltenes Hartholz und sie hatte ein "Schockerlebniss" mit Kaminbrand.
Ich verheize auch kein Holz, das erst 6 bis 8 Monate aufgearbeitet ist.
Und ich würde mich auch nicht durch das Versprechen, das Holz ist trocken, habe ich gemessen, an der Nase rumführen lassen.
Ich helfe ihr diese Heizsaison aus, und rate ihr zukünftig das Holz 1 Jahr im Voraus zu kaufen, evtl. dafür ein zweites überdachtes Lagergestell
an die Hauswand zu stellen. Wenns noch Zukunft hat.
Ich habe ja geschrieben, dass die 68-jährige Dame krank ist.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon DST » So Sep 20, 2026 20:34

@AEgro

Sorry,da stand ich jetzt voll auf der Leitung. :roll:

Ich hatte verstanden sie möchte das Holz nicht was bereits letzten Winter verkaufsfertig war.

Jetzt ist's klar.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » So Sep 20, 2026 21:04

1Rm feines Scheitholz 30 cm lang einreihig spritzwassergeschützt und luftig jetzt aufgestapelt von der letzten Einschlagssaison in der Saftruhe trocknet in 8 frostfreien Wochen durch.
Ausnahme bildet da nur Eiche.
Kaminbrand kommt seltener von zu nassem Holz, als von falscher Bedienung des Ofens.
Denn der Glanzruß von nassem Holz hat einen deutlich höheren Zündpunkt, als der Feinruß von " vor sich hin kokelnten " trockenem Holz ohne ausreichend Luftzufuhr.
Ich kenne da beides aus der Nachbarschaft.
Der eine hatte immer rappeldürres Holz im HV , aber legte bei vollem Puffer noch regelmäßig in "die Gluterhaltung" nach.
Da brannte 2- 3 mal jährlich die Kerze ca. 1m hoch aus dem Schlot und wurde nur von der Nachbarschaft zur Kenntnis genommen.

Die andere kochte regelmäßig auf dem Holzherd, mit dem Holz, was gerade griffbereit vorn lag und oberflächlich trocken schien.
Eines Tages war Qualm ohne Ende, weil sich der Glanzruß( Teerschicht) auf der trockenen Wandseite entzündet hatte und dadurch die Innenschicht den Schornstein zuquoll.
Da kam die FW und der Schorni mit der Kettenfräse...

Aber die Märchen mit mindestens 2 Jahren Trockendauer haben damit nichts zu tun.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon AEgro » So Sep 20, 2026 21:15

langholzbauer hat geschrieben:
Aber die Märchen mit mindestens 2 Jahren Trockendauer haben damit nichts zu tun.

Aber dass Holz das nach nassem Winter erst im Frühjahr aus dem Wald kommt, im kaufe des Frühjahrs aufgearbeitet wird, und im Herbst als trocken verkauft wird,
halte ich auch für ein Märchen.
Und die, die dann den Trocken-Beweiß mit einem 12,99 € Baumarkt-Holzfeuchtemesser an der Aussenseite eines Scheits führen, sind fast Märchenerzähler mehr,
sondern Betrüger.
Gruß AEgro
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » So Sep 20, 2026 21:38

Dabei kommt es immer auch auf die Region und den Lagerplatz an!
Solange das Rohholz wirklich in der Saftruhe geerntet wurde und nicht im Matsch bzw. Wasser liegt, wird es auch in einer längeren Bergungsphase nicht wieder feuchter.
Holz zieht erst wieder wetterbedingte Oberflächenfeuchtigkeit nach innen, wenn der Abbau einsetzt.
Je schneller und feiner es aufgearbeitet wird, desto unwahrscheinlicher wird dieser Zeitpunkt.
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