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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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164 Beiträge • Seite 10 von 11 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Höffti » So Sep 20, 2026 23:06

AEgro hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:
Aber die Märchen mit mindestens 2 Jahren Trockendauer haben damit nichts zu tun.

Aber dass Holz das nach nassem Winter erst im Frühjahr aus dem Wald kommt, im kaufe des Frühjahrs aufgearbeitet wird, und im Herbst als trocken verkauft wird,
halte ich auch für ein Märchen.
Und die, die dann den Trocken-Beweiß mit einem 12,99 € Baumarkt-Holzfeuchtemesser an der Aussenseite eines Scheits führen, sind fast Märchenerzähler mehr,
sondern Betrüger.
Gruß AEgro


Ist der Rauchfangkehrer mit einem geeichten Messgerät und einem frisch gespaltenem Holzscheit dann auch ein Betrüger für Dich?
Höffti
 
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 240236 » Mo Sep 21, 2026 5:51

Höffti hat geschrieben:
Ist der Rauchfangkehrer mit einem geeichten Messgerät und einem frisch gespaltenem Holzscheit dann auch ein Betrüger für Dich?
Wo hast du diese Information her, daß die Meßgeräte vom Kaminkehrer geeicht sind?
240236
 
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Sep 21, 2026 6:15

Hallo langholzbauer!
langholzbauer hat geschrieben:Dabei kommt es immer auch auf die Region und den Lagerplatz an!
Solange das Rohholz wirklich in der Saftruhe geerntet wurde und nicht im Matsch bzw. Wasser liegt, wird es auch in einer längeren Bergungsphase nicht wieder feuchter.
Holz zieht erst wieder wetterbedingte Oberflächenfeuchtigkeit nach innen, wenn der Abbau einsetzt.
Je schneller und feiner es aufgearbeitet wird, desto unwahrscheinlicher wird dieser Zeitpunkt.


Ich gebe dir inhaltlich voll Recht! Manchem hier würde die Tabelle vom Trocknungsverlauf des FNR Weihenstephan wohl bildend gut tun.

Messen tut man auf der Innenseite vom geschnittenen Scheit. Holz geht zum Verkauf wenn die Kriterien erfüllt sind. Auch ich hab so ein Feuchtemess-Gerät, nur es hat 10x soviel gekostet, also kein Baumarkt-Billiggerät. Nach besten Lagerplatz-Bedingungen funktioniert das.

Holz für den Eigenbedarf wird nochmals anderst aufgearbeitet, so mal bei mir. Starkastiges (Ast Dm 7-15cm Nadel, oder Laub 10-50cm) Stammholz kann man gar nicht fein aufspalten. So modern kann die Maschine gar nicht sein, da ist Hirn u. Handarbeit gefragt.
Holz für Kundschaften ist nach Norm möglichst vorzubereiten. Ich will vom Kunden wissen in was für einen Ofen es geht? Es wurde schon mancher klüger damit. Wir verkaufen nicht blos, sondern beraten auch wenn es gewünscht wird.

Ein Kunde von mir will kein feingespaltenes Holz für seinen Kessel.
Es kann nicht sein, dass dir die mögliche Kundschaft erklärt wie Brennholz zu machen ist. Nur weil er es nicht besser weis.
Auch ich lernte schon von solchen Leuten. Bestellen trockenes Brennholz 33er, u. der Feuerraum ist nur 28 cm lang.

Hoffe es ist niemand hier vor den Kopf gestossen, wegen meinen Erfahrungen!

mfg Steyrer8055
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Sep 21, 2026 6:42

Hallo 240236!
Das Messgerät vom Kaminkehrer ist geeicht, weil es die staatliche Abgas-Messung auch durchführt, da er ja eine "Amtsperson" ist.
Habt ihr schon mal erlebt, dass der Herrgott euer Brennholz misst? Er kann doch nicht wissen, was euer Ofen an Scheitholz-Grösse will?
Bei Manchem würde es alle Haare aufstellen bei mir, aber nicht blos die am Kopf.
Wenn ich höre bei einer Heizungs-Abnahme, man darf kein gesägte trockenes Brett vom Sägewerk heizen.
Darum der Ausdruck "Herrgott", und Mancher führt sich so auf.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Mo Sep 21, 2026 8:30

Steyrer8055 hat geschrieben:....
Habt ihr schon mal erlebt, dass der Herrgott euer Brennholz misst?

mfg Steyrer8055


Tatsächlich Anfang diesen Jahres bei der zweijährlichen Messung meines HV. Da nahm sich der Schornsteinfeger tatsächlich ein Feuchtemessgerät in die Hand und einen Scheit aus meiner Vorlagerung und hat gemessen . Hab nicht schlecht gestaunt.

Was die nötige Trocknung des Brennholzes hab ich auch so einen "Pappenheimer". Der ist sehr penibel. Im diesem Frühjahr fragte er mich wegen Brennholz, seit wann das trocknet ...Frühjahr 2024 und Herbst 2024. Auf keinen Fall wollte er wegen der Restfeuchte das Holz aus Herbst 2024 haben, und selbstredend nur Buche ..... Er selber hat eine Bevorratung von zwei Jahren. Das heißt das Holz würde erfrühstens im Winter 2027/2028 verheizt. Hoffentlich ist es dann trocken genug.....

Steyrer8055 hat geschrieben:....

Hoffe es ist niemand hier vor den Kopf gestossen, wegen meinen Erfahrungen!

mfg Steyrer8055


Nein , aus den Erfahrungen Anderer lernt man.
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 240236 » Mo Sep 21, 2026 13:31

Feuchtemessgeräte müssen beim Kaminkehrer nicht geeicht sein, sondern nur regelmäßig (vom Hersteller, oder Händler) neu kalibriert werden.

PS.: zumindest ist das in D so.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Höffti » Mo Sep 21, 2026 14:05

240236 hat geschrieben:Feuchtemessgeräte müssen beim Kaminkehrer nicht geeicht sein, sondern nur regelmäßig (vom Hersteller, oder Händler) neu kalibriert werden.

PS.: zumindest ist das in D so.


Und trotzdem lassen das halt manche Rauchfangkehrer eichen. Ist zum Glück nicht verboten. :wink:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon TommyA8 » Mo Sep 21, 2026 14:31

Glaubst du wirklich, dass die Geräte geeicht werden?
Offiziell eichen kann die PTB in Berlin oder akkreditierte Prüflabore.
Ich gehe davon aus, dass die Geräte (evtl. durch den Hersteller) kalibriert werden, mehr nicht.

In der Firma lassen wir Geräte bei der PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) eichen.
Das kostet immer 4-stellig, da wir Messgeräte herstellen und verkaufen ist das OK.
Das wird kein Schornsteinfeger bezahlen (wollen).

Frage mal die KI was der Unterschied zwischen kalibrieren und eichen ist, dann wird das vermutlich klarer.

geeichte Grüße...
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 038Magnum » Mo Sep 21, 2026 14:50

Servus,

Das Problem dürfte eher sein, dass es kein zugelassenes Eichverfahren für die Art Messgerät gibt.
In der Theorie wäre ansonsten das Mess- und Eichgesetz schon greifend, sofern die Feuchtigkeit zur Preisbildung herangezogen wird.

Beißt sich momentan etwas, aber irgendwann kommt jemand auf den Trichter.

Besten Gruß von einem, der zwei günstige Messgeräte besitzt, deren Messergebnisse vergleicht und nach der Meinung einiger hier das Holz physikalisch und Stammtischmäßig viel zu früh verheizt und seit 30 Jahren keinerlei Probleme dadurch hat.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon wastl90 » Mo Sep 21, 2026 15:40

Seit dem ich ein Feuchtigkeitsmessgerät habe, ist das Brennholz auch viel eher trocken als zuvor. Man unterschätzt das einfach. Eine Doktorarbeit würde ich darüber auch nicht schreiben, messen und fertig. Was soll da groß sein?
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 240236 » Mo Sep 21, 2026 16:32

Höffti hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Feuchtemessgeräte müssen beim Kaminkehrer nicht geeicht sein, sondern nur regelmäßig (vom Hersteller, oder Händler) neu kalibriert werden.

PS.: zumindest ist das in D so.


Und trotzdem lassen das halt manche Rauchfangkehrer eichen. Ist zum Glück nicht verboten. :wink:
:lol: :prost: Wer das glaubt, glaubt immer noch ans Christkind
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon michael2005 » Di Sep 22, 2026 7:58

Meine bisherigen Schornis hatten billige Geräte von Stihl sowie grünes Bosch.
Merke keinen Unterschied zum blauen Bosch.
Das messen bringt eh wenig.
Dazu müsste man das Stück Holz durchsägen um die mitte messen zu können.
Trockene Stirnseiten sagen nicht viel aus.
Ich hatte mal einen, der geht nach dem Geräusch, trockenes Holz klappert anders beim Purzeln
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 240236 » Di Sep 22, 2026 8:03

Das ist ja nur, daß er seine Schuldigkeit getan hat. Das gleiche, bei mir, wenn er einzelne Hackschnitzelstücke misst. Unserer hat auch nur so ein Billiggmeßgerät. Was er misst und was er audfschreibt, sind sowieso 2 Paar Sachen :oops:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Höffti » Di Sep 22, 2026 8:49

Wir haben offenbar einen sehr korrekten Rauchfangkehrer. Der spaltet jedes mal ein Scheit, um dann mit dem geeichten Gerät zu messen. Er hat mir beim letzten Mal sogar die Eichmarke gezeigt. Deshalb kam mir die Abgleichmöglichkeit für mein günstiges Gerät geräde recht. Das hat verschiedene Stufen, die man wählen kann. Ich weiß jetzt, welche Stufe ich wählen muss, um auf ein gutes Ergebnis zu kommen.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon dappschaaf » Di Sep 22, 2026 8:58

Hallo,

da es eh schon off topic ist....
Man kann auch Spüli auf die Stirnseite auftragen und auf der gegenüberliegenden Seite durchpusten. Gibts blasen-->trocken und zum heizen geeignet.

Grüße
Dappschaaf
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