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Protest gegen Neonicotinoide

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Kyoho » Mo Mai 13, 2013 16:04

forenkobold hat geschrieben:
[bitte keine Realnames] hat geschrieben: es sind auch die Taschenspielertricks, das Spiel mit der Angst vor dem, was kommen könnte. Da lassen sich Menschen doch weit und breit manipulieren. .

LOL..
Hier beschriebst du das Vorgehen der panikmachenden NGOs sehr treffend.


(Wissenschaftliche) Studien sind in Wahlkampfzeiten offenbar weniger seriös oder mit Absicht einseitig ausgerichtet? http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Kontroverse-um-Oekolandbaufoerderung-neu-entfacht-1145173.html
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Ulikum » Mo Mai 13, 2013 16:24

Hoschscheck hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:
besonders wenn´s dort gar nicht steht. :lol:

den Rest hatten wir ja schon :mrgreen:


Wenn dort nicht was steht?

Hoschscheck


wie ich sehe hast du den Link gar nicht gelesen.
also hier noch mal der Link.
http://www.deutscherimkerbund.de/index. ... ie-zaehlen
:mrgreen:
Zuletzt geändert von Ulikum am Mo Mai 13, 2013 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Kyoho » Mo Mai 13, 2013 16:37

D hat drittgrößte Ökofläche in der EU!

So werden also politisch eingefärbte Studien gemacht: In Bezug auf S. 6 weist D in der EU nach Spanien und Italien die 3. größte Öko-Anbaufläche aus (vor Polen, Frankreich usw.), stattdessen werden die Tatsachen so dargestellt:


Code: Alles auswählen
Viele Länder haben das Potential insbesondere des deutschen Marktes erkannt und in die
Umstellung auf den Biolandbau investiert. So stiegen beispielsweise die Bio-Anbauflächen in
Polen und den baltischen Ländern seit 2004 um 300 – 500%, in Deutschland dagegen nur um
29%. Deutschland nimmt damit im EU-Vergleich nur einen Platz im Mittelfeld ein.


http://www.topagrar.com/dl/3/9/8/5/1/1/13-05Studie_steigender_Bioimport.pdf

Dass 2004 nach den Sozialismus Ökoanbau in den ehemaligen Ostblockstaaten noch kaum praktiziert wurde und darum die hohen prozentualen (nicht in absoluten Flächenzahlen) Steigerungen stattfanden, wird geflissentlich verschwiegen. In Wahlkampfzeiten wird Polemik salonfähig.

Code: Alles auswählen
Das „Greening“ der konventionellen Landwirtschaft (erste Säule)
nicht gegen den Ökolandbau ausspielen; erst beide Elemente
ergeben ein Ganzes.


Das hieße doch logischwerweise, auch Ökobetriebe müssen gegreent werden oder im Sinne der Gleichbehandlung weder noch?
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Cairon » Mo Mai 13, 2013 16:47

@Ulikum

Hinter dem Link steht, Zitat:

Rund 80 % der 2.000 – 3.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.


Das interpretiere ich so, bei uns gibt es zwischen 2.000-3000 Nutz und Wildpflanzen. Davon sind ca. 1600 bis 2400 auf Bienen als Bestäuber angewiesen. Warum müssen denn für die Befruchtung Domestizierte Bienen sein? Was man so liest können das auch wilde Bienen und eine ganze Reihe weiterer Insekten.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Ulikum » Mo Mai 13, 2013 16:51

Cairon hat geschrieben:@Ulikum

Hinter dem Link steht, Zitat:

Rund 80 % der 2.000 – 3.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.


Das interpretiere ich so, bei uns gibt es zwischen 2.000-3000 Nutz und Wildpflanzen. Davon sind ca. 1600 bis 2400 auf Bienen als Bestäuber angewiesen. Warum müssen denn für die Befruchtung Domestizierte Bienen sein? Was man so liest können das auch wilde Bienen und eine ganze Reihe weiterer Insekten.

und was hat unser Hannes geschrieben?
Ich würde auch gerne mal die 80% Nutz- und Wildpflanzen aufgezählt wissen, ohne die die Menschheit nicht überlebt......

so werden mündige Bürger beeinflußt,
aber kann ja mal vorkommen. :mrgreen:
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Ulikum » Mo Mai 13, 2013 21:52

Bauer Harms hat geschrieben:Ulikum, ich hatte hier bereits öffentliche Zeitungs- und Internetartikel eingebracht, die sich auf genau diese Daten beriefen und genau meinen Tenor wiedergaben....du musst nur lange genug suchen, dann wirst du den Schwachsinn schon finden....
Wenn ich sie wieder gefunden habe bin ich gern bereit sie dir persönlich auf einem silbernen Tablett mit Lupe zu präsentieren, damit du siehst wie die Bevölkerung verblödet wird, nicht von mir, von Bienenfreunden und solche, es zu sein....


und warte- und warte- und warte..........
auch wenn es nicht in dein Weltbild past ..........
Schwachsinn ist etwas anderes..........

Ich denke relativ neutrale Information zu Thema erhält man unter:
https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/
Nach Schätzungen der Universität Hohenheim beträgt der ökonomische Wert der Bestäubung weltweit 70 bis 100 Milliarden Euro und in Deutschland etwa 2,5 Milliarden Euro. Etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion in der Welt hängt von der Bestäubung ab.

Zu unseren wichtigsten insektenbestäubten Nutzpflanzen gehören Obstbäume, Raps, Sonnenblumen, Erbsen, Bohnen, Paprika, Tomaten, Gewürzkräuter, Wein und Getreide. Forschungsergebnisse an der Universität Wien brachten eine Ertragssteigerung von bis zu 50 Prozent bei einer Aufstellung von Bienenstöcken in der Nähe eines Rapsfeldes.
:mrgreen:
Zuletzt geändert von Ulikum am Di Mai 14, 2013 8:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Harald » Mo Mai 13, 2013 23:38

Ulikum hat geschrieben:Ich denke relativ neutrale Information zu Thema erhält man unter:
https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/
Nach Schätzungen der Universität Hohenheim beträgt der ökonomische Wert der Bestäubung weltweit 70 bis 100 Milliarden Euro und in Deutschland etwa 2,5 Milliarden Euro. Etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion in der Welt hängt von der Bestäubung ab.

Zu unseren wichtigsten insektenbestäubten Nutzpflanzen gehören Obstbäume, Raps, Sonnenblumen, Erbsen, Bohnen, Paprika, Tomaten, Gewürzkräuter, Wein und Getreide. Forschungsergebnisse an der Universität Wien brachten eine Ertragssteigerung von 50 Prozent bei einer Aufstellung von Bienenstöcken in der Nähe eines Rapsfeldes.

Gib doch bitte einen genaueren Link an, falls der von Dir zitierte Text (vor allem der letzte Satz!) tatsächlich irgendwo im Bienenkunde-Angebot der Uni Hohenheim zu finden sein sollte. Ich finde den Text dort nicht.

Im übrigen suche ich noch einen Imker, der seine Bienenstöcke neben meinen Rapsflächen aufstellen möchte. Bei Erträgen ab 6 t/ha gibt es eine fürstliche Entlohnung!!! :mrgreen:
Zuletzt geändert von Harald am Di Mai 14, 2013 6:47, insgesamt 1-mal geändert.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Hoschscheck » Di Mai 14, 2013 4:39

... besonders wenn´s dort gar ...
:wink:
Rund 80 % der 2.000 – 3.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.

Hatte ich gelesen deshalb auch meine Aussage.
Die Zahl schwankt um Tausend, - oder um ein Drittel.
Sehr kompetent, .... sehr fundiert, ... was für eine Streuung. :roll:
Und die aufgeführten Hülsenfrüchte (Erbsen, ...) werden längst nicht nur von Bienen bestäubt.

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BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon forenkobold » Di Mai 14, 2013 7:45

Was für Getreide wird von Bienen bestäubt?
Und das mit der Ertragssteigerung von 50% ist wirklich der Hammer.
Hab vor 2 Jahren nen Raps mit 50dt gedroschen. Weit und breit kein Bienenstand. Muß dem Kollegen mal sagen, dass 75dt dringelegen wären...
Wir drehen uns im Kreis.
Ich hab schon zweimal drüber geschrieben.

post1006253.html

Mit Mais, Reis und Weizen hängen schon mal die 3 meistangebauten Kulturen der Welt nicht von Insektenbestäubung ab. Zählt man dann noch alle anderen Getreidearten und Wurzelgemüse dazu, ist das Überleben des Menschen gesichert. Auch bei Hülsenfrüchten und Raps findet eine Bestäubung auch ohne Insekten statt. Alle Blühpflanzen brauchen dazu auch keine hochgezüchteten kranken parasitierten Bienen von geldgeilen Imkern.. in Amerika gabs vor 200 Jahren noch garkeine Bienen.



post1003993.html

Da lügen irgendwelche Früdolüns rum un ddie dummen Fernsehfritzen glauben das auch noch.
Mit Mais, Reis, Weizen,anderen Getreidesorten, Rüben, , Zuckerrohr, Wurzelgemüse, Kartoffeln haben wir wahrscheinlich schon 75% der landwirtschaftlichen Produktion bienenfrei gesichert.
Nerhmen wir noch Baumwolle (16% bienenbestäubt) Soja (5%bienenbestäubt) und andere Hülsenfrüchte, so landen wir bei weit über 80%.



Es handelt sich bei dem einen Drittel vermutlich um die Anzahl der Arten.
Wenn man dann den ungeheuren Beitrag zur menschlichen Ernährungssicherung von Gewürzkräutern, Paprika und Wein betrachtet, hat sich das ganze schnell relativiert.
Wie man am Beispiel Raps, Bohnen, Erbsen u.a. sieht, wurden zu dem insektenbestäubten Drittel auch Arten dazugezählt, die nur teilbestäubt sind.
Bei Raps gestehe ich eine durschschnittlich möglich Ertragssteigerung von 10% durchaus zu..
aber wenn ohne Bienen und andere Insekten 90% erreicht ist es unseriös, daraus den Schluß zu ziehen, ohne bienen würe 1/3 der Nahrung fehlen.
Ich bevorzuge diese Version:
Von unseren Nutzpflanzen sind 1/3 der Arten teils oder zum großen Teil bienenbestäubt.
Aufgrund der geringen Relevanz des Anbaus trägt dieses Drittel zur Produktion von 10% der Nahrung bei.
Da dabei viele Arten von Insekten nur teilbestäubt sind, hängen von den Bienen vllt 20% der 10% ab..
also tragen Bienen 2% zur Ernährungssicherung der Welt bei.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon fridolin » Di Mai 14, 2013 8:30

Hab vor 2 Jahren nen Raps mit 50dt gedroschen. Weit und breit kein Bienenstand.


Welch ein Blödsinn! Das zeigt das der Verfasser des obigen Satzes absolut keine Ahnung von den Umweltgegebenheiten hat! Die Bienen befliegen minimal einen Radius von 30 km². Für Raps sind durchaus Strecken von 5- 6 km einfache Flugstrecke drin. Abgesehen davon das der Raps auch von anderen Insekten beflogen wird.

Viel wichtiger ist, dass bei einem Bienenbesatz von mindestens vier Bienenvölkern pro Hektar Raps keinerlei Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Rapsglanzkäfer notwendig sind. Ohne Löschkalk! :D
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Ulikum » Di Mai 14, 2013 8:36

forenkobold hat geschrieben:Was für Getreide wird von Bienen bestäubt?
Und das mit der Ertragssteigerung von 50% ist wirklich der Hammer.
Hab vor 2 Jahren nen Raps mit 50dt gedroschen. Weit und breit kein Bienenstand. Muß dem Kollegen mal sagen, dass 75dt dringelegen wären...
Wir drehen uns im Kreis.
Ich hab schon zweimal drüber geschrieben.

post1006253.html

Mit Mais, Reis und Weizen hängen schon mal die 3 meistangebauten Kulturen der Welt nicht von Insektenbestäubung ab. Zählt man dann noch alle anderen Getreidearten und Wurzelgemüse dazu, ist das Überleben des Menschen gesichert. Auch bei Hülsenfrüchten und Raps findet eine Bestäubung auch ohne Insekten statt. Alle Blühpflanzen brauchen dazu auch keine hochgezüchteten kranken parasitierten Bienen von geldgeilen Imkern.. in Amerika gabs vor 200 Jahren noch garkeine Bienen.



post1003993.html

Da lügen irgendwelche Früdolüns rum un ddie dummen Fernsehfritzen glauben das auch noch.
Mit Mais, Reis, Weizen,anderen Getreidesorten, Rüben, , Zuckerrohr, Wurzelgemüse, Kartoffeln haben wir wahrscheinlich schon 75% der landwirtschaftlichen Produktion bienenfrei gesichert.
Nerhmen wir noch Baumwolle (16% bienenbestäubt) Soja (5%bienenbestäubt) und andere Hülsenfrüchte, so landen wir bei weit über 80%.



Es handelt sich bei dem einen Drittel vermutlich um die Anzahl der Arten.
Wenn man dann den ungeheuren Beitrag zur menschlichen Ernährungssicherung von Gewürzkräutern, Paprika und Wein betrachtet, hat sich das ganze schnell relativiert.
Wie man am Beispiel Raps, Bohnen, Erbsen u.a. sieht, wurden zu dem insektenbestäubten Drittel auch Arten dazugezählt, die nur teilbestäubt sind.
Bei Raps gestehe ich eine durschschnittlich möglich Ertragssteigerung von 10% durchaus zu..
aber wenn ohne Bienen und andere Insekten 90% erreicht ist es unseriös, daraus den Schluß zu ziehen, ohne bienen würe 1/3 der Nahrung fehlen.
Ich bevorzuge diese Version:
Von unseren Nutzpflanzen sind 1/3 der Arten teils oder zum großen Teil bienenbestäubt.
Aufgrund der geringen Relevanz des Anbaus trägt dieses Drittel zur Produktion von 10% der Nahrung bei.
Da dabei viele Arten von Insekten nur teilbestäubt sind, hängen von den Bienen vllt 20% der 10% ab..
also tragen Bienen 2% zur Ernährungssicherung der Welt bei.


es gibt einige Universitäten die sich mit dem Thema beschäftigen.
wer will kann dort genügend Informationen und Zahlen bekommen.
nicht alles ist im Internet veröffentlicht.

@ ..... bold
es soll doch tatsächlich Menschen geben mehr wissen wie eine Universität. :shock:

durch das dauernde wiederholen von "meiner Ansicht" und "meiner Meinung" und "ich bevorzuge" entsteht keine Realität.
:mrgreen:

au revoir, es wird albern.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Kyoho » Di Mai 14, 2013 9:04

Ulikum hat geschrieben:
Ich denke relativ neutrale Information zu Thema erhält man unter:
https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/
Nach Schätzungen der Universität Hohenheim beträgt der ökonomische Wert der Bestäubung weltweit 70 bis 100 Milliarden Euro und in Deutschland etwa 2,5 Milliarden Euro. Etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion in der Welt hängt von der Bestäubung ab.

Zu unseren wichtigsten insektenbestäubten Nutzpflanzen gehören Obstbäume, Raps, Sonnenblumen, Erbsen, Bohnen, Paprika, Tomaten, Gewürzkräuter, Wein und Getreide. Forschungsergebnisse an der Universität Wien brachten eine Ertragssteigerung von 50 Prozent bei einer Aufstellung von Bienenstöcken in der Nähe eines Rapsfeldes.
:mrgreen:


Diese Aussagen mögen neutral im Sinne von nicht ideeologisch geprägt sein, sind aber trotzdem falsch. So grundlegende Dinge sollte eine Uni mit Bienenkunde eigentlich wissen. Wein ist ein Windbestäuber und Selbstbestäuber, da fliegen allenfalls mal ein paar Bienen zum Pollensammeln. Bohnen und Erbsen sind Selbstbestäuber, die werden zwar besucht, das ist aber für den Ertrag unrelevant. Bei vielen Nutzpflanzen wie Salate, Blatt- und Wurzelgemüse und Kräuter ist man nur zur Samenerzeugung auf Bestäubung angewiesen. Da heute vielfach ertragreiche Hybridsorten gezüchtet werden, wird die Bestäubung aber nicht von frei lebenden Bienen sondern in abgeschirmten Bereichen von gezüchteten Hummelvölkern durchgeführt. Eine unkontrollierte Bestäubung durch frei fliegende Bienen wäre für den Zuchterfolg sogar negativ. Da bleibt also von den oben aufgezählten Kulturen außer Obstbäume, Raps und Sonnenblumen nicht mehr viel übrig, wo eine Insektenbestäubung relevant für die Ertäge von Belang wäre. Bienen und Imker sind vielmehr auf Blüten in Landwirtschaftlichen Kulturen (einschließlich Wiesen und Weiden) angewiesen, um befriedigenden Ertrag (Honig, Pollen, Wachs) zu erzeugen. Trotzdem soll es den Bienen gut gehen, dass sie ihren Beitrag für den Naturhaushalt leisten können. Dass ohne die Haltung von Honigbienen die Menschheit früher oder später verhungern würde, ist schlichtweg ideologisch aufgebauschter Quatsch.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Kaninchen » Di Mai 14, 2013 11:55

Ihr schreibt und schreibt und schreibt.... :roll: was jeder Vernünftigdenkende eh weiß. Unseren Bienen geht es gut. :D
Lange Rede - gar kein Sinn. :mrgreen:
Grüßle,
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon fridolin » Di Mai 14, 2013 18:22

Aus " Top Agrar "
Illegaler Handel mit Pflanzenschutzmitteln nimmt zu
Pflanzenschutzmittel Die Bekämpfung des illegalen Handels mit Pflanzenschutzmitteln ist eine zunehmende Herausforderung für europäische Behörden. Nach Schätzungen von Europol liegt der Marktanteil nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel mancher EU-Länder bei über 25 %. Tendenz steigend.... :evil:
mehr: https://www.topagrar.com/news/Acker-Wetter-Ackernews-Illegaler-Handel-mit-Pflanzenschutzmitteln-nimmt-zu-1147586.html
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon sisu » Di Mai 14, 2013 19:20

Hallo!
Warum seid ihr eigentlich so geil auf das verspritzen von Gift? Egal ob es nun schädlich für die Bienen ist oder nicht, umbringen wird es mit Sicherheit uns alle.
Außerdem sollte man sich nicht wundern wenn wie in der Steiermark auf einigen Flächen seit 15 Jahren nur Mais angebaut wird, das die Schädlinge immer resistenter und zäher werden.
Mit freundlichen Grüßen aus Niederösterreich
sisu

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Valtra 6550
Steyr 540
Steyr Multi
ein paar Dolmarsägen
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