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Protest gegen Neonicotinoide

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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242 Beiträge • Seite 3 von 17 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 17
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon fridolin » Mo Apr 29, 2013 7:08

Ein Neonicotinoid zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es sich in der gesamten Pflanze verteilt. Es wird über die Wurzel aufgenommen und akropetal, also von der Wurzel aufwärts, in alle Pflanzenteile weitergegeben. Der systemische Wirkstoff kommt damit sowohl in den Stengeln, im Blattwerk als auch in der Blüte, speziell im Nektar und Pollen vor (SUR & STORK 2003; BONMATIN 2003).
Daher eignen sich Neonicotinoide für den Einsatz als Beizmittel, die Applikation durch Aufsprühen ist jedoch auch bekannt. Das Saatgut wird mit einem neonicotinoiden Beizmittel versehen, das sich wie ein Mantel um das Saatkorn legt. Die aktive Substanz des Beizmittels wird dazu mit einem Klebstoff an das Saatkorn geheftet. Das Saatgut wird in das Erdreich verbracht. Während die Pflanze heranwächst, wird der Wirkstoff über die Wurzeln ständig aufgenommen und nach oben in alle Pflanzenteile abgegeben. Auf diese Weise wird ein Rundumschutz der Kulturpflanze in den meisten Wachstumsphasen und einen Schutz aller Pflanzenteile vor Fraßund Sauginsekten erreicht. Grundlegende Eigenschaften zeichnen ein systemisches und neonicotinoides Pflanzenschutzmittel aus. Zum einem ist das die Wasserlöslichkeit, zum anderen die Beständigkeit im Boden, die hohe Toxizität bei Insekten und die systemische Wirkung (UNITED STATES ENVIRONMENTAL PROTECTION AGENCY, CLOTHIANIDIN FACT SHEET 2003).
Damit die Pflanze den Wirkstoff über die Wurzel aufnehmen kann, ist die Wasserlöslichkeit des Wirkstoffs eine Voraussetzung. Die Wasserlöslichkeit ist ebenso notwendig, um den Wirkstoff innerhalb der Pflanze akropetal weiterzugeben. Damit die Kulturpflanze (Mais, Rüben, Raps, Kartoffeln etc.) in allen Wachstumsphasen bis zur Ernte einen Schutz erfährt, darf die Wirkung zumindest für diesen Zeitraum nicht nachlassen. Der Wirkstoff darf sich also nicht zu schnell abbauen. Die hohe Beständigkeit und die hohe Halbwertszeit, die je nach Literatur zwischen 277 Tagen und 1.386 Tagen (>3 Jahren) im Erdreich beträgt, ist abhängig von mehreren Umweltfaktoren wie Bodentemperatur, Bewuchs und Mikrolebewesen. (UNITED STATES ENVIRONMENTAL PROTECTION AGENCY, CLOTHIANIDIN FACT SHEET 2003; FOSSEN 2006; STUPP & FAHL 2003).
Da heute sämtliches Saatgut mit Neonicotinoiden gebeizt kommt es zu einer hohen Kumulation in den Böden. Auch wenn das beizen von Raps- und oder Rübensaatgut verboten werden würde, hält die systemische Wirkung der Gifte noch Jahrelang an und vergiftet die Umwelt.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Harald » Mo Apr 29, 2013 7:21

Fadinger hat geschrieben:Der Abschlußbericht dazu ...

"Die von Ihnen aufgerufene Seite existiert nicht"; bin aber hier fündig geworden:
https://www.dafne.at/prod/dafne_plus_co ... _dafne.pdf

Da das Dokument recht ausführlich ist, hänge ich hier mal die Zusammenfassung der Zusammenfassung rein:
Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse des Projektes MELISSA, dass in den Jahren 2009 – 2011 in
Österreich regional gehäuft Bienenschäden aufgetreten sind, die rückstandsanalytisch häufig mit der
Verwendung von insektizidgebeiztem Mais- und Ölkürbissaatgut in Zusammenhang zu bringen waren
. Die
starke regionale Komponente mit einer Häufung in Gebieten mit kleinräumiger landwirtschaftlicher
Struktur ist ein Hinweis auf besondere Umweltsituationen und daraus resultierender verstärkter
Exposition der Bienen mit den bezeichneten insektiziden Pflanzenschutzmitteln in den betroffenen
Gebieten.
Die Maßnahmensetzungen zur Vermeidung von Bienenschäden durch die Einwirkung von insektiziden
Saatgutbehandlungsmitteln brachten zwar signifikante Verbesserungen, allerdings weist
das wiederholte, regional eingrenzbare Auftreten von Bienenschäden auf einen systematischen
Zusammenhang mit lokalen expositionsfördernden Faktoren hin.
Neben der Beachtung der Umweltkomponenten sind auch die risikomindernden Maßnahmen lückenlos
und diszipliniert umzusetzen.

Dies betrifft insbesondere
  • eine weitere Verbesserung der Beizqualität,
  • den Anbau mit pneumatischen Sämaschinen ausschließlich bei geringem Abdriftrisiko und
    Windgeschwindigkeiten von max. 5 m/sec gemäß Zulassung,
  • eine optimierte Sämaschinentechnik zur weitestgehenden Vermeidung der Freisetzung von
    Abriebstaub, insbesondere bei Ausbringung von insektizidgebeiztem Saatgut,
  • den Einsatz insektizider Saatgutbehandlungsmittel ausschließlich aufgrund eines gegebenen
    Pflanzenbaurisikos und daraus begründeter Indikation.
Diese Maßnahmensetzungen zur Verminderung und Minimierung des Risikos von Bienenschäden durch
insektizide Beizmitteln lassen sich aus den Ergebnissen von Melissa direkt ableiten.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon forenkobold » Mo Apr 29, 2013 7:23

Fremde Texte dürfen auch DANN nicht ohne Quellenangabe im Internet veröffentlicht werden, wenn sie absoluter Quatsch sind.
Aber kann man von einem Mitglied einer Partei mit totalitären Wurzeln Rechtsverständnis erwarten? Haben sich ihtre früheren Funktionäre drum geschert, ob das Erschießen von Leuten an der Mauer mit Menschenrecht vereinbbar ist?

**edit**.. ich meine natürlich den Beitrag vom Früdolün..
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon fridolin » Mo Apr 29, 2013 14:05

EU-Länder stimmen für Teilverbot von Neonikotinoide
Ganz frisch auf Spiegel-Online: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/bienen-und-landwirtschaft-eu-laender-fuer-teilverbot-von-pestiziden-a-897179.html#ref=rss Es ist vollbracht! Vor ca. einer Stunde (14.00 Uhr) am 29-04.2013 hat die EU das Anwendungsverbot für zwei Jahre in Kraft gesetzt.
Es handelt sich um die Neonicotinoide Chlothianidin und zwei weitere Gifte. Dies gilt u. a. für folgende Biz- und Spritzmittel:
Antarc (Raps), Chinook (Raps), Cruiser 350 FS (Mais), Cruiser OSR (Raps), Elado (Raps), Faibel (Mais)Mesurol flüssig (Mais) und Poncho (Mais) Betroffen sind die Agrargifte: Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam
Das ist wirklich mal was Erfreuliches!!!
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Maschbauer » Mo Apr 29, 2013 14:34

Soso, und was macht ihr wenn eure Bienen wegen schlechter Pflege und Varroa Milbe weiterhin keinen Winter überleben? Neues Insektizid aussuchen und dagegen demonstrieren?
Die schlimmsten Lobbyisten sind die Vertreter von Greenpeace,BUND etc
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon fridolin » Mo Apr 29, 2013 15:15

Zur Frage von Maschbauer:
Soso, und was macht ihr wenn eure Bienen wegen schlechter Pflege und Varroa Milbe weiterhin keinen Winter überleben? Neues Insektizid aussuchen und dagegen demonstrieren?


Das ist leider der Wermutstropfen an der heutigen Verbotsentscheidung der EU. Es wird negiert das die Neonicotinoide eine Halbwertzeit in den Böden von bis zu vier Jahren haben. Die Agropestizidhersteller werden dann sicherlich nach dem Verbotszeitraum sagen, dass die Bienenvölker immer noch in Massen sterben. Dies sterben kann somit nicht an den Pestiziden liegen, da diese ja verboten wurden. Das die Pestizide sich im Boden anreichern und jahrelang nachwirken wurde und wird ja von den interessierten Gruppen der Pestizidhersteller, Bauernverbänden, Anwendern und Händlern, auch Bienenwissenschaftlern, immer wieder negiert.

Dieses heutige Verbot der Neonictioide für zwei Jahre ist ein Tropfen auf den heissen Stein und denoch ein Etappensieg für die Umweltbesorgten. Diesen Etappensieg gilt es weiter auszubauen, damit es zu einem unbegrenzen Verbot der in Rede stehenden Pestizide kommt! Getreu nach dem Motto des franz, Forschers und Pestizidgegners Prof. Dr. Bonmatin, der vor zehn Jahren den Satz prägte: " Wir kämpfen bis zum Sieg, ob in Brüssel oder Paris!" Auf heute übertragen :..ob in Berlin, Parma oder Brüssel!

Das Pestizide zu ersetzen sind und dabei nicht die Ernährungssicherheit gefährdet ist und der Ertrag der Landwirte nicht geschmälert wird beweist folgende Wahrheit:
http://www.umweltbund.de/pflanzenbau.htm
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bienensterben-eu-laender-stimmen-fuer-verbot-von-umstrittenen-pestiziden-1.1661190
Zuletzt geändert von fridolin am Mo Apr 29, 2013 15:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon forenkobold » Mo Apr 29, 2013 15:18

Wie üblich bei Mitgliedern totalitärer Parteien wird hier wieder gelogen, dass sich die Balken biegen.
Die endgültige Entscheidung trifft die EU-Kommission und diese steht noch aus. Aufgrund der Tatsache, dass die mit Sicherheit im Sinne der Ideologen entscheiden werden, kann man Lügenbarons Behauptung, das Verbot wäre in Kraft gesetzt, noch verzeihen.
Nicht verzeihen kann man aber die Lüge, es wäre auch Mesurol betroffen.
Da sieht man, dass dieser Mann überhaupt keine Ahnung hat.
Weder von der Bienenhalktung, noch von Pflanzenschutz, noch von der traurigen Vergangenheit seiner Partei. Nach aufgeflogenem Betrug im Gerichtssaal unartikuliert wie ein Tier zu schreien reicht eben nicht als Kompetenznachweis.
80% der Imker sind rechtschaffene Leute, die nicht auf die Hetztyriaden einstimmen. Im Gegenteil.. sie werden in Zukunft vllt einen gewaltigen Hass auf ihre strohdummen Kollegen schieben, wenn im Mai eine der wichtigsten Trachtpflanzen ausfällt. Wenigstens wurde Biscaya nicht verboten, so dass sich der Rapsanbau vllt trotzdem noch lohnt.
Beim Mais ändert sich hierzulande eh nichts.. da kann man sogar von beendeten Wettbwerbsnachteilen gegenüber Frankreich und anderen Staaten sprechen.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Maschbauer » Mo Apr 29, 2013 15:43

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
[...]

Das Pestizide zu ersetzen sind und dabei nicht die Ernährungssicherheit gefährdet ist und der Ertrag der Landwirte nicht geschmälert wird beweist folgende Wahrheit:
http://www.umweltbund.de/pflanzenbau.htm


Ach das ist dieser ominöse Löschkalk, von dem man hier immer wieder, in Kombination mit deinem Namen, liest :D

Wenn es so einfach ist, warum hat es sich den noch nicht durchgesetzt? Und jetzt komm mir nicht mit so nem Lobby-Verschwörungs-Mist.

Wenn es billiger wäre und/oder eine bessere Wirkung hätte, wären schon lange die Landwirte darauf umgestiegen (Wie du siehst sind das verdammt viele Konjunktive :D )
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon fridolin » Mo Apr 29, 2013 15:58

Was heißt B4? z. B. für Thiachloiprid den Wirkstoff im Biscaja?

Dass diese Mittel den Bienen nichts machen? Überhaupt nichts? Weit gefehlt !

B4 sagt, dass nach 48 Stunden von 100 Bienen noch mindestens 51 leben! Also 49 hops sind! Wie gut die andern überlebt haben spielt zunächst keine Rolle! Stellen sie sich vor das von hundert Rindern nach einer Behandlung neunundvierzig sterben dürfen und das soll zulässig sein!

Bei den Neonics leben die 51 Bienen noch, aber sie sind gelähmt oder zittern oder sonst irgendwie apatisch! Sie leben aber noch und das ist der Knackpunkt! Bei den gebräuchlichen Tankmischungen ist es noch riskanter!

Denn erstens sind diese Tankmischungen nicht Bienenschutzkonform und zweitens erhöhen diese die Mortalität unterschiedlich! Aber sie erhöhen die Mortalität. Warum Imker immer noch an den Raps extra hin wandern ist mir ehrlich gesagt immer mehr ein großes Rätsel!

Gut in manchen Gegenden ist das eben die einzige wichtige Tracht! und bei richtiger Pflege nach dem Raps kann es auch sein dass die Bienen überwintern! Vorausgesetzt der Bauer macht wirklich keine Tankmischungen!

Es gibt Mittel und Tankmischungen die sind erst nach einer gewissen Zeit für Bienen akzeptabel also B4. Oft reichen da die Zeitfenster nicht aus! Daher gibt es auch das B2 das besagt ganz klar:

Nach Bienenflug aber noch vor 22 Uhr! Damit Übernacht die Gefährlichkeit der Mittel sinken kann! Also Morgens um 5 Uhr spritzen tut nur dem Bauer gut! Weil es kaum einer bemerkt dass er gespritzt hat! Denn Biscaja behandelte Flächen sollen erst nach Abtrocknung wiederbetreten werden. https://portal.bvl.bund.de/psm/jsp/DatenBlatt.jsp?kennr=005918-00 Abends spritzen fällt halt allen Hundebesitzer auf! In so manchem Hundeforum gab es schon die tollsten Berichte was mit den Hunden passierte als diese in ein Rapsfeld ausbücksten! Tierärzte können davon schon ganz gruselige Storrys erzählen!
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon forenkobold » Mo Apr 29, 2013 16:10

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:Was heißt B4? z. B. für Thiachloiprid den Wirkstoff im Biscaja?

Dass diese Mittel den Bienen nichts machen? Überhaupt nichts? Weit gefehlt !

B4 sagt, dass nach 48 Stunden von 100 Bienen noch mindestens 51 leben! Also 49 hops sind! !


B4 = bienenungefährlich. Weder für eine noch für 49 von 100.
Wieso darf dieser Mensch hier pausenlos im Forum lügen. Er täuscht hier Kompetenz vor und verdummt evtl mitlesende Laien.
Da sich der Früdolün.. wenn er nicht gerade wegen Betrug vor Gericht steht und unartikuliert wie ein Tier den Richter anschreit, sehr intensiv mit dem Thema befasst, kann man davon ausgehen, dass er ABSICHTLICH lügt. Unverschämt, perfide....
dem Charakter eines Mitglieds einer Partei, unter deren Herrschaft in der DDR tausende Menschen den gewalltsamen Tod fanden, voll entsprechend.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon JohnDeereDriver » Mo Apr 29, 2013 17:21

also herr fidölin...

WÄRE es so wie du sagst, hätte ich letztes jahr wohl einen stockverlust von 100% gehabt.

hatte ich nicht... eher im gegenteil. rapshonig bis zum abwinken.

und sich geschwollen hier auszudrücken und als Messias zu präsentieren ändert nix an der tatsache, dass man rumlügt. da muss ich kobi unterstützen.
Lass sie machen, wenn sie es besser wissen...
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Hoschscheck » Mo Apr 29, 2013 17:43

FridoIin, :D Mensch dich haben se noch nich zugekalkt?
Seit wann bist du wieder draußen? Ganze Tage und Abends wieder rein oder das Modellprojekt mit Betreuung?
Deine Beiträge sind so freundlich geschrieben, scheint ja was gebracht zu haben. Ich freue mich für dich.
Nach dem Stil könnt ihr in eurer Gruppe ja bald die Sachlichkeit mit in die Arbeit einbauen. Immer noch schreibst du von Orangen und Zitronen am Apfelbaum, aber das kriegst du sicherlich auch noch hin.
Bist doch 'n Reißer was? Längst nich immer in die richtige Richtung, aber dafür volle Pulle.

Dein Hoschscheck
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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Kaninchen » Mo Apr 29, 2013 18:26

Das war vorhin grad Thema bei Nano auf 3 Sat. Könnt ihr im Internet ansehen.
Hab fest gestellt, ich beherberge auch einen Öko in meinem Haus. :roll:
Ich bin raus gegangen in den Garten. :roll:
Grüßle,
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon Kaninchen » Mo Apr 29, 2013 21:51

Ich hab den Eindruck, hier sind etliche Verschwörungstheoretiker unterwegs. :wink:
An unseren, konventionell bewirtschafteten Feldern (WW,WW,WR), haben 3 Imker ihre Körbe stehen. Und den Bienen geht es bestens.
Jedes Jahr fliegen hier noch Bienenvölker zu. :wink:
Der Imker beim Einfangen:
Bild
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Re: Protest gegen Neonicotinoide

Beitragvon forenkobold » Mo Apr 29, 2013 22:44

Jupp.. das sag ich schon seit Jahren...

Wer sich am ärgsten über die Gentechnikgegner freut, ist Monsanto. Jeder Versuch einer Konkurrenz wird im Keim erstickt, öffentliche unabhängige Forschungen werden auf den Druck hin nimmer finanziert bzw von Vandalen ge- und zerstört.
Und worüber sie sich noch mehr freuen, sind die Saatgutnachbaudogmatiker. Dadurch, dass die Landwirte vor allem in USA den kleinen und mittelständischen Züchtern den Lohn für ihre Arbeit verwehrten und lustig raubkopierten, wurde denen die wirtschaftliche Grundlage entzogen und verkauften schließlich frustriert an die "Grossen".
Böse Zungen vermuten Monsanto hinter dem Glyphosat-bashing. Schließlich kann das Mittel mittlerweile von Hinz und Kunz in allen Herren Ländern billig auf den Markt geworfen werden..
wer kauft noch Original-Roundup?
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