Ich vermute allgemeinen Nährstoffmangel.
Aufgrund der hohen Niederschläge hat sich der Stickstoff in die tieferen Bodenschichten verlagert.
Zudem verursacht die Strohrotte in den oberen Bodenschichten bei Grubbersaat eine Stickstoffblockade.
Die Grubberfreunde würden da einfach nochmal 50 N streuen.
Die Pflüger können sich diese Ausgabe sparen und warten ab, bis der Raps mit den Wurzeln die tieferen Bodenschichten erreicht.
Schließlich zählt im Herbst nicht die grüne Blattmasse sondern die erreichte Wurzellänge und der Wurzelhalsdurchmesser.
Den Raps etwas hungern lassen schadet daher meiner Meinung nach im Herbst nicht.


