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Rapsanbau 2026/2027

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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163 Beiträge • Seite 11 von 11 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Mo Sep 07, 2026 19:48

Caramba hat geschrieben:So a Gewörch un Dorchananä hob i fei no ned gsan! Wos füa a Scheiß!
So ein Gewürge und Durcheinander habe ich freilich noch nicht gesehen! Was für eine Scheiße!



Da ist er plötzlich still geworden, der Ballistol...
Sind die Fahrgassen schon gesät?
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon 240236 » Mo Sep 07, 2026 21:43

Höffti hat geschrieben:
Caramba hat geschrieben:So a Gewörch un Dorchananä hob i fei no ned gsan! Wos füa a Scheiß!
So ein Gewürge und Durcheinander habe ich freilich noch nicht gesehen! Was für eine Scheiße!



Da ist er plötzlich still geworden, der Ballistol...
Sind die Fahrgassen schon gesät?
so toll ist dein Feldaufgang auch wieder nicht. Total verzettelt
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Mo Sep 07, 2026 22:10

240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
Caramba hat geschrieben:So a Gewörch un Dorchananä hob i fei no ned gsan! Wos füa a Scheiß!
So ein Gewürge und Durcheinander habe ich freilich noch nicht gesehen! Was für eine Scheiße!



Da ist er plötzlich still geworden, der Ballistol...
Sind die Fahrgassen schon gesät?
so toll ist dein Feldaufgang auch wieder nicht. Total verzettelt



Findest Du?

Ich für meinen Teil finde es gut, wenn nicht alles in Reih und Glied steht. Eine möglichst naturnahe Bewirtschaftung ist mir besonders wichtig. Und der Erfolg spricht ja eindeutig für sich.

Und es sei angemerkt, dass Vorfrucht Wuntergerste ohne Strohabfuhr war. Für eine Direktsaat da rein steht ergut, der Raps.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Agrohero » Di Sep 08, 2026 7:35

240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
Caramba hat geschrieben:So a Gewörch un Dorchananä hob i fei no ned gsan! Wos füa a Scheiß!
So ein Gewürge und Durcheinander habe ich freilich noch nicht gesehen! Was für eine Scheiße!



Da ist er plötzlich still geworden, der Ballistol...
Sind die Fahrgassen schon gesät?
so toll ist dein Feldaufgang auch wieder nicht. Total verzettelt


Sorry aber ich glaube du brauchst eine Brille, an dem bestand ist nun wirklich nichts auszusetzen, bei einer persönlichen Feindseligkeit zum User, die ich übrigens mit dir teile , sollte man die Kirche im Dorf lassen und nicht immer nach dem Haar in der Suppe suchen ,
Wo auch immer er dieses Foto gemacht hat sei jetzt mal dahin gestellt.....
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon 240236 » Di Sep 08, 2026 8:03

Ich sehe hier nur fast gleichmäßíg aufgegangene Rapsbestände
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Di Sep 08, 2026 8:16

Höffti hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:Da ist er plötzlich still geworden, der Ballistol...
Sind die Fahrgassen schon gesät?
so toll ist dein Feldaufgang auch wieder nicht. Total verzettelt



Findest Du?

Ich für meinen Teil finde es gut, wenn nicht alles in Reih und Glied steht. Eine möglichst naturnahe Bewirtschaftung ist mir besonders wichtig. Und der Erfolg spricht ja eindeutig für sich.

Und es sei angemerkt, dass Vorfrucht Wuntergerste ohne Strohabfuhr war. Für eine Direktsaat da rein steht ergut, der Raps.



Was genau hast Du denn an MEINEM Raps auszusetzen?
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Di Sep 08, 2026 8:51

..
Zuletzt geändert von Höffti am Mi Sep 09, 2026 0:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Sebbo » Di Sep 08, 2026 13:18

Ich suche gerade nach dem optimalen Einsatz für GramFix. Ausfallgerste ist vorhanden, am Vorgewände prominenter. Als starke Konkurrenz würde ich sie bisher nicht einstufen aber morgen kommt nochmal Regen. Das könnte die Gerste erstmal schneller anschieben als den Raps. Ich wollte aber evtl. Gräser mittreffen weil dann belkar power pack im Schrank steht. Hat jemand ein ähnliches setup und eine meinung / erfahrung dazu?
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Quereinsteiger13 » Di Sep 08, 2026 20:53

Ich säe meinen Raps seit gut 5 Jahren nur noch nach dem Grubber. Dabei bin ich mit dem Termin für die Ausfallgetreidebehandlung immer früher geworden, da ich feststellen musste, dass das Getreide innerhalb weniger Tage zur starken Konkurrenz werden kann und die Wirkung von Agil S und Co seine Zeit braucht. Im Zweifel muss man dann halt nochmal ran. Letztes Jahr zum Beispiel bin ich auf einem Schlag dann wegen AFS ein 2. Mal mit einem Graminizid gefahren. Dieses Jahr habe die Hälfte meiner Fläche bereits behandelt, 13 Tage nach der Saat. Der Rest folgt bei nächster Gelegenheit. Je nach Unkrautdruck folgt dann LaDiva. Gedanklich habe ich aber auch schon 2 Einkürzungen eingeplant, wenn die Bedingungen so optimal bleiben.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon AEgro » Mi Sep 09, 2026 9:33

Gestern hatt ich an einem von 3 Schlägen die ersten 4 Erdföhe in den Gelbschalen.
Entfernung ca. 30 m von letzjährigem Rapsschlag.
An ungefähr jeder 10-ten Rapsspfnaze in 2-Blattstadium gibts erste Frasstellen vom Erdfloh.
Die anderen beiden Schläge sind noch frei von Erdfloh-Anzeichen.
Meine VA-Behandlung 2,5 l Butisan Gold ( mit 0,4 l Herbosol ) wirkt gut, fast zu gut,
nachden es in der Nacht nach Behandlung ca. 15 l auf das feinkrümelige Saatbett geregnet hat.
Unkraut - null. Ausfallsommergerste - stark abgebremst, Ausfalldinkel - geschwächt, bislang keine Gräser.
Allerdings ist mein Raps zwar gut und gleichmäßig aufgelaufen, aber im Vergleich zu Kollegen, die nicht VA behandelt haben, doch weniger wüchsig.
Aber das kenn ich und war zu erwarten.
Wenn deren NA- Behandlung wirkt,wird deren Raps auch langsamer.
Ich setze bewußt auf den VA, weil ich die Teilwirkung vom Metazachlor und Dimethenamid auf Ackerfuchsschwanz nutzen will, um
die noch vorhandene Wirkung von Dim-Mitteln nicht überzustrapazieren.
Kerb im Späteinsatz folgt als Resistenzbrecher sowieso.
Dieses System im Rapsanbau ist meine Methode, um innerhalb der Fruchtfolge mit resistentem Ackerfuchsschanz herr zu werden.
Dazu sezte ich ganz bewusst auch auf Drillmaschinensaat mit 12,5 cm Reihenabstand.
Die "modern" propagierte Einzelkornsaat, die immer mehr um sich greift, sehe in im Hinblick auf Spätverunkrautung und Vergrasung als kontraproduktiv.
Ich sehe oft genug bei Kollegen, dass bei schlecht entwickelten Beständen, bis zur Rapsblüte im Frühjahr noch Licht bis zum Boden kommt
und erneut Ackerfuchsschwanz, teils rasenmäßig, zwischen den weiten Reihen steht, trotz Behandlung mit Gramizid und Kerb.
Nicht alles was technisch möglich ist - die Einelkornsaat - ist im Fall von Resitenzen aus ackerbaulicher Sicht auch sinnvoll.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon AEgro » Mi Sep 09, 2026 10:04

Unterlenker hat geschrieben:Hallo Gemeinde
Ich habe gerade meinen Raps begutachtet
und folgendes gesehen
Es sind an manchen Blättern dunkel grüne Stellen vorhanden
welche auch eine Delle haben
Habe vor ca. 10 Tagen Busitan Gold 2,5l und Gram Fix 1,5 gespritzt
danach am folgenden Tag 15 Liter Regen Starkregen
Hat das damit was zu tun
Habe solche Syntome vorher noch nie gehabt
Kann mir hier vielleicht jemand von euch weiter helfen
Vielen Dank im Voraus
Gruß Unterlenker

Ich habe, wie du auch mit 2,5 l Butisan Gold kurz vor Regen im Vorauflauf behandelt.
Aber die Dellen, die du beschreibst, kenn ich nicht, auch nach über 40 jahren Rapsanbau nicht.
Die ersten leicht Frasspuren vom Rapserdfloh geben leichte vertiefte kreisrunde Fraschäden an der Oberfäche des Blatts, erst säter brechen sie durch.
Aber die scheien heller als der rest des Blatts.
Schnecken machen Frasschäden teils auch oberfächlichen als Schabefras, aber fast immer von aussen am Blattrand.
Andere Möglichkeit wäre, Herbizidschäden von verunreinigter Spritze, sähe aber wahrscheinlch bei VA-behandlung anders aus.
Oder Herbizidschäden von nicht genug abgebauten Sulfonylharnstoffmitteln aus der Vorkultur.
Das zeigt aber eher rötlich-lila Verfärbungen an den älteren Blättern.
Wenn krass ist, und der Raps nicht gut weiterwächst, hol dir einen Berater vom Landhandel/Genossenschaft oder von der Pfalzenschutzindustrie auf den Acker.
Bei den Landwirtschaftämtern gibts teilweise auch gute Berater, aber nicht überall.
So einen Schaden muss an eigentlich vor Ort besichtigen und alle Begleitumstände kennen um es richtig zu bewerten.
Gruß AEgro
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon County654 » Mi Sep 09, 2026 18:36

AEgro hat geschrieben:Gestern hatt ich an einem von 3 Schlägen die ersten 4 Erdföhe in den Gelbschalen.
Entfernung ca. 30 m von letzjährigem Rapsschlag.
An ungefähr jeder 10-ten Rapsspfnaze in 2-Blattstadium gibts erste Frasstellen vom Erdfloh.
Die anderen beiden Schläge sind noch frei von Erdfloh-Anzeichen.
Meine VA-Behandlung 2,5 l Butisan Gold ( mit 0,4 l Herbosol ) wirkt gut, fast zu gut,
nachden es in der Nacht nach Behandlung ca. 15 l auf das feinkrümelige Saatbett geregnet hat.
Unkraut - null. Ausfallsommergerste - stark abgebremst, Ausfalldinkel - geschwächt, bislang keine Gräser.
Allerdings ist mein Raps zwar gut und gleichmäßig aufgelaufen, aber im Vergleich zu Kollegen, die nicht VA behandelt haben, doch weniger wüchsig.
Aber das kenn ich und war zu erwarten.
Wenn deren NA- Behandlung wirkt,wird deren Raps auch langsamer.
Ich setze bewußt auf den VA, weil ich die Teilwirkung vom Metazachlor und Dimethenamid auf Ackerfuchsschwanz nutzen will, um
die noch vorhandene Wirkung von Dim-Mitteln nicht überzustrapazieren.
Kerb im Späteinsatz folgt als Resistenzbrecher sowieso.
Dieses System im Rapsanbau ist meine Methode, um innerhalb der Fruchtfolge mit resistentem Ackerfuchsschanz herr zu werden.
Dazu sezte ich ganz bewusst auch auf Drillmaschinensaat mit 12,5 cm Reihenabstand.
Die "modern" propagierte Einzelkornsaat, die immer mehr um sich greift, sehe in im Hinblick auf Spätverunkrautung und Vergrasung als kontraproduktiv.
Ich sehe oft genug bei Kollegen, dass bei schlecht entwickelten Beständen, bis zur Rapsblüte im Frühjahr noch Licht bis zum Boden kommt
und erneut Ackerfuchsschwanz, teils rasenmäßig, zwischen den weiten Reihen steht, trotz Behandlung mit Gramizid und Kerb.
Nicht alles was technisch möglich ist - die Einelkornsaat - ist im Fall von Resitenzen aus ackerbaulicher Sicht auch sinnvoll.
Gruß AEgro


Um den PS Schrank mal auszuräumen, habe ich in diesem Jahr drei Herbizidvarianten am Start.
VA mit Clomaznoe und 750 g Metxachlor.
VA mit Butisan Gold und der überwiegende Rest der Flächen hat vor 10 Tagen 1l Fusilade Max erhalten
und in den nächsten Nächten(tagsüber ist die Luftfeuchtigkeit zu gering) folgt LaDiva.
Die VA Varianten sind deutlich ausgebremst, das beobachte ich ebenfalls.
Ansonsten erkennt man aber auch deutlich jeden Tag an dem später gedrillt wurde. (22-25. August)
Da ich für 5 Betriebe gesät habe, ist der AFU Auflauf interessant.
Nur bei einem Betrieb ist bislang massiv AFU aufgelaufen, es ist der Betrieb,
der in den letzten Jahren immer sehr zeitnah nach dem Drescher mit dem Grubber im Feld war.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Sebbo » Fr Sep 11, 2026 10:36

[
IMG_20260910_180858.jpg
PT322 Feldaufgang
IMG_20260910_180858.jpg (181.33 KiB) 523-mal betrachtet


Der Raps kommt gut und gleichmäßig, aber auch alles andere gibt nun ordentlich Gas. Das wird sich aber bald erledigt haben.

IMG_20260910_180836.jpg
Unkrautbesatz und Ausfallgetreide
IMG_20260910_180836.jpg (150.17 KiB) 523-mal betrachtet


Feldaufgang in Gänze gefällt mir bisher. Von den 45 Körnern dürfe pro m2 wohl nichts fehlen.
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