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Rapsanbau 2026/2027

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Fr Jul 31, 2026 5:50

Servus zusammen,

ich plane aufgrund der sehr guten Preise dieses Jahr wieder in den Rapsanbau einzusteigen.

Auf welche Sorten setzt ihr diese Saison?

Ich wäre wieder mit einer soliden Liniensorte an den Start gegangen. Mal sehen, was der Handel hier zu bieten hat.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Juwel » Fr Jul 31, 2026 18:58

Höffti hat geschrieben:Servus zusammen,

ich plane aufgrund der sehr guten Preise dieses Jahr wieder in den Rapsanbau einzusteigen.

Auf welche Sorten setzt ihr diese Saison?

Ich wäre wieder mit einer soliden Liniensorte an den Start gegangen. Mal sehen, was der Handel hier zu bieten hat.


Das hätte de Wini auch so gemacht. :lol:
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Homer S » Fr Jul 31, 2026 20:15

Juwel hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:Servus zusammen,

ich plane aufgrund der sehr guten Preise dieses Jahr wieder in den Rapsanbau einzusteigen.

Auf welche Sorten setzt ihr diese Saison?

Ich wäre wieder mit einer soliden Liniensorte an den Start gegangen. Mal sehen, was der Handel hier zu bieten hat.


Das hätte de Wini auch so gemacht. :lol:


Das gleiche dachte ich auch, gerade bein der Frage nach Liniensorten.

Wußte gernicht das es die noch gibt.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Fr Jul 31, 2026 20:39

Gibt's wohl noch. Mein Landhandel hat mir versichert, dass er mir noch etliche Einheiten Arabella besorgen kann.
Aber angeblich nur noch dieses Jahr.

Mal sehen, ob das so stimmt...
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon AEgro » Fr Jul 31, 2026 21:03

Wenn du dieses Jahr 1 ha Arabella - Linienraps - säst, und angenommen 2027 30 dt erntetest, kannst du nächstes Jahr
300 ha a´10 kg eigenes Saatgut aussäen. Oder 10 Jahre lang jedes Jahr 30 ha.
Das wäre die "Methode Wini". :lol:
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon MartinH. » Fr Jul 31, 2026 21:26

Leider hat Raps nach 2-3 jahren Lagerung ein sehr schlechte Keimfähignkeit :-(
Wenn das Schlepperfahren nicht wäre, keiner würde Landwirtschaft betreiben ...
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon strokes » Fr Jul 31, 2026 22:29

Warum Linienraps? Welche Vorteile hat dies?
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon kronawirt » Fr Jul 31, 2026 22:58

MartinH. hat geschrieben:Leider hat Raps nach 2-3 jahren Lagerung ein sehr schlechte Keimfähignkeit :-(

Das hör ich zum ersten mal. Bis 5Jahre würd ich nichtmal eine Keimprobe vor der Aussaat machen. Selbst auf dem Acker gelagert bleibt er jahrelang keimfähig...
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Sa Aug 01, 2026 4:55

Ja, ich kenne Raps auch eher als seeehr lange keimfähig.

Unabhängig davon könnte man ja dann jedes Jahr "frusch" gedroschenen Linienraps nachbauen, wenn man das denn wollte.

Ich tendiere aus anderen Gründen zu Linienraps:

- ertraglich konnte ich in der Vergangenheit tatsächlich keine großen Abweichungen feststellen zwischen Linienraps und Hybridraps.

- Hauptargument für mich ist eher die Problematik, dass im Falle eines Hagelereignisses kurz vor der Ernte schnell ein paar Tonnen Rapskörner am Feld liegen, wo man bei normaler Saat nur ein paar Kilo ausbringt.
Da ist mir im Zweifelsfall der ungewollte "Nachbau" eines Linienraps lieber, dessen Nachkommen in solchen Fällen wenigstens die gleichen Sorten- und Ertragseigenschaften besitzt.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Hage123 » Sa Aug 01, 2026 6:13

kronawirt hat geschrieben:
MartinH. hat geschrieben:Leider hat Raps nach 2-3 jahren Lagerung ein sehr schlechte Keimfähignkeit :-(

Das hör ich zum ersten mal. Bis 5Jahre würd ich nichtmal eine Keimprobe vor der Aussaat machen. Selbst auf dem Acker gelagert bleibt er jahrelang keimfähig...

Das Problem sind die Beizen die die Keimfähigkeit reduzieren.
Ungebeiztes Saatgut hält deutlich länger.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon County654 » Sa Aug 01, 2026 6:15

Linienraps:
https://www.myagrar.de/zodiak.html
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon aldersbach » Sa Aug 01, 2026 7:33

AEgro hat geschrieben:Wenn du dieses Jahr 1 ha Arabella - Linienraps - säst, und angenommen 2027 30 dt erntetest.
Das wäre die "Methode Wini". :lol:

Wie kommst Du auf 30 dt? Der Kreuzi ist doch immer so an der 70 dt Marke beim Raps unterwegs
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Franke54 » Sa Aug 01, 2026 17:53

Linienraps anbauen wegen einem eventuellen Hagelereignis, auf die Idee muss man auch erstmal kommen. Wüsste aber nicht welchen Vorteil es haben soll.
Meiner Ansicht nach ist es eher abhängig von der Sätechnik, wenn ich z. Bsp. mit einer mechanischen Drillmaschine sähen würde, dann könnte ich mir ne Liniensorte mit ca. 70 Kö/qm vorstellen. Bei einer pneumatischen gehen auch Mengen unter 50 Körner, bei Einzelkornsaat noch weniger. Es soll auch Leute geben die Raps nachbauen, da wär dann ne Liniensorte auch im Vorteil.
Irgendwann sind die Regale leer
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon adefrankl » So Aug 02, 2026 0:12

Franke54 hat geschrieben:Linienraps anbauen wegen einem eventuellen Hagelereignis, auf die Idee muss man auch erstmal kommen. Wüsste aber nicht welchen Vorteil es haben soll.
Meiner Ansicht nach ist es eher abhängig von der Sätechnik, wenn ich z. Bsp. mit einer mechanischen Drillmaschine sähen würde, dann könnte ich mir ne Liniensorte mit ca. 70 Kö/qm vorstellen. Bei einer pneumatischen gehen auch Mengen unter 50 Körner, bei Einzelkornsaat noch weniger. Es soll auch Leute geben die Raps nachbauen, da wär dann ne Liniensorte auch im Vorteil.


Nein, falsch ist das Argument absolut nicht. Da gab es schon einige Untersuchungen, dass in Gebieten mit hoher Rapsanbaudichte der Durchwuchsraps oft wesentlich zu den abnehmenden Erträgen beiträgt (natürlich keineswegs der einzige Grund). Denn Durchwuchsraps von Hybriden hätte ein wesentlich geringeres Ertragspotential. Und gerade bei geringer Saatdichte kann dann der Durchwuchsraps schon einen wesentlichen Pflanzenanteil stellen (z.B. 33%). Und natürlich ist das Problem nach Hagel besonders akut. Denn wenn sonst vielleicht 1 bis 2% auf dem Feld bleiben, sind es dann vielleicht 50% oder mehr. Und dementsprechend hat man dann beim nächsten Rapsanbau auch 50x mehr Durchwuchsraps. Also statt 0,5 Pf./m² dann eben 25 Pflanzen/m² oder noch schlimmer. Insofern falsch ist das Argument nicht. Die Frage ist halt wie schwer man es gewichtet. Wesentliche Einflussfaktoren sind da der Ertragsunterschied (netto) zwischen Hybrid und Linie und das Hagelrisiko.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » So Aug 02, 2026 8:09

Wie adefrankl richtig erwähnt ist mir das Thema Durchwuchsraps wichtig.
Selbst ohne Hagel "reichert" man den Boden mit Ausfallrapskörnern an, die dann schlechte bzw. inhomogene Eigenschaften aufweisen.

Oder mal anders gesagt: Denkt ihr, dass man mit Linienraps nicht genauso gut Dreschen kann wie mit Hybriden?
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