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Rapsanbau 2026/2027

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon elchtestversagt » Mi Aug 19, 2026 10:06

Nun, bei uns hat sich das mittlerweile die Jahre über aufgebaut. Die meisten bauen auch keinen Raps mehr an.
Und am "Management" kann es auch nicht liegen. Erst lassen wir das nach dem Drusch drei Wochen liegen, sodass die erste Welle aufläuft,diese wird dann mit dem Mulcher neu "soriert", dann nach zwei Wochen der Grubber mit Gänsefuss auf 5cm, wieder zwei Wochen liegen lassen, dann das böse PSM und Einsaat. Dennoch haben wir im darauffolgenden Getreide noch Auflaufraps, der dann einem Herbizid zum Opfer fällt, aber auch in der dann folgenden ZW kommt immer noch Raps hoch, den wir erst im Winter zum dann folgenden Mais mit dem bösen Mittel bekämpfen.. Die "Löcher" wurden immer mehr, meist erst 1m2, dann mal 5m2. Die Pflanzen dann zeigten deutliche Kohlherniesymptobe. Also es baut sich immer weiter auf. Gut, ich kann nicht klagen, dieses Jahr hat der Raps im Schnitt knapp unter 45dt mit dem Befall gebracht, aber Vorsicht ist die Mutter der Natur...
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Mi Aug 19, 2026 10:45

Sebbo hat geschrieben:Dann kannst du jetzt optimal für die Zweifler mit Bildern vom Keimling in der Fläche und dem verstaubten oder mittlerweile verschlämmten Gespann punkten.... Wenn du es schaffst Metadaten im Bild zu lassen wäre ich begeistert.



Bilder vom Keimling kann ich gerne liefern. :D

Die Maschinen stehen aber schon wieder sauber gewaschen in der Halle. Zum Runterbären sind die mir zu teuer... :D

Nachts hatten wir noch einmal erfreuliche 20mm Regen.

Jetzt heißt es Schneckenkorn streuen...
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Turboraps 19.08.2026
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Sebbo » Mi Aug 19, 2026 11:30

Dann hast du den ersten Teil für dein Anbausystem passend hinbekommen. Bin gespannt wie die Fläche nachher aussieht. Ich beschränke mich bisher auf Wetter Beobachtungen. Es kommt schon hier und da Regen.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Mi Aug 19, 2026 11:48

Sebbo hat geschrieben:Dann hast du den ersten Teil für dein Anbausystem passend hinbekommen. Bin gespannt wie die Fläche nachher aussieht.


Wenn kein Herbizidschaden von der Wintergerste her nachkommt, sollte das gut passen. Direktsaat ist dieses Jahr TOP. Heute schon einige gesehen, die jetzt gleich nach den ergiebigen Niederschlägen im Dreck rumwühlen. Da arbeite ich lieber trocken und lasse es oben drauf regenen... :D
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon 240236 » Mi Aug 19, 2026 12:01

Höffti hat geschrieben:
Sebbo hat geschrieben:Dann hast du den ersten Teil für dein Anbausystem passend hinbekommen. Bin gespannt wie die Fläche nachher aussieht.


Wenn kein Herbizidschaden von der Wintergerste her nachkommt, sollte das gut passen. Direktsaat ist dieses Jahr TOP. Heute schon einige gesehen, die jetzt gleich nach den ergiebigen Niederschlägen im Dreck rumwühlen. Da arbeite ich lieber trocken und lasse es oben drauf regenen... :D
Da braucht man aber nicht unbedingt Direktsaat machen. Das ging vor dem Regen auch trocken und wenn man jetzt pflügt, braucht man auch nicht im Dreck wühlen. Du hast ja auch im Dreck gewühlt, sonst hättest deine Maschine nicht waschen müssen :lol:
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Mi Aug 19, 2026 12:16

240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
Sebbo hat geschrieben:Dann hast du den ersten Teil für dein Anbausystem passend hinbekommen. Bin gespannt wie die Fläche nachher aussieht.


Wenn kein Herbizidschaden von der Wintergerste her nachkommt, sollte das gut passen. Direktsaat ist dieses Jahr TOP. Heute schon einige gesehen, die jetzt gleich nach den ergiebigen Niederschlägen im Dreck rumwühlen. Da arbeite ich lieber trocken und lasse es oben drauf regenen... :D
Da braucht man aber nicht unbedingt Direktsaat machen. Das ging vor dem Regen auch trocken und wenn man jetzt pflügt, braucht man auch nicht im Dreck wühlen. Du hast ja auch im Dreck gewühlt, sonst hättest deine Maschine nicht waschen müssen :lol:


Nö, hab nicht im Dreck gewühlt. Es hat gestaubt und gleichzeitig leicht geregnet. Das gibt dann schmutzige Maschinen.

Und klar haben auch welche vor dem Regen mit Pflug und Kreiseleggen gearbeitet. Aber ich eill gar nicht wissen, was die an Diesel durchgeblasen haben.

Von der Stauberosion reden wir erst gar nicht.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Sebbo » Mi Aug 19, 2026 12:18

Nun in diesem Jahr muss jeder für sich entscheiden, wie er es schafft dem Raps den besten Start zu ebnen. Er macht das auf diese Weise. Solange zwischen den Zeilen keine Bekehrung oder Glaubenskonvertierung mitschwingt bin ich neutral.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon 240236 » Mi Aug 19, 2026 14:41

Höffti hat geschrieben:
Und klar haben auch welche vor dem Regen mit Pflug und Kreiseleggen gearbeitet. Aber ich eill gar nicht wissen, was die an Diesel durchgeblasen haben.
Abgerechnet wird nach der Waage und da kann dir einfach, nach 70dt/ha keiner das Wasser reichen. Du bist einfach der beste und tollste :klug:
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon County654 » Mi Aug 19, 2026 14:58

Mad hat geschrieben:Ausfallrapsmanagement ist so wichtig! Ich verstehe bis heute nicht, warum viele den Ausfallraps nach der Ernte umgehend mit einer Bodenbearbeitung begraben und in die sekundäre Keimruhe stürzen.

Gerade wenn es trocken ist, sollte man den nächtlichen Tau nicht unterschätzen. Schmeißt doch einfach nur mal ein paar Rapskörner auf eine Betonplatte und beobachtet dann was passiert. Man wird sich wundern.


Bin großen Teils bei dir.
Unsere Rapsflächen wurden bislang nur mit dem Striegel bearbeitet.
Allerdings die "Tauthese" stimmt in diesem Jahr nicht :shock:
Heute habe ich die ersten gekeimten Rapskörner auf den Flächen gefunden, nach den paar Liter Regen vom WE.
Tau hatten wir quasi seit Anfang Juli keinen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Mi Aug 19, 2026 17:26

240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
Und klar haben auch welche vor dem Regen mit Pflug und Kreiseleggen gearbeitet. Aber ich eill gar nicht wissen, was die an Diesel durchgeblasen haben.
Abgerechnet wird nach der Waage und da kann dir einfach, nach 70dt/ha keiner das Wasser reichen. Du bist einfach der beste und tollste :klug:


70dt/ha wären natürlich ein Traum. Rotes Gebiet gibt es ja aktuell nicht mehr. :wink:

Aber Spaß beiseite. Der Raps ist noch nicht einmal aufgelaufen. Was willst da schon über den Ertrag spekulieren?
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Do Aug 20, 2026 16:45

Bei dem aktuellen Waschküchenwetter geht's blitzschnell beim Raps.

An Stellen mit weniger Strohauflage findet man erste Rapspflanzen. :D

Der Boden ist dieses Jahr auf jeden Fall ein Traum. Die Trockengare in Verbindung mit dem nun reichlich gefallenen Regen lässt auch noch reichlich Ausfallgerste auflaufen.

Die Säschare haben für meine Begriffe aber schon sehr viel Erde bewegt...
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Mad » Do Aug 20, 2026 20:40

Wo ist denn da jetzt eigentlich die "Direktsaat"? Ich sehe da nur eine Mulchsaat.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon strokes » Do Aug 20, 2026 21:58

Wir haben heute per Mulchsaat den Raps in die Erde gebracht. Ohne Staubwolken. Es ergab sich ein Zeitfenster nach dem Regen, gestern sonnig und abgetrocknet. An der Walze des Mulchgrubbers gab es leichten Staub der Feinerde bei 10kmh, genau so wie es sein soll. Säen per KE-Drillkombi. Kein wühlen im Dreck o.ä.; gelockert wurde auf ca 20cm. Sorte KWS Vamos. Morgen soll es den ganzen Tag regnen.
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Ackersau » Do Aug 20, 2026 22:11

Nacherntemanagement hier häufig mit Mulchkombis im Lohn. Ich lasse dieses Jahr meine Camebridgewalze mit Frontstriegel drüber laufen Wir fangen morgen an zu drillen. Vorgestern gegrubbert, gestern 25 l Regen. Morgen Rest grubbern. Das dann wahrscheinlich Samstag drillen. LG Avenger, 40 Körner, Kreiselegge Drillkombi. 350 Höhenmeter. Selten so eine Gare gehabt auf dem Standort
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Re: Rapsanbau 2026/2027

Beitragvon Höffti » Fr Aug 21, 2026 1:28

Mad hat geschrieben:Wo ist denn da jetzt eigentlich die "Direktsaat"? Ich sehe da nur eine Mulchsaat.


Das täuscht leider. Wie geschrieben hab ich die Bilder an Stellen mit wenig Stroh gemacht. Der extrem gare Boden wurde von den leicht angewinkelten Säscharen relativ stark bewegt. Der Striegel hat dann die lockere Erde verteilt.
Die nächsten Tage hiffe ich, Bilder auch bon Stellen mit normaler Strohauflage machen zu können..
Dann wird es schöner erkennbar werden.
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