Aktuelle Zeit: So Sep 13, 2026 7:01

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:Für Freitag sind Gewitter gemeldet, die regional unwettermäßig ausfallen sollen.
Habe gestern die erste Fläche für Raps gegrubbert und überlege gerade, den Rest erst nach Freitag aufzureißen um das Wetter erstmal abzuwarten. Der Boden zeigt eine unglaubliche Gare, obwohl er durch die Strohauflage die letzten Niederschläge wunderbar konserviert hat. Da alles ziemlich fein wird, steigt bei mir die Sorge vor Erosion an den Hanglagen. Wäre jetzt nur normaler Landregen gemeldet, würde ich grubbern was das Zeug hält.
Beim letzten Feldtag unseres Amtes, da war von KWS ein Pflanzenbauberater da, der sagte zum Rapsanbau ein paar Worte und meinte auch, daß Raps min. 60N im Herbst zur Verfügung haben soll. Bei Direktsaat noch viel wichtiger, da sich dur die fehlende Bearbeitung weniger mineralisiertelchtestversagt hat geschrieben:Alle Amtlichen "Weltrekordrapse" ( und damit meine ich nicht die von den Universalgelehrten hier...) haben alle im Herbst min. 40% ihres Jahres-N-Bedarfs bekommen...
Bei Höffti sind nach mehr als 100dz/ha doch noch genügend Nährstoffe im Bodenlangholzbauer hat geschrieben:Ohne Wasser und Sauerstoff im täglich abkühlenden Boden muss der Raps hart um seine Nährstoffe kämpfen.
240236 hat geschrieben:Bei Höffti sind nach mehr als 100dz/ha doch noch genügend Nährstoffe im Bodenlangholzbauer hat geschrieben:Ohne Wasser und Sauerstoff im täglich abkühlenden Boden muss der Raps hart um seine Nährstoffe kämpfen.
Landwirt1980 hat geschrieben:Hallo
Ist es dann also sinnvoll den Raps nach den Auflaufen 150kg KAS zu geben?
Gruß
Höffti hat geschrieben:60N sind doch wohl wirklich bei jedem als Nmin im Boden nach dem heißen Sommer. Und wenn man nicht mal 60dt Weizen vom Feld gefahren hat, dann wohl ein Vielfaches davon.
adefrankl hat geschrieben:Höffti hat geschrieben:60N sind doch wohl wirklich bei jedem als Nmin im Boden nach dem heißen Sommer. Und wenn man nicht mal 60dt Weizen vom Feld gefahren hat, dann wohl ein Vielfaches davon.
Irrtum. Bei mir ergab die Bodenprobe nach der Weizenernte 43 kg Nmin/ha, obwohl trockenheitsbedingt der Ertrag bei 60 dt/ha lag. Falls dann noch Strohdüngung dazu kommt fehlt den Raps auf jeden Fall der Stickstoff.
Sommer 2025 hatte ich zur Abwechslung vor Raps mal das Stroh verkauft und gemeint, ich könnte dadurch auf eine Nmin Probe und eine Stickstoffdüngung verzichten (da war bei mir trockenheitsbedingt der Ertrag noch schlechter). Anfang Oktober konnte man den Raps dann den Stickstoffmangel ansehen und eine Bodenprobe (EUF) ergab dann Ende Oktober gerade 10 kg Nmin/ha im Boden. Wenn es nicht verboten gewesen wäre hätte ich Anfang Oktober noch 30 kg N/ha gegeben. Die hätte der Raps sicher problemlos aufgenommen und davon profitiert. Die entsprechende Stickstoffgabe hatte ich leider Ende September nicht ausgebracht.