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Rapsaussaat 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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1679 Beiträge • Seite 3 von 112 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 112
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jul 21, 2015 8:30

Raider hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:zweimal flach grubbern zu Raps? Bei uns ein NoGo! Einmal flach drüber und dann Flügel am Grubber ab und einmal tief durch. Der Raps dankt Dir das Dreifach!


Dann kann ich aber auch gleich reinen Tisch machen und Pflügen, oder was spare ich dann noch?



Wem es beim pfluglosen Wirtschaften rein um Kostenersparnis bei der Bodenbearbeitung geht, der soll besser weiter pflügen. Ein tiefer Grubberstrich spart dir - wenn überhaupt - etwas Arbeitszeit. Ich sehe gerade beim Rapsanbau den Vorteil der Wasserersparnis sowie der geringeren Verschlämmungsneigung bei einem Starkregen.


Ich bezog das Sparen auf das "Sparen von Bodenbewegung". Ich fühle mich zu einer Bewirtschaftung hingezogen, die nur sehr flach ins Bodengefüge eingreift. Wenn mir jemand rät, 25cm tief zu Grubbern, dann denke ich mir, wäre ja 20cm tief Pflügen noch weniger gewühlt...
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Di Jul 21, 2015 10:36

Ich habe mich entschlossen heuer den Rapsanbau zu testen. Laut Information durch andere Rapsanbauer wäre das auf meinen bisher von Kreuzblütlern "verschonten" Flächen ideal.
Mit die höchsten Erträge hier in der Gegend soll die schon ältere Sorte Kadore haben. Diese gab es letztes Jahr nicht mehr am Markt, da aber die Nachfrage nach wie vor groß ist, ist sie heuer beim Landhandel wieder zu beziehen (wenn auch nur auf explizite Nachfrage). Momentan tendiere ich zu dieser Sorte.

Was baut ihr für Sorten? Was könntet ihr mir empfehlen für Niederbayern Mitte, unteres Vilstal? Gute Böden und ausreichend Wasser
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Di Jul 21, 2015 11:38

Kreuzschiene hat geschrieben:überhaupt - etwas Arbeitszeit. Ich sehe gerade beim Rapsanbau den Vorteil der Wasserersparnis sowie der geringeren Verschlämmungsneigung bei einem Starkregen.


Ich bezog das Sparen auf das "Sparen von Bodenbewegung". Ich fühle mich zu einer Bewirtschaftung hingezogen, die nur sehr flach ins Bodengefüge eingreift. Wenn mir jemand rät, 25cm tief zu Grubbern, dann denke ich mir, wäre ja 20cm tief Pflügen noch weniger gewühlt...[/quote]


Das stimmt prinzipiell, allerdings hat man mit dem grubbern auf alle Fälle eine bessere Durchmischung des Bodens
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jul 21, 2015 12:30

Hofer_Pörndorf hat geschrieben:Ich habe mich entschlossen heuer den Rapsanbau zu testen. Laut Information durch andere Rapsanbauer wäre das auf meinen bisher von Kreuzblütlern "verschonten" Flächen ideal.
Mit die höchsten Erträge hier in der Gegend soll die schon ältere Sorte Kadore haben. Diese gab es letztes Jahr nicht mehr am Markt, da aber die Nachfrage nach wie vor groß ist, ist sie heuer beim Landhandel wieder zu beziehen (wenn auch nur auf explizite Nachfrage). Momentan tendiere ich zu dieser Sorte.

Was baut ihr für Sorten? Was könntet ihr mir empfehlen für Niederbayern Mitte, unteres Vilstal? Gute Böden und ausreichend Wasser


Hofer, lass das mit der alten Sorte. Nimm den Avatar, und Du wirst auf Deinen "jungfräulichen" Flächen eine wahre Freude haben. Ich würde mich sogar fast trauen, Dir 5Tonnen Minium zu garantieren, wenn nicht irgendwas ganz grob aus den Ruder läuft...
Bau maximal 40 Körner pro m² und schau, dass er im Herbst ordentlich entwickelt in den Winter geht. Dann ist der Grundstein schon gelegt.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Di Jul 21, 2015 12:49

Kreuzschiene hat geschrieben:
Hofer_Pörndorf hat geschrieben:Ich habe mich entschlossen heuer den Rapsanbau zu testen. Laut Information durch andere Rapsanbauer wäre das auf meinen bisher von Kreuzblütlern "verschonten" Flächen ideal.
Mit die höchsten Erträge hier in der Gegend soll die schon ältere Sorte Kadore haben. Diese gab es letztes Jahr nicht mehr am Markt, da aber die Nachfrage nach wie vor groß ist, ist sie heuer beim Landhandel wieder zu beziehen (wenn auch nur auf explizite Nachfrage). Momentan tendiere ich zu dieser Sorte.

Was baut ihr für Sorten? Was könntet ihr mir empfehlen für Niederbayern Mitte, unteres Vilstal? Gute Böden und ausreichend Wasser


Hofer, lass das mit der alten Sorte. Nimm den Avatar, und Du wirst auf Deinen "jungfräulichen" Flächen eine wahre Freude haben. Ich würde mich sogar fast trauen, Dir 5Tonnen Minium zu garantieren, wenn nicht irgendwas ganz grob aus den Ruder läuft...
Bau maximal 40 Körner pro m² und schau, dass er im Herbst ordentlich entwickelt in den Winter geht. Dann ist der Grundstein schon gelegt.



Kann ich so unterschreiben!
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jul 21, 2015 14:59

Raider hat geschrieben:

Das stimmt prinzipiell, allerdings hat man mit dem grubbern auf alle Fälle eine bessere Durchmischung des Bodens



Vor allem kannst du auch partiell 0,25 m tief lockern (daher mit Strichabstand) und dadurch die Zwischenbereiche schonen. Die Wurzeln der Pflanzen auf den unbearbeiteten Strängen wachsen schon zum Locker-Tiefen hin. Außerdem würde mit Schmalscharen auf 0,25 m Tiefe auch der Zwischenbereich durch Risse, die sich bilden, an Durchlüftung und "Lockerheit" gewinnen.

Ansonsten gibt es zu den statements von Steel mal wieder nichts zu sagen. Entweder er traut seinem System selbst nicht und hat insgeheim im Kopf, dass er doch immer wieder drauf legt, weil ihm z.B. NobbyNobbs immer wieder widerlegt, dass Gebuddel zur Landwirtschaft gehört; oder er mag es einfach, wenn er mal wieder Schmiss bekommt und lacht sich heimlich ins Fäustchen wenn sich die Leute aufregen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon steel. » Di Jul 21, 2015 15:07

Raider hat geschrieben:

Das stimmt prinzipiell, allerdings hat man mit dem grubbern auf alle Fälle eine bessere Durchmischung des Bodens



Dient das bessere Durchmischen des Bodens bei pfluglos dem sorgfältigen vermischen der Unkrautsamen ? :lol:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Di Jul 21, 2015 15:11

steel. hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:

Das stimmt prinzipiell, allerdings hat man mit dem grubbern auf alle Fälle eine bessere Durchmischung des Bodens



Dient das bessere Durchmischen des Bodens bei pfluglos dem sorgfältigen vermischen der Unkrautsamen ? :lol:



OK, ich habe es kapiert! Wenn einem die Argumente ausgehen, dann probiert man die Argumente des Anderen ins Lächerliche zu ziehen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Todde » Di Jul 21, 2015 18:37

steel. hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:

Das stimmt prinzipiell, allerdings hat man mit dem grubbern auf alle Fälle eine bessere Durchmischung des Bodens



Dient das bessere Durchmischen des Bodens bei pfluglos dem sorgfältigen vermischen der Unkrautsamen ? :lol:


Hast Du solche Unkrautprobleme in Deinen Kulturen? Vielleicht fängst Du mal an Deine Herbizidstrategien zu überdenken.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Di Jul 21, 2015 19:39

Todde hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:

Das stimmt prinzipiell, allerdings hat man mit dem grubbern auf alle Fälle eine bessere Durchmischung des Bodens



Dient das bessere Durchmischen des Bodens bei pfluglos dem sorgfältigen vermischen der Unkrautsamen ? :lol:


Hast Du solche Unkrautprobleme in Deinen Kulturen? Vielleicht fängst Du mal an Deine Herbizidstrategien zu überdenken.


Der heilige Pflug zerstört Ukrautsamen doch bereits bei bloßer Berührung selbiger. Weißt du doch. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Di Jul 21, 2015 19:44

steel. hat geschrieben:
Dient das bessere Durchmischen des Bodens bei pfluglos dem sorgfältigen vermischen der Unkrautsamen ? :lol:


Ich weiß ja nicht, was du für Unkrautprobleme hast, aber ich hätte meinem Mais dieses Jahr beinah nur eine Randbehandlung verpasst. Wäre da nicht die Melde gewesen.

Aber ansonsten würdest du wohl heulen, wenn du das niedrige Unkrautpotential meiner Flächen sehen würdest.

Ich verwette meinen Arsch darauf, dass deine Flächen im Herbst voller Unkräuter stehen, wenn du das Regenwurmfutter vergräbst. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jul 22, 2015 6:54

Hofer_Pörndorf hat geschrieben:Ich habe mich entschlossen heuer den Rapsanbau zu testen. Laut Information durch andere Rapsanbauer wäre das auf meinen bisher von Kreuzblütlern "verschonten" Flächen ideal.
Mit die höchsten Erträge hier in der Gegend soll die schon ältere Sorte Kadore haben. Diese gab es letztes Jahr nicht mehr am Markt, da aber die Nachfrage nach wie vor groß ist, ist sie heuer beim Landhandel wieder zu beziehen (wenn auch nur auf explizite Nachfrage). Momentan tendiere ich zu dieser Sorte.

Was baut ihr für Sorten? Was könntet ihr mir empfehlen für Niederbayern Mitte, unteres Vilstal? Gute Böden und ausreichend Wasser



Für gute Böden mit gesicherter Wasserversorgung kann ich Dir die Sorte SY Vesuvio empfehlen. Die liegt im Leistungsbereich von Avatar, ist aber gesünder und etwas kompakter im Wuchs. Von den kürzeren Sorten dürfte das gegenwärtig die leistungsstärkste in den LSV sein (zumindest hier bei uns).

Was Liniensorten anbelangt, kann ich Dir die Sorte Arabella empfehlen. Die hat mich dieses Jahr echt überzeugt. Arabella ist ein Spätstarter und braucht höhere Wärmesummen, um ins Schossen zu gehen. Sie ist aber schön kräftig und kompakt und vor allem sehr gesund und sehr homogen im Wuchsbild. Auf besseren Böden in warmen Lagen, ist das die Liniensorte und eine echte Alternative zu den Hybriden.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Ulikum » Mi Jul 22, 2015 7:41

:mrgreen:

„The same procedure as every year“

ich denke es gibt dieses Jahr in Mitteldeutschland einen Bereich von 200 km Breite der bedingt durch die vorhergegangene Witterung problemlos auf eine Bodenlockerung zur Rapsaussaat verzichten könnte. Auch Schmalschare oder Striptill dürften wenn vorher alles richtig gemacht wurde überflüssig sein.

Nur- hat man vorher alles richtig gemacht ? :lol:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jul 22, 2015 8:12

Ulikum hat geschrieben::mrgreen:

„The same procedure as every year“

ich denke es gibt dieses Jahr in Mitteldeutschland einen Bereich von 200 km Breite der bedingt durch die vorhergegangene Witterung problemlos auf eine Bodenlockerung zur Rapsaussaat verzichten könnte. Auch Schmalschare oder Striptill dürften wenn vorher alles richtig gemacht wurde überflüssig sein.

Nur- hat man vorher alles richtig gemacht ? :lol:



Das geht aber auch nur auf den besseren Böden, die von Hause aus nen höheren Schluffanteil haben.

Hier ist das Getreide zwar weitestgehend ab - vielleicht noch 2 Tage, dann ist die Ernte 2015 Geschichte - aber an eine Bodenbearbeitung ist derzeit gar nicht zu denken. Wir bräuchten dringend einen richtigen Landregen, so dass das Wasser schön langsam in den Boden einziehen kann. Dann reicht auch ne flache Lockerung der Krume. Aber im Juli hat es bei uns noch keine 10 Liter/m² geregnet, und zuvor war es auch schon sehr trocken. Sämtliche Gewitter sind an uns vorbeigezogen.
Nach der Wintergerstenernte in der ersten Juliwoche haben einige ne flache Bodenbearbeitung durchgeführt, aber noch kein bisschen Ausfallgetreide ist seither aufgegangen. Hier liegt alles in einem Dornröschenschlaf und wartet auf den langersehnten Regen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Ulikum » Mi Jul 22, 2015 9:05

:mrgreen:

und was soll nach dem Regen eine Bodenbearbeitung sinnvolles bewirken?


Wini hat geschrieben:
Gruß
Wini

Ich arbeite ohne Glyphosat !


:mrgreen:

unbeachtet dessen das ich diese Aussage für unwahrscheinlich, halte,

was willst Du damit suggerieren ?
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