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Rapsaussaat 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon 1056xl » Di Jul 28, 2015 22:26

Hallo Welfenprinz,
da liegst du diesmal aber falsch.
Gepflügte, eingeebnete Felder trocknen lange nicht so stark aus wie
nur gepflügte. Im Gegenteil, sie durch ziehen sich mit Feuchtigkeit von unten ,
aber verdunsten recht wenig , da sie eine "kleinere" Oberfläche haben.
So schnell bilden sich im geplügten Boden keine neuen Kapillare bis an die Oberfläche ,
selbst nicht nach dem anwalzen.
Das kann sicher jeder der dies praktiziert und erlich ist bestätigen.
Falsch ist das ja nur weil`s der Wini geschrieben hat :roll:
Ansonsten finde ich deine Beiträge hier immer recht ehrlich und gut.
MfG. 1056xl
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Di Jul 28, 2015 23:35

Welfenprinz hat geschrieben:Damit wird im Saathorizont eine Porenverkleinerung ,tendenziell Kapillargrösse, erreicht, die einzig und allein zur Folge hat, dass das bisschen Feuchtigkeit was grade hoch geholt ist, restlos verdunstet.

Und wenn man dann bei der Saat diesen Boden dann nochmal intensiv (wegen de Unkrautbewuchses) saatbettfertig macht, ist doch der Saathorizont ausgetrockneet bevor man mit der Sämaschine zu hause ist..


Ne, da muss ich den anderen ausnahmsweise mal Recht geben. Durch die Verkleinerung der Hohlräume erreichst du eine höhere Wasserhaltekraft. Genau aus dem Grund wurde der Packer erfunden. Er soll nicht nur den Boden irgendwie feiner machen, sondern gleichzeitig mehrere Aufgaben erledigen. Hauptsächlich die Rückverfestigung, um die Verdunstung einzudämmen, wie es beim Grubber der Nachläufer machen soll. Eine gute Rückverfestigung heißt Wasser sparen. Deshalb sind ja auch die Mulch- und Direktsaatflächen so leistungsfähig in ihrer Wasserspeicherung. Je kompakter der Boden, desto höher die Wasserhaltekraft. Am besten lässt sich das mit einem Schwamm erklären. Er kann praktisch ein ganzes Glas Wasser aufsaugen und festhalten. Nimmst du ihn anschließend in die Hand, hält er das Wasser fest. Das liegt an seiner feinporigen Struktur. So in etwas lässt sich das auch auf den Boden übertragen.

Das ist auch einer der Gründe, warum ich den Pflug nicht mag. Durch die Überlockerung verfliegt praktisch die Wasserhaltekraft. Anders siehts natürlich auf den Böden aus, die man für die Aussaat eher trocken bekommen muss, weil sie einfach nur nass sind. Da hilft die Überlockerung zur Verdunstung und demnach Bearbeitbarkeit.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 29, 2015 7:37

Klar,Unterkrumenpacker. Unterkrume.

Walzen macht die obersten 10cm dicht. Das kann ich nach deer Saat evtl. gebrauchen. Aber nicht nach dem pflügen.
Okay,mit dem Walzen steh ich eh auf Kriegsfuss. Mit wini hat das nix zu tun.

Meine cambridgewalzen in dem Gestrüpp dahinten wieder zu finden würde länger dauern als die Suche nach dem Bernsteinzimmer. Aber ich such sie ja gar nicht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jul 29, 2015 8:09

Welfenprinz hat geschrieben:Klar,Unterkrumenpacker. Unterkrume.

Walzen macht die obersten 10cm dicht. Das kann ich nach deer Saat evtl. gebrauchen. Aber nicht nach dem pflügen.
Okay,mit dem Walzen steh ich eh auf Kriegsfuss. Mit wini hat das nix zu tun.

Meine cambridgewalzen in dem Gestrüpp dahinten wieder zu finden würde länger dauern als die Suche nach dem Bernsteinzimmer. Aber ich such sie ja gar nicht.



Ich schwöre auf's Walzen und mache es immer mehr.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 29, 2015 11:25

1056xl hat geschrieben:Falsch ist das ja nur weil`s der Wini geschrieben hat :roll:
Ansonsten finde ich deine Beiträge hier immer recht ehrlich und gut.
MfG. 1056xl


Darum gehts doch gar nicht. Wenn ich nicht recht hab, hab ich nicht recht. Und ich hab hier schon mehr gelernt, als ich selbst dazu gegeben habe.
Aber in diesem Punkt müsst ihr ein bisschen mehr bieten um mich zu überzeugen.

Wenn ich 4 Wochen vor der Saat pflüge(und nur darum gehts es, pflügen direkt vor der Saat ist was total anderes) kann der Regen -wieso rechnet man damit in einem erklärten Trockengebiet überhaupt- in den "überlockerten" (hoher Grobporen und Luftanteil) boden leicht einsickern. Der umgekehrte Weg nach oben -die Verdunstung- ist eben genau wegen dieser Grobporen erschwert. Im Laufe dieser 4 Wochen setzt sich der Boden durchs Eigengewicht , (Packerersatz) es wird Bodenschluss zum Unterboden hergestellt und ungeführ zum Saatzeitpunkt ist die Wasserversorgung von unten für die junge Pflanze erreicht. So hat man das jahrzehntelang gemacht bevor der Packer Standard wurde. (dass im Wetter das Land mürbe wurde und dann das Kluten zerkleinern beim Saat eggen leichter war, war auch ein erwünschter Effekt)

Wenn ich das walze, ist gar nix mit Schwamm. Eventuellem Regenwasser wird das eindrigen in die Krume durch die oberflächlcihe Verdichtung erschwert und das Wasser fliesst dann entweder oder es verdunstet ruckzuck.......... immerhin reden wir davon, dass mitten im Sommer über 4 Wochen das Land blank in die Sonne gelegt werden soll.Wofür man einem Ackerbauern heutzutage eigentlich Berufsverbot erteilen sollte, wie einem Viehhalter , der nicht füttert. :mrgreen:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jul 29, 2015 11:33

Welfenprinz hat geschrieben:mmerhin reden wir davon, dass mitten im Sommer über 4 Wochen das Land blank in die Sonne gelegt werden soll.Wofür man einem Ackerbauern heutzutage eigentlich Berufsverbot erteilen sollte, wie einem Viehhalter , der nicht füttert. :mrgreen:



:prost: bravo
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Mi Jul 29, 2015 11:47

Welfenprinz hat geschrieben:immerhin reden wir davon, dass mitten im Sommer über 4 Wochen das Land blank in die Sonne gelegt werden soll.Wofür man einem Ackerbauern heutzutage eigentlich Berufsverbot erteilen sollte, wie einem Viehhalter , der nicht füttert. :mrgreen:


So siehts aus!
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Todde » Mi Jul 29, 2015 21:22

Blanker Acker beugt der Vermaisung und dem Glyphosateinsatz vor :mrgreen:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon 1056xl » Mi Jul 29, 2015 21:44

Hallo Welfenprinz.
Ganz entscheident ist doch welchen Boden, Bodenzustand ich habe.
Klar , wenn ich einen Boden habe der sich ganz fein macht ( nach dem Einebnen ) ist es
Quatsch den zu walzen , das gibt eine Pampe wenns ja mal regnet.
Wenn du einen Boden hast der nach dem einebnen grob da liegt , wird der boden durch das walzen nie so dicht
das da Wasser ablaufen würde anstatt zu versickern, delbst bei einem Starkregen.
Und solche Böden erst kurz vor dem Säen zu pflügen ist oft unmöglich bzw.falsch, vor allem wenn´s trocken blieb.
Außer dem hat man dann meist genug anderes zu tun ( Ernte ? )
Und sind´s noch 4 Wochen bis zur Saat ?
Stroh auf dem Acker, Schnecken, Mäuse ?


Aber jeder wie er mag oder es für richtig hält.

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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Todde » Mi Jul 29, 2015 21:53

1056xl
und genau die Böden, die nach dem Pflügen klein gemacht werden müssen, sind die Böden die am ehesten auf den Pflug verzichten können.
Der Bodenzustand wird durch pflügen und kreiseln sicher niemals anders werden.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon 1056xl » Mi Jul 29, 2015 23:30

@ Todde
Hast ja irgendwo recht, aber darum geht´s ja jetzt nicht.
Wenn jemand pflügen will weil ihm Pfluglos nicht überzeugt ,
dann muß er nach dem pfügen so weiter machen das das
beste Ergebniss dabei entsteht. Und da gehört unter Umständen Walzen dazu.

MfG.1056xl
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Crazy Horse » Do Jul 30, 2015 6:34

Was sind denn das wieder für Phantomdiskussionen?
Derzeit ist es so trocken, dass an eine Bodenbearbeitung gar nicht zu denken ist. Und so wie es aussieht, wird sich an diesem Zustand in absehbarer Zeit auch gar nichts ändern. Es ist gut möglich, dass mangels Niederschlägen die Rapsaussaat 2015 "ins Wasser" fällt. Ich hab deswegen auch noch gar kein Saatgut bestellt.
Hier ist es so trocken, dass noch nicht mal die ausgefallene Wintergerste nach flachem Stoppelsturz keimt - und die Wintergerste wurde vor vier Wochen schon gedroschen!
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon zwiebe » Do Jul 30, 2015 7:09

Ich habe noch 15 ha zur Stoppelbearbeitung.
Die Scheibenegge (fast neue Scheiben) ist schon grenzwertig und bei der vor 10 Tagen gescheibten Fläche rührt sich noch nichts mit den Ausfallgetreide.
Ich werde die 15 ha jetzt einfach mulchen nach der Strohbergung, ohne Regen keine gute Bodenbearbeitung, ohne Bodenbearbeitung egal welche keine Aussaat.

Kleiner Tip am Rande: Nach dem Pflügenen drei Tagen die Aussaat mit der Kreiselegge, weil da erwischt man wieder die Schnecken. Aber das ist heuer fast egal, weil heuer erwischt man die Gelege und bringt sie zum austrocknen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Do Jul 30, 2015 7:33

Crazy Horse hat geschrieben:Was sind denn das wieder für Phantomdiskussionen?
Derzeit ist es so trocken, dass an eine Bodenbearbeitung gar nicht zu denken ist. Und so wie es aussieht, wird sich an diesem Zustand in absehbarer Zeit auch gar nichts ändern. Es ist gut möglich, dass mangels Niederschlägen die Rapsaussaat 2015 "ins Wasser" fällt. Ich hab deswegen auch noch gar kein Saatgut bestellt.
Hier ist es so trocken, dass noch nicht mal die ausgefallene Wintergerste nach flachem Stoppelsturz keimt - und die Wintergerste wurde vor vier Wochen schon gedroschen!


Ja, es ist trocken extrem trocken. Ich habe VOR den 12 mm vom Wochenende (Tropfen auf den heißen Stein) alles was bisher gedroschen worden ist gegrubbert. Das hat sehr gut funktioniert. Natürlich habe ich etwa 2 l/ha mehr an Diesel gebraucht, aber das war es mit Wert. Auffallend war jedoch eines: Wir häckseln seit etwa 35 Jahren nahezu das komplette Stroh (im Schnitt der Jahre ca. 95%). Beim grubbern, konnte man an der Dieselverbrauchsanzeige fast exakt ablesen, wie lange wir verschiedene Äcker bereits in der EIGENEN Bewirtschaftung haben. Flächen die wir vor 7 Jahren dazu bekommen haben, waren knochenhart
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Grenzwächter » Do Jul 30, 2015 9:01

Wir hatten von Samstag bis gestern knapp 30l immer schön verteilt. Super Bedingungen für das Ausfallgetreide und die Zwischenfrucht zum keimen alles wunderbar aufgelaufen.
Der Rapsaussaat seh ich ganz optimistisch entgegen.

Mfg
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