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Rapsaussaat 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Bauerntrampel » Do Jul 30, 2015 9:54

Crazy Horse hat geschrieben:Was sind denn das wieder für Phantomdiskussionen?
Derzeit ist es so trocken, dass an eine Bodenbearbeitung gar nicht zu denken ist. Und so wie es aussieht, wird sich an diesem Zustand in absehbarer Zeit auch gar nichts ändern. Es ist gut möglich, dass mangels Niederschlägen die Rapsaussaat 2015 "ins Wasser" fällt. Ich hab deswegen auch noch gar kein Saatgut bestellt.
Hier ist es so trocken, dass noch nicht mal die ausgefallene Wintergerste nach flachem Stoppelsturz keimt - und die Wintergerste wurde vor vier Wochen schon gedroschen!



Bei euch. Hier seit Samstag etwa 35mm Regen. Und vorher war es auch nicht staubtrocken.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon 1056xl » Do Jul 30, 2015 11:45

Hallo
Ich glaub ich hab hier irgendwo geschrieben das es auf den Bodenzustand und die Bodenfeuchte ankommt :roll: .
Das ist hier immer der Witz das fast ein jeder denkt das es überall das gleiche ist. Bei uns hat´s seit der WG-Ernte ca 50 mm ,
bzw seit der Raps-Ernte ca 20mm geregnet , also gute Verhältnisse für die Bodenbearbeitung. 10km noch Westen nur 0-12mm,
15km noch Osten 70mm und ca 15km nach Süden nur 30mm.Also nicht zu vergleichen.

Aus aktuellem Anlass
Unbenanntkl.png

Es ist nur schwer zu erkennen, aber der hat eine Walze am Schlepper,
und der ist keiner der was liegen läst.

MfG. 1056xl
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Crazy Horse » Do Jul 30, 2015 12:03

Raider hat geschrieben:Ja, es ist trocken extrem trocken. Ich habe VOR den 12 mm vom Wochenende (Tropfen auf den heißen Stein) alles was bisher gedroschen worden ist gegrubbert. Das hat sehr gut funktioniert. Natürlich habe ich etwa 2 l/ha mehr an Diesel gebraucht, aber das war es mit Wert. Auffallend war jedoch eines: Wir häckseln seit etwa 35 Jahren nahezu das komplette Stroh (im Schnitt der Jahre ca. 95%). Beim grubbern, konnte man an der Dieselverbrauchsanzeige fast exakt ablesen, wie lange wir verschiedene Äcker bereits in der EIGENEN Bewirtschaftung haben. Flächen die wir vor 7 Jahren dazu bekommen haben, waren knochenhart


So 12mm hat's bei uns auch geregnet - aber nicht am Wochenende sondern im gesamten Monat Juli. Es hat zwar immer wieder mal leicht geregnet oder auch nur genieselt, aber dabei kamen nicht mehr als max. 3mm bei rum. Man konnte praktisch jeden Tag dreschen.
Den Tonboden hat es natürlich sehr stark ausgebrannt. Der würde jetzt auch super zerfallen, wenn es denn mal regnen würde, aber bis dahin werden wohl noch einige Wochen ins Land ziehen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Do Jul 30, 2015 12:30

Crazy Horse hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:Ja, es ist trocken extrem trocken. Ich habe VOR den 12 mm vom Wochenende (Tropfen auf den heißen Stein) alles was bisher gedroschen worden ist gegrubbert. Das hat sehr gut funktioniert. Natürlich habe ich etwa 2 l/ha mehr an Diesel gebraucht, aber das war es mit Wert. Auffallend war jedoch eines: Wir häckseln seit etwa 35 Jahren nahezu das komplette Stroh (im Schnitt der Jahre ca. 95%). Beim grubbern, konnte man an der Dieselverbrauchsanzeige fast exakt ablesen, wie lange wir verschiedene Äcker bereits in der EIGENEN Bewirtschaftung haben. Flächen die wir vor 7 Jahren dazu bekommen haben, waren knochenhart


So 12mm hat's bei uns auch geregnet - aber nicht am Wochenende sondern im gesamten Monat Juli. Es hat zwar immer wieder mal leicht geregnet oder auch nur genieselt, aber dabei kamen nicht mehr als max. 3mm bei rum. Man konnte praktisch jeden Tag dreschen.
Den Tonboden hat es natürlich sehr stark ausgebrannt. Der würde jetzt auch super zerfallen, wenn es denn mal regnen würde, aber bis dahin werden wohl noch einige Wochen ins Land ziehen.


Die 12 mm am WE waren auch die ersten im Monat Juli...
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Welfenprinz » Do Jul 30, 2015 12:37

Gut, mit Boden, der nach kreiseln + walzen :oops: :!: noch nicht fein ist, kenn ich mich nciht aus.
Da muss ich passen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Do Jul 30, 2015 13:13

Welfenprinz hat geschrieben:Gut, mit Boden, der nach kreiseln + walzen :oops: :!: noch nicht fein ist, kenn ich mich nciht aus.
Da muss ich passen.



Da musst Du vorher natürlich auch pflügen :lol:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Grenzwächter » Fr Jul 31, 2015 13:25

Frage in die Runde Betreffs Raps in Mulchsaat nach Wintergerste. Ist für mich das erste mal sonst wurde immer gepflügt. Wie tief grubbert ihr vor Raps und wie oft?
Stroh wurde abgefahren und einmal mit der Scheibenegge überfahren.
Jetzt sollen da 15 Kubik Rindergülle drauf und eingearbeitet werden. Boden ist Sandigerlehm.

Danke schon mal.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Fr Jul 31, 2015 16:40

Grenzwächter hat geschrieben:Frage in die Runde Betreffs Raps in Mulchsaat nach Wintergerste. Ist für mich das erste mal sonst wurde immer gepflügt. Wie tief grubbert ihr vor Raps und wie oft?
Stroh wurde abgefahren und einmal mit der Scheibenegge überfahren.
Jetzt sollen da 15 Kubik Rindergülle drauf und eingearbeitet werden. Boden ist Sandigerlehm.

Danke schon mal.



bei uns kommt direkt nach der Ernte 20-25 Gülle oder Gärrest drauf, dann flach grubbern und liegen lassen. Kurz vor der Saat kommen dann die Flügel am Grubber ab und es geht (für unsere Verhältnisse) tief mit 20-22 cm durch. Boden ist auch sandiger Lehm. Muschelkalkverwitterungsboden
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jul 31, 2015 17:03

Ich mache vor Raps lediglich eine flache Bodenbearbeitung (ca. 6 cm). Dabei wende ich i.d.R. zwei Verfahren an. Entweder, es wird eine Bestellsaat mit der Rapid in die Stoppeln betrieben oder aber ich fahre gesondert mit Federzinken durch. Das dann etwa in der Mitte der Zeit zwischen Ernte und Aussaat. Glyphosat wende ich dabei nicht an. GGfl. wird der Raps in die Auflaufgerste/-weizen gesät und dann direkt mit einem ACCase-Hemmer im Vorauflauf abgetötet.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Fr Jul 31, 2015 23:57

Ziemlich zeitig nach der Ernte der Gerste gibts flach eingearbeitete Biogasgülle. Dann wird das alles 2-3 Wochen in Ruhe gelassen und anschließend tief gegrubbert. Gedrillt wird um den 25. August gedrillt.

Glyphosat gibts keins, weil der Kreiselgrubber die bis dato aufgelaufene Ausfallgerste beim Drillen platt macht. Was anschließend noch auflaufen sollte, wird rechtzeitig (1-2 Blatt des Ausfallgetreides) mit einem Gräsermitel aus dem Weg geräumt, damit es den Raps nicht überwächst.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Grenzwächter » Sa Aug 01, 2015 8:01

Ok da ich nicht ansatzweise den Boden von Nobby habe. Werd ich heute die Flügel vom Grubber machen und die Gülle tief einarbeiten. Danke für die Tips.

Mfg
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon MF4355 » So Aug 02, 2015 9:11

Standard vor Raps heißt hier, so tief wie möglich. Das ist dann je nach Grubber und Traktor zwischen 25-35 cm. Diesel spart man hier mit Pfluglos jedenfalls nicht, der Raps dankt die Tiefe Lockerung. Mit den Horsch Zinken kann man in Jahren wie diesen auch tiefe Bodenverdichtungen aufbrechen, Pflugsohlen bekämpfen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon NobbyNobbs » So Aug 02, 2015 17:32

Der Raps läuft. Das erst erwartete Ergebnis von rund 4,7 t/ha muss ich nach den nächsten Wagen noch mal deutlich nach oben korrigieren. Aktuell stehen wir genau bei 5,0 t/ha bei 6,4 % Feuchte und Ölgehalten um 43 %. Mal schauen wie es weiter geht. :prost:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » So Aug 02, 2015 21:52

Sauber Nobby. Da geht schon noch was...
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon countryman » So Aug 02, 2015 23:27

Raider hat geschrieben: direkt nach der Ernte 20-25 Gülle oder Gärrest drauf,...


ihr müsst recht dünne Gülle haben, da ja nicht mehr als 40 kg/ha Ammonium-N bzw. 80 Gesamt-N ausgebracht werden dürfen ;-)
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