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Rapsaussaat 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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1679 Beiträge • Seite 4 von 112 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 112
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Werner89 » Sa Jul 25, 2015 8:49

Moin !
Dieses Jahr möchte ich mal wieder Raps auf leichteren Standorten anbauen. Das habe ich das letzte mal zur Saison 11/12 gemacht: Ladoga (sandiger Standort (25 BP), klassische Bodenbearbeitung mit dem Pflug), der Ertrag belief sich damals auf 33,38 dt/ha bei durchschnittlichem Ölgehalt. :? Ich war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, und möchte mich dennoch dieses Jahr wieder an Raps auf ähnlichem Standort heranwagen. Momentan bin ich mir unschlüssig, was die Sorte betrifft. Herausgesucht hatte ich mir bisher: Ladoga (neuer Versuch), Sherpa und PR46W20. Hat jemand noch einen Geheimtipp für leichte Standorte ?

In meiner Auswahl sind nun zwei Hybridsorten. Bisher habe ich diese nie angebaut, da ich mit Liniensorten (auf guten Standorten) immer mindestens den selben Ertrag (meist mehr), als die Kollegen mit Hybriden unter vergleichbaren Rahmenbedingungen erzielen konnte. Zu den Hybridsaatgutpreisen habe ich mich daher bisher auch nicht informiert. Um wie viel liegen diese höher, als die Linien ?

Wäre dankbar für sämtliche Tipps was Rapsanbau auf Sandböden betrifft ! ;)

Besten Gruß
Werner89
 
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon MF4355 » Sa Jul 25, 2015 11:23

Moin,
Ich betreibe auch Rapsanbau auf ähnlichen Standorten. Ich baue seit 3 Jahren die Sorte Compass an (Rapool), die wird vom Züchter auch für den Anbau in trockenen lagen empfohlen. Wir haben im Prinzip zwar ausreichend Niederschläge, aber häufig Frühjahrs oder Früchsommertrockenheit. Aus dem Grund setze ich auf eine normale Aussaat (20-25.8) nach Pflugfurche. Vorfrucht ist Roggen, Stroh wird abgefahren. Entweder gibts vor der Aussaat Pferdemist, gut verrottet oder Gärsubstrat. Ich versuche so mindestens 40 kg N verfügbar zuhaben. Ich drille um 30 Kö/m2, damit überall 25 Stehen. Klappt bisher super, Ausfallraps hab ich glücklicherweise nicht. Durch die SEHR kräftigen Einzelpflanzen mit guter Pfahlwurzel hab ich schöne gleichmäßige Bestände, die etwas länger durchhalten als die des Nachbarn mit 60 Pflanzen...
Wegen fehlender Beize kann ich den Saattermin leider nicht weiter vorziehen. Letztes Jahr war die Kohlfliege zum glück kein Problem. Das haut auf leichtem Boden ohne Kapilarität natürlich deutlicher rein als auf gutem Boden. Deshalb der Zwiespalt in punkto Aussaattermin.
Für dieses Jahr favorisiere ich die Sorten Garou (extensivtyp) oder DK Exxstorm (hohes regenerationsvermögen). Ich schaue auch gerne mal in die LSV nach Brandenburg/MV-Süd, die haben ähnliche Bedingungen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon nitroklaus » Mo Jul 27, 2015 18:01

Hallo,
kann jemand was zu der Sorte PT255 von Pioneer sagen?
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon zwiebe » Mo Jul 27, 2015 23:27

PT 225 (PT228CL)ist fast ausverkauft...
Ist eine Avartar alternative mit besseren Erträgen, aber auch stärker Lagergefährdet.

Trockene Lagen ist der Halbzwerg PX 108 (PX111CL) zu empfehlen.
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Re: Rapsaussat 2015

Beitragvon Wini » Di Jul 28, 2015 8:30

Welfenprinz hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Flächen anschließend mit schwerer Cambridgewalze einebbnen

i


das ist jetzt nicht dein ernst, oder???

:twisted:

sag bitte , dass du dich verschriedben hast


Natürlich habe ich nach dem Pflügen und Kreiseleggen die Flächen angewalzt.
Die letzten Tage ist übrigens ein schöner Landregen drauf gefallen.
Da dringt die Feuchtigkeit schön in den Boden ein und bei eingeebneter Oberfläche verdunstet weniger.
Die Strohmatten die sonst obenauf liegen würden, saugen doch das bisschen Regen auf und geben die
Feuchtigkeit wieder an die Luft ab.

Bis in 2 Wochen der erste Raps gesät wird, habe ich hoffentlich genug Regen gespeichert.

Gruß
Wini
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Re: Rapsaussat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jul 28, 2015 9:07

Wini hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Flächen anschließend mit schwerer Cambridgewalze einebbnen

i


das ist jetzt nicht dein ernst, oder???

:twisted:

sag bitte , dass du dich verschriedben hast


Natürlich habe ich nach dem Pflügen und Kreiseleggen die Flächen angewalzt.
Die letzten Tage ist übrigens ein schöner Landregen drauf gefallen.
Da dringt die Feuchtigkeit schön in den Boden ein und bei eingeebneter Oberfläche verdunstet weniger.
Die Strohmatten die sonst obenauf liegen würden, saugen doch das bisschen Regen auf und geben die
Feuchtigkeit wieder an die Luft ab.

Bis in 2 Wochen der erste Raps gesät wird, habe ich hoffentlich genug Regen gespeichert.

Gruß
Wini


Ich denke auch, dass die Vorgehensweise gar nicht verkehrt war. Zudem hast Du jetzt ein abgesetztes Saatbett. Wenn Du Dich jetzt noch zum Anbau von Avatar durchringen kannst, ist der Grundstein für ein erfolgreiches Rapsjahr schon wieder gelegt...
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Welfenprinz » Di Jul 28, 2015 9:44

Wenn ich 4Wochen vor der Saat gepflügtes Land kreiseln (!) und walzen würde,hätt ich zur Saat unbeschreibliche Erosionen und Verkrustungen. Weil der Regen in das gewalzte Land nicht gut einsickern kann sondern an der Oberfläche bleibt und entweder verdunstet oder fliesst.
Dann musst du ja zur Saat noch eine intensive Bodenvearbeitung machen um den Unkrautauflauf weg zu kriegen. :wink: das ist doch totale Atomisierung des Ackers.

Und Strohrotte funktioniert auch anaerob?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Rapsaussat 2015

Beitragvon Mad » Di Jul 28, 2015 10:33

Wini hat geschrieben:Die Strohmatten die sonst obenauf liegen würden, saugen doch das bisschen Regen auf und geben die
Feuchtigkeit wieder an die Luft ab.

Gruß
Wini


Was für ein unglaublicher Schwachsinn! :roll:

Das Stroh sorgt erstmal für eine Aufhellung des Bodens, was eine immense Erwärmung verhindert. Dadurch verdunstet erstmal viel weniger Wasser.

Ich weiß ja, dass du das nicht kennst, aber frag mal einen guten Landwirt, ob du mal unter seine Strohauflage eines abgeernteten Feldes schauen darfst. In der Regel reicht ein Wegwischen des Strohs, einen Spatenstich möchte ich dir nicht zutrauen, weils was mit Arbeit zu tun hat.

Und danach vergleichst du das mal mit dem absolut ausgetrockneten Boden deiner Flächen, der von der Sonne so dermaßen aufgeheizt wurde, dass du dir hoffentlich die Finger daran verbrennst. Dass da alles an Wasser verpufft, sollte auch dir klar sein.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussat 2015

Beitragvon Todde » Di Jul 28, 2015 11:00

Wini hat geschrieben:Da dringt die Feuchtigkeit schön in den Boden ein und bei eingeebneter Oberfläche verdunstet weniger.
Die Strohmatten die sonst obenauf liegen würden, saugen doch das bisschen Regen auf und geben die
Feuchtigkeit wieder an die Luft ab.


Irgendwas scheinen die Gärtner und Landschaftsbauer wohl falsch zu machen, legen die doch dicke Strohmatten an die frisch gepflanzten Pflanzen... :roll:
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Re: Rapsaussat 2015

Beitragvon Raider » Di Jul 28, 2015 11:39

Todde hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Da dringt die Feuchtigkeit schön in den Boden ein und bei eingeebneter Oberfläche verdunstet weniger.
Die Strohmatten die sonst obenauf liegen würden, saugen doch das bisschen Regen auf und geben die
Feuchtigkeit wieder an die Luft ab.


Irgendwas scheinen die Gärtner und Landschaftsbauer wohl falsch zu machen, legen die doch dicke Strohmatten an die frisch gepflanzten Pflanzen... :roll:


Wobei ich sagen würde, dass wenn man schon unbedingt zu Raps pflügen muss, winis Variante noch die Beste ist, oder?
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Re: Rapsaussat 2015

Beitragvon Todde » Di Jul 28, 2015 12:24

Raider hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Da dringt die Feuchtigkeit schön in den Boden ein und bei eingeebneter Oberfläche verdunstet weniger.
Die Strohmatten die sonst obenauf liegen würden, saugen doch das bisschen Regen auf und geben die
Feuchtigkeit wieder an die Luft ab.


Irgendwas scheinen die Gärtner und Landschaftsbauer wohl falsch zu machen, legen die doch dicke Strohmatten an die frisch gepflanzten Pflanzen... :roll:


Wobei ich sagen würde, dass wenn man schon unbedingt zu Raps pflügen muss, winis Variante noch die Beste ist, oder?


Kommt drauf an :mrgreen:
Wie der werte Prinz schon geschrieben hat, es kommt auf den Boden drauf an.
Sandboden ohne Struktur lagert sich ab und damit dürfte ein früher Pflugeinsatz zu bevorzugen,
ein Lehm oder Ton wird dann aber unter Umständen zu einer Betonpiste.

Ertraglich bringt das Pflügen aber keinen Vorteil, sofern man seinen Acker nicht verhunzt hat und nur der Pflug noch ein Wachstum ermöglicht.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon MF4355 » Di Jul 28, 2015 19:52

Also in Schleswig-Holstein bringt gepflügter Raps im Mittel 3 dt/ha Mehrertrag. Stimmt also mal wieder nicht für jede Region. Man kann nicht einfach von Lösslehm auf den Rest der Welt schließen. Wasser sparen ist bei uns zur Rapsaussat selten nötig.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jul 28, 2015 19:54

MF4355 hat geschrieben:Also in Schleswig-Holstein bringt gepflegter Raps im Mittel 3 dt/ha Mehrertrag. Stimmt also mal wieder nicht für jede Region. Man kann nicht einfach von Lösslehm auf den Rest der Welt schließen. Wasser sparen ist bei uns zur Rapsaussat selten nötig.


Wobei auch ein nicht gepflügter Raps gepflegt sein kann... :lol:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Di Jul 28, 2015 20:10

MF4355 hat geschrieben:Also in Schleswig-Holstein bringt gepflügter Raps im Mittel 3 dt/ha Mehrertrag. Stimmt also mal wieder nicht für jede Region. Man kann nicht einfach von Lösslehm auf den Rest der Welt schließen. Wasser sparen ist bei uns zur Rapsaussat selten nötig.


Bei uns bringt auch Pflugraps etwas höhere Erträge als Mulchsaat-Raps. Dies jedoch bei flacher Bodenbearbeitung. Mit einem tieferen grubbergang sieht das Ganze deutlich anders aus. je nach Boden dürfte aber auch eine flache Bearbeitung reichen. Zudem ist bei pflugraps das Risiko des verschlämmens bzw. des Austrocknes extrem hoch.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Welfenprinz » Di Jul 28, 2015 21:15

Es geht doch nicht um pflügen oder nicht pflügen.

Mal abgesehen von der anaeroben Strohrotte(vielleicht stellt sich das Bodenleben auf sowas ja tatsächlich ein) , versteh ich nciht wie man in einem Trockengebiet frisch gepflügtes Land walzen kann. Damit wird im Saathorizont eine Porenverkleinerung ,tendenziell Kapillargrösse, erreicht, die einzig und allein zur Folge hat, dass das bisschen Feuchtigkeit was grade hoch geholt ist, restlos verdunstet.

Und wenn man dann bei der Saat diesen Boden dann nochmal intensiv (wegen de Unkrautbewuchses) saatbettfertig macht, ist doch der Saathorizont ausgetrockneet bevor man mit der Sämaschine zu hause ist.

oder was ist da jetzt falsch an meinen Überlegungen.
Wie schon gesagt, ich kenn das mit 3 oder 4 Wochen vor der Saat pflügen. Aber dann eggt man einmal um die Oberfläche grob zu machen und die Verdunstung von unten nach oben zu unterbrechen.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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