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Rapsaussaat 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Fr Aug 28, 2015 22:51

NobbyNobbs hat geschrieben:Nach der Saat kann ich rasch erkennen welche Löcher wieder geöffnet wurden und dann optimal und schnell handeln (kein Bewuchs - der Köder wird gerne aufgenommen, da keine alternativen Pflanzen vorhanden sind).


Volle Zustimmung. Und nach der Mäuse-Farce des vergangenen Jahres habe ich daraus gelernt. Aktuell werden alle neu geöffneten Löcher gestopft, bevor die Mäuse den Raps lieber fressen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 28, 2015 23:00

Mad hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Nach der Saat kann ich rasch erkennen welche Löcher wieder geöffnet wurden und dann optimal und schnell handeln (kein Bewuchs - der Köder wird gerne aufgenommen, da keine alternativen Pflanzen vorhanden sind).


Volle Zustimmung. Und nach der Mäuse-Farce des vergangenen Jahres habe ich daraus gelernt. Aktuell werden alle neu geöffneten Löcher gestopft, bevor die Mäuse den Raps lieber fressen.



Ja ich auch. Die Mäuse sind aktuell der einzige Grund für eine Bodenbearbeitung. Vom Bodenzustand her wäre es nicht nötig gewesen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Grenzwächter » Sa Aug 29, 2015 8:19

Ulikum hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:
Das bedeutet dann mindestens zwei Arbeitsgänge mit einem Bodenbearbeitungsgerät.
Einmal 8 cm Vorarbeit und anschließend muss dann noch der Klärschlamm / Kalk eingearbeitet werden.)
Wie kann man Klärschlamm und Kalk einarbeiten ohne dabei das Stroh mit dem Boden zu vermischen?
Eine dichte Mulchauflage ist so sicherlich nicht zu realisieren.
Klärschlamm nur flach eingearbeitet birgt die Gefahr das es zu Keimhemmungen bei direkten Kontakt mit dem Saatgut kommt. Solche Beobachtungen wurden beim Raps schon vor 25 Jahren von Mulchsaatbetrieben gemacht.



Wieso MUSS ich den Klärschlamm/Kalk einarbeiten?
Bei uns hat Klärschlamm noch nie zu sichtbaren Keimhemmungen geführt.

Die Mulchauflage ist nach der 8 cm Bearbeitung gegeben. Weitere Bodenbearbeitungsmaßnahmen werden nicht durchgeführt, lediglich die Saat und ein Walzengang.

:mrgreen:
Dann bist du der erste den ich kennenlerne der Klärschlamm aufs gegrubberte fährt und anschließend auf der beschlammten Fläche in Direcktsaat eine rapsbestellung durchführt.
Wie viele Tage lässt du denn die Fläche abtrocknen




abtrocknen


Klärschlamm unterliegt bei uns auch der 4 Stunden Einarbeitungs Pflicht.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Aug 29, 2015 9:03

Was sich nicht umsetzen lässt wenn es direkt danach regnet. Ob das so geplant war oder nicht...
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » So Aug 30, 2015 10:38

Also mittlerweile wird unser Raps schon wieder weniger. Man sieht viele Pflanzen, bei denen eines der beiden Keimblätter fehlt und das erste Laubblatt angefieselt ist. Sind das schon die Flöhe???
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon angusy » So Aug 30, 2015 10:57

Meiner nicht: 4/5 sind noch im Sack!

Die gesäten 1/5 sind schön aufgelaufen. Die Ausfallgerste aber noch viel besser und das obwohl ich dachte, ausreichende Maßnahmen zur Beseitigung unternommen zu haben. Offensichtlich hat einfach die Feuchtigkeit zum Keimen gefehlt
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Crazy Horse » So Aug 30, 2015 11:27

Mir haben die Wildschweine mal wieder den halben Acker aufgewühlt. Und als ich den Schaden dem Jagdpächter gemeldet hab, durfte ich mir auch noch anhören, ich sei ja selber schuld, weil bei mir so viel organisches Material rumliegt. Da kämen mit dem Regen auch die Regenwürmer hoch und mit den Regenwürmern die Wildschweine. Ich solle meine Äcker nächstens pflügen.

Eigentlich dachte ich, es gäbe nach der langen Trockenheit nicht mehr allzu viele Wildschweine, aber dann musste ich feststellen, dass sie denen auch noch das Wasser in den Wald fahren und sie zusätzlich noch anfüttern, damit sie was zum Schießen haben.

Meine Laune ist jedenfalls am A..., nachdem ich das gesehen hab, und ich hab gute Lust mich bei der Stadt zu beschweren! :gewitter:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Tobi2005 » So Aug 30, 2015 16:18

@Crazy Horse: wenn es mit dem Jagdpächter Probleme gibt am besten direkt bei der zuständigen Gemeinde eine Schadensmeldung machen, die schicken dann einen Wildschadensschätzer vorbei. Hab diesen Fall einmal gehabt, seit dem offiziellen Termin und der folgenden Zahlungsverpflichtung ist unser Jagdpächter deutlich umgänglicher geworden :wink: Die Gemeinde ist nämlich i.d.R. über diesen Aufwand nicht erfreut.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon steel. » So Aug 30, 2015 20:49

Crazy Horse hat geschrieben:Mir haben die Wildschweine mal wieder den halben Acker aufgewühlt. Und als ich den Schaden dem Jagdpächter gemeldet hab, durfte ich mir auch noch anhören, ich sei ja selber schuld, weil bei mir so viel organisches Material rumliegt. Da kämen mit dem Regen auch die Regenwürmer hoch und mit den Regenwürmern die Wildschweine. Ich solle meine Äcker nächstens pflügen.

Eigentlich dachte ich, es gäbe nach der langen Trockenheit nicht mehr allzu viele Wildschweine, aber dann musste ich feststellen, dass sie denen auch noch das Wasser in den Wald fahren und sie zusätzlich noch anfüttern, damit sie was zum Schießen haben.

Meine Laune ist jedenfalls am A..., nachdem ich das gesehen hab, und ich hab gute Lust mich bei der Stadt zu beschweren! :gewitter:


Naja, ob es der richtige Weg ist sich zu beschweren möchte ich bezweifeln. Da gibts andere Möglichkeiten die Wildschweinschäden zu minimieren. Übrigens, euer Jagdpächter sagt schon die Wahrheit, die ich zu 100 % bestätigen kann.
Hier mein Beitrag vor wenigen Tagen zu dem Thema Wildschwein:

steel hat geschrieben:Hier ist auffalend das sich Wildschweine Pfluglosfelder vornehmen, was mir einleuchtet. Beim Pflug werden Ernterückstände wie Maiskolben 20 cm tief vergraben und sind unerreichbar. Bei pfluglos werden sie nur oberirdisch eingeschmiert. Ist doch klar das sich die Wildschweine über diese Äcker hermachen bei der Futtersuche und Ansaaten umwühlen.
Ich hab keine Probleme damit.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon steel. » So Aug 30, 2015 20:57

Tobi2005 hat geschrieben:@Crazy Horse: wenn es mit dem Jagdpächter Probleme gibt am besten direkt bei der zuständigen Gemeinde eine Schadensmeldung machen, die schicken dann einen Wildschadensschätzer vorbei. Hab diesen Fall einmal gehabt, seit dem offiziellen Termin und der folgenden Zahlungsverpflichtung ist unser Jagdpächter deutlich umgänglicher geworden :wink: Die Gemeinde ist nämlich i.d.R. über diesen Aufwand nicht erfreut.


Viele Gemeinden bezahlen nichts. Bei uns springt der Jagdpächter mit bis zu 800 Euro für Schäden ein, im Jahr wohlgemerkt. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
In unserer Region nimmt jeder Grundstücksbesitzer bzw. deren Pächter die Schäden auf seine Kappe. Die 800 Euro vom Jagdpächter wandern somit in die Vereinskasse. Damit werden alle paar Jahre mal Feldwege saniert. Denn auch das übernimmt die Gemeinde bei uns nicht.
Aus diesen Gründen bin ich um jeden Pfluglosbetrieb in meiner Region dankbar. Denn umso mehr pflügen, umso mehr werden meine Felder befallen.
Zuletzt geändert von steel. am So Aug 30, 2015 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » So Aug 30, 2015 20:59

angusy hat geschrieben:Meiner nicht: 4/5 sind noch im Sack!

Die gesäten 1/5 sind schön aufgelaufen. Die Ausfallgerste aber noch viel besser und das obwohl ich dachte, ausreichende Maßnahmen zur Beseitigung unternommen zu haben. Offensichtlich hat einfach die Feuchtigkeit zum Keimen gefehlt

Wieso baust Du den Rest noch nicht? Zu viel Regen?
Nicht dass dann der Ertrag wieder nicht stimmt aufgrund der späten Saat...
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon angusy » So Aug 30, 2015 21:28

1/5 waren eine frühsaatverträgliche Sorte, die dann auch pünktlich am 20. gedrillt habe.

1/5 sind Avatar, den hätte ich diese Woche drillen wollen. Allerdings vertragen sich der neue Schlepper und die Kreiselegge noch nicht so ganz. So dass es wohl vor Dienstag nichts werden wird.

3/5 sind Marathon, bei dem ein späterer Saattermin wohl kein Problem ist. Hätte ich ohnehin nicht vor der kommenden Woche säen wollen. Jetzt geht es ohnehin nicht früher.

Um den Ertrag mache ich mir deswegen jetzt noch keine Sorgen.
Dieses Wort, das Du benutzt hast? Fing glaube ich mit RE an. Was soll das nochmal sein?
Welfenprinz hat geschrieben:
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Max M » So Aug 30, 2015 21:57

steel. hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Mir haben die Wildschweine mal wieder den halben Acker aufgewühlt. Und als ich den Schaden dem Jagdpächter gemeldet hab, durfte ich mir auch noch anhören, ich sei ja selber schuld, weil bei mir so viel organisches Material rumliegt. Da kämen mit dem Regen auch die Regenwürmer hoch und mit den Regenwürmern die Wildschweine. Ich solle meine Äcker nächstens pflügen.

Eigentlich dachte ich, es gäbe nach der langen Trockenheit nicht mehr allzu viele Wildschweine, aber dann musste ich feststellen, dass sie denen auch noch das Wasser in den Wald fahren und sie zusätzlich noch anfüttern, damit sie was zum Schießen haben.

Meine Laune ist jedenfalls am A..., nachdem ich das gesehen hab, und ich hab gute Lust mich bei der Stadt zu beschweren! :gewitter:


Naja, ob es der richtige Weg ist sich zu beschweren möchte ich bezweifeln. Da gibts andere Möglichkeiten die Wildschweinschäden zu minimieren. Übrigens, euer Jagdpächter sagt schon die Wahrheit, die ich zu 100 % bestätigen kann.
Hier mein Beitrag vor wenigen Tagen zu dem Thema Wildschwein:

steel hat geschrieben:Hier ist auffalend das sich Wildschweine Pfluglosfelder vornehmen, was mir einleuchtet. Beim Pflug werden Ernterückstände wie Maiskolben 20 cm tief vergraben und sind unerreichbar. Bei pfluglos werden sie nur oberirdisch eingeschmiert. Ist doch klar das sich die Wildschweine über diese Äcker hermachen bei der Futtersuche und Ansaaten umwühlen.
Ich hab keine Probleme damit.

:roll: wer oder was hat Dich eigentlich so misshandelt, dass Du so eine Aversion gegen den pfluglosen Ackerbau hast? Du bist als Kind mit nem Grubbber misshandelt worden, wie mir scheint, Deine Psyche ist tief verunsichert oder was hat dein Trauma ausgelöst? Sorry, aber anders ist soviel geistiger Dünnsch*ss nicht mehr zu erklären.
Das hat höchstens was damit zu tun, das die letzten Winter sehr mild waren und das Schwarzwild keinen Grund hatte wirklich nach Futter zu suchen. Mich erinnert das grade daran, dass unter anderem die Schwarzwildschäden es waren, die für mich mit ein Grund waren, auf pfluglosen Anbau umzustellen. Je tiefer die Maiskolben im Herbst vergraben wurden, umso tiefer die Löcher, die die Sauen gewühlt haben.

@CrazyHorse, mach das. Wildschaden umgehend beim Ordnungsamt anmelden und den Hornochsen bluten lassen. Das ist die einzige Sprache, die verstanden wird. Was Ausreden angeht, ist denen wirklich die grösste Blödheit nicht blöd genug. Kenn ich zu genüge aus eigener Erfahrung.
Zuletzt geändert von Max M am So Aug 30, 2015 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Schauerschrauber » So Aug 30, 2015 22:08

angusy hat geschrieben:Meiner nicht: 4/5 sind noch im Sack!

Die gesäten 1/5 sind schön aufgelaufen. Die Ausfallgerste aber noch viel besser und das obwohl ich dachte, ausreichende Maßnahmen zur Beseitigung unternommen zu haben. Offensichtlich hat einfach die Feuchtigkeit zum Keimen gefehlt



Hallo

Hier das gleiche - Ausfallgetreide soweit das Auge reicht. Ganz bensonders heftig siehts auf den Flächen mit Vorfrucht Sommergerste aus hier war das Zeitfenster einfach zu gering.

Jetzt warten wir den für Dienstag gemeldeten Re.... noch ab und dann gehts los mit TargaSuper.

Was hast du eigentlich für einen neuen Schlepper ?

MfG
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon kimba1809 » So Aug 30, 2015 22:41

steel. hat geschrieben:
Tobi2005 hat geschrieben:@Crazy Horse: wenn es mit dem Jagdpächter Probleme gibt am besten direkt bei der zuständigen Gemeinde eine Schadensmeldung machen, die schicken dann einen Wildschadensschätzer vorbei. Hab diesen Fall einmal gehabt, seit dem offiziellen Termin und der folgenden Zahlungsverpflichtung ist unser Jagdpächter deutlich umgänglicher geworden :wink: Die Gemeinde ist nämlich i.d.R. über diesen Aufwand nicht erfreut.


Viele Gemeinden bezahlen nichts. Bei uns springt der Jagdpächter mit bis zu 800 Euro für Schäden ein, im Jahr wohlgemerkt. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
In unserer Region nimmt jeder Grundstücksbesitzer bzw. deren Pächter die Schäden auf seine Kappe. Die 800 Euro vom Jagdpächter wandern somit in die Vereinskasse. Damit werden alle paar Jahre mal Feldwege saniert. Denn auch das übernimmt die Gemeinde bei uns nicht.
Aus diesen Gründen bin ich um jeden Pfluglosbetrieb in meiner Region dankbar. Denn umso mehr pflügen, umso mehr werden meine Felder befallen.


Was hat jetzt die Jagdpacht mit dem Wildschaden zu tun ???
Die Jagdpacht von 800,- Euro ist der Jagdgenossenschaft zu entrichten, wie diese sie verwendet obliegt ihr. Das ist übrigens kein Verein.
Entsteht ein Wildschaden so ist dieser durch den Jagdpächter auszugleichen. Gibt es keine Einigung, so ist die eine Anzeige bei der zuständigen Gemeinde zu machen. Eigentlich sollte dies immer gemacht werden um die gesetzlichen Fristen einzuhalten. Kann man nämlich nicht nachweisen das man fristgerecht den Schaden gemeldet hat ist der Jagdpächter fein raus. Entweder man einigt sich jetzt durch Vermittlung durch die Gemeinde oder diese schickt den Wildschadenschätzer. Die Kosten der Schätzung haben dann erst mal beide Parteien zu tragen. Wenn dann die Kosten der Schätzung noch höher sind wie der Schaden freut sich keiner, deshalb am besten vorher einigen.
Ich wollte auch mal was schreiben
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