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"Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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82 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon marius » Do Apr 03, 2014 10:34

Putin hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"


Schön das hier Massentierhaltung mit seinen unzähligen, wissenschaftlich erwiesenen, Nachteilen verherrlicht wird.
Von mir aus ja, aber wenn dann ohne Steuergelder ( Subventionen ) der Allgemeinheit.
Gut möglich das der Threadersteller mit seiner Logig auch Bankräuber gut findet. Denn die klauen das Geld ja nur der Bank und die hat schließlich genug davon.


Definier mal Massentierhaltung und bringe einen Zusammenhang zwischen Ausgleichzahlungen und dem von dir benutzten Kampfbegriff.


Warum soll ich den Begriff Massentierhaltung definieren ? Den hat der Threadersteller in seiner Überschrift hier erwähnt, frag ihn.

Bei den Subventionen bleibe ich dabei : Das sind Gelder vom Steuerzahler, also sollte der auch bestimmen wo sie eingesetzt werden.
Und der sieht seine finanziellen Almosen in Biobetrieben und Kleinbetrieben besser investiert. Das belegen unzählige Umfragen.
Somit hat die Politik die Aufgabe, im Sinne seines Volkes das auch umzusetzen.
Zuletzt geändert von marius am Do Apr 03, 2014 10:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Putin » Do Apr 03, 2014 10:36

marius hat geschrieben:
Definier mal Massentierhaltung und bringe einen Zusammenhang zwischen Ausgleichzahlungen und dem von dir benutzten Kampfbegriff.


Warum soll ich den Begriff Massentierhaltung definieren ? Den hat der Threadersteller in seiner Überschrift hier erwähnt, frag ihn.

Bei den Subventionen bleibe ich dabei : Das sind Gelder vom Steuerzahler, also sollte der auch bestimmen wo sie eingesetzt werden.
Und der sieht seine finanziellen Almosen in Biobetrieben und Kleinbetrieben besser investiert. Das belegen unzählige Umfragen.
Somit hat die Politik die Aufgabe, das auch umzusetzen
.[/quote]

DAS ist eine Unterstellung! Außerdem sind Ausgleichszahlungen keine Subventionen! DAS ist Fakt!
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon marius » Do Apr 03, 2014 10:38

Bist du eigentlich nur hier um Beiträge zu sammeln ? In wenigen Tagen über 60 Beiträge.

An meiner Aussage hat sich übrigens nichts geändert. Zu der stehe ich.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Putin » Do Apr 03, 2014 10:40

marius hat geschrieben:Bist du eigentlich nur hier um Beiträge zu sammeln ? In wenigen Tagen über 60 Beiträge.

An meiner Aussage hat sich übrigens nichts geändert. Zu der stehe ich.


Ich spekuliere ja auch nicht über deine Intentionen...bist du hier, um Stunk zu machen? Es ändert nichts an meiner Aussage, dazu stehe ich!
Putin
 
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Moody » Do Apr 03, 2014 11:12

Na dann lass mal anklingen wieviel Ahnung du von AZ und den Subventionen hast..
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon forenkobold » Do Apr 03, 2014 11:18

marius hat geschrieben:
Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"


Schön das hier Massentierhaltung mit seinen unzähligen, wissenschaftlich erwiesenen, Nachteilen verherrlicht wird.
Von mir aus ja, aber wenn dann ohne Steuergelder ( Subventionen ) der Allgemeinheit.
Gut möglich das der Threadersteller mit seiner Logig auch Bankräuber gut findet. Denn die klauen das Geld ja nur der Bank und die hat schließlich genug davon.

DER war gut.
Was für ´"Subventionen" (was immer man auch darunter versteht) gibt es für "Massentierhaltung" (was immer man auch DARUNTER versteht)?

Komm aber nicht mit der längst widerlegten Schrottdefinition des BUND, der die Ausgleichszahlungen für Futterpflanzen dem Verwerter (Tierhalter) zurechnet, ohne zu bedenken, dass er dann analog die Ausgleichszahlungen für Weizen/Braugerste/Gemüse auch dem jeweilgen Verwerter zuordnen müßte.
Wobei:
Das wurde Dir ja schon zigmal erläutert. Nachvollziehbar und logisch. Fazit: Du bist und bleibst ein Troll und widerlicher Hetzer.
Zuletzt geändert von forenkobold am Do Apr 03, 2014 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon bindes » Do Apr 03, 2014 11:19

marius hat geschrieben:Bei den Subventionen bleibe ich dabei : Das sind Gelder vom Steuerzahler, also sollte der auch bestimmen wo sie eingesetzt werden.


Hau mal Beispiele raus, wo der Steuerzahler bestimmt, was damit passiert. Wenn dem nur ansatzweise so wäre, würde Steuerhinterziehung nachhaltig bekämpft - ganz automatisch.
Alles was "von oben" kommt, sind Steuergelder. Oder habe ich verpasst, wie die es schaffen Geld zu "verdienen"?

marius hat geschrieben: Das belegen unzählige Umfragen. Somit hat die Politik die Aufgabe, im Sinne seines Volkes das auch umzusetzen.

Umfragen...laut Umfragen kaufen ja fast 100% Bioprodukte. Kassenbons belegen das Gegenteil. Frei nach: Was juckt mich mein Geschwäz von Gestern...
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Putin » Do Apr 03, 2014 11:29

bindes hat geschrieben:
marius hat geschrieben: Das belegen unzählige Umfragen. Somit hat die Politik die Aufgabe, im Sinne seines Volkes das auch umzusetzen.

Umfragen...laut Umfragen kaufen ja fast 100% Bioprodukte. Kassenbons belegen das Gegenteil. Frei nach: Was juckt mich mein Geschwäz von Gestern...



:klug: ...und laut Umfrage sind Politiker die Menschen, denen man am wenigsten vertraut...soweit zu Umfragen...dumm, dümmer , Marius...
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Cairon » Do Apr 03, 2014 11:29

Normalerweise verwende ich den Begriff Massentierhaltung nicht. Es gibt keine greifbare Definition für Massentierhaltung. In diesem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht, weil der Artikel auf Animal-Health-Online eben diesen Titel trägt. Gerne wird ja die Definition auf Wikipedia ins Feld geführt, die laut FAO und EU, totaler Blödsinn ist. Ich habe persönlich bei der FAO und EU nachgefragt, diese Organisationen haben keine Definition für Massentierhaltung. Der Begriff ist ein reiner Kampfbegriff gewisser Strömungen. Wir hatten das Thema hier ja schon öfter.

Alexander Friedrich, der am Uniklinikum Groningen seit Jahren an resistenten Keimen in Krankenhäusern und in der Landwirtschaft forscht, macht der Umgang mit den Arzneimitteln wütend. "Wir verwenden Antibiotika ohne Respekt, so als wären sie wertlos. Und dabei sind sie unsere wichtigsten Waffen." Er forscht in Holland , wo etwa die Hälfte der resistenten Bakterien, an denen Menschen erkranken, aus Bauernhöfen stammt. In Deutschland ist das anders, hier entstehen mehr als 90 Prozent dieser Erreger, weil Menschen Antibiotika schlucken – oft übereilt. Dennoch sollte auch hierzulande die Antibiotika-Gabe auf den Höfen eingedämmt werden.


http://www.zeit.de/wissen/2012-01/antio ... -nutztiere

Wer sich die alten Beiträge noch einmal in Erinnerung rufen möchte, der kann es hier tun.

mrsa-t73232.html

Die Tierhaltung wird als Verursacher gebrandmarkt, obwohl der Anteil der Keime aus der Landwirtschaft gering ist. Man sucht einfach nur einen Schuldigen, den man verantwortlich machen kann. Die wirklich großen Probleme werden ignoriert. Es gibt Untersuchungen, dass nach der Bearbeitung von Abwässern in Kläranlagen mehr multiresitente Keime im Wasser sind als vorher. Ich habe persönliche Erfahrung mit dem Umgang von MRSA-Patienten in deutschen Kliniken sammeln dürfen und es ist wirklich haarsträubend was in einem großen teil der Kliniken abgeht. Es bringt verhältnismäßig wenig, die Probleme in der Landwirtschaft zu bekämpfen und vor 90% der Problems die Augen zu verschließen. Aber man hat dann ja ein gutes Gewissen, weil die Tierhalter sind ja schuld.

Und Marius wenn das alles so deutlich belegt ist, dann stelle hier doch bitte kurz ein paar Studien ein, die Deine Aussage bestätigen.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Cairon » Do Apr 03, 2014 12:12

Es gibt Definitionen für gewerbliche Tierhaltung, es gibt einen GV-Schlüssel um die Tierhaltung ins Verhältnis zur Landfläche zu setzen u.a. Das Problem beim Thema Massentierhaltung ist einfach, dass die Massentierhalter ja gerne als die Bösen hingestellt werden und die "normalen" Bauern als die Guten. Da es aber keine verbindliche Definition gibt, kann kein Tierhalter nun sagen ob er zu den Bösen oder zu den Guten gehört, ob er sich also angegriffen fühlen muss oder nicht. Bei Wiki steht etwas von 10 GV ja ha, ab dieser Zahl soll ein Betrieb Massentierhalter sein. Diese Zahl wird in Deutschland so gut wir niergends erreicht, weil es über die Gülleverordnung einen Bindung der Tierhaltung an den Boden gibt. Diese Zahl soll die FAO definiert haben. Ich habe bei der FAO nachgefragt und mir wurde geantwortet, dass die 10 GV je ha aus einer Studie über landlose Tierhaltung in Südamerika stammt und nicht auf Europa übertragbar ist. Eine Definition zur Massentierhaltung kann daraus nicht abgeleitet werden.

Machen wir es doch mal anders herum. Ich halte ca. 1000 Mastschwein, Meine Schweine werden nach Tierhaltungsverordnung im Stall gehalten, bewirtschafte 120 ha Land, 80% meiner Futtermittel erzeuge ich selber, ich bin an einer Biogasanlage beteiligt und meine Gülle wird zu 100% im eigenen Betrieb verwertet, ich nehme zusätzlich Substrat und Gülle von anderen Betrieben auf. Bin ich nun Massentierhalter und muss mich der Kritik aussetzen oder darf ich mich noch zu den "guten" Bauern zählen und kann mich zurück lehnen? Wenn ich ein "guter" Bauer bin, vor welcher Grenze muss ich mich dann hüten um nicht ein "böser" Massentierhalter zu werden?
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Putin » Do Apr 03, 2014 12:14

Mensch hat geschrieben:Da wird beklagt man hätte keine Definition Davon und keine Hiervon, wobei Manche aber meinen sie wüßten um die Fakten, aber dann nicht damit rausrücken.
Schon mal was von definitorischer Freiheit gehört, ist eine Grundsäule von Wissenschaft, da kann jeder ran, keiner muß auf Fachbücher warten die sie ihm zuflüstern.
Der Verdacht dürfte aber nicht ganz fehl gehen, das sich hier so Mancher nicht mit rauswagt, weil was einmal raus ist, steht dann da und wird besprochen.
Da bleibt man lieber im Wagen und redet von Fakten, ohne sie zu benennen oder davon, das Etwas ganz bestimmt KEINE/EINE Massentierhaltung wäre, nur dumm das diese Behauptung im Umkehrschluß genau eine Definition zugrunde liegen MUSS, um auf ein NEIN/Ja zu kommen.




Aaah, er versuchts mit rethorischem "Rauslocken"...geschickt gefickt....Lies einfach die Beiträge der letzten 5 Jahre zu dem Thema hier....oder bist zu faul zum Suchen? ...meine definitorische Freiheit zur Benennung deiner Person möchtest du nicht wissen, wetten... :D
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon kaltblutreiter » Do Apr 03, 2014 12:55

Massentierhaltung beginnt bei der Zahl an Tieren, bis zu welcher die durchschnittlichen "Massentierhaltungs-Gegner" zählen können. Ach nee, kann ja auch nicht sein, dann wären es ja weniger als 3... :mrgreen:

/Ironie off/
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Moody » Do Apr 03, 2014 15:06

Warum wird da eigentlich immer auf die Kleinstrukturierte Tierhaltung in Deutschland gezeigt?

In den USA hält man über 200.000 Tiere in Feedlots und da juckt es irgendwie keinen :shock:

http://www.topagrar.com/tagebuch/Besuch ... 21563.html
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon forenkobold » Do Apr 03, 2014 15:10

Mensch hat geschrieben:Da wird beklagt man hätte keine Definition Davon und keine Hiervon, wobei Manche aber meinen sie wüßten um die Fakten, aber dann nicht damit rausrücken.
Schon mal was von definitorischer Freiheit gehört, ist eine Grundsäule von Wissenschaft, da kann jeder ran, keiner muß auf Fachbücher warten die sie ihm zuflüstern.
Der Verdacht dürfte aber nicht ganz fehl gehen, das sich hier so Mancher nicht mit rauswagt, weil was einmal raus ist, steht dann da und wird besprochen.
Da bleibt man lieber im Wagen und redet von Fakten, ohne sie zu benennen oder davon, das Etwas ganz bestimmt KEINE/EINE Massentierhaltung wäre, nur dumm das diese Behauptung im Umkehrschluß genau eine Definition zugrunde liegen MUSS, um auf ein NEIN/Ja zu kommen.


Dagegen wehrt man sich nur, weil die "Massentierhaltung" per spe als etwas "Böses" "Schlechtes" dargestellt wird. Also nicht gegen die Bezeichnung, sondern gegen DAS, was damit implemetiert wird.
Eigentlich sieht es folgendermaßen aus: Wir betreiben in der Tat "Massentierhaltung". Um eine gewaltige Masse von über 80 Mio Menschen in Deutschland, über 500 Mio in Europa und 7 Mrd auf der Welt mit Fleisch zu versorgen, ist eine Masse von Tieren notwendig. Und diese Masse haben wir ja hierzulande schließlich auch. Das Wort selber kann nichts für den negativen Beschlag, den es von seinen Kreateuren mit auf den Weg bekam. Und nachdem diese allesamt nicht in der Lage sind, eine Definition dafür abzuliefern und dieses Wort auch nicht für etwas Verwerfliches geschützt ist, wäre es ein durchaus interessanter Ansatz, die Definitionshoheit für das Wort zu übernehmen. Und deshalb könnte die Botschaft lauten. "JA.. wir betreiben Massentierhaltung. Wir halten Massen von Tieren um Massen von Menschen mit gesunden bezahlbaren Produkten zu versorgen. Wir stehen dazu. Weil die modernen Großställe tiergerecht sind und die allerbesten Vorraussetzungen für gesunde Produkte bieten. Moderne Massentierhaltung steht für lichtdurchflutete Kuhhallen mit allem Komfort und bestem Klima. Moderne Massentierhaltung steht für hygienische Schweine- und Geflügelhaltungsformen und gesunde Tiere. Moderne Massentierhaltung hat geringere Mortalitäten als Freilandhaltungen. Ist bei sachgerechtem Güllemanagement wesentlich umweltfreundlicher als nitratbelastete Ausläufe. Ist ressourcenschonend und effektiv." Diese Aussagen entspechen der Wahrheit und TROTZDEM sind sie eine ganz ganz heiße Nummer. Eben weil das Wort schon negativ besetzt ist. Und es in dieser negativen Besetzung von allen Medien, NGOs, den meisten Politikern und auch gegen die eigenen Kollegen agierenden Bauern übernommen und angewandt wird. Mit dem einzigen perfiden Zweck, aus der Verunglimpfung einer Bevölkerungsgruppe Kapital zu schlagen.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Ferengi » Do Apr 03, 2014 19:07

Es pauschal an der Anzahl der Tiere festzumachen ist sicher falsch.

Grade die bei kleinen Betrieben immer noch alltägliche Anbindehaltung ist, meiner Meinung nach, Tierquälerei.
Da geht es den Rindern bei großen Bauern, mit topmodernen Ställen, oftmals erheblich besser.

Wenn jedes Tier gut behandelt wird, und entsprechend Platz hat, dann ist es doch wurscht ob der Bauer 5 oder 500.000 Tiere hat.
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