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"Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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82 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon borger » Sa Apr 12, 2014 20:58

@Rumpsteak

Ich bin ein pöser Verbraucher. Also egal wie hoch die Schweinepreise steigen, ich werde ganz sicher keinen Stall bauen.
Und klar, wir stehen da auf verschiedenen Seiten. Du als Schlachter profitierst von hohen Preisen – und ich als Verbraucher von niedrigen Preisen.
Aber Lebensmittel sind nur ein keiner Bereich im Wirtschaftssystem. In anderen Bereichen bist Du genau so Verbraucher wie ich. Und vermutlich lässt Du Dir Schuhe auch nicht handwerklich vom Schuster basteln und Kleidung vom Schneider nähen usw.. Also alle Regeln, die gern bezüglich der „Wertschätzung“ von Lebensmitteln aufgestellt werden, die könnte man ebenso gut auf alle möglichen Bereiche übertragen.
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, wo der Tante Emma Laden – mit entsprechenden Preisen - noch Standard war, wo ein paar Schuhe oder eine neue Hose schon eine größere Ausgabe waren – und ich heule dieser Zeit sicher nicht nach.
Aldi, den gab’s da schon, der nächste wäre in Hamburg gewesen, gut 100km entfernt und natürlich in keiner Form mit den heutigen Aldis vergleichbar.
Nach meiner Einschätzung würden bei einem Zurück zur „guten alten Zeit“ alle verlieren. Du auch. Denn als handwerklicher Schlachter wirst Du preislich kaum bei der Fleischindustrie mithalten können. Da bleibt nur der Nischenmarkt des Besonderen. Den kann die Fleischindustrie nicht so gut, die kann große Massen aber eben nichts Besonderes.
Nur, gerade die Nische des höherpreisigen Besonderen ist zwingend drauf angewiesen, dass genügend Geld im Umlauf ist. Denn wenn das Geld knapp wird, dann wird hier zuerst gespart. Das, was schon mal für die Energieabzocke drauf gegangen ist, steht für Besonderes nicht mehr zur Verfügung usw..
Der Kampf gegen die Käfighaltung bei Legehennen wurde auch geschickt als „David gegen Goliat“ – gegen die „bösen“ Hühnerbarone inszeniert. Die Hühnerhaltung aufgegeben haben aber vor allem bäuerliche Betriebe mit ein paar tausend Hühnern – die Hühnerbarone sind größer als je zuvor. Allein die 3 größten der Branche halten mehr als die Hälfte der Legehennen in D – selbstverständlich auch in „Bio“.
Wenn die gleichen Geister eine „Wende“ auf dem Fleischmarkt durchsetzen können, dann werden es sicher nicht die handwerklichen Schlachter sein, die davon profitieren.
borger
 
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Rumpsteak » Sa Apr 12, 2014 21:12

Pinzgauer56 hat geschrieben:
Rumpsteak hat geschrieben:Du hast im letzten Thread schon nicht begriffen dass ich FÜR die Landwirtschaft war, auch nicht nachdem ich und ein andrrer User es Dir mehrfach erläutert haben, ich spare es mir also in diesem, nehme mein geschriebenes zurück und gestehe dass die Landwirtschaft keinen Cent von der EU bekommt und auch nicht braucht, da der Endverbraucher heute nicht auf den Preis seiner landwirtschaftlich erzeugten Lebensmittel achtet, und gerne dazu bereit ist einen angemessenen Preis für das was er isst zu zahlen, ganz egal wie viel es kostet....denn: es ist sein oberstes Interesse dass es der Landwirtschaft gut geht und Landwirte ein angemessenes Einkommen bekommen.

Ist doch richtig so ??

Musst noch viel, viel lernen, hast ja noch Zeit.....


Ob und wie viel Zeit ich für irgendwas habe kannst Du genau so wenig beurteilen wie scheinbar Deine Fehler eingestehen.


borger hat geschrieben:@Rumpsteak



Aber Lebensmittel sind nur ein keiner Bereich im Wirtschaftssystem. In anderen Bereichen bist Du genau so Verbraucher wie ich. Und vermutlich lässt Du Dir Schuhe auch nicht handwerklich vom Schuster basteln und Kleidung vom Schneider nähen usw.. Also alle Regeln, die gern bezüglich der „Wertschätzung“ von Lebensmitteln aufgestellt werden, die könnte man ebenso gut auf alle möglichen Bereiche übertragen.


Nein das mache ich tatsächlich nicht, hat aber unterschiedliche Gründe. Ich bin aber auch einer der (leider wenigen) Verbraucher, die auch in anderen Warengruppen als Lebensmittel auf etwas höhere Qualität achten und dafür auch gerne mehr Geld ausgeben. Ich muss nicht 20 Paar billige Schuhe im Schrank stehen haben, mir reichen 2 vernünftige. Ähnlich ist es beim Essen, es ist nicht NOTWENDIG jeden Tag große Mengen an Fleisch zu essen, es würde niemand sterben wenn er weniger aber dafür für alle beteiligten erzeugte Lebensmittel essen würde. Die Landwirte die tierische Lebensmittel (Schlachtvieh) erzeugen verdienen doch am wenigsten, ich versuche meine Produkte auch so gewinnbringend wie möglich zu verkaufen, ich zahle im Einkauf aber auch einen Preis für den es sich zu mästen lohnt.....

Um nichts anderes ging es mir die ganze Zeit, diese für überwiegend die Schlachtindustrie finanziell attraktive Form der Tierhaltung ist nötig um dem europäischen Verbraucher sein Verlangen nach billigen Lebensmitteln in "Hülle und Fülle" zu bieten, nicht aber um ihn vor einer Hungersnot zu schützen.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon borger » Sa Apr 12, 2014 21:25

Ferengi hat geschrieben:So lange mehr produziert wird als wirklich gebraucht wird, so lange sind die Preise niedrig.
Und je niedriger die Preise, um so geringer die Hemmschwelle etwas eigentlich noch essbares wegzuwerfen.
"Ach, werf weg, kostet doch (fast) nix".


Das wohl teuerste Essen bekommst Du in Restaurants – und da gehört es heute für viele zum „guten Ton“, den Teller nicht leer zu essen. Mich kotzt so etwas an, diese Missachtung vor dem Essen und vor den Leuten, die den Dreck weg machen müssen. Diese Leute sind dermaßen dekadent, dass sie selbst dann auch noch am lautesten über das schändliche Lebensmittelwegwerfen lamentieren. Das wird sich auch mit höheren Preisen nicht ändern.
Letztens in Stuttgart: Eine Demo besorgter Eltern wird von den roten Horden des grünen Ministerpräsidenten mit Tomaten und Eiern beworfen – und die Medien triefen vor Verständnis für diesen Abschaum. Da scheint der Zweck die Mittel zu heiligen.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Ferengi » Sa Apr 12, 2014 21:46

Die bekloppte Schickimicki-Gesellschaft stellt aber, zum Glück, nicht den Großteil der Gesellschaft da.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon borger » Sa Apr 12, 2014 22:19

Rumpsteak hat geschrieben:
Um nichts anderes ging es mir die ganze Zeit, diese für überwiegend die Schlachtindustrie finanziell attraktive Form der Tierhaltung ist nötig um dem europäischen Verbraucher sein Verlangen nach billigen Lebensmitteln in "Hülle und Fülle" zu bieten, nicht aber um ihn vor einer Hungersnot zu schützen.


Na, so einfach ist das auch wieder nicht, dann würd Vion nicht das Wasser bis zum Hals stehen.
Die Bauern sind auch keine Heiligen und natürlich findet da ein Verdrängungswettbewerb statt. Wenn der Schweinepreis im Keller ist, dann sehen das welche auch mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Es muss nur die begründete Aussicht vorhanden sein, dass andere weniger lang durchhalten und damit Land zum übernehmen frei wird.

Ich kann das nicht ändern und ich weiß auch keine Lösung. Man kann es nur laufen lassen. Ist mir auch mal sehr schwer gefallen, das einzusehen – aber alles andere wird noch schlimmer.
Fährt man das Ganze zurück auf Stand der 60er, also weitgehend frei von Massenhaltung und erhöht entsprechend die Preise, dann gibt es eine Katastrophe. Der Markt für diese Menge hochpreisiger Lebensmittel ist einfach nicht da.
Der Handel beschafft sich einfach preisgünstige Ware im Ausland und die deutschen Bauern machen kollektiv pleite. Das würde nur funktionieren, wenn man sich innerhalb seiner Grenzen abschotten könnte – wie Nordkorea, da klappt das „wunderbar“.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Rumpsteak » So Apr 13, 2014 6:09

borger hat geschrieben:
Ich kann das nicht ändern und ich weiß auch keine Lösung. Man kann es nur laufen lassen. Ist mir auch mal sehr schwer gefallen, das einzusehen – aber alles andere wird noch schlimmer.
Fährt man das Ganze zurück auf Stand der 60er, also weitgehend frei von Massenhaltung und erhöht entsprechend die Preise, dann gibt es eine Katastrophe. Der Markt für diese Menge hochpreisiger Lebensmittel ist einfach nicht da.
Der Handel beschafft sich einfach preisgünstige Ware im Ausland und die deutschen Bauern machen kollektiv pleite. Das würde nur funktionieren, wenn man sich innerhalb seiner Grenzen abschotten könnte – wie Nordkorea, da klappt das „wunderbar“.


Nein natürlich gibt es da keine Lösung, bzw keine für die der Verbraucher bereit ist. Es ist den Menschen egal wo ihr essen herkommt, solange es nicht vor der eigenen Haustür erzeugt wird und billig genug ist. Aber es ging und geht mir ja auch nur darum dass dieses System nicht nötig ist um ALLE Menschen dieser Welt zu ernähren. Dieses System ist nötig um uns unseren Wohlstand zu erhalten..wie bei anderen Produkten auch.

Entstanden ist es durch damals schlechte Zeiten, es gab ja kaum etwas zu essen aber eine Menge Menschen die Hunger hatten..heute hat bei uns niemand mehr Hunger und das ist auch gut so, ich kann aber trotzdem nicht verstehen wie man sich als Mäster über diese Art der Haltung erfreuen kann, vor allem zu solch Erzeugerpreisen..
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon forenkobold » So Apr 13, 2014 7:52

Rumpsteak hat geschrieben:
Putin hat geschrieben:
Ich schmolle nicht, ich habe nur keinen Bock auf deinen Mist weiter zu reagieren...das ist ein Unterschied....
Kobi hat wohl doch Recht.


Du hast immer keinen Bock, kommst aber doch immer wieder..so langweilig ? Deine Sperre im alten Nick hebt sich aber nicht durch einen neuen auf..auch bei Dir nicht.


Der User Forenkobold hingegen nutz nur jede Gelegenheit mir in irgendeiner Art und Weise ans Bein zu pinkeln, ist eine private Sache..das kann er aber nicht trennen und tut jetzt hier auch nichts zur Sache. Geschrieben habe ich trotzdem nichts, was er schon wieder verstanden haben möchte..

Wenn einer schreibt, Bauern könnten von Tierhaltung ohne staatliche Unterstützung nicht leben, kann man NICHTS ANDERES darunter verstehen, als dass sie dafür staatliche Unterstützung bekommen. Ansonsten würden sie ja nach dieser Logik NICHT überleben. Das hat nichts mit persönlichen Gründen zu tun. Das ist schlicht und einfach eines Mods unwürdig, sich so billig auf der persönlichen Schiene aus der peinlichen Affäre ziehen zu wollen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon forenkobold » So Apr 13, 2014 7:56

Rumpsteak hat geschrieben:Du hast im letzten Thread schon nicht begriffen dass ich FÜR die Landwirtschaft war, auch nicht nachdem ich und ein andrrer User es Dir mehrfach erläutert haben, ich spare es mir also in diesem, nehme mein geschriebenes zurück und gestehe dass die Landwirtschaft keinen Cent von der EU bekommt und auch nicht braucht, da der Endverbraucher heute nicht auf den Preis seiner landwirtschaftlich erzeugten Lebensmittel achtet, und gerne dazu bereit ist einen angemessenen Preis für das was er isst zu zahlen, ganz egal wie viel es kostet....denn: es ist sein oberstes Interesse dass es der Landwirtschaft gut geht und Landwirte ein angemessenes Einkommen bekommen.

Ist doch richtig so ??

Du hast explizit von TIERHALTUNG geschrieben. Auf dem Niveau einer BUND-Hildtrut Brenning brauchen wir hier wirklich nicht landen. Ausgleichszahlungen für Fläche haben damit NICHTS zu tun.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon forenkobold » So Apr 13, 2014 8:01

Mensch hat geschrieben:Geht das schon wieder los, die gesamte deutsche Bauernschaft im Kampf gegen den Welthunger und im Abwehrkampf gegen Zwangsbeglückung mit Subventionen, ach ich vergaß es sind ja keine Subventionen, wie sagt der DBV noch dazu...!?

So langsam nervst du mit Deinen wirren Interpretationen. Gibt es keine Kneipe mit Gleichgesinnten, in der du einen Stammtisch gründen kannst? Oder ein Thema, in dem Du Dich auskennst. Es gibt für alles Denkbare und Undenkbare Internetforen.. schau Dich nur um.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Rumpsteak » So Apr 13, 2014 8:15

Ich ziehe mich nicht aus der Affäre ich diskutiere nur mit Menschen die nicht ständig und immer wieder cholerisch werden wenn ihnen eine andere Meinung nicht passt. Du hingegen musst nicht immer wieder mit der lächerlichen Leier mit meinem Mod Posten kommen, dass es Dir nicht gefällt weil Du nicht Du selbst sein kannst ohne wieder Forenurlaub zu genießen weiß in zwischen das ganze Forum..da die anderen Mods aber einer Meinung mit mir sind kann ich Dich beruhigen, Du kannst Dir jetzt einen anderen Weg suchen um versuchen mich schlecht zu reden..:).

Im übrigen habe ich weder gemeint noch gesagt dass die Landwirtschaft ohne staatliche Förderung Pleite geht, sondern dass sie auf Grund der aktuellen Erzeugerpreise nicht gewinnbringend wurtschaften könnte. Dass Du nicht weißt was ich gemeint habe glaube nicht mal ich Dir...also lass uns das Theater jetzt an dieser Stelle beenden. Nimm Dir etwas Zeit und guck wie zb der User Borger sachlich, ohne in jedem zweiten Thread seinen persönlichen Gräuel anderer User hevor zu bringen diskutieren kann, trotz verschiedener Meinung.

Also, ich hab es jetzt noch mal gelesen..ich schrieb nirgendwo dass Bauern Förderung durch die Haltung von Vieh bekommen.. :?
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Pinzgauer56 » So Apr 13, 2014 8:28

Rumpsteak hat geschrieben:Das ist und bleibt eine endlos lange sinnlos Diskussion mit Dir. Quatsch doch nicht schon wieder drum herum sondern erkläre Menschen wie mir warum in den reichen Industrienationen so viel Lebensmittel entsorgt werden, wenn wir doch sowieso zu wenig haben. Ich habe einem User widersprochen weil dieser der Meinung ist dass die als ''Massentierhaltung'' bezeichnete Form die einzige sinnvolle Form der Tierhaltung ist da sie die Menschen dieser Welt ernährt. WENN sie das tun würde gäbe es aber keine hungernden.

Diese Form der Tierhaltung dient aber nur dem Zweck einem bestimmten Anteil der Menschheit so viel und so billig an Fleisch zu bieten wie sie haben wollen und ist somit in dieser Form auch nicht nötig um einer Hungersnot entgegen zu wirken. Die Bauern selbst hingegen können von dieser Haltung nicht ohne staatliche Unterstützung lebe und selbst mir der wird es knapp.

Da Du als ''Stallarchitekt'' natürlich zu der kleinen Gruppe die tatsächlich dran verdienen gehörst musst Du jetzt natürlich auch wieder versuchen gegen diese Tatsachen anzugehen. Ich kann es Dir auch nicht verübeln...ich erzähle meinen Kunden ja auch nicht dass Fleisch nicht schmeckt

Was ist dann das ????
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Rumpsteak » So Apr 13, 2014 8:31

Pinzgauer56 hat geschrieben:
Rumpsteak hat geschrieben:Das ist und bleibt eine endlos lange sinnlos Diskussion mit Dir. Quatsch doch nicht schon wieder drum herum sondern erkläre Menschen wie mir warum in den reichen Industrienationen so viel Lebensmittel entsorgt werden, wenn wir doch sowieso zu wenig haben. Ich habe einem User widersprochen weil dieser der Meinung ist dass die als ''Massentierhaltung'' bezeichnete Form die einzige sinnvolle Form der Tierhaltung ist da sie die Menschen dieser Welt ernährt. WENN sie das tun würde gäbe es aber keine hungernden.

Diese Form der Tierhaltung dient aber nur dem Zweck einem bestimmten Anteil der Menschheit so viel und so billig an Fleisch zu bieten wie sie haben wollen und ist somit in dieser Form auch nicht nötig um einer Hungersnot entgegen zu wirken. Die Bauern selbst hingegen können von dieser Haltung nicht ohne staatliche Unterstützung lebe und selbst mir der wird es knapp.

Da Du als ''Stallarchitekt'' natürlich zu der kleinen Gruppe die tatsächlich dran verdienen gehörst musst Du jetzt natürlich auch wieder versuchen gegen diese Tatsachen anzugehen. Ich kann es Dir auch nicht verübeln...ich erzähle meinen Kunden ja auch nicht dass Fleisch nicht schmeckt

Was ist dann das ????



Ein geschriebener Text in dem steht dass die landwirtschaftliche Tierhaltung ohne staatliche Unterstützung sich kaum bis garnicht mehr lohnt, diese Meinung stammt im übrigen nicht ausschließlich von mir, sondern auch von einigen Nutztierhaltern. Dass ausschließlich bzw gezielt die Nutztierhaltung in Deutschland gefördert wird steht hingegen nirgends...

Solche Diskussionen wären im übrigen wie im anderen Thread völlig überflüssig wenn man nicht verstandenes einfach hinterfragt....
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon kaltblutreiter » So Apr 13, 2014 8:42

Wie ist das nun jetzt, "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon borger » So Apr 13, 2014 9:08

Ferengi hat geschrieben:Die bekloppte Schickimicki-Gesellschaft stellt aber, zum Glück, nicht den Großteil der Gesellschaft da.


Na, dann erkunde mal, wie groß der Anteil aus Gastronomie und Kantinen an den weggeworfenen Lebensmitteln ist.


Rumpsteak hat geschrieben:…dass dieses System nicht nötig ist um ALLE Menschen dieser Welt zu ernähren.

Doch, es ist nötig. Selbstverständlich nicht in der Form, dass wir die Produktion für sämtliche Hungerländer übernehmen sondern das die selbst eine leistungsfähige Landwirtschaft aufbauen.

Rumpsteak hat geschrieben:Entstanden ist es durch damals schlechte Zeiten, es gab ja kaum etwas zu essen aber eine Menge Menschen die Hunger hatten..heute hat bei uns niemand mehr Hunger und das ist auch gut so, ich kann aber trotzdem nicht verstehen wie man sich als Mäster über diese Art der Haltung erfreuen kann, vor allem zu solch Erzeugerpreisen..

In dieser schlechten Zeit ging es allen schlechter, auch den Schlachtern – trotz im Verhältnis zum Einkommen astronomischer Fleischpreise. Wenn diese schlechten Zeiten wiederkehren wirst Du kaum davon profitieren.

Seh Dir die „Wende“ auf dem Eiermarkt mit offenen Augen an. Gerade für Kleinerzeuger mit Direktvermarktung war doch zu Zeiten der Käfighaltung alles viel einfacher. Käfighaltung war böse, nicht weiter erklärungsbedürftig – und ihre Eier kamen eben nicht aus Käfighaltung. Heute glaubt alles, die Hühner wären aus den Käfigen befreit und ihnen ginge es wunderprächtig, da ist schon viel Überzeugungsarbeit von Nöten um ein Ei zu verkaufen.
Die Hälfte des Preises wird dann durch einen Zettel namens „Öko-Zertifikat“ bestimmt. Das fördert nicht nur wunderprächtig den Betrug, es begünstigt auch einseitig die Großen der Branche.
Unterm Strich sind für alle die Eier teurer und qualitativ schlechter geworden – und richtig abkassieren tun nur ein paar große Hühnerbarone.

Im freien Markt siecht der Bio-Anteil trotz medialem Dauerjubeln unter 2% vor sich hin und das Begehren, diesen Anteil durch Verbote konventioneller Landwirtschaft zu erhöhen, beschränkt sich nicht mehr nur auf die Grünen. Die Gefahr ist also real. Wenn dann erst die Schweine von der Massenhaltung befreit sind, dann ist auch das billige Fleisch vom Discounter irgendwie gut. Glaub mir, Dein Geschäft wird dadurch nicht einfacher. Sei froh dass es die böse Massentierhaltung gibt und Du als krassen Kontrast Fleisch aus eben nicht dieser Massenhaltung verkaufen kannst.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Rumpsteak » So Apr 13, 2014 9:25

borger hat geschrieben:
Rumpsteak hat geschrieben:…dass dieses System nicht nötig ist um ALLE Menschen dieser Welt zu ernähren.

Doch, es ist nötig. Selbstverständlich nicht in der Form, dass wir die Produktion für sämtliche Hungerländer übernehmen sondern das die selbst eine leistungsfähige Landwirtschaft aufbauen.




Wenn diese Länder die Möglichkeiten, vor allem die finanziellen HÄTTEN würden wir trotzdem noch ein erhebliches Maß solcher Mastformen brauchen, weil der heutige Verbraucher jeden Tag viel Fleisch braucht. Würde er, der Verbraucher das nicht brauchen würde er nicht verhungern..nur gesünder Leben. Das ist aber ganz alleine seine Entscheidung und für diese Entscheidung brauchen wir diese Form der Tierhaltung, bzw in diesem Ausmaß.


borger hat geschrieben:
Rumpsteak hat geschrieben:Entstanden ist es durch damals schlechte Zeiten, es gab ja kaum etwas zu essen aber eine Menge Menschen die Hunger hatten..heute hat bei uns niemand mehr Hunger und das ist auch gut so, ich kann aber trotzdem nicht verstehen wie man sich als Mäster über diese Art der Haltung erfreuen kann, vor allem zu solch Erzeugerpreisen..

In dieser schlechten Zeit ging es allen schlechter, auch den Schlachtern – trotz im Verhältnis zum Einkommen astronomischer Fleischpreise. Wenn diese schlechten Zeiten wiederkehren wirst Du kaum davon profitieren.



Ich wünsche mir diese schlechte Zeit nicht zurück, im Gegenteil. Es ist gut dass niemand mehr hungert, trotzdem produzieren wir mit unser aktuellen Tierhhaltung mehr als wir brauchen, das gilt nicht nur für uns, sondern für ganz Europa. Würden wir diese Haltung einstellen verschwindet weder das billige Fleisch noch die Einstellung der Verbraucher....nur die Haltungsform...die verschwindet aber nicht, die zieht einfach um...Fleisch in Discountregalen gibt es weiterhin. Darum geht es aber nicht, es geht schlicht und ergreifend um die Tatsache dass diese Form der Mast für uns nicht notwendig ist um zu überleben, wir würden auch mit weniger auskommen.

Aber wir kommen ohnehin zu weit vom Thema ab:


kaltblutreiter hat geschrieben:Wie ist das nun jetzt, "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"
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