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"Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon borger » So Apr 13, 2014 9:41

kaltblutreiter hat geschrieben:Wie ist das nun jetzt, "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"


Wenn es einen nachweisbaren Zusammenhang gäbe, dann würden sämtliche Massenmedien Tag und Nacht drüber berichten anstatt ständig nur diffuse Gerüchte zu verbreiten. Ist doch nicht so, dass die alle zu blöde sind, einen Zusammenhang – wenn er den da wäre – zu finden.

Wenn Menschen, die auf engsten Raum gemeinsam mit ihren zahlreichen Haustieren leben, die auch bei jeder Gelegenheit Antibiotika bekommen und deren Schüsselchen in der gleichen Spüle abgewaschen wird, in der auch Lebensmittel zubereitet werden plötzlich Angst vor resistenten Keimen aus Massenhaltung bekommen – dann ist das wirklich „überaus erfolgreiche“ Medienarbeit.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon borger » So Apr 13, 2014 10:20

Rumpsteak hat geschrieben:Wenn diese Länder die Möglichkeiten, vor allem die finanziellen HÄTTEN würden wir trotzdem noch ein erhebliches Maß solcher Mastformen brauchen, weil der heutige Verbraucher jeden Tag viel Fleisch braucht.


Eine interessante Reportage:

Hähnchenreste auf Reisen - Das Geschäft mit unserem Abfall
http://www.youtube.com/watch?v=wMULJ4dKsxQ

Natürlich eine geballte Ladung verlogenes Gutmenschengeschwätz mit der Umdeutung aller möglichen Fördermittel zur „Subventionierung“ der Massentierhaltung.
Es kommt ein deutscher „Agrarexperte“ als „Entwicklungshelfer“ in Liberia zu Wort. Der erklärt, in Liberia auf dem Markt kostet ein einheimisches Huhn zum Selbstschlachten 10 Dollar während die deutschen Geflügelreste für 2 Dollar das Kilo zu haben sind. Warum das so ist, wurde selbstverständlich nicht hinterfragt.
In Liberia bräuchten aufgrund günstigerer klimatischer Bedingungen die Brutmaschinen weit weniger Energie. Die Küken weit weniger Heizung. Die Ställe keine aufwendige Lüftung und Isolierung – einfache Offenställe und fertig. Trotzdem ist die Hähnchenproduktion 5 x teurer als in Deutschland. Der erste Schritt zur Besserung wäre, solche „Agrarexperten“ an den nächsten Baum zu hängen.

Und was diese Exporte betrifft: Da wäre die Wiederzulassung tierischer Proteine für Schweine und Hühner ein Schritt in die richtige Richtung. Das könnte unterm Strich günstiger sein, als den Mist nach Afrika zu kutschieren.

Rumpsteak hat geschrieben:trotzdem produzieren wir mit unser aktuellen Tierhhaltung mehr als wir brauchen, das gilt nicht nur für uns, sondern für ganz Europa.


Tun wir doch gar nicht, wir haben mit den anderen europäischen Ländern ganz normalen Warenaustausch – mehr nicht. Da sitzen einige dieser „Kritiker“ bei spanischen Schinken und italienischen Rotwein zusammen und denken sich solche Scheißhausparolen aus, dass muss man nicht ernst nehmen. Pro Kopf dürfte der dänische Schweineexport weitaus größer als der deutsche sein. Nur, dort regt sich niemand drüber auf. Im Gegenteil, man ist froh, wenn die Wirtschaft motort.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Rumpsteak » So Apr 13, 2014 10:29

Wir exportieren aber nicht alle unsere Abfälle und schmeißen trotzdem noch einen erheblichen Teil weg, weil er aus den verschiedensten Gründen nicht gebraucht wird. In anderen Ländern ist es nichts anderes. nur weil der dänische Schweineexport boomt heißt das nicht dass es nötig ist, bzw nicht nötig für den hier genannten Grund.

Aber das ist jetzt hier schon wieder zu weit ab vom eigentlichen Thema.. :wink:
Rumpsteak
 
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon forenkobold » So Apr 13, 2014 11:02

borger hat geschrieben:
Eine interessante Reportage:

Hähnchenreste auf Reisen - Das Geschäft mit unserem Abfall
http://www.youtube.com/watch?v=wMULJ4dKsxQ

Natürlich eine geballte Ladung verlogenes Gutmenschengeschwätz mit der Umdeutung aller möglichen Fördermittel zur „Subventionierung“ der Massentierhaltung.
Es kommt ein deutscher „Agrarexperte“ als „Entwicklungshelfer“ in Liberia zu Wort. Der erklärt, in Liberia auf dem Markt kostet ein einheimisches Huhn zum Selbstschlachten 10 Dollar während die deutschen Geflügelreste für 2 Dollar das Kilo zu haben sind. Warum das so ist, wurde selbstverständlich nicht hinterfragt.
In Liberia bräuchten aufgrund günstigerer klimatischer Bedingungen die Brutmaschinen weit weniger Energie. Die Küken weit weniger Heizung. Die Ställe keine aufwendige Lüftung und Isolierung – einfache Offenställe und fertig. Trotzdem ist die Hähnchenproduktion 5 x teurer als in Deutschland. Der erste Schritt zur Besserung wäre, solche „Agrarexperten“ an den nächsten Baum zu hängen.

Und was diese Exporte betrifft: Da wäre die Wiederzulassung tierischer Proteine für Schweine und Hühner ein Schritt in die richtige Richtung. Das könnte unterm Strich günstiger sein, als den Mist nach Afrika zu kutschieren.
t.

Wie wahr, wie wahr....


http://durchschnittseinkommen.net/liste ... einkommen/

Durschschnittseinkommen Liberia 240$/Jahr...
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon kaltblutreiter » So Apr 13, 2014 23:12

Mensch hat geschrieben:Da werde ich Sie leider enttäuschen müssen, bezüglich dieses Wissenschaftsbildes.
Es ist eben nicht so, dass alles klar wäre, wenn es einen nachweisbaren Zusammenhang gäbe, denn das Problem ist das des nachgewiesenen Zusammenhangs.
Ein nachgewiesener Zusammenhang ist zwingend mit einem nachweisbaren Zusammenhang verknüpft, aber aus einem nachweisbaren Zusammenhang folgt noch lange nicht, dass diese Kenntnismöglichkeit erreicht ist, nachgewiesen ist, sprich das Nachweisbare auch nachgewiesen wird.

Der grundsätzlich nachweisbare Zusammenhang, dass bei entsprechendem Energieaufwand ein Gegenstand überschallschnell sich bewegen kann, bestand schon zur Steinzeit, es brauchte aber eben eine kleine Ewigkeit, bis aus diesem nachweisbaren Zusammenhang auch ein nachgewiesener Zusammenhang werden konnte und wurde.

Kurzum, der Nachweis, dass etwas nicht ist, ist nicht aus seinem Nichtvorliegen ableitbar, bei gleichzeitigem Nichtvorliegen des Gegenthesennachweises, daraus ist die Begrenztheit des Erkenntnisverfahrens ableitbar.


Nee, nee, nee - kopfschüttelndwegrenn

Mensch, ich bin ja eigentlich sehr tolerant und wißbegierig und les mir gerne das durch, was andere schreiben - aber ich glaub, bei Dir werde ich die Ignorier-Funktion das erste Mal benutzen müssen.
Just my 2 cents - macht weiter.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon kaltblutreiter » Mo Apr 14, 2014 14:13

@Mensch: Das ist das letzte Mal, daß ich auf Deine (mMn nicht hierhergehörenden) Fragen (man könnte es auch als Korinthenkackerei bezeichnen :wink: ) eingehe. Ab sofort wirst Du bei mir als ignoriertes Mitglied geführt. Soviel dazu.

Meine Schwester konnte mir keine detaillierte Auskunft geben, vermutete aber, daß die Sache einen etymologischen Hintergrund hat. Mit :google: kam ich auf folgende Seite: http://www.lingutrain.de/index.php?id=124

Zitat hieraus:
Homonymieprinzip/visuelle Unterscheidbarkeit

Gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung werden verschieden geschrieben.

Bsp. Seiten, Saiten

Stil, Stiel, er stiehlt

das, dass


Weiterhin steht auf http://www.das-dass.de/ folgendes:
das - Artikel oder Pronomen
dass - Konjunktion, leitet einen Nebensatz ein

Weiters wirst Du zu Deiner Genugtuung feststellen, daß lt. o. g. Website "daß" nicht mehr geschrieben wird, nur noch "dass". Da ich aber nach alter Rechtschreibung gelernt habe, behalte ich mir vor, "daß" zu schreiben.
Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Falls Du fachspezifische Fragen zur Landwirtschaft hast, von denen Du annimmst, daß ich sie beantworten könnte, dann bitte per PN. Ansonsten wünsche ich Dir noch alles Gute.
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Re: "Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?"

Beitragvon Einhorn64 » Mo Apr 14, 2014 21:10

:lol: :lol: :lol:
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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