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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 14:48

Rente nach über 40 Beitragsjahren

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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156 Beiträge • Seite 10 von 11 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Lenkfix » Sa Sep 06, 2025 16:53

fleischverkäufer hat geschrieben:Das ist mir alles bekannt, ich bin übrigens gesetzlich krankenversichert.

Bei € 96.000,- jährl. zahlst du aber auch bei gesetzl. KK annähernd den Höchstbeitrag und bist in höchster Steuerklasse vor Reichensteuer, einfach abwarten was überbleibt.
Bin auch bei der gesetzl. KK und Zahle € 1.160,- monatl. bei einer Rente von knapp € 1.400,- bin aber auch nicht drauf angewiesen da ich mich nie auf Rente verlassen habe,
Lama-Lehre mit 14 J. begonnen im 1 Lehrjahr montl. DM 110,- dann Ende der 90er selbstständigkeit gewechselt und weiterhin in gesetzl. KK freiwillig Beiträge bezahlt, da immer gesagt wurde die Privaten KK werden im Alter teurer, auch bei Rentenversichr. den Mindestbeitrag dann freiw. weiter bezahlt, obwohl die Jahre längst voll waren erst vor einem Jahr mit 67 den Rentenantrag gestellt, die gesetzl. KK orientiert sich eben am Einkommen mit VP nach Steuerbescheid, also im nachhinein wäre die Private KK wohl im Alter günstiger gewesen.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Sa Sep 06, 2025 17:39

Lenkfix hat geschrieben: ... die gesetzl. KK orientiert sich eben am Einkommen mit VP nach Steuerbescheid, also im nachhinein wäre die Private KK wohl im Alter günstiger gewesen.

Ich kenne 70-75-jährige, die zahlen 1.200 bis 1.400 € privat, tendenz stark steigend.

Die private Krankenkasse zahlt den Ärzten das 2,3-fache der gesetzlichen.
Mit Begründung - und es ist immer begründet - sogar den 3,5-fachen Satz.

Jetzt rechne mir mal bitte einer vor, warum die private günstiger sein soll.

...

Hauptproblem bei der privaten Krankenversicherung ist das Einreichen der Rechnungen.
Der Kunde geht in Vorleistung, zahlt die Arzt-, Labor-, Apotheken-, Hilfmittel-Rechnungen
erst mal von seinem Konto. Dann reicht er die bezahlten Rechnungen bei seiner Privaten
ein und die zahlt, oft aber nicht alles und kürzt. Weil sie z.B. die Rechnung Deines Arztes
für zu hoch hält.

Viele ältere Menschen oder Kranke bekommen das nicht hintereinander und zahlen bis
Ihr Konto leer ist. Bei einem Bekannten von mir, dem es gesundheitlich nicht gut geht,
teilte mir seine Ehefrau mit, dass er seit 2,5 Jahren keine Arzt und Krankenhaus-
Rechnungen mehr eingereicht hätte und die ausstehende Summe hoch 5-stellig wäre.

Sorry, das ist vielen gar nicht bewusst, dass sie bei der Privaten keine Karte haben, über
die der Arzt oder das Krankenhaus wie bei der gesetzlichen alles (auch Labor, Apotheke
usw.) automatisch abrechnet.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Wini » Sa Sep 06, 2025 20:59

Dieses Problem haben normale Landwirte zum Glück nicht!

Ein Beispiel: Für einen Landwirt mit 30 Beitragsjahren liegt die monatliche Bruttorente bei etwa 565 € (Stand: Juli 2025), während mitarbeitende Familienangehörige mit der gleichen Anzahl an Beitragsjahren etwa 283 € erhalten.

Wieviel Rente erhält eigentlich ein Landwirt, der 45 Jahre für den Reichsnährstand gearbeitet
und die billige und gute Nahrungsmittelversorgung des Vaterlandes sicher gestellt hat ?

Bio mal ausgenommen.

Gruß
Wini
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon freddy55 » Sa Sep 06, 2025 21:49

604,-€ Netto :D :D

.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Englberger » Sa Sep 06, 2025 22:04

Hallo freddy
hast mich überredet; also schreib ich wieder.
zum Thema: ich hab nach 40 Beitragsjahren Landwirt in D und F und mit bisschen Bfa(60E) gesamt 560 Euro.
Ohne Vermögen tät ich über 1000 E kriegen.
Wie lösen wir das Problem?
Vermögende wie in F bluten lassen bis alle weg sind? ( IFI zahlen in F nur 160000 Leute, fängt bei 800000 E Vermögen an, wem gehören alle Boote an der Küste?
Europa braucht ne ehrliche Diskussion zur Lastenaufteilung in der Zukunft.
Makron hat fertig, deutsche Fussballelf auch, und Bundeswehr muss zur Weiterbildung an die Ukrainefront.
Gruss Christian
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon T5060 » Sa Sep 06, 2025 22:30

Englberger, du wurdest vermisst
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » So Sep 07, 2025 1:02

Es geschehen Zeichen und Wunder.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » So Sep 07, 2025 9:29

Englberger hat geschrieben: ... zum Thema: ich hab nach 40 Beitragsjahren Landwirt in D und F und mit bisschen Bfa(60E) gesamt 560 Euro. ...

Da stimmt etwas nicht! Lt. Homepage der SVLFG hast Du nach 30 Beitragsjahren bereits 565 € brutto.

Englberger hat geschrieben: ... Wie lösen wir das Problem? ...

Die landwirtschaftliche Alterskasse ist eine Teilabsicherung.

Die Deutsche Rentenversicherung bei Arbeitern/Angestellten eine Vollabsicherung.
Für den Arbeiter/Angestellten werden auch mehr wie doppelt so hohe Beiträge an die deutsche Renten-
versicherung abgeführt und nicht "nur" 312 € monatlich.

Wie jeder andere Selbständige auch, kann der Landwirt (er ist ein Selbständiger) freiwillige Beiträge zur
Deutschen Rentenversicherung zahlen und sich dort eine zusätzliche Altersrente aufbauen. Wenn er will.

Für einen Arbeitnehmer mit 5.000 € mtl. Brutto werden ca. 930 € mtl. in die Rentenkasse eingezahlt.
930 € Arbeitnehmer - 312 € Landwirt = 618 € Differenz monatlich, was in das Rentensystem läuft.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon TommyA8 » Mo Sep 08, 2025 12:12

Obelix hat geschrieben:
Lenkfix hat geschrieben: ... die gesetzl. KK orientiert sich eben am Einkommen mit VP nach Steuerbescheid, also im nachhinein wäre die Private KK wohl im Alter günstiger gewesen.

Ich kenne 70-75-jährige, die zahlen 1.200 bis 1.400 € privat, tendenz stark steigend.

Die private Krankenkasse zahlt den Ärzten das 2,3-fache der gesetzlichen.
Mit Begründung - und es ist immer begründet - sogar den 3,5-fachen Satz.

Jetzt rechne mir mal bitte einer vor, warum die private günstiger sein soll.

...

Hauptproblem bei der privaten Krankenversicherung ist das Einreichen der Rechnungen.
Der Kunde geht in Vorleistung, zahlt die Arzt-, Labor-, Apotheken-, Hilfmittel-Rechnungen
erst mal von seinem Konto. Dann reicht er die bezahlten Rechnungen bei seiner Privaten
ein und die zahlt, oft aber nicht alles und kürzt. Weil sie z.B. die Rechnung Deines Arztes
für zu hoch hält.

Viele ältere Menschen oder Kranke bekommen das nicht hintereinander und zahlen bis
Ihr Konto leer ist. Bei einem Bekannten von mir, dem es gesundheitlich nicht gut geht,
teilte mir seine Ehefrau mit, dass er seit 2,5 Jahren keine Arzt und Krankenhaus-
Rechnungen mehr eingereicht hätte und die ausstehende Summe hoch 5-stellig wäre.

Sorry, das ist vielen gar nicht bewusst, dass sie bei der Privaten keine Karte haben, über
die der Arzt oder das Krankenhaus wie bei der gesetzlichen alles (auch Labor, Apotheke
usw.) automatisch abrechnet.


Den Beitrag will ich so nicht stehen lassen...
Ich bin seit über 20 Jahren privat versichert, meine Frau als Beamtin hat 50% Beihilfe, 50%PKV.
Bei meinem Gehalt wären es in der Gesetzlichen Krankenversicherung über 1000€ die ich monatlich bezahlen müsste (50% davon mein Arbeitgeber).

In der PKV bezahle ich jetzt deutlich unter 1000€, lege aber monatlich schon gute 200 € in eine Beitragsrückstellung.
Diese sorgt dafür, dass der Beitrag im alter nicht explodiert (und die Hälfte der Beitragsrückstellung bezahlt ja mein Arbeitgeber :-)).

Jetzt rechne mal 20 Jahre * 12 Monate * 200€.
Das sind schon fast 50.000€ die ich günstiger bin, bzw. sind ja "nur! 100€, den Rest spart ja mein Arbeitgeber.

Bei der prognostizierten Rente (ab 2044 :-() und dem Zusatzeinkommen werde ich auch in der Rente einen hohen Steuersatz zahlen müssen,
somit wären in der gesetzlichen Krankenversicherung auch hohe Beiträge fällig.

Fakt ist auch, dass wenn ich eine medizinische Leistung brauche (was glücklicherweise nur selten der Fall ist) eine schnellere Behandlung bekomme.
Wenn ich zum Physiotherapeut möchte rufe ich beim Hausarzt an, bestelle ein Rezept und habe in der gleichen Woche den ersten Termin.
Versuch das mal als gesetzlich Versicherter.

Selbst bei einem fremdverschuldeten Motorradunfall musste die gegnerische Versicherung die Kosten für meine privaten Leistungen
((für mich angefertigte Orthese um 2600€ statt dem Kassenteil für 250€) Einzelzimmer, Chefarzt, usw.) bezahlen.
Haben die aber auch erst nach einem Brief vom Anwalt eingesehen :lol:

Vorsorge ab 45: deutlich umfassender ohne Zuzahlung als bei meinem 2 Jahre älteren Bruder in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Ich bekomme für jede Behandlung eine Rechnung.
Diese kann ich (mit dem Handy und der App) innerhalb von wenigen Minuten einreichen.
Bezahlt wird innerhalb 2-3 Tagen, also vor dem Zahlungsziel der Rechnung.
Sollte es da Unklarheiten geben regelt das meine PKV direkt mit dem Arzt oder dem Abrechenzentrum, da musste ich noch nie selbst was machen.

Für mich war es stand heute die richtige Entscheidung mich privat zu versichern.
Selbst mit 2 Kindern wäre die PKV (wegen der Beamtin als Gattin) billiger als die GKV gewesen...
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
TommyA8
 
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Mo Sep 08, 2025 19:39

TommyA8 hat geschrieben: ... In der PKV bezahle ich jetzt deutlich unter 1000€ ...

Na, dann warte einfach mal ab, wenn Du älter wirst.
Die erste Stufe zündet ab dem 55 Lebensjahr, da Du dann nicht mehr in die Gesetzliche Kranken-
versicherung zurück wechseln kannst.

TommyA8 hat geschrieben: ... lege aber monatlich schon gute 200 € in eine Beitragsrückstellung. ...

In der niedrige-Zinsphase hat man gesehen, was aus den zusätzlichen Beitragsrückstellungen wurde.
1.) Du muss privat Geld zurücklegen und ansparen.
2.) Du musst alles, was Du gegenüber dem gesetzlichen Tarif sparst, jeden Monat zurücklegen.

Darauf, dass der Leistungsumfang bei vielen privaten Tarifen schlechter ist, als der Gesetzliche, will
ich nicht im Detail eingehn. Das würde hier zu weit führen. Stiftung Warentest hat sich aber schon mal
darüber ausgelassen.

TommyA8 hat geschrieben: ... Diese sorgt dafür, dass der Beitrag im alter nicht explodiert ...

Der Mensch glaubt halt gern das, was er glauben möchte, dass es wahr wäre.

Sprech doch einfach mal ein paar alte Privatversicherte (ü 70) an, was die monatlich tatsächlich
bezahlen, damit Du Dir ein Bild machen kannst.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » Mo Sep 08, 2025 21:37

Ich hab mal die KI gefragt, was man so duchschnittlich im Alter an Beiträgen in der PKV (private Krankenversicherung) hat.
Die KI meinte so rund 623,- Euro im Monat. Die gesetzliche Rentenversicherung gibt 8,55% der Brutto-Rente als Zuschuß dazu.

Ich zahle in die gesetzliche KV über 800,- Euro im Monat. Später in der Rente werden es auch über 170,- Euros sein, Pflegeversicherung kommt da noch drauf. Und die Rentenversicherung zahlt auch nochmal rund 170,- Euros, also in Summe 340,- Euro KK-Beitrag.

Gefühlt wurden die Leistungen für gesetzlich Versicherte immer schlechter. Termin zu bekomme ist eine Katastrophe mit Ausnahme bei meinem Hausarzt.
Soweit mir bekannt bekommt man als gesetzlich Versicherter bei mir in der Gegend aber keinen Hausarzt mehr, die haben alle Aufnahme-Stop (im Schnitt 1800 Einwohner oder mehr pro Hausarzt...wie soll ein Hausarzt so eine Quote schaffen?).
Für Termine bei Fachärzte höre ich so 1/2 Jahr Wartezeit, selbst erlebt habe ich immer so 3-4 Monate, das ist aber schon ein bischen her.
Teilweise ist man dann schon weggestorben, bevor man einen Facharzttermin bekommt.
Alternativ verstopft man dann die Notfall-Aufnahme im Kreiskrankenhaus, weil sonst keine Ärzte zu kriegen sind. Dort hat man dann mit Doc Ali zu tun, der kaum Deutsch spricht und im Endeffekt wird man mit guten Ratschlägen wieder nach Hause geschickt.
Für mehr als 10.000 Euro Jahresbeitrag als Krankenversicherter ist das unterirdisch.

Ich habe eine private Krankenzusatzversicherung für u.a. stationären Krankenhausaufenthalt. Die ist seit 20 Jahren vom Beitrag annähernd konstant. Wie die das machen, weiß ich nicht.
Einreichung der Rechnungen inzwischen online. Toi, toi, toi, das klappte bisher ganz gut.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon TommyA8 » Di Sep 09, 2025 7:11

Obelix hat geschrieben:
TommyA8 hat geschrieben: ... In der PKV bezahle ich jetzt deutlich unter 1000€ ...

Na, dann warte einfach mal ab, wenn Du älter wirst.
Die erste Stufe zündet ab dem 55 Lebensjahr, da Du dann nicht mehr in die Gesetzliche Kranken-
versicherung zurück wechseln kannst.

TommyA8 hat geschrieben: ... lege aber monatlich schon gute 200 € in eine Beitragsrückstellung. ...

In der niedrige-Zinsphase hat man gesehen, was aus den zusätzlichen Beitragsrückstellungen wurde.
1.) Du muss privat Geld zurücklegen und ansparen.
2.) Du musst alles, was Du gegenüber dem gesetzlichen Tarif sparst, jeden Monat zurücklegen.

Darauf, dass der Leistungsumfang bei vielen privaten Tarifen schlechter ist, als der Gesetzliche, will
ich nicht im Detail eingehn. Das würde hier zu weit führen. Stiftung Warentest hat sich aber schon mal
darüber ausgelassen.

TommyA8 hat geschrieben: ... Diese sorgt dafür, dass der Beitrag im alter nicht explodiert ...

Der Mensch glaubt halt gern das, was er glauben möchte, dass es wahr wäre.

Sprech doch einfach mal ein paar alte Privatversicherte (ü 70) an, was die monatlich tatsächlich
bezahlen, damit Du Dir ein Bild machen kannst.


Die 25.000€ die ich bis jetzt mit der PKV gespart habe (trotz Beitragsrückstellung) hast du einfach mal so unter den Tisch fallen lassen.
Einige Tarife sind in der PKV schlechter, das sind aber meist die Tarife die Selbständige haben weil die nichts zahlen möchten (oder können).
Aus meinem Beitrag siehst du dass ich wirklich alle Leistungen (Naturheilkunde, Osteopathie, Einzelzimmer usw.) mit versichert habe.
Wenn ich in einen günstigeren Tarif wechseln würde könnte ich weniger bezahlen, das muss aber nicht sein.

Ich habe einige Ü70 Jährige im Bekanntenkreis, davon sind viele privat Krankenversichert.
Allerdings nagt da keiner am Hungertuch, da werden teure Reisen gemacht und der neue Benz muss auch alle 2-3 Jahre sein.
Einer hat sich jetzt erst einen G500 Limited gekauft (knappe 150.000€).
Also eher die falschen zum fragen...

Meine These:
Wer sein Leben lang privat versichert war und dann im Alter Probleme beim Beitrag hat hat nicht erst in der Rente was falsch gemacht.
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Di Sep 09, 2025 8:17

TommyA8 hat geschrieben: ... Ich habe einige Ü70 Jährige im Bekanntenkreis, davon sind viele privat Krankenversichert.
Allerdings nagt da keiner am Hungertuch, da werden teure Reisen gemacht und der neue Benz muss auch alle 2-3 Jahre sein.
Einer hat sich jetzt erst einen G500 Limited gekauft (knappe 150.000€).
Also eher die falschen zum fragen ...

Ich habe nichts dagegen, wenn sich Reiche bzw. sehr Vermögende Privat versichern, die kein Problem damit
haben, im Alter 1.500 € mtl. zu zahlen, weil sie auch im Rentenalter monatliche Einkünfte von 20.000 € und
mehr haben. (weil sie 50 vermietete Mietwohnung besitzen, Industriebeteiligungen oder Patente haben usw.)

Problem sind diejenigen, die selbständig sind oder gerade so als Angestellte über die Krankenversicherungs-
pflichtgrenze kommen und in die Private Krankenversicherung gehen, um Beitrag zu sparen. Das funktioniert
nicht oder nur, wenn man ausreichen früh vor dem 55. Lebensjahr zurück in die Gesetzliche Krankenkasse
geht. (Durch Lohnverzicht, Teilzeitarbeit usw., damit man wieder in die gesetzliche krankenversicherungs-
pflicht fällt.)

TommyA8 hat geschrieben: ...
Meine These:
Wer sein Leben lang privat versichert war und dann im Alter Probleme beim Beitrag hat hat nicht erst in der
Rente was falsch gemacht.

Ja, der hätte überhaupt nicht in die Private eintreten sollen. Das hat er/sie falsch gemacht.
Nur die Leute, sind ja mal mit 200 - 300 € Monatsbeitrag in die Private gelockt worden und haben nicht damit
gerechnet, dass sie im Rentenalter 1.200 - 1.500 € zahlen müssen. Insbesondere Arbeiter und Angestellte
haben im Rentenalter i.d.R. deutlich weniger Rente, als sie vorher mtl. netto hatten.
Zuletzt geändert von Obelix am Di Sep 09, 2025 8:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Di Sep 09, 2025 8:21

Südheidjer hat geschrieben:Ich hab mal die KI gefragt, was man so duchschnittlich im Alter an Beiträgen in der PKV (private Krankenversicherung) hat.
Die KI meinte so rund 623,- Euro im Monat. ...

Die meisten Privat Krankenversicherten sind zu überwiegend Beamte und die müssen durch die sogenannte "Beihilfe"
in der privaten Krankenversicherung nur 50 % oder 30 % Rest versichern.
Also beziehen sich die 623 € mtl. nicht auf einen 100 % Beitrag.
Und in bin mir nicht sicher, ob da nicht auch noch die privaten Krankenzusatzversicherungen reingerechnet wurden.
Zuletzt geändert von Obelix am Di Sep 09, 2025 8:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Di Sep 09, 2025 8:38

Einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten:
Die Private zahlt den 2,3 bzw. 3,5 fachen Satz. Folglich müsste die Private mal mindesten 2,5 x so teuer sein
wie die gesetzliche.

Warum ist die Private Krankenversicherung also billiger:
1.) Weil sie nur gesunde, nicht zu dicke und nicht zu dünne Menschen aufnimmt.
2.) Weil Besserverdienende i.d.R. gesünder sind, weil sie statistisch gesehen mehr auf Ihre
Gesundheit achten, nicht soviel Fastfood und industriell weiterverarbeitet Lebensmittel essen.
3.) Weil sie auch in schlecht verdienenden Jahren den vollen Beitrag nimmt.
4.) Weil sie Tarife mit vielen Alten Versicherten für Neue schließt, die dann preislich durch
die Decke gehen. Hintergrund: Ein neuer Tarif mit vielen Jungen Menschen ist billiger und
wettbewerbsfähiger am Markt.
5.) Weil über die Selbstbeteiligung viele Arztrechnungen nicht eingereicht werden.
6.) Weil, um die jährliche Beitragsrückerstattung nicht zu gefährden, nicht zum Arzt gegangen
wird bzw. Rechnungen nicht eingereicht werden.
7.) Weil sie keine "Familienversicherung" (d.h. kostenlose Mitversicherung der nicht in einem
Arbeitsverhältnis befindenden Ehefrau sowie der Kinder) wie die gesetzliche Krankenkassen bieten
muss.
8.) Weil dadurch, dass die Private Krankenversicherung keine Gesundheitskarte bietet, über die
wie in der Gesetzlichen einfach durch durchziehen beim Arzt abgerechnet werden kann, weniger
zur Abrechnung kommt. Es hat ja einen Grund, warum es bisher in der Privaten Krankenversicher-
ung nicht die automatisch abrechnende Karte wie in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt.

Fazit:
Die Private Krankenkasse ist eine "Schönwetter-Versicherung" mit einkommensunabhängigen, aber
dem entgegen jedoch altersabhängigen Beitrag.

In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlt man abhängig von Einkommen. In guten Zeiten viel,
in schlechten Lebensphasen wenig.
In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlt man unabhängig von Alter die gleiche Prämie. Alte
zahlen genaus so viel wie jung und nicht mehr.
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