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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 15:19

Rente nach über 40 Beitragsjahren

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Do Aug 28, 2025 12:35

Manfred hat geschrieben: ... Das Problem ist halt, dass die Kassen nix auszahlen können, wenn keiner mehr was einzahlt.
Da wird es dann schnell dünn mit der Rente.

1. Kappiert heute keiner mehr, weil sich keiner vorstellen kann, dass das so ein einfacher Sachverhalt mit der Rente ist!
2. Will niemand wahrhaben. Würde unsere Wohlfühlwolke, in der wir derzeit leben, stören. Wird daher ignoriert bis es knallt.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Do Aug 28, 2025 12:50

Wini hat geschrieben: ... Bei über 80 Rentenpunkten nach mehr als 40 Beitragsjahren, sollte man sich über die Rente keine Sorgen mehr machen müssen. ...

Die wenigsten haben 80 Rentenpunkte, sprich doppelt soviel verdient wie der Durchschnitt.

Bei 40 Rentenpunkten x 40,79 hast Du ca. 1.630 € brutto.
Davon gehen ca. 11 % Krankenvers. wenn Du die voraussetzungen für die KVdR erfüllst: ca. 180 € KV
Dann bleiben 1.450 € netto.
Stopp, da gehen evtl. noch ein paar Steuern von ab, wenn Deine Frau auch Rente hat oder ...

Liegt man mit der Rente noch über dem Sozialhilfeniveau?
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » Do Aug 28, 2025 13:00

Gestern las ich, daß junge IT-Fachleute, auch mit Studium nur schwer einen Job bei der aktuellen Wirtschaftslage bekommen. Bei Ingenieuren in Deutschland sieht es ähnlich aus.
Die zahlen natürlich ohne Job nicht ein und wenn sie einen Job haben, dann sind die angebotenen Einstiegsgehälter so niedrig, daß sie noch nicht mal einen Rentenpunkte pro Jahr bekommen.
Die Wirtschaft muß brummen und die Gehälter müssen gut sein, dann passt das auch mit der Rente.
Auch meine Generation der (späten) Babyboomer hat Abstriche beim Rentenanspruch hinnehmen müssen. Warum wird da jetzt so ein Theater gemacht?
Ständig wird einem erzählt, wir werden alle uralt. Pustekuchen, die Lebenserwartung in Deuitschland sinkt. Schaut euch mal die Sterbetafeln an. Die Babyboomer sind in absehbarer Zeit Geschichte, weil sie unter der Erde liegen.
Haben Schwule und Lesben ohne Kinder eigentlich bei dieser neuen "Ehe" Anspruch auf die große Witwenrente? Die große Witwenrente sollte dringend an die Erzeugung von Kindern gekoppelt werden, wenn das nicht schon erfolgt ist. Diese Paare mit Kindern haben meist berufliche Einbußen hinnehmen müssen, nicht die DINKS (Double Income - No Kids).
Bei der Rente muß vorrangig derjenige Geld rausbekommen, der auch einbezahlt hat. Problem sind die versicherungsfremden Leistungen, also Rentenanspruch für keine Beiträge. Diese müssen durch Steuermittel bezahlt werden und das sollte so auch ausgewiesen werden auf dem Rentenbescheid bzw. der Rentenabrechnung. Dann hätten wir diese ganze Diskussion gar nicht.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » Do Aug 28, 2025 13:03

Obelix hat geschrieben:
Wini hat geschrieben: ... Bei über 80 Rentenpunkten nach mehr als 40 Beitragsjahren, sollte man sich über die Rente keine Sorgen mehr machen müssen. ...

Die wenigsten haben 80 Rentenpunkte, sprich doppelt soviel verdient wie der Durchschnitt.

Bei 40 Rentenpunkten x 40,79 hast Du ca. 1.630 € brutto.
Davon gehen ca. 11 % Krankenvers. wenn Du die voraussetzungen für die KVdR erfüllst: ca. 180 € KV
Dann bleiben 1.450 € netto.
Stopp, da gehen evtl. noch ein paar Steuern von ab, wenn Deine Frau auch Rente hat oder ...

Dir bleiben rund 1400 Euro netto, du hattest Pflegeversicherung vergessen:

https://n-heydorn.de/nettoaltersrente.html

Obelix hat geschrieben:Liegt man mit der Rente noch über dem Sozialhilfeniveau?

Ich glaube ein bischen mehr als Sozialhilfe haste mit 1400 Euro netto Rente.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Do Aug 28, 2025 13:14

fedorow hat geschrieben: ... Unsere einbezahlte Rente wurde von Versagern völlig sinnlos in alle Welt verpulvert. ...

Die haben wir selbst gewählt oder durch nichtwählen akzeptiert.
Die Schuld können wir keinem Anderen geben!
Und es hat uns dadurch gut gegangen. Weil die Deutsche Rentenversicherung nichts für die Zukunft angespart hat.
Das haben wir alle so gewollt.

fedorow hat geschrieben: ... Die Sozialkassen egal ob Bürgergeld, Pflege, KK aber auch Rente werden kollabieren. ...

Ist so. Kann man heute nichts mehr dran machen.
Da die Rentner die Mehrheiten in der Politik bestimmen und damit den politischen Kurs.

fedorow hat geschrieben: ... Hätte nicht sein müssen ...

Dann hätte es aber viele Mallorca-Urlaube oder Kreuzfahrten weniger sein müssen.

fedorow hat geschrieben: ... Den Großteil sollte man in breit gestreute Aktien stecken. Dann ist die Rente gesichert egal
ob die Inflation aus dem Ruder läuft ...

Wunschdenken. So einfach ist das m.E. nicht. Die Aktienmärkte sind mehr als 20-fach überkauft.

fedorow hat geschrieben: ... Ansonsten werdet ihr unter gehen.

Es werden sich Lösungen finden.
a.)
Kein Mensch weiß, was uns durch KI in den nächsten 2-5 Jahren noch bevorsteht und wo wir uns hin entwickeln.
Das Hauptproblem ist nicht die KI selbst, sondern das der Mensch durch KI-Nutzung immer dummer wird.
b.)
Krankheiten. Momentan nehmen Tierkrankheiten immer mehr zu. Wird uns Mensch auch mal treffen.
c.)
Krieg. Wir waren noch nie so nah an einem Krieg wie heute.
Wobei ich den Ukraine-Krieg schon etwas seltsam finde, da wir von Russland noch Gas kaufen usw.
d.)
Die Ungleichheit unter den Menschen wird immer größer. In der Vergangenheit immer ein zuverlässiges Zeichen,
dass das gesellschaftliche Sytem kurz vor dem Absturz/Ende steht.
e.)
Klimawandel/Erdewärmung/Wetterveränderungen
Heute morgen im beitragsfinanzierten "staatlichen Lügenradio": Der hohe Fleischkonsum ist Schuld am Klimawandel.
Die wissen es halt.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Do Aug 28, 2025 13:33

Südheidjer hat geschrieben:... Gestern las ich, daß junge IT-Fachleute, auch mit Studium nur schwer einen Job bei der aktuellen
Wirtschaftslage bekommen. Bei Ingenieuren in Deutschland sieht es ähnlich aus. ...

Ja, durch KI vermuten die Firmen, dass man nicht mehr so viele hochqualifizierte Studierte braucht, da viele Arbeiten
auch KI-unterstützt von "weniger gelehrten" und damit billigeren Arbeitskräften ausgeführt werden können.
Gerade die noch vor 3 Jahren so gesuchten/gehypten MIND-Studiengänge soll es am härtesten treffen.

Südheidjer hat geschrieben: ... Ständig wird einem erzählt, wir werden alle uralt. Pustekuchen, die Lebenserwartung in Deuitschland
sinkt. Schaut euch mal die Sterbetafeln an. ...

Nein, ganz aktuell geht es nach den mir vorliegenden Informationen wieder leicht hoch.
Ferner steht die Krebsforschung vor Durchbrüchen, die dazu führen werden, dass sich durchschnittliche Lebenserwartung
massiv steigen wird.

Südheidjer hat geschrieben: ... Bei der Rente ... Problem sind die versicherungsfremden Leistungen, also Rentenanspruch für keine
Beiträge. Diese müssen durch Steuermittel bezahlt werden und das sollte so auch ausgewiesen werden auf dem Rentenbescheid
bzw. der Rentenabrechnung. Dann hätten wir diese ganze Diskussion gar nicht.

Momentan zahlen ja die Verbrenner-Fahrer über Benzin-, Diesel- und Mehrwersteuer hierauf mit jedem verbrauchten Liter ca.
1,00 € an die aktuellen Rentner. Viele Rentner zahlen sich damit selbst ihre eigene Rente. Das nimmt aber mit zunehmender
E-Auto-Durchdringung auch ab. Bin gespannt, wie man das enorme Loch schließen wird.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 28, 2025 13:50

Südheidjer hat geschrieben:Gestern las ich, daß junge IT-Fachleute, auch mit Studium nur schwer einen Job bei der aktuellen Wirtschaftslage bekommen. Bei Ingenieuren in Deutschland sieht es ähnlich aus.
Die zahlen natürlich ohne Job nicht ein und wenn sie einen Job haben, dann sind die angebotenen Einstiegsgehälter so niedrig, daß sie noch nicht mal einen Rentenpunkte pro Jahr bekommen.
Die Wirtschaft muß brummen und die Gehälter müssen gut sein, dann passt das auch mit der Rente.
...
Bei der Rente muß vorrangig derjenige Geld rausbekommen, der auch einbezahlt hat. Problem sind die versicherungsfremden Leistungen, also Rentenanspruch für keine Beiträge. Diese müssen durch Steuermittel bezahlt werden und das sollte so auch ausgewiesen werden auf dem Rentenbescheid bzw. der Rentenabrechnung. Dann hätten wir diese ganze Diskussion gar nicht.


Zum 1 Teil:
Nicht jeder Abschluss in " irgendwas mit Medien" ist auch IT- Fachkraft.
Wenn man das in einer Uni ausspricht, wird man dermaßen Mundtod geredet . :roll:
Bei Ingenieuren die es leider so als Bezeichnung nicht mehr gibt, ist es ähnlich.
Wer ein Fachschulstudium ohne Plan für einen späteren Berufseinstieg durch zieht, muss sich nicht wundern, am Bedarf vorbei studiert zu haben.
Aber jeder, der das gut abgeschlossen hat, besitzt das Rüstzeug sich als Fachkraft zu verdingen und durch gute Leistungen zügig aufsteigen zu können.
All zu oft liegt der Fehler schon in der Erziehung dieser Menschen, dass sie sich einbilden, mit ihren zusätzlichen unprodiktiven Jahren am Gymnasium und ohne Berufsabschluss und 2. Bildungsweg mehr wert zu sein, als die "echten" Ingenieure , welche über Berufseinstieg und Qualifikationen bis zu dem ebenbürtigen Abschluss schon fast 10 Jahre in Sozialsysteme eingezahlt haben und genau wissen, was wie geht...
Ich möchte da keine Seite abwerten!
Es geht darum, welche Master oder Bachelor... angeblich keine Arbeit finden.
Da gibt es leider zunehmend junge Leute, welche bis 30 und damit im stärksten Fünftel ihres möglichen Arbeitslebens noch keinen € in Sozialsysteme hinein geleistet und andererseits noch nicht gelernt haben produktive Leistungen zu erbringen.


Dem 2. Teil werden wohl die meisten Einzahler in die gRV zustimmen.
Ein wichtigster Reformschritt wäre die Reduzierung bis hin zur Abschaffung möglichst vieler Befreiungstatbestände.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon beihei » Do Aug 28, 2025 15:13

Obelix hat geschrieben:....
Momentan zahlen ja die Verbrenner-Fahrer über Benzin-, Diesel- und Mehrwersteuer hierauf mit jedem verbrauchten Liter ca.
1,00 € an die aktuellen Rentner. Viele Rentner zahlen sich damit selbst ihre eigene Rente. Das nimmt aber mit zunehmender
E-Auto-Durchdringung auch ab. Bin gespannt, wie man das enorme Loch schließen wird.


Es wird kein Loch entstehen . Sobald die Steuereinahmen durch den Individualverkehr sinken sollten, weil mehr E- Auto auf der Straße sind als Verbrenner. Wird es zu einer massiven Besteuerung der E- Autos kommen . Oder glauben aktuelle E- Auto - Besitzer das die aktuellen Vergünstigungen Sie ein Leben lang begleiten?
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon urw » Do Aug 28, 2025 17:03

Südheidjer hat geschrieben:
Obelix hat geschrieben:Liegt man mit der Rente noch über dem Sozialhilfeniveau?

Ich glaube ein bischen mehr als Sozialhilfe haste mit 1400 Euro netto Rente.

Kommt darauf an wo - in einer Stadt/Gegend mit hohem FreizeitWert eher nicht.
Bin mir ziemlich sicher, daß man mit 1.400,-€ Netto/Monat in B oder M keine Wohnung bekommt. Das war schon vor 10 J. so.

Ein Bürgergeldempfänger hat monatlich seine 563,-€/Netto + soziale WE (in B oder M) und das sind Netto mind. 100,-€ mehr, als die o.g. NettoRente abzgl. BruttoMiete.
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » So Aug 31, 2025 17:09

Endlich redet mal einer Klartext, wenn es darum geht, welche Kürzungen die Babyboomer-Generation schon bei der Rente bzw. dem Rentenanspruch bereits hat hinnehmen müssen.

Bild: "Rentner geht auf Generation Z los: Wir sind keine Abzocker!"

https://www.bild.de/politik/inland/berlin-rentner-fordern-respekt-statt-rentenkuerzung-68b406b08c33b226bcaeddb0

Bild hat geschrieben:Ich kann es nicht mehr hören. Das Gejammer um die angeblich so stark steigenden Rentenausgaben. Kein Tag ohne Vorschläge, wie die Senioren zur Kasse gebeten werden sollen. Dabei hat kaum eine Generation mehr für die Altersversorgung getan als die Babyboomer. Also lasst uns in Ruhe!

Zahllose Reformen, Anhebung des Rentenalters auf 67, Nachhaltigkeitsfaktor, Riesterfaktor, Nullrunden, Abschläge bei früherem Renteneintritt – all das haben wir, die Kinder der Wirtschaftswunder-Generation, geschluckt. Wir haben die Ärmel hochgekrempelt und achselzuckend hingenommen, dass unsere Renten schrumpften. Damit das System auch langfristig sicher bleibt.

Der Erfolg gab uns recht! Der Rentenbeitrag ist seit acht Jahren stabil bei 18,6 Prozent. Dabei haben die Untergangs-Propheten schon vor 15 Jahren den Zusammenbruch des Systems und einen Anstieg des Beitrags auf 20,6 Prozent vorausgesagt.
...

Der Bild-Autor hat auch noch die Rentenpunkte vergessen, die meiner Generation für die Studienzeit nachträglich gestrichen wurden.

Ich bleib dabei: Die deutsche gesetzliche Rente ist sicher, wenn die jetzige Generation mal etwas ranklotzen würde. Das wird auch im Bild-Artikel angesprochen. Von nichts kommt nichts. Wer meint, 3/4 Job oder halbtags würde reichen, der darf sich nicht wundern, wenn er keine Rentenpunkte zusammenbekommt. Die Quittung gibt's dann für diese Work-Life-Balance-Optimierer bei ihrer eigenen Rente. Da wird dann das Gejammer groß sein und nach dem Staat geschrien, der den schmalen Rentenanspruch aufbessern soll.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Wini » So Aug 31, 2025 21:24

Auch bei mir sind erste junge Kollegen mit Mitte 30 bereits auf Reha-Maßnahmen in Sachen Burn-Out gewesen
während mein Antrag mit über 60 und mehr als 40 Arbeitsjahren mit Paralletätigkeit
als Nebenerwerbslandwirt abgelehnt wurde!
Der Krankenstand in unsrer IT-Abteilung wird hauptsächlich durch jüngere Kollegen am Montag verursacht.
Ich kann Euch heute schon sagen, welcher Kollege sich morgen früh krank meldet !
Der kürzlich eingestellte IT-Spezialist mit Studium hat noch nie etwas von TCP/IP und einer Subnetzmaske gehört !
Da wird an unsren Hochschulen immer noch völlig am Bedarf vorbei ausgebildet.
Studiengänge und Fachleute für Firewall, WLAN und Aufbau von KI-Wissen sind nachwievor absolute Ausnahmen.
Deutschland hinkt halt bei der Digitalisierung immer noch hinterher.
An unserem Amt für Vermessung und Digitalisierung kannst Dich noch nicht mal Online für eine Schulung als Feldgeschworener registrieren. Da mußte noch ein FAX hinschicken !

Bei der Rente sollte man sich auch im Klaren sein, daß viele mit einen eigen Haus auf dem Land
und Kartoffeln im eigenen Garten und Most von der Streuobstwiese auch mit 700€ Rente aus
der landwirtschaftliche Alterkasse klar kommen müssen und auch klar kommen.

Die Jugend muß jetzt erst mal zum Barras um den Faulenzern der Z-Generation die Pflenzen auszutreiben !

Gruß
Wini
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon beihei » Mo Sep 01, 2025 6:20

Entscheidend ist nicht was die Life- Balance - Generation sagt ( wobei ist immer noch junge Leute gibt die reinklotzen), wichtig ist was dein eigenes Umfeld sagt. Und wenn die sagt, dass ich seit annährend 50 Jahren reinklotze und wenn es geht auch daüber hinaus, dann ist die Rente die du von diesem Staat bekommst mehr als gerechtfertigt. Die Leute die behaupten das du die Kasse plünderst , suchen jetzt schon einen Schuldigen für ihr späteres Versagen bei diesem Thema, weil du in der Vergangenheit auf so Manches verzichtet hast und Sie nicht gewillt sind sich etwas durch ihr Tun zu erarbeiten und dabei im Luxus schwelgen.
Diesen Schuh zieht du dir nicht an.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon SechzgerHias » Mo Sep 01, 2025 7:06

Südheidjer hat geschrieben:... Ich bleib dabei: Die deutsche gesetzliche Rente ist sicher, wenn die jetzige Generation mal etwas ranklotzen würde.


Bei uns arbeiten die Boomer häufig in Teilzeit, klar, die letzten Jährchen bis 63 noch nen ruhigen schieben.
Warum auch mehr arbeiten, die Bude ist längst abbezahlt.
Sauber macht die Frau, die seit der 20 Jahre langen Kinderpause natürlich auch nur noch 3 Tage Woche hat.

Im Job werden dann sämtliche Ideen der Jungen erstmal geblockt.
Ja leck war das Win11 Update ein Chaos. Auf einmal sind die ganzen Knöpfe wo anders :shock:
Mein "Woidhias" Youtube-Kanal: http://www.youtube.com/c/WoidHias
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon beihei » Mo Sep 01, 2025 7:41

SechzgerHias hat geschrieben:.....
Im Job werden dann sämtliche Ideen der Jungen erstmal geblockt.
Ja leck war das Win11 Update ein Chaos. Auf einmal sind die ganzen Knöpfe wo anders :shock:


Schön das ihr noch Junge habt. Unser Jüngster ist 55.
Woran liegt es ?
Es bewerben sich so gut wie keine jungen Leute und wenn doch sind Sie bei erster Gelegenheit wieder weg. Liegt wohl am Arbeitsumfeld , wo man sich auch mal die Hände schmutzig macht.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Lenkfix » Mo Sep 01, 2025 8:01

Südheidjer hat geschrieben:Ich bleib dabei: Die deutsche gesetzliche Rente ist sicher, wenn die jetzige Generation mal etwas ranklotzen würde. Das wird auch im Bild-Artikel angesprochen. Von nichts kommt nichts.

Das ranklotzen sollte sich halt auch lohnen, schau mal bei den Jungen auf die Lohnabrechnung von Brutto zu Netto was übrigbleibt z.b. Steuerklasse 1 zu StrKl. 5 und vergleiche mit Bürgergeld, wer rechnet macht 3/4 Hauptjob und Plus € 550,- Minnijob dann hat er jedenfalls im Alter auch eigene Hütte.
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