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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 15:19

Rente nach über 40 Beitragsjahren

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » So Aug 10, 2025 12:35

Südheidjer hat geschrieben: ... Aktuell steht der DAX bei rund 24.000 Punkten, also 24x mal so hoch wie zum Jahreswechsel 1987/88. Aus 10.000 DM wären also seit 1988 rund 120.000 Euro geworden, oder habe ich mich verrechnet? ...

Wo sind denn Aktien wie Salamander, Degussa, Veba, Viag, Karstadt, Kaufhof, Wella, Schering, Nixdorf, Berliner Bank, Dresdner Bank, Preusag, Bremer Vulkan und unzählige mehr, die ich vergessen habe, hin?
Der DAX ist eine Abbildung von Schönwetter-AG's. Sobald da eine Aktie runter zieht, fliegt die raus. Daher ist der DAX nicht repräsentativ.
Zuletzt geändert von Obelix am So Aug 10, 2025 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » So Aug 10, 2025 12:43

Südheidjer hat geschrieben: ... Viele junge Leute wollen gar nicht in die Rente einbezahlen, weil sie es für rausgeworfenes Geld halten. ...

Die wollen ja auch keine Kinder.
Oder fangen zu spät mit dem Kindermachen an und wundern sich, dass sie keine mehr kommen.

So clever sind die ja heute - und in den sozialen Medien wird auch ausreichend darauf hingewiesen:
Wozu Anderen heute die Rente zahlen, wenn man selbst keine Kinder will, die einem später die Rente zahlen?
Zuletzt geändert von Obelix am So Aug 10, 2025 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » So Aug 10, 2025 12:51

meyenburg1975 hat geschrieben:Eine grundlegende Reform der Alterssicherung müsste auf einen Generationswechsel ausgelegt sein.
Das heißt die Politik tritt Rentnern, Pensionären und Beitragszahlern auf die Füße mit einem Projekt, mit
dem sie in ihrer aktiven Zeit keine Lorbeeren verdienen können.

Sie würde abgewählt werden. Und daher tut sich schon seit 1985 (Norbert Blüm - Die Rente ist sicher!), also seit den ersten
Bedenken von Mathematikern, die sahen, dass die Geburten zurückgingen und System so nicht fortzuführen ist, nichts.

Und da wird sich auch zukünftig nichts tun, bis der Karren vollgas über den Abgrund gefahren und unten aufgeschlagen ist.
Da die Rentner eine zu große Wählergruppe sind, die in Deutschland alles bestimmen können.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon MikeW » So Aug 10, 2025 18:35

In Deutschland bestimmt eine Wählergruppe alles ??? ... der war gut. Warst Du die letzten 20 Jahre im Urlaub ?
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Wini » So Aug 10, 2025 21:05

Man sollte in D über den Einsatz von Soylent Green nachdenken, um das
Renten- und Pflegeproblem mit den Babyboomern
auf einfache Art und Weise zu lösen.

Gruß
Wini
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon urw » Di Aug 12, 2025 20:29

Obelix hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:... Nochmal zur Rente: Mein Rentenanspruch wird ungefähr das doppelte von meinem monatlichen Rentenbeitrag sein. Dann habe ich über 30 Jahre diese Beiträge eingezahlt und krieg statistisch gesehen 15 Jahre Rente. Also dieses so gefürchtete Verhältnis 1:2, also 2 Beitragszahler auf einen Rentner. Das passt. ...

Es passt aus verschiedenen Gründen eben nicht:
1. Schau Dir mal die Bevölkerungspyramide an. Wenn demnächst die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.
2. Die Beitragszahler starten immer später mit der Beitragszahlung. Nicht mit 15 oder 16 Jahren, sondern mit 25 - 30 Jahren.
3. Es zahlen immer weniger ein, da
3. a. immer mehr die sozialen Hängematte nutzen.
3. b. sich immer mehr aus dem System ausklinken. (Youtuber, EDV-Fachkräfte, usw., die vom Ausland aus arbeiten)

3. c. die Jüngeren heute schon sehr früh weniger arbeiten, z.B. 30 Std. wg. Work-Life-Balance oder Auszeiten nehmen.

3. d. Scheinselbständigkeiten weiter zu nehmen.

Zu 2 + 3.a+c. Bist du immer noch der Ansicht, daß mehr Kinder das hausgemachte Problem lösen werden :?:





Das hier -> msn.com/de-de/politik/beh%C3%B6rde/die-bundesagentur-f%C3%BCr-arbeit-wirbt-auf-arabisch-f%C3%BCr-ihre-b%C3%BCrgergeldleistungen-jetzt-wird-es-selbst-andrea-nahles-zu-bunt/ar-AA1KnaGl
oder das hier -> arbeitsagentur.de/datei/Grundsicherung-Arabisch_ba044790.pdf <- motiviert einen Überstunden zu machen.

msn.com hat geschrieben:... Auf englisch und arabisch: Die staatliche Arbeitsagentur bemüht sich um neue Bürgergeldempfänger in aller Welt. ...
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon SechzgerHias » Mi Aug 13, 2025 7:22

Obelix hat geschrieben:Die wollen ja auch keine Kinder.
Oder fangen zu spät mit dem Kindermachen an und wundern sich, dass sie keine mehr kommen.

So clever sind die ja heute - und in den sozialen Medien wird auch ausreichend darauf hingewiesen:
Wozu Anderen heute die Rente zahlen, wenn man selbst keine Kinder will, die einem später die Rente zahlen?


Wer will keine Kinder? Die Geburtenrate ist seit ca 75 auf nahezu gleichem Niveau.

Und warum machen wir keine Kinder? Für mich die zwei Hauptgründe:

-Keine all zu rosigen Aussichten für die Kinder. Für manche hier ist das Panikmache, ich halte die aktuellen wirtschaftlichen, politischen und klimatischen Veränderungen für eine ernste Sache.
Bedenklich finde ich auch die gefühlt zunehmende Hass-/ Neidkultur.

-Es kann nicht sein dass man je Kind am Ende mit 100k weniger da steht. Arbeitszeitausfall nicht eingerechnet.
Es ist noch nicht so lange her, da warst ohne Kinder im Alter verratzt. Ist hart aber da müssen wir wieder ein Stück hin, das ist der größte Hebel.
Kindergeld ist ein Anfang, führt aber nicht weit genug. Gutgeschriebene Rentenpunkte/ Kind wäre was.
Mein "Woidhias" Youtube-Kanal: http://www.youtube.com/c/WoidHias
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon frank1973 » Mi Aug 13, 2025 7:36

SechzgerHias hat geschrieben:Und warum machen wir keine Kinder? Für mich die zwei Hauptgründe:

-Keine all zu rosigen Aussichten für die Kinder. Für manche hier ist das Panikmache, ich halte die aktuellen wirtschaftlichen, politischen und klimatischen Veränderungen für eine ernste Sache.
Bedenklich finde ich auch die gefühlt zunehmende Hass-/ Neidkultur.

Für mich gibt es 3 Hauptgründe:
Faulheit, Egoismus und Unfähigkeit.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » Mi Aug 13, 2025 17:05

Die von Frank genannten drei Gründe (Faulheit, Egoismus und Unfähigkeit) wirken erstmal wie harter Tobak. Aber mit dem Egoismus trifft er es schon ganz gut, denke ich.

A. Man muß üblicherweise zu zweit Kinder zeugen und aufziehen. Aber meine Generation dachte gerne mal, och, ist die Freundin oder der Freund überhaupt die Richtige für Familie. Warten wir mal, vielleicht kommt noch mal was besseres über den Weg gehoppelt. Ich meine, das hatte Roman Herzog damals als Bundespräsident mal angeprangert. Der Roman Herzog meinte damals im übertragenen Sinne, einfach mal den Sack zumachen und sich ins Familienglück stürzen. Also in jungen Jahren weniger Bedenken haben. Rückblickend hatte er glaube ich nicht ganz Unrecht.

B. Tja, und der Egoismus und die Bequemlichkeit. Kinder großziehen ist mit Entbehrungen verbunden. Kann man dann noch regelmäßig auf Parties gehen und auch mal einen über den Durst trinken? Wie knapp wird das Geld? Und die Reiserei fällt auch größtenteils aus. Als junge Familien muß man halt Prioritäten setzen. Hat man Feierabend, quaken die Kleinen noch rum, am Wochenende wollen die kleinen Racker irgendwann zu Sportwettkämpfen gekarrt werden usw. Das alles muß man wollen. Und ich denke, wenn man es will, dann ist es auch weniger belastend.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon beihei » Do Aug 14, 2025 5:58

Es gibt auch noch eine Gruppe die haben auch keine Kinder und die ist nicht klein . Das ist die Gruppe die aus medizinischen Gründen keine Kinder bekommen bzw. bei denen eine große Gefahr besteht ein behindertes Kind zur Welt zu bringen.
Da ist man in einem massiven Konflikt. Kenne ich aus eigener Erfahrung mit meiner damaligen Freundin . Ihr Bruder war schwerstbehindert und ihr wurde abgeraten Kinder zu bekommen wegen der Gefahr ebenfalls ein behindertes Kind zu bekommen und ich wollte unbedingt Kinder.....
Wir haben dann über Adoption nachgedacht , aber auch das ist nicht so einfach.
Wichtig ist das diese Gruppe nicht in den gleichen Topf geworfen werden , Derer die hier angesprochen wurden.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon frank1973 » Do Aug 14, 2025 7:41

Südheidjer hat geschrieben:Die von Frank genannten drei Gründe (Faulheit, Egoismus und Unfähigkeit) wirken erstmal wie harter Tobak. Aber mit dem Egoismus trifft er es schon ganz gut, denke ich.

A. Man muß üblicherweise zu zweit Kinder zeugen und aufziehen. Aber meine Generation dachte gerne mal, och, ist die Freundin oder der Freund überhaupt die Richtige für Familie. Warten wir mal, vielleicht kommt noch mal was besseres über den Weg gehoppelt. Ich meine, das hatte Roman Herzog damals als Bundespräsident mal angeprangert. Der Roman Herzog meinte damals im übertragenen Sinne, einfach mal den Sack zumachen und sich ins Familienglück stürzen. Also in jungen Jahren weniger Bedenken haben. Rückblickend hatte er glaube ich nicht ganz Unrecht.

B. Tja, und der Egoismus und die Bequemlichkeit. Kinder großziehen ist mit Entbehrungen verbunden. Kann man dann noch regelmäßig auf Parties gehen und auch mal einen über den Durst trinken? Wie knapp wird das Geld? Und die Reiserei fällt auch größtenteils aus. Als junge Familien muß man halt Prioritäten setzen. Hat man Feierabend, quaken die Kleinen noch rum, am Wochenende wollen die kleinen Racker irgendwann zu Sportwettkämpfen gekarrt werden usw. Das alles muß man wollen. Und ich denke, wenn man es will, dann ist es auch weniger belastend.

Meine damalige Freundin und jetzige Ehefrau und ich hatten zu der Zeit gar nicht über Kinder gesprochen geschweige denn große Pläne gehabt, wir haben unser Leben gelebt, irgendwann kam sie, wir haben damals noch nicht zusammen gewohnt, und hat mir nen positiven Schwangerschaftstest gezeigt, man war ich stolz. Ist nun 27 Jahre her, mittlerweile haben wir 3 Kinder und sogar schon einen Enkel. Die Frage nach Party´s oder Disko usw. hat sich bei uns gar nicht gestellt, war halt so, ich hab da nicht irgendwie nachgetrauert, es ergaben sich halt andere schöne Dinge des Lebens, Die ersten Schritte die das Kind macht, das Kauderwelsch das irgendwann mal aus dem Mund kommt, die ersten Rangierversuche vom Junior mit seinem Trettraktor, mittlerweile fährt der nen 80to schweren Containerstapler, wenn man von der Arbeit kommt und die Kid´s rennen einem Entgegen, ich hab ein "vorher" nicht vermisst, tu ich auch heute nicht und drüber nachdenken was wir uns alles hätten leisten können ohne Kinder tu ich erst recht nicht, wozu auch? Auch wenn die beiden ältesten bereits ausser Haus sind kommen sie doch immer wieder gerne "nach Hause" und wir sind immer noch eine Familie, unterstützen uns gegenseitig und Feiern auch zusammen.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Manfred » Do Aug 14, 2025 7:49

Es urteilt sich so leicht über andere.
Ich habe mir sehr Kinder gewünscht. Eines meiner großen Lebensziele. Aber es hat nicht sein sollen.
Meine Geschwister hatten mehr Glück. So haben sich dann auch "Ersatzkinder" herauskristallisiert.
Früher war es auch schon völlig normal, dass es in praktisch jeder Familie Kinderlose gab, die dann halt bei der Aufzucht des Nachwuchses geholfen haben. Mütterlicherseits haben zwei Tanten in der Familie gelebt, väterlicherseits eine Tante. Alle haben zur Familie beigetragen.

Umgekehrt könnte man auch denen, die Kinder bekommen, vorwerfen, weshalb sie denn nicht wie früher mehr Kinder bekommen, wo sie doch offensichtlich die Möglichkeit dazu haben.

Es ist halt eine Folge der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung.
Die Kinderzahl sinkt überall mit dem Wohlstand.
Und es wurde jahrzehntelang massiv Propaganda gegen das Kinderkriegen gemacht, wegen der drohenden Welt-Überbevölkerung, und wird es heute noch, wegen des Klimawandels usw.
Ich habe schon mit jungen Menschen gesprochen, die regelrechte Panik hatten, Kinder in diese Welt zu setzen, weil die dann ja später in der Klimaerhitzung elend umkommen müssten.
Was Propaganda so alles anrichtet...

Auch das Elternsein hat sich so unfassbar verkompliziert. Wie nur alles richtig machen?
Früher waren in fast jeder Familie ständig irgendwelche Kinder aller Generationen da und jeder wusste ganz selbstverständlich, wie mit ihnen umzugehen sei, weil man selbst damit aufgewachsen ist und als größeres Kind sich schon um die kleinen Geschwister gekümmert hat.
Heute haben wir schon während der Schwangerschaft eine Überwachung und einen Druck, dass man sich fast wundern muss, dass die werdenden Mütter nicht in der Psychiatrie landen.
Meine viel jüngere Nachzüglerschwester ist gerade mit ihrem zweiten Kind schwanger. Soll Ende September kommen. Was wurde ihr bei den zahlreichen Schwangerschaftsuntersuchungen, die gefühlt alle paar Tage erfolgen, für eine Angst gemacht. Die "Zyste" in der Niere des Kindes stellte sich dann 3 Monate nach der ersten Diagnose als eine "Krampfader" in der Nabelschnur heraus, die bei der Bildgebung vor der Niere lag usw. usw... Medizin ist halt nur so gut wie die Mediziner und dazu noch ein gutes Geschäft.
Der besten Freundin einer meiner jüngeren Cousinen wurde gar nicht lange vor der Geburt geraten, dass Kind noch abzutreiben, da es schwer behindert sei. Es stellte sich nach der Geburt als völlig gesund heraus und geht inzwischen mit gutem Erfolg ins Gymnasium.

Es ist an uns allen, wieder ein kinderfreundlicheres Umfeld zu schaffen, wo man wieder mit der naturgegebenen Selbstverständlichkeit Kinder kriegen und aufziehen kann.

Dazu gehört auch die wirtschaftliche perspektive für junge Familien. Die Zeiten, wo man sich als junger Handwerker nach ein paar Jahren Fließ ein eigenes Nest anschaffen und sich früh der Kinderaufzucht widmen konnte, sind in den meisten Teilen Deutschlands vorbei, weil der Staat die Kosten für Wohnraum extrem getrieben hat und gliechzeitig so viel vom Einkommen abzweigt wie noch nie.
Und rechte Tasche linke Tasche ändern nichts daran. Da braucht es tiefgreifende strukturelle Reformen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon frank1973 » Do Aug 14, 2025 8:35

Manfred hat geschrieben:Es urteilt sich so leicht über andere.
Ich habe mir sehr Kinder gewünscht. Eines meiner großen Lebensziele. Aber es hat nicht sein sollen.

Ich persönlich unterscheide zwischen Menschen die keine Kinder bekommen können, die Gründe dafür sind sehr sehr vielseitig, und Menschen die Keine Kinder wollen und dann über andere die Kinder haben irgendeinen Scheiß labern weil jetzt halt mal ein Urlaub nicht drin ist wegen den Finanzen oder eine Party ausfällt wegen Krankheit oder oder oder. Wenn die Keine Kinder wollen dann sollen sie die Klappe halten und die anderen in Ruhe lassen, fertig.
Manfred hat geschrieben:Auch das Elternsein hat sich so unfassbar verkompliziert. Wie nur alles richtig machen?

Ich habe mir da gar nicht viel von solchen "Experten" reinquatschen lassen, auch nicht von meinen Eltern, von meinem Bruder oder sonstigen aus der Verwandtschaft, meine Kinder, meine Familie und fertig. Wir haben unser Ding gemacht, ein bisschen Gesunder Menschenverstand und nicht immer alles glauben oder die neuesten Erkenntnisse von Experten umsetzen kann da schon sehr viel helfen. Ergebnis: Die beiden ältesten haben sich selbst ihren Ausbildungsberuf und auch Betrieb gesucht, ihre Ausbildung erfolgreich beendet und stehen beide in einem unbefristeten gut bezahlten Arbeitsverhältnis und die jüngste weiss auch schon wo ihre Reise mal hingehen soll.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » Do Aug 14, 2025 11:27

Manfred hat geschrieben:Dazu gehört auch die wirtschaftliche perspektive für junge Familien. Die Zeiten, wo man sich als junger Handwerker nach ein paar Jahren Fließ ein eigenes Nest anschaffen und sich früh der Kinderaufzucht widmen konnte, sind in den meisten Teilen Deutschlands vorbei, weil der Staat die Kosten für Wohnraum extrem getrieben hat und gliechzeitig so viel vom Einkommen abzweigt wie noch nie.

Als eine meiner Kolleginnen vor einigen Jahren Mutter wurde, meinte ich so zu ihr, am Besten wäre gleich noch ein zweites Kind. Ihre Antwort war: "Dann könnten wir uns das eigene Haus nicht mehr leisten,".
Angenommen, jede 5. deutsche Mutti würde gerne ein oder zwei weitere Kinder, sieht aber zu große finanzielle Risiken und Belastungen, dann gehen uns so demografisch betrachtet 20% der möglichen Kinder "verloren".
Könnte der deutsche Staat überhaupt ausreichend Kindergarten und Schule bieten? Wir sind ja so schon am Limit.
Wobei ich mich frage, wie wir das damals bei den geburtenstarken Jahrgängen in der Schule hinbekommen haben. Ging doch auch. Wenn ich sehe, welch üppiges Raumangebot die Schulen inzwischen haben müßten. Wir hatten sicherlich nur 70% der Quadratmeter pro Nase.
Schüler in der Grundschule (1-4) waren wir immer über 30 Leute pro Klasse. Und die Jahrgänge über mir müßten noch stärker gewesen sein.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon beihei » Do Aug 14, 2025 11:45

Uihh,
also ich hab zu hören bekommen das man mit mehr als zwei Kindern ins Asoziale abgleitet.
Ich bin übrigens in keinen Kindergarten gegangen , weil es bei uns keinen Kindergarten gab und ich hab in der Grundschule mal ein Schuljahr gehabt wo zwei Jahrgänge in einer Klasse ( 2. und 3. Schuljahr) mit 40 Kindern zusammen gehockt haben, weil Lehrer fehlten . Hühner haben heutzutage aufgrund des Tierschutzes mehr Raum. Die Sache mit dem Limit scheint Ansichtsache zu sein bzw. eine Sache der Definition.
Manchmal, denke ich, dass es ein Wunder ist , dass ich trotzdem durchs Leben gekommen bin..... :lol:
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