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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 15:19

Rente nach über 40 Beitragsjahren

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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156 Beiträge • Seite 4 von 11 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 11
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Lenkfix » Sa Aug 09, 2025 14:25

Obelix hat geschrieben:Das Thema "Wohnraum" scheint offensichtlich wichtiger zu sein als das Thema "Rente".

Ist ganz klar tatsächlich auch so, der eigene Wohnraum ist sicher, jedoch die D. Rente nie. Mit eigenem Wohnraum/Haus bist schonmal gut aufgestellt, so eine Art persönliche Grundsicherung und unabhängigkeit da ist die Rente dann zweitrangig.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon beihei » Sa Aug 09, 2025 17:00

Obelix hat geschrieben:Gestern wurde das Thema Rente und Rentenreform auch wieder im Radio angesprochen.

Es wurde immer wieder davon gesprochen, dass in der Vergangenheit "Beitragszahler in das Rentensystem eingezahlt " haben.
Das ist falsch. Im deutschen Rentensystem wird nichts angespart! Die aktuelle Reserve beträgt nur ca. 1,7 Monatsausgaben.

Korrekt müsste es lauten, dass in der Vergangenheit die "Beitragszahler die Rente der Rentnerbezieher bezahlt" haben.

Ich glaube aber, dass das die wenigsten Bürger wirklich verstanden haben.


Das ist jetzt auch ein wenig Wortklauberei. Man hat schon in ein Sytem eingezahlt . Es war niemals die Rede davon das das wie ein Sparkonto anzusehen ist .
Übrigens, müsste es lauten , das in der Vergangenheit die Beitragszahler die Rente der Rentenbezieher bezahlt haben..... unter Anderem.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » Sa Aug 09, 2025 17:14

Obelix hat geschrieben:Vielleicht solltet Ihr einen eigenen "Wohnraumthread" aufmachen.
Das Thema "Wohnraum" scheint offensichtlich wichtiger zu sein als das Thema "Rente".

Du kannst das nicht entkoppelt betrachten. Deine Rente ist merklich weniger wert, wenn deine Lebenshaltungskosten explodiert sind.
Wohnen ist ein großer Punkt, der die letzten Jahre überproportional teuer geworden ist, sowohl was die Miete anbelangt wie auch die Nebenkosten. 2010 hatte ich noch Stromkosten von 24,- Euro im Monat. 2019 waren es dann 45,- Euro (und das war noch vor der Heimarbeitszeit, also vergleichbar mit 2010). Wie sind die Lebensmittelpreise die letzten paar Jahre explodiert? Ich schreib mir alle meine Einnahmen und Ausgaben seit über 20 Jahren auf, jeden Tag. Da kann ich sehen, wie sich meine Einkäufe im Supermarkt verteuert haben.
Und auch mit Wohneigentum spürt man die starke Teuerung. Schau dir mal an, wie die Gebäudeversicherung teuer geworden ist. Kriegst du heute noch 'nen Schüler oder Rentner, der dir für 10,- Euro im Garten hilft? Lass mal den Heizungs-Monteuer zur jährlichen Wartung kommen. Da biste die 1/2 deiner Monats-Rente los.

Obelix hat geschrieben:Verwundert mich aber nicht, dass sich niemand mit dem Thema Rente auseinandersetzen
will. Und wenn der Bürger selbst kein Interesse daran hat, könnt Ihr Euch ja vorstellen
wieviel Interesse Politiker an dem Thema Rente haben.

Das Problem mit der Rente wird überdramatisiert. Das liegt z.B. im Interesse der Versicherungskonzerne, die private Vorsorgeverträge verticken wollen. Das ist ja nicht ganz unbegründet, aber man kann sich fragen, ob die Vermögensbildung unbedingt über irgendwelche Finanzprodukte von Versicherungsvertretern laufen sollte.
Wir lesen aktuell die dramatische Meldung, daß die Rentenbeiträge von 18,6 auf 18,8% steigen müssen. Ja und, man schaue mal auf die Grafik im folgenden PDF:

https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Finanzierung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbII8.pdf

1997/1998 lagen wir bei über 20%. Die Österreicher zahlen glaube ich auch über 20% als Rentenbeitrag. Ich meine mal gelesen zu haben, daß der Österreicher statistisch gesehen 1 oder 2 Jahre eher einzahlt. Da kann man sich auch mal fragen, warum die deutsche Jugend erst spät in den Arbeitsmarkt kommt.

Was sehr beunruhigend ist, ist die Krankenversicherung, was man auch aus obiger Grafik sehen kann. Von 13,2% nach 17,1% innerhalb von 30 Jahren und die medizinische Versorgung ist noch dazu schlechter geworden, so wenigstens mein Empfinden. Meine Krankenkasse liegt bei 18,5%.
Wenn wir alle Senioren möglichst schnell in Altenheime umsiedeln, dann fliegt uns die Pflegeversicherung noch mehr um die Ohren. Aber das ist aktuell die Tendenz.

Nochmal zur Rente: Mein Rentenanspruch wird ungefähr das doppelte von meinem monatlichen Rentenbeitrag sein. Dann habe ich über 30 Jahre diese Beiträge eingezahlt und krieg statistisch gesehen 15 Jahre Rente. Also dieses so gefürchtete Verhältnis 1:2, also 2 Beitragszahler auf einen Rentner. Das passt.
Das Problem sind die versicherungsfremden Leistungen der Rentenversicherung, wie z.B. die Mütterrente. Das sind Leistungen die sollten transparent aus Steuermitteln geleistet werden. Die formale Abrechnung kann ja von mir aus über die Deutsche Rentenversicherung laufen. Aber der Staat hat die Kosten zu erstatten, auf Heller und Pfennig. Diese Lasten haben alle zu tragen, nicht nur die gesetzlich Rentenversicherten.
Bei der Krankenkasse betrifft das aktuell auch die Unterdeckung bei den Bürgergeldempfängern.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Obelix » Sa Aug 09, 2025 21:43

Südheidjer hat geschrieben:... Nochmal zur Rente: Mein Rentenanspruch wird ungefähr das doppelte von meinem monatlichen Rentenbeitrag sein. Dann habe ich über 30 Jahre diese Beiträge eingezahlt und krieg statistisch gesehen 15 Jahre Rente. Also dieses so gefürchtete Verhältnis 1:2, also 2 Beitragszahler auf einen Rentner. Das passt. ...

Es passt aus verschiedenen Gründen eben nicht:
1. Schau Dir mal die Bevölkerungspyramide an. Wenn demnächst die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.
2. Die Beitragszahler starten immer später mit der Beitragszahlung. Nicht mit 15 oder 16 Jahren, sondern mit 25 - 30 Jahren.
3. Es zahlen immer weniger ein, da
3. a. immer mehr die sozialen Hängematte nutzen.
3. b. sich immer mehr aus dem System ausklinken. (Youtuber, EDV-Fachkräfte, usw., die vom Ausland aus arbeiten)
3. c. die Jüngeren heute schon sehr früh weniger arbeiten, z.B. 30 Std. wg. Work-Life-Balance oder Auszeiten nehmen.
3. d. Scheinselbständigkeiten weiter zu nehmen.

Also mir fehlt die Phantasie, wie das Rentensystem zukünftig funktionieren soll.

Und private Vorsorge ist da auch keine Lösung, weil das Geld über Inflation verpufft. Ob die Anlage in ETF´s oder Aktien tatsächlich das hält, was man sich davon verspricht, muss sich erst mal beweisen. Der DAX ist m.E. kein guten Maßstab. Nimm mal den DAX von 1985 und vergleiche den mit dem heutigen DAX. Schau einfach mal, wie viele DAX-Konzerne da über die Wupper gegangen sind und die Anleger Ihr Geld verloren haben.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon MikeW » Sa Aug 09, 2025 23:28

Wie soll ein Rentensystem wirtschaftlich gerecht funktionieren,,wenn die, die über die Ausgestaltung entscheiden, selbst oft gar nicht in diesem System sind ?
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Manfred » So Aug 10, 2025 0:05

MikeW hat geschrieben:Wie soll ein Rentensystem wirtschaftlich gerecht funktionieren,,wenn die, die über die Ausgestaltung entscheiden, selbst oft gar nicht in diesem System sind ?


Was soll wirtschaftlich Gerecht sein?
Die Jüngeren von uns werden den Zusammenbruch des Sozialsystems vermutlich noch erleben.
Wir haben seit der Wende inflationsbereinigt mehr als 25 % der deutschen Wirtschaftsleistung verloren, während die anderer westlicher Länder kräftig zugelegt hat.
Die Leistungen und Schulden sind in diesem Zeitraum unaufhaltsam gewuchert.
Und die Leistungsträger werden immer weniger.
Kann sich doch jeder an 2 linken Daumen abzählen, wo das hinführt.

Die wichtigste Investition junger Leute in Sachen Altersvorsorge sind längst wieder eigene Kinder.
Wie in der "guten" alten Zeit.
Leider kapieren das viele nicht, bis es zu spät ist.
Der biodeutsche Kinderlose kann dann bei Pflegebedürftigkeit in den Freitod gehen und die Zuwanderer machen mit ihren Kinder so weiter, wie sie das daheim noch gelernt haben.

Als Landwirte sehen wir ja jeden Tag, was eine breite Bevölkerung bezüglich unseres Fachgebietes in ein bis 2 Generationen vergessen hat. Und mit familiärem Zusammenhalt und Pflege ist es nicht anders.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » So Aug 10, 2025 0:24

Obelix hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:... Nochmal zur Rente: Mein Rentenanspruch wird ungefähr das doppelte von meinem monatlichen Rentenbeitrag sein. Dann habe ich über 30 Jahre diese Beiträge eingezahlt und krieg statistisch gesehen 15 Jahre Rente. Also dieses so gefürchtete Verhältnis 1:2, also 2 Beitragszahler auf einen Rentner. Das passt. ...

Es passt aus verschiedenen Gründen eben nicht:
1. Schau Dir mal die Bevölkerungspyramide an. Wenn demnächst die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.

Die habe ich mir schon x-mal angesehen. Das wird passen, da die Alten sterben werden. In so einer interaktiven Pyramide habe ich festgestellt, daß es da gar nicht möglich war, die Geburten merklich zu erhöhen. Warum nicht? Was wäre, wenn die (deutsche) Frau zukünfig 2,5 Kinder kriegen würde? (Wobei wir diese gar nicht betreut bzw. beschult kriegen würden, da wir ja schon fast Einzelunterricht an Schulen haben.)

Obelix hat geschrieben:2. Die Beitragszahler starten immer später mit der Beitragszahlung. Nicht mit 15 oder 16 Jahren, sondern mit 25 - 30 Jahren.

Meine Generation geht auch schon 2 Jahre später in Rente. Was meinst du, wieviele in der Generation meiner Eltern schon mit 60 oder knapp drüber in Rente gingen? Oder die Zahl der Leute mit Erwerbsminderungsrente, früher gab's das noch, heute wird es schwierig, das durchzusetzen. Da mußt du schon den Kopf unterm Arm tragen.
Unter anderem gibt es deswegen (auf dem Papier) soviele psychische Erkrankungen, weil das noch eine Möglichkeit ist, früher in (Erwerbsminderungs)Rente zu kommen.

Obelix hat geschrieben:3. Es zahlen immer weniger ein, da
3. a. immer mehr die sozialen Hängematte nutzen.
3. b. sich immer mehr aus dem System ausklinken. (Youtuber, EDV-Fachkräfte, usw., die vom Ausland aus arbeiten)
3. c. die Jüngeren heute schon sehr früh weniger arbeiten, z.B. 30 Std. wg. Work-Life-Balance oder Auszeiten nehmen.
3. d. Scheinselbständigkeiten weiter zu nehmen.

Das ist u.a. eine Wurzel des Übels bzw. der Diskussion. Ich habe es selbst schon in der Verwandtschaft erlebt, daß mir ein junger Kerl sagte, daß er es vermeiden möchte, in die Deutsche Rentenversicherung einzubezahlen. Da würden seine Beiträge angeblich verpuffen und er selbst kriegt nix im Alter. Ich habe ihm gesagt, dann müsse er eben mehr rammeln und Kinder machen.
Viele junge Leute wollen gar nicht in die Rente einbezahlen, weil sie es für rausgeworfenes Geld halten. Das wird ihnen ja immer erzählt.
Meiner Generation wurde in den 1980ern noch beigebracht, daß wir im Kernwaffeninferno verglühen werden und der deutsche Wald in wenigen Jahren verschwunden sein wird.
Mir geht diese Verunsicherung der Leute dermaßen gegen den Strich, ich könnte kotzen.

Bei mir im Betrieb gibt es einen jungen Akademiker, der meint, ein paar Arbeitsstunden die Woche reichen. Ansonsten haben fast alle 35- bis 40-Stunden-Woche. Aber wir haben auch viele Russlanddeutsche und polnisch-stämmige im Betrieb, vielleicht klotzen die halt noch mehr ran als das deutsche Weichei.

Obelix hat geschrieben:Also mir fehlt die Phantasie, wie das Rentensystem zukünftig funktionieren soll.

Ich brauch da keine Phantasie. Die junge Generation muß nur rentenversicherungspflichtig einzahlen.

Obelix hat geschrieben:Und private Vorsorge ist da auch keine Lösung, weil das Geld über Inflation verpufft. Ob die Anlage in ETF´s oder Aktien tatsächlich das hält, was man sich davon verspricht, muss sich erst mal beweisen. Der DAX ist m.E. kein guten Maßstab. Nimm mal den DAX von 1985 und vergleiche den mit dem heutigen DAX. Schau einfach mal, wie viele DAX-Konzerne da über die Wupper gegangen sind und die Anleger Ihr Geld verloren haben.

Ich mach' jetzt mehr als 20 Jahre in Aktien. Ich habe unterm Strich nicht die irren Renditen, aber mehr als die Inflation.
Aktuell ist es mir ein bischen ein Rätsel, woher mein Vermögenszuwachs besonders der letzten beiden Jahre überhaupt herkommt.
Ich habe statistisch gesehen jeden Monat mehr Sparquote als ich netto verdiene und das geht jetzt schon seit drei Jahren so. Geld für's Leben gebe ich aber auch rund 1500,- Euro im Monat aus.
Meine Aktien-Strategie sieht jetzt immer mehr so aus, daß ich Einzeltitel eher reduziere und vermehrt auf ETFs setze. Außer so dicke Brocken wie Deutsche Telekom hatte ich vor ich glaube 2 Jahren 'ne größe Position gekauft.
Solide Titel mit guter Dividende locken mich immer ein bischen.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon T5060 » So Aug 10, 2025 0:30

Obelix hat geschrieben:Und private Vorsorge ist da auch keine Lösung, weil das Geld über Inflation verpufft. Ob die Anlage in ETF´s oder Aktien tatsächlich das hält, was man sich davon verspricht, muss sich erst mal beweisen. Der DAX ist m.E. kein guten Maßstab. Nimm mal den DAX von 1985 und vergleiche den mit dem heutigen DAX. Schau einfach mal, wie viele DAX-Konzerne da über die Wupper gegangen sind und die Anleger Ihr Geld verloren haben.


Wie soll ein Versicherungsunternehmen sein Geld anlegen, wenn es nicht seine Prämien in oder an Unternehmen ausleihen kann ? Er kann dann selbst nur noch zum Häusle - oder Windradbauer werden oder er kann es an Häuslebauer oder den Staat ausleihen.

Wenn ich dann selbst eine private Rentenversicherung abschließe, habe ich dort die Abschluß- und verwaltungskosten und bekomme dann eine verringerten Erlös aus den Erträgen des Kapitalmarktes.

Wieviele Unternehmen sind denn aus dem DAX infolge Insolvenz mit Totalverlust aus dem DAX gekommen ? Das waren einzig HypoRealEstate und Wirecard

Wenn ich den DAX ETF iShares Core DAX® ETF mal nehme, dann habe ich ganz einfach zwischen 2003 und heute den 8 - 9 fachen Wert, bei sehr geringen Kosten.
Nehmen wir Wald als Geldanlage, dann geht das auch nur ab 1.000 ha oder im Generationvertrag. Gold oder andere Metalle unterliegen genauso wie Aktien
den üblichen Schwankungen.

Wo ist das Problem, wenn die Boomer wenig Rente bekommen ? Die wollten doch alle das bessere Leben mit wenig Kinder, schönes Leben und viel Reisen
und haben das ihren Kindern dann auch gelernt.
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » So Aug 10, 2025 1:42

Wie der Zufall es will, prangert der Anthony Lee in seinem aktuellen Video an, daß der ÖRR über seine Quarks-"Wissenschafts-Sendung" jungen Leuten die Freude an Kindern vermiesen kann. Da darf man sich nicht wundern, daß immer mehr junge Paare sagen: Nö, lieber keine kleinen Racker (O-Ton Lee: "Bratzen" :lol: ).



Ich konnte das nicht so richtig glauben, aber es scheint zu stimmen, z.B.: https://www.instagram.com/p/DMUMRoAM42i/

Die Instagram-Profis im Landtreff können da ja mal genauer nachsehen.

Da fragt man sich dann wirklich, für welchen Murks meine Rundfunkgebühren eingesetzt werden. Vielleicht sollten der ÖRR sich mal wieder auf das Kernthema "gutes Fernsehen und guter Rundfunk" konzentrieren und diesen ganzen Sozial-Media-Murks zurückfahren. Da scheinen ja eh nur aktivistische Praktikanten zu sitzen.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Südheidjer » So Aug 10, 2025 2:40

Obelix hat geschrieben:Der DAX ist m.E. kein guten Maßstab. Nimm mal den DAX von 1985 und vergleiche den mit dem heutigen DAX. Schau einfach mal, wie viele DAX-Konzerne da über die Wupper gegangen sind und die Anleger Ihr Geld verloren haben.

Den DAX gibt es erst seit 1988. ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/DAX

Wikipedia hat geschrieben:Für den 31. Dezember 1987 wurde er auf 1.000 Indexpunkte normiert.

Aktuell steht der DAX bei rund 24.000 Punkten, also 24x mal so hoch wie zum Jahreswechsel 1987/88. Aus 10.000 DM wären also seit 1988 rund 120.000 Euro geworden, oder habe ich mich verrechnet?

Irgendwann in Anfang der 2000er stand der DAX bei 3500 oder so. Da hatte ich angefangen, Geld an der Börse anzulegen. Immer ein bischen. Bei der Wirtschaftskrise gab es einen Dämpfer, die mich rückblickend zu panisch hat werden lassen. Heute bin ich ruhiger.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 10, 2025 4:54

Eine grundlegende Reform der Alterssicherung müsste auf einen Generationswechsel ausgelegt sein.
Das heißt die Politik tritt Rentnern, Pensionären und Beitragszahlern auf die Füße mit einem Projekt, mit dem sie in ihrer aktiven Zeit keine Lorbeeren verdienen können.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Lenkfix » So Aug 10, 2025 8:57

Manfred hat geschrieben:Leider kapieren das viele nicht, bis es zu spät ist.
Der biodeutsche Kinderlose kann dann bei Pflegebedürftigkeit in den Freitod gehen und die Zuwanderer machen mit ihren Kinder so weiter, wie sie das daheim noch gelernt haben.

Allen voran die damals gewählte kinderlose Fr. Merkel hat es ja im großen Stil so vorgelebt, und dann mit den D.-Bürgern an Bahnhöfen die Zuwanderer beklatscht und sämtliche sozial-Kassen geöffnet. Wer damals noch ohne Taschenrechner das kleine 1x1 beherrschte konnte wissen das dies nicht funktionieren kann.
Südheidjer hat geschrieben:Vielleicht sollten der ÖRR sich mal wieder auf das Kernthema "gutes Fernsehen und guter Rundfunk" konzentrieren und diesen ganzen Sozial-Media-Murks zurückfahren. Da scheinen ja eh nur aktivistische Praktikanten zu sitzen.

Solang die GEZ von den Bürgern ohne murren noch bezahlt werden, sehen die das als Bestätigung ihrer Lügen- und Lücke-Medien Propagandaverarsche.
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Ronnie » So Aug 10, 2025 9:14

Nüüü,

Das Thema rente ist für viele Jungen Menschen nicht Akut bzw. in weiter Ferne.
Bei mir sind es noch etwa 15 Jahre, aber was ist dann?
Ich befürchte das es so ausgeht wie beim Arbeitslos sein, 1 Jahr bekommst du etwas, danach sollst du Dein Vermögen (Versicherungen, Kapital, Sparbücher, etc.) "verbrauchen", erst wenn du wirklich nichts mehr hast bekommst du wieder Stütze.

Das ist eine meiner größten Ängste, das man sich was aufbaut und nachher der Gelackmeierte ist, und der, der sein Leben lebte, Party machte und das Geld verprasste hat dann das gleiche wie ich.

Manchmal ist weniger Mehr ;-)

Guddie Ronnie
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon MikeW » So Aug 10, 2025 9:18

Manfred hat geschrieben:
MikeW hat geschrieben:Wie soll ein Rentensystem wirtschaftlich gerecht funktionieren,,wenn die, die über die Ausgestaltung entscheiden, selbst oft gar nicht in diesem System sind ?


Was soll wirtschaftlich Gerecht sein?
Die Jüngeren von uns werden den Zusammenbruch des Sozialsystems vermutlich noch erleben.
Wir haben seit der Wende inflationsbereinigt mehr als 25 % der deutschen Wirtschaftsleistung verloren, während die anderer westlicher Länder kräftig zugelegt hat.
Die Leistungen und Schulden sind in diesem Zeitraum unaufhaltsam gewuchert.
Und die Leistungsträger werden immer weniger.
Kann sich doch jeder an 2 linken Daumen abzählen, wo das hinführt.

Die wichtigste Investition junger Leute in Sachen Altersvorsorge sind längst wieder eigene Kinder.
Wie in der "guten" alten Zeit.
Leider kapieren das viele nicht, bis es zu spät ist.
Der biodeutsche Kinderlose kann dann bei Pflegebedürftigkeit in den Freitod gehen und die Zuwanderer machen mit ihren Kinder so weiter, wie sie das daheim noch gelernt haben.

Als Landwirte sehen wir ja jeden Tag, was eine breite Bevölkerung bezüglich unseres Fachgebietes in ein bis 2 Generationen vergessen hat. Und mit familiärem Zusammenhalt und Pflege ist es nicht anders.


Sehr wahr .
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Re: Rente nach über 40 Beitragsjahren

Beitragvon Lenkfix » So Aug 10, 2025 11:54

Ronnie hat geschrieben:Ich befürchte das es so ausgeht wie beim Arbeitslos sein, 1 Jahr bekommst du etwas, danach sollst du Dein Vermögen (Versicherungen, Kapital, Sparbücher, etc.) "verbrauchen", erst wenn du wirklich nichts mehr hast bekommst du wieder Stütze.

Wenn das befürchtest dann mußt wirklich die Hütte usw. mind. 10 Jahre zuvor deinen Erben vermachen.
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