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Schießerei in Hanau

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon John Deere 6320Premium » Sa Feb 22, 2020 11:01

Ferengi hat geschrieben:Der hatte aber nicht nur eine "milde Depression" !

Willst du ernsthaft behaupten es würde dem Umfeld komplett verborgen bleiben wenn man psychisch so abdriftet wie der Täter?


Er nicht aber die 25% beziehen sich auch auf Leute mit einer milden Depression. Du unterscheidest doch auch zwischen einer Erkältung und Lungenkrebs im Endstadium.
Wenn er noch mit seiner Mutter zusammenlebte müsste dem Umfeld mit aller Wahrscheinlichkeit etwas aufgefallen sein, aber das ist teilweise schwer von Marotten zu unterscheiden.

Vario_TA hat geschrieben:Gut, du hast es auf nicht alle psychisch Kranken eingegrenzt. Macht es aber nicht besser.

Sagt der, der allen mit fortgeschrittener Schizophrenie Morde unterstellt. Super.

Hast du dir mal gewisse Afd Zitate angesehen? Die rufen zu Mord und Gewalttaten auf. Ganz öffentlich.
Beispiele gefällig?

Jörg Meuthen:
"Bescheidenheit bei der Entsorgung dieser Personen ist unangebracht"
Andreas Geithe:
"Wir sollten eine SA gründen und aufräumen"
Dieter Görnert:
"das Pack erschießen oder zurück nach Afrika prügeln"
Marcel Grauf:
"immerhin haben wir jetzt so viele Ausländer im Land, dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde"
Holger Arpe:
"[...] wenn wir soweit sind, dann stellen wir sie endlich alle an die Wand. [...] Grube ausheben, alle rein und Löschkalk obendrauf."

Soll ich weitermachen?


Und ja, beim IS gibt's auch welche, die eigentlich gesund sind...genau wie auch bei rechtsextremen Gewalttäter aus Überzeugung.


Du legst mir Sachen in den Mund die ich so nicht gesagt habe um mich schlecht dastehen zu lassen, die Afd Zitate sind unter aller Sau und gehen gar nicht, entsprechend sollte da gehandelt werden. Ich seh da trotzdem noch einen Unterschied zum IS, der Videos von Enthauptungen und Morden hoch lädt und auch öffentlich von höchster Stelle zum Mord aufruft.

Nur mal zur Klarstellung ich habe nie Unterstellt das alle mit Schizophrenie Mörder sind, das stimmt einfach nicht. Wenn man aber verschiedene Psychische Erkrankungen unbehandelt lässt lebt man irgendwann in einer eigenen Welt die komplett Ich zentriert ist. Da werden nur noch die Konsequenzen direkt auf sich selbst bezogen, der Rest der Gesellschaft ist dann Hintergrundmusik. Mit entsprechender Gewaltbereitschaft eine gefährliche Situation.

Vario_TA hat geschrieben:genau wie auch bei rechtsextremen Gewalttäter aus Überzeugung


Genau das habe ich nie bezweifelt, du gehst anscheinend davon aus das Ich die AFD und den Täter auf Teufel komm raus verteidigen möchte und schreckst vor keiner Unterstellung zurück um mich hier entsprechend zu tadeln.

Jedem der das leist kann ich nur empfehlen sich mal mit dem Thema geistiger Gesundheit auseinander zu setzen. Ich klinke mich aus dieser Argumentation aus weil ich keine Lust habe mich hier in eine bestimmte Ecke stellen zu lassen.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Qtreiber » Sa Feb 22, 2020 11:09

Vario_TA hat geschrieben:
Hauptmann hat geschrieben:Was ich mich frage ist, weshalb es den Medien so wichtig ist, dass es sich um Opfer mit Migrationshintergrund handelt. Sind die Medien etwa rassistisch?

Nein, aber der Täter. Deshalb wird es erwähnt.

Hauptmann hat geschrieben:Interessant ist auch dass er ein mutmaßlicher *Zensur* sein soll, das "mutmaßlich" wird inzwischen auch schon mal gerne weggelassen.

Warum bei etwas bestätigtem noch mutmaßlich dazuschreiben?
Ich bezeichne hier auch niemanden als Mutmaßlichen Internetuser.

Warum werden Täter, deren Tat durch Zeugen bestätigt wurde oder Täter, die ihre Tat gestanden haben, auch immer noch als "mutmasslich" bezeichnet, solange kein Gerichtsurteil vorliegt ? Finde ich auch absurd, ist aber so.
Vario_TA hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Warum bei etwas bestätigtem noch mutmaßlich dazuschreiben?



Die Generalbundesanwaltschaft hat das Bekennerschreiben, laut Bild, schon im Dezember bekommen, und sah sich NICHT genötigt darauf zu reagieren.
Damals war der Stuss also wohl nicht rechtsextrem.

Aber wenns zur Medienjagd auf die AfD taugt, dann natürlich schon. :roll: :roll:


Wie kommst du jetzt darauf, dass es damals nicht rechtsextrem war?
Was meinst du wohl, was die da alles an Stuss reinbekommen? Würden die auf alles reagieren, wäre die afd die erste, die nach Mittelkürzung schreit, wie sie es jetzt bei kranken Kindern tun.

Weil die Generalbundeswanwaltschaft es wohl als "nicht rechtextremistisch und nicht rassistisch" eingestuft hat.
Damit HAT der Generalbundesanwalt anscheinend reagiert.
Heute, am 21.02.2020 um 12:09 lese ich auf t-online.de: »Der mutmaßliche Terrorist von Hanau adressierte bereits vor Monaten ein Schreiben an den Generalbundesanwalt. Es ist in weiten Teilen mit seinem Bekennerschreiben identisch. Nun bestätigt die Behörde den Eingang … Das Schreiben habe aber keine rechtsextremistischen oder rassistischen Ausführungen enthalten und man habe wegen des Briefes kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.«

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... kO44ZtAOh0
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Feb 22, 2020 11:30

Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, das mich keiner verfolgt.
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Todde » Sa Feb 22, 2020 11:46

Vario_TA hat geschrieben:Wie gesagt:
Perfektes Profil in Sachen stochastischer Terrorismus.


Und wenn Du den Thread verfolgt hättest, dann wäre Dir aufgefallen, dass ich genau das da noch als mögliche Ursache sehe.
Anscheinend wirfst Du mit Begriffen um Dich, die Du aber nicht in Zusammenhänge packen kannst.

Und dass "das Internet" DIE Plattform der afd ist, muss man wohl nicht mehr anführen.


Die Plattform für sowas im Internet ist sicher nicht die AfD.
Mir scheint von Rechts, Rechtsradikal und Rechtsextremismus hast Du wirklich keine Ahnung.

Gib mal bei Google White Power ein, dann wirst Du die AfD fast für eine Linke Partei halten.
Wenn Du dann weiter suchst findest Du Gruppierungen wie C18, die seit 25, 30 Jahren diese Form des Terrorismus nicht nur propagieren sondern weltweit auch immer wieder durchgeführt haben. Von kleinen Zellen mit 3 Mann, Einzeltäter etc.
Hätte der Täter dazu einen Bezug gehabt, hätte er die Organisation aber vermutlich erwähnt.
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Fassi » Sa Feb 22, 2020 11:49

John Deere 6320Premium hat geschrieben:Warum sollte man jemanden mit einer milden Depression die Waffe abnehmen?
Schläferst du deine Rinder auch bei einer Grippe ein?


Aus demselben Grund, wieso man den Jagdschein weglegt, sobald mit Alkohol am Lenkrad weglegt. Die persönliche Eignung zum Führen einer Waffe ist nicht mehr gegeben. Wenn er, bescheinigt von einem entsprechenden Arzt, die Depression überwunden hat, kann er ja die Waffe(n) wieder bekommen.

Die Is kann man mit Combat18 vergleichen, nicht mit der AfD, stimmt. Aber so mancher Akteur der AfD steht zB einem Pierre Vogel in nichts nach. Sie sind quasi mit ihren Reden und Aufforderungen der Einstieg zu einer Radikalisierung. Sie geben den Anstoß sich näher damit zu beschäftigen und in dem Zuge stoßen dann die Personen auf den IS oder White Power/Combat18. Entsprechend labile Persönlichkeiten bleiben den halt hängen. Ist wie mit Kiffen und Saufen; bei 90% passiert nix, aber 10% landen halt bei Heroin oder Meth.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Ferengi » Sa Feb 22, 2020 11:54

Der Täter ist seit 15 Jahren bekannt.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... UzxbuGFulM


Damals gab es die AfD noch gar nicht!
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Zement » Sa Feb 22, 2020 12:02

Ferengi hat geschrieben:Der Täter ist seit 15 Jahren bekannt.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... UzxbuGFulM


Damals gab es die AfD noch gar nicht!

Die haben mit deren Ansichten , den Täter in seiner "Welt"? bestätigt , ob er nun deswegen die bestimmte Orte aufgesucht hat , wohl.......?
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Ferengi » Sa Feb 22, 2020 12:07

Da es unmöglich ist auf unserem Territorium Milliarden von Menschen aufzunehmen, um ihnen bessere Lebensvoraussetzungen zu geben, muss man wohl zu diesen Menschen hin.
Also keine Einwanderung zu uns, sondern Hilfe vor Ort.
Diese Hilfe vor Ort kann nun unterschiedlichste humanitäre Formen annehmen und wird auch bereits seit Jahrzehnten praktiziert.
Allerdings gibt es neben den vordergründigen Sorgen, wie fehlende medizinische Versorgungseinrichtungen, Hunger und dem Fehlen eines Bildungswesen, oftmals das viel entscheidendere Problem, das korrupte verbrecherische Regime die eigene Bevölkerung in der Hand haben und dieses in einer Hölle leben lassen, sei es aus Machthunger oder religiöser Verblendung. Dort gibt es Folter und Mord in tausendfacher Ausführung und dies wird vom sogenannten Westen nicht unterbunden, das kann ja dann auch nicht der Lösungsweg sein.
Zum damaligen Zeitpunkt benannte ich nun konkret zwei Länder, Afghanistan und den Irak, die sowohl geographisch, als auch politisch als das Zentrum des Bösen bzw. der Rückständigkeit angesehen werden können und vom Westen entwickelt werden müssen. Hierzu entwarf ich nun konkrete Taktiken und eine grundlegende Strategie für eine erfolgreiche militärische Beseitigung dieser Regime.
Einzelheiten hierzu werde ich hier nicht benennen und verweise auf meine Webseite http://www.tobiasrathjen.de.
Wenn man diese Kriege führt, können damit auch zwei für die Zukunft der Menschheit wesentliche Thesen geprüft werden:
1.) Können sich diese Volksgruppen zum besseren entwickeln oder
2.) Ist jede Hoffnung verloren und damit die Totalvernichtung legitim
Meine Ansicht lautete damals wie heute, dass These 2 zutreffend ist. Die folgenden Generationen können nun prüfen, ob ich recht hatte oder nicht."


https://kiwifarms.net/.../skript__mit_b ... f.1153378/


Hört sich eher nach den Grünen an, als nach AfD!! :roll: :roll:
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Todde » Sa Feb 22, 2020 12:10

Zement hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Der Täter ist seit 15 Jahren bekannt.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... UzxbuGFulM


Damals gab es die AfD noch gar nicht!

Die haben mit deren Ansichten , den Täter in seiner "Welt"? bestätigt , ob er nun deswegen die bestimmte Orte aufgesucht hat , wohl.......?


Also, jeder der eine Schnittmenge mit dem Täter hat, der ist dafür verantwortlich?
Warum fehlt mir dann die Partei des Vaters?
Es will doch wohl niemand leugnen, dass von den Grünen massenweise Verschwörungstheorien verbreitet werden und einzelne Politiker auch noch auf extreme Verschwörungstheorieportale gerne mal verweisen.
Der hauptsächliche Inhalt ist im VTler krams, dann ist also Renate Künast schuld, die schon mal auf solche Portale verweist.

Man kann es sich eben einfach machen.
Und wenn hier einige, wie auch die Medien gerne einfach Wahrheiten haben wollen, dann ist das nichts anderes als der Amokläufer gemacht hat, der bekam keine Antworten und hat sich seine einfache Wahrheit zusammengeschustert.
So schnell wird mit politisch radikal und verliert sein Demokratieverständnis. Und das sind immer die stärksten Ursachen warum sich dann andere radikalisieren.
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Vario_TA » Sa Feb 22, 2020 12:27

John Deere 6320Premium hat geschrieben:Du legst mir Sachen in den Mund die ich so nicht gesagt habe um mich schlecht dastehen zu lassen

Absolut nicht. Was denn?
Ich habe dich sogar zitiert, das nenne ich nicht "in den Mund legen" :wink:
Und warum sollte ich dich in irgendeine Ecke stellen? Hab ich ja nichts von.
Ich finde deine Aussagen zu psychisch kranken und deine entsprechenden vorverurteilungen nach dem Motto "da passiert sowieso etwas, deshalb ist auch niemand schuld, der das verbreitet, was der Täter als Motiv sieht" unter aller Sau. Mag sein, dass du es etwas anders meinst, ich habe es jedenfalls so verstanden und das finde ich nunmal ekelhaft. Wenn du es anders meinst, entschuldige ich mich natürlich für das Missverständnis.

Und ja, es gibt einen Unterschied von der afd zum IS, das bestreitet auch keiner. Du hast aber behauptet, dass in der afd nicht zu Gewalt und Mord aufgerufen wird und das ist schlicht falsch.

John Deere 6320Premium hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:genau wie auch bei rechtsextremen Gewalttäter aus Überzeugung


Genau das habe ich nie bezweifelt, du gehst anscheinend davon aus das Ich die AFD und den Täter auf Teufel komm raus verteidigen möchte und schreckst vor keiner Unterstellung zurück um mich hier entsprechend zu tadeln.

Du unterstellst mir damit doch etwas, nicht umgekehrt! Bei dir kam es so rüber als wenn es überzeugungstäter nur beim IS gäbe, das wollte ich nur geklärt wissen. Was du mir hier jetzt unterstellst, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich habe vor einiger Zeit vier Wochen wegen Burnout/Depressionen in einer Psychiatrie (natürlich offen) verbracht. Ich habe so einige schräge Gestalten kennengelernt (auch von der geschlossenen). Aber wenn ich eins gelernt habe, dann dass Krankheit niemals Auslöser für Gewalt ist. Einige Krankheiten machen empfänglicher für Gewaltbotschaften von außerhalb, teilweise so sehr, dass kaum mehr Differenzierung möglich ist. Aber egal wie bescheuert die Leute sind, gewalttätig werden sie nie ohne "externen Grund". Etwas anderes wird auch kein Psychologe jemals sagen.

Im dritten Reich dagegen wurden solche Leute asoziale genannt und weggesperrt oder schlimmeres. Weil man es nicht besser wusste und eben auch, weil man die psychischen Krankheiten für eine Gefahr hielt. Das sind sie aber nicht. Sie erhöhen nur beispielsweise das Gewaltpotential (übrigens weitaus weniger als oft angenommen). Die Gefahr geht vom Umfeld aus, das einfach nicht mit der anderen Verarbeitung eines personlichkeitsgestörten zurechtkommt, keine Rücksicht nimmt bzw bei stochastischem Terrorismus eben gezielt ausnutzt.
Das mag für Leute, die nie wirklich mit psychisch Kranken in Kontakt waren schwer vorstellbar sein, es wäre aber fatal, nur wegen mangelnder Kenntnis bei Taten wie in Hanau einfach alles als einzelnes psychisches Problem abzutun, obwohl es offensichtlich ist, dass es beispielsweise ohne Hetze gegen Ausländer im Netz nicht so gekommen wäre.
Dass der Täter sich dann ein anderes Ziel gesucht hätte, ist nichts als schäbige Spekulation und hat absolut nichts seriöses an sich. Das ist nichts als eine Rechtfertigung des Motivs und damit allerunterste Schublade.

Ich halte es für gefährlich, dass nur wegen einer psychischen Erkrankung das tatmotiv komplett ignoriert wird. Das wird interessanterweise auch nur bei rechtsextremistischen Taten so gehandhabt. Nirgendwo sonst wird das Motiv so in den Hintergrund gestellt (außer bei Hetze gegen angebliche Tätergruppen im afd Stil).

@todde
Fassi hat es recht schön beschrieben.
Niemand geht einfach so ins Netz und findet plötzlich C18 oder sonstwas geil. Das ist ein Prozess. Und die afd schürt diesen Prozess wie kein anderer und gibt dem Täter (ist ja schließlich eine normale politische Partei) eine gesellschaftliche Rechtfertigung.
Wie weit rechts die afd nun wirklich steht, ist dabei praktisch unerheblich.
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon T5060 » Sa Feb 22, 2020 13:10

Vario,

- der Täter wurde geboren, bereits mit einem genetischen Defekt (wir wissen Papa = grün)
- der genetische Dachschaden verstärkte sich weiter durch die Erziehung (wir wissen Papa = grün)
- hatte in der Oberprima schon einen belegten Murmelschaden
- der Dachschaden verstärkte sich um 2000 nach Errichtung mehrer Mobilfunkmasten in seinem Umfeld
- der Typ fühlte sich dann irgendwie, wie ein WLAN Router
- irgendwann haben dann die Grünen, dem seinen WLAN Router in der Birne gehackt und dem den Befehl gegeben völlig auszurasten, um die neue Rechte zu diffamieren

Die Linke wollte halt ihre Wahlergebnisse für Hamburg pushen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Todde » Sa Feb 22, 2020 13:13

Vario_TA hat geschrieben:@todde
Fassi hat es recht schön beschrieben.
Niemand geht einfach so ins Netz und findet plötzlich C18 oder sonstwas geil. Das ist ein Prozess. Und die afd schürt diesen Prozess wie kein anderer und gibt dem Täter (ist ja schließlich eine normale politische Partei) eine gesellschaftliche Rechtfertigung.
Wie weit rechts die afd nun wirklich steht, ist dabei praktisch unerheblich.


Ich sehe eher, dass Meinungen und das wegschieben Menschen schnell in diese Ecke stellen.
Selbst wenn die Bundesanwaltschaft das so nicht sieht, stürzen sich immer noch viele darauf.
Was die AfD schürt ist doch Kindergarten zu anderen Gruppierungen. Und die findet man im Internet eben sehr leicht, zu dem werden die von allen möglichen Medien (Spiegel, ZDF Doku etc) ja laufend bekannt gemacht.

Verschwörungstheorien werden nun mal eher von den Grünen verbreitet als von der AfD. Das ist für mich offensichtlich.
Sein Abdriften in die VTler Szene fand auch weit vor der Gründung der AfD statt.

Ich hatte mich auch zu einzelnen Punkten die LL hier gepostet hat geäußert, vielleicht liest Du das und kommst mal inhaltlich zu Potte.

Undemokratisches Verhalten in dem man alles mögliche auf eine Partei schiebt ist heute beliebt. Da wundert man sich wirklich nicht mehr, warum in alle Richtungen die Radikalisierung weiter geht. Inhaltlich scheinen sich viele damit eben nicht beschäftigen zu wollen.

Hier wird es ja auch immer oberflächlicher als es noch zu Anfang war.
Es macht, wie üblich überhaupt keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren. Bleib bei Deinen Fachbegriffen und Parolen.
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Vario_TA » Sa Feb 22, 2020 13:42

Ich kann gerade nicht glauben, was ich gelesen habe.
Die Grünen sind angeblich Mordlustig und die Afd nicht das Zentrum der Rechten.
Was kommt als nächstes? Afd ist links? Ach hatten wir schon? Oh.

Mir inhaltlosigkeit vorzuwerfen, ist wirklich interessant, da ich der Ansicht bin, als einer der wenigen überhaupt inhaltlich etwas beizutragen anstatt ausschließlich die afd für links und unschuldig zu erklären oder die Grünen für gewalttätig zu halten.

Sorry,aber da bin ich raus.
Die "laufende Bekanntmachung" scheint irgendwie an mir vorbeigegangen zu sein, die afd dagegen nicht. Scheint wohl präsenter zu sein.
Wir können ja gerne mal eine Umfrage machen, dann wird man schon rausfinden ob C18 oder die afd bekannter ist.

Und anscheinend hat hier auch noch überhaupt keiner gemerkt, dass niemand die afd allein verantwortlich macht, das wäre ja auch vollkommen unlogisch.
Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass der Täter nicht nur einwandfrei in afd Vokabular sprach, sondern die afd als politische Partei zwangsläufig eine legitimierung für den Täter darstellt. Das kann man einfach nicht nicht sehen, es sei denn, man will es.

Mir wird das hier zu doof, ich bin raus.
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon Todde » Sa Feb 22, 2020 13:57

Vario_TA hat geschrieben:Ich kann gerade nicht glauben, was ich gelesen habe.
Die Grünen sind angeblich Mordlustig ...


Wo steht das?
Er war VTler und das ist bei den Grünen wohl teilweise eine Szene die nicht immer abgelehnt wird, sondern gerne für eigene politische Ziele verbreitet wird.
Ich will gar nicht wissen, was da eventuell im Dunstkreis seines Vaters, also dem Täter nahem Umfeld, vielleicht für Theorien verbreitet werden.

Warum wird die Realität so wehenhemmend ignoriert?

Anscheinend wird man ja Amokläufer, wenn man nachts von der AfD träumt und steht morgens auf und geht los.
Dann hat der Täter aber eine lange Nacht gehabt in den letzten 20 Jahren.
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Re: Schießerei in Hanau

Beitragvon T5060 » Sa Feb 22, 2020 14:03

Die AfD ist nicht mehr und nicht weniger als das kollektive Versagen von den Mainstream-Medien, CDU (Merkel), der SPD Funktionäre und der ewig Verbots- und Angstpolitik der Grünen.

Gesunder Menschverstand und langjährige Erfahrung wurden in ein abstraktes Verwaltungsrecht gepresst, siehe Bau - und Düngerecht z.B.

Der kleine Mittelstand auf dem Land wurde regelrecht weggebombt. Er ist nicht mehr da. Viele hatten Pech und sind verarmt.

Enteignung durch Niedrigzinsen, Stromkosten, Umverteilung von fleißig nach faul und von arm zu reich

Hört auf Politikversagen mit dem Verweis auf "Rechtsradikal" weg zu diskutieren
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