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schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon amwald 51 » Sa Apr 03, 2010 15:07

servus mitanan
brainfart hat geschrieben:Quatsch mit Soße. Die Russen wurden von der damaligen Regierung ins Land gerufen.
So ist das eben bei asymmetrischer Kriegsführung. Da kann man nicht gewinnen. Nur "Mission Accomplished" erklären und sich schleunigst verpissen, um das Gesicht zu wahren. Oder halt fürchterlich auf die Schnauze fliegen, so wie die Amis/NATO im Irak und in Afghanistan.


vergleichsweise hat dubzek dann wohl auch 1968 die russen um hilfe gerufen. als richtig anzumerken bleibt, dass die taliban damals von den amis unterstützt wurden.
grüße vom alpenrand
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon Meini » Sa Apr 03, 2010 15:28

brainfart hat geschrieben:> meiner meinung nach wird bzgl. der taliban ursache mit wirkung vertauscht.

So isses.

> die taliban gibt es schon mind. seit die russen 1979 /80 ?? in afgahnistan aus
> geostrategischen gründen einmarschierten.

Quatsch mit Soße. Die Russen wurden von der damaligen Regierung ins Land gerufen.
Und die Taliban gibt es, seitdem die Amis irgendwelche radikalen Strömungen, die es in dieser Form nur in Saudi-Arabien gab, benutzt haben, um den Widerstand gegen die Russen anzuleiern. Man googel mal nach Wahhabismus.
Wie üblich ein selbstgemachtes Problem. So wie im Iran, da haben die Amis zusammen mit GB die demokratisch gewählte Regierung abgesägt, nen skrupellosen Diktator eingesetzt und sich dann gewundert, daß es zur islamischen Revolution kam. Oder der Irak, erst jahrzehntelang nen Irren unterstützen, weil er "zwar ein Bastard ist, aber er ist unser Bastard", und sich dann wundern, wenn der mal nicht so tut wie man das gerne hätte. Dann wird halt mit fadenscheinigen Gründen ein Krieg angeleiert

> die taliban haben die russen wieder schmählich nach hause geschickt und waren
> danach außerhalb afghanistan eigentlich unbedeutend

So ist das eben bei asymmetrischer Kriegsführung. Da kann man nicht gewinnen. Nur "Mission Accomplished" erklären und sich schleunigst verpissen, um das Gesicht zu wahren. Oder halt fürchterlich auf die Schnauze fliegen, so wie die Amis/NATO im Irak und in Afghanistan.


Du meinst von der Marionetten Regierung :roll:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon brainfart » Sa Apr 03, 2010 18:20

Ne ich meinte die Regierung, die traditionelle religiöse Gesetze mit ordentlichen weltlichen ersetzt hat, die Rolle der Frau enorm gestärkt hat, Wahlrecht für Frauen eingeführt hat, Zwangsehen und die Burka abgeschafft hat, Landreformen und Schuldenstreichung bei den Bauern durchgeführt und das Land in die Moderne geführt hat. Waren halt Sozialistisch angehaucht, also haben sie Hilfe beim Aufbau der Infrastruktur und Industrie in Moskau gesucht und auch erhalten. Das hat halt irgendwelchen erzkonservativen Analphabeten auf dem Land nicht gepaßt, dann kams zu Gewalt und Sabotage und schließlich Bürgerkrieg. Diese Chance, den Russen in die Falle zu locken und eins auszuwischen konnten sich die Amis halt nicht entgehen lassen:

"The United States saw the situation as a prime opportunity to weaken the Soviet Union. As part of a Cold War strategy, in 1979 the United States government (under President Jimmy Carter and National Security Advisor Zbigniew Brzezinski) began to covertly fund and train anti-government Mujahideen forces through the Pakistani secret service known as Inter Services Intelligence (ISI), with the intention of provoking Soviet intervention, (according to Brzezinski).
In 1979, with the Afghan army unable to cope with the large number of violent incidents, the Soviet Union sent troops to crush the uprising..."

Tja, haben die Amis mal wieder nicht bedacht, daß sich so ne Scheiße immer irgendwann rächt.
Brain, du bist echt... wäh, lol.
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Solange Du Menschen, Schweine und Kühe nicht unterscheiden kannst, halt Dich einfach raus.
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Dem ham`s wirklich ins Hirn geschissn. Der heißt nicht nur so...
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon amwald 51 » Sa Apr 03, 2010 19:22

servus mitanand
... fakt bleibt, die russen wollten sich die gelegenheit den landweg zum indischen ozean zu eröffnen nicht entgehen lassen, wobei dann nur noch ein bisschen pakistan dazwischen lag.
grüße vom alpenrand
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon DLBW » Sa Apr 03, 2010 19:25

Der Krieg dort gegen die Taliban ist meiner Meinung nach nicht zu gewinnen.
Irgendwann kommt der Abzug und dann übernehmen die Taliban den Laden wieder.
Da helfen auch keine Durchhalteparolen der Regierung.
2009 war das unsichertste Jahr dort,seit dem Einmarsch.Das sagt eigentlich alles!
Ich denke einem Land wie Afghanistan mit Warlords und so kann man keine westliche Demokratie aufdrücken.
Sie Russen sind dort wieder abgehauen und die sind bestimmt nicht zimperlich gewesen.
Und deren Soldaten sind anderes gewohnt.Die lagen hier früher tagelang im Wald verschanzt mit 5 trockenen Kastenbroten,ein paar Schachteln Zigaretten und einem Kanister Wasser.
Als Kinder haben wir ihnen Marmelade und Würfelzucker gebracht.Dafür dürften wir dann im Panzer mitfahren und rauchen. :D
Gruß!
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon amwald 51 » Sa Apr 03, 2010 20:13

servus mitanand
frankenvieh hat geschrieben:Das war um 1980 eine andere politische Lage. Denn damals haben die USA die Taliban erst groß gemacht. Mit dem Umsturz im Iran bekann dort die Moslemisierung. Dieser Prozeß bedroht heute Russland mehr denn je. Hier geht es um die Transitstrecken für Öl und Gas. Wenn gleich Putin und der Iran einen auf schön wetter machen. Paralell dazu kam dann der Georgien-Konflikt, geschürt von Bush und Israel. Keiner mehr als der Westen kann ein größeres Interesse an einem stabilen Russland haben, denn ohne Russland gewinnen Moslems und Chinesen noch mehr an Einfluß. afganistan selbst sitzt auf wichtigen hoch interessanten Seltenerdemetallen, in der Landwirtschaft dominert der Anbau und die Verarbeitung von Mohn :mrgreen:

... eben für die transitstrecken war die beabsichtigte landnahme mittel zum zweck = geostrategie
... ansonsten dominiert mohn nicht nur die landwirtschaft in afghanistan, sondern das gesamte bip basiert auf mohn :evil: :evil: :evil:
grüße vom alpenrand
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon Tops » Sa Apr 03, 2010 22:49

Servuz,
Was ich mal kritisch anmerken wollte: Hätte man sich von Anfang an rausgehalten,wäre Deutschland nie ein Terrorziel geworden. und selbst jetzt gibt es bestimmt andere Länder wie z.Usa England die eher angegriffen werden.
Und den Einsatz mit der Verteidigung der Menschenrechte zu legitimieren ist ja mal nur scheinheilig,denn dann müsste man auch in 20 anderen Ländern sein...
Gruß
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon Traktorfahrer » So Apr 04, 2010 7:45

Tja, das kommt nun mal von so was!
Handlanger von USIsrael, dann nicht jammern. Die Jungs verdienen doch dabei gut. Sarkasmus aus.
Raus und rennt um euer Leben. Ihr habt dort gar nichts verloren.
Schützt lieber die Autoklaugrenze zu Polen und Tschechien.
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon Cairon » So Apr 04, 2010 10:51

Tops hat geschrieben:Servuz,
Was ich mal kritisch anmerken wollte: Hätte man sich von Anfang an rausgehalten,wäre Deutschland nie ein Terrorziel geworden. und selbst jetzt gibt es bestimmt andere Länder wie z.Usa England die eher angegriffen werden.
Und den Einsatz mit der Verteidigung der Menschenrechte zu legitimieren ist ja mal nur scheinheilig,denn dann müsste man auch in 20 anderen Ländern sein...
Gruß


Glaubst Du wirklich, wenn wir uns raus gehalten hätten wären wir nicht ins Fadenkreuz geraten? Möglicherweise nicht so schnell, aber für diese Fundamentalisten sind wir hier Ungläubige, die man bekehren oder vernichten muss. Es mag sein, dass es etwas länger gedauert hätte, aber auch wenn wir sämtliches Militär abschaffen und immer nur klein bei geben würden wären wir irgendwann Ziel. Gerade wenn wir unsere strategische Position schwächen würden, wären noch schneller Ziel. Die Terroristen greifen ja gerne weiche Ziele an. Freiheit ist kein Geschenk, sondern muss verteidigt werden. Und wenn wir sagen würden wir halten uns aus allem raus und würden nur die anderen Staaten ihre Soldaten schicken lassen, würden wir uns isolieren. Die Kosten für die Einsätze würde man uns trotzdem aufzwingen, nur würden wir dann unseren politischen Einfluss verlieren. Natürlich ist es schlimm wenn deutsche Soldaten fallen, aber auf der anderen Seite gehört es bei Soldaten im gewissen Maße auch zum Berufsrisiko.
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon SHierling » So Apr 04, 2010 10:58

Glaubst Du wirklich, wenn wir uns raus gehalten hätten wären wir nicht ins Fadenkreuz geraten? (...) Freiheit ist kein Geschenk, sondern muss verteidigt werden.

Gegen Verteidigen hat niemand etwas einzuwenden. Aber Verteidigen kann man nur etwas, das man auch hat, zum Beispiel einen Staat, ein Land, seine Bevölkerung.

Es "Verteidigung" zu nennen, wenn man anderswo in anderer Leute Länder eingreift, ist verlogen. Wer das will und tut, sollte auch ganz klar sagen, daß er damit anderer Leute Vorstellungen mit Gewalt in seine Richtung bringen will.

Hier mal die Liste der aktuellen Konflikte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ ... _Konflikte

Sollen wir da überall "verteidigen" ? Wenn ja, auf wessen Seite? Und wer bestimmt die "richtige" Seite?
Und wenn es denn "richtig" ist, die eigenen Vorstellungen von Recht und Gesetz, Wert und Unwert in der ganzen Welt "zu verteidigen" - warum haben dann nur wir dieses Recht, und zum Beispiel die Afghanen nicht?

Wäre es sinnvoll und angemessen gewesen, sich am Vietnamkrieg zu beteiligen?
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon stulli » So Apr 04, 2010 11:00

Hallo, und warum haben sich die Amis in z.B. Jugoslawien nicht eingemischt. MfG Stulli
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon SHierling » So Apr 04, 2010 11:10

Oder wir in Nord-Irland?
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon hans g » So Apr 04, 2010 11:22

SHierling hat geschrieben:Gegen Verteidigen hat niemand etwas einzuwenden. Aber Verteidigen kann man nur etwas, das man auch hat, zum Beispiel einen Staat, ein Land, seine Bevölkerung.

Es "Verteidigung" zu nennen, wenn man anderswo in anderer Leute Länder eingreift, ist verlogen. Wer das will und tut, sollte auch ganz klar sagen, daß er damit anderer Leute Vorstellungen mit Gewalt in seine Richtung bringen will.

natürlich muss UNSERE freiheit verteidigt werden---auch am HINDUKUSCH---ist auf jeden fall besser,als TERROR hier zu haben.
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon CarpeDiem » So Apr 04, 2010 11:26

hans g, lass dich doch nicht von der Propaganda für dumm verkaufen. Die Taliban von heute, waren die Freiheitskämpfer zu Zeiten der russischen Besatzung! Die wehren sich damals wie heute gegen die jeweiligen Besatzer.
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Re: schon wieder getötete Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Beitragvon SHierling » So Apr 04, 2010 11:29

hans g hat geschrieben:natürlich muss UNSERE freiheit verteidigt werden---auch am HINDUKUSCH---ist auf jeden fall besser,als TERROR hier zu haben.

Oh, wirklich? Wie hätte es Dir denn gefallen, wenn zu Zeiten, als wir den RAF- Terror hier hatten, die Amis, Franzosen und Engländer hier einmarschiert wären? Oder die Russen, weil - die hätten da ja prima IHRE Werte "verteidigen" können?

Und warum haben wir, als wir "den Terror" bei unseren Nachbarn in England (IRA) und Spanien (ETA) gesehen haben, keinen FInger gerührt?
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