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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » Fr Mai 15, 2020 13:39

elchtestversagt hat geschrieben:So sieht das aus:
https://www.agrarheute.com/politik/gros ... and-568577

Ich kann mich noch an die Einwände bei der Europäischen Kommission seitens Frankreich erinnern, ich meine, das war vor nicht mal zehn Jahren, weil Deutschland mit dem Politisch gewollten Lohndumping die mit Abstand günstigsten Schlachtpreise in der EU hatte. Da gab es intern eine recht wilde Auseinandersetzung. Passiert ist nichts...
Genau das habe ich auch in Erinnerung, daß Frankreich damals geklagt hat und jetzt tut man so, als wüsste man nichts. :x :x
240236
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon ltMart » Fr Mai 15, 2020 15:39

Ich hege nur bedingt Sympathien für die großen Schlachthöfe. Aber die Pressekonferenz von Tönnies und auch der Nachgang inkl CT haben mir imponiert.
Ja nicht jeder will Fleisch essen, aber die überwiegende Mehrheit will das und in diesen Zeiten sollen alle mal froh sein dass Bauern und Schlachter unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit tun.
Undank ist der Welten Lohn. Aber man kann den Pappnasen auch mal eine klare Ansage machen.

Zum Markt:
Der Viehhandel hat sich beruhigt, es werden wieder übliche Konditionen geboten. Hinter vorgehaltener Hand sagen aber selbst die EZGen dass zur Zeit der Preis zu 100% von den Schlachtern gemacht wird und die grüne Seite nur noch abnickt. Trotzdem ist nach der Untergangsstimmung der letzten zwei Wochen die Stimmung wieder deutlich besser.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon DWEWT » Fr Mai 15, 2020 16:23

Dass die Politik verlogen agiert, ist keine neue Erkenntnis. Wie bei uns Gesetze gemacht werden, dass wissen wir auch. Lobbyverbände über Druck aus und schwupp ist das industriefreundliche Machwerk fertig. Die Automobilindustrie hat uns das immer wieder vor Augen geführt; incl. Betrug am Kunden. Alles nicht neu! Dass dann aber Zweige der Industrie Konzepte, auch zum Schutz der Beschäftigten, ignorieren, ist noch einmal eine Nummer schärfer und nicht mehr vermittelbar. Bei Kritik, wird immer wieder die schwindende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft angeführt. Da ist ein Blick über die Grenze nach Dänemark interessant. In Dänemark sind die Schlachtkosten um 40 bis 60% höher als in D.. Hohe soziale Standards wie Arbeitslohn und andere soziale Aufwendungen bedingen einen großen Teil dieser Kosten. Höhere ökologische Standards im Bereich der Futtererzeugung (geringe N-Düngung), sorgen auch für höhere Erzeugungskosten beim Landwirt. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei über 400%. D.h., dass Dänemark ca. 75% des erzeugten Schweinefleisches auf dem Weltmarkt absetzen muss. Wie geht das denn, bei höheren Gestehungskosten? Dass Dänemark einen Exclusivvertrag mit Japan abschließen konnte, wird sicher nicht durch einen höheren Exportpreis beflügelt worden sein. Also, wer macht sich beim Export von Schweinefleisch in Deutschland die Taschen voll?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Lonar » Fr Mai 15, 2020 19:52

ltMart hat geschrieben:Ich hege nur bedingt Sympathien für die großen Schlachthöfe. Aber die Pressekonferenz von Tönnies und auch der Nachgang inkl CT haben mir imponiert.
Ja nicht jeder will Fleisch essen, aber die überwiegende Mehrheit will das und in diesen Zeiten sollen alle mal froh sein dass Bauern und Schlachter unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit tun.
Undank ist der Welten Lohn. Aber man kann den Pappnasen auch mal eine klare Ansage machen.

Zum Markt:
Der Viehhandel hat sich beruhigt, es werden wieder übliche Konditionen geboten. Hinter vorgehaltener Hand sagen aber selbst die EZGen dass zur Zeit der Preis zu 100% von den Schlachtern gemacht wird und die grüne Seite nur noch abnickt. Trotzdem ist nach der Untergangsstimmung der letzten zwei Wochen die Stimmung wieder deutlich besser.

Magst du mir die Pk verlinken oder kann man die sich nicht im Internet angucken?
Zum Lebenviehmarkt: Heute morgen angemeldet erst für Dienstag und Samstag geplant. Jetzt wirds kurzfristig doch Morgen, aber wohne nur zwei km vom Schlachthof weg, da kann man dann schon mal improvisieren wenn mal ein Lkw ausfällt. Dennoch so sauber wie es eigentlich gerne laufen darf, läuft es nicht sonst würden hier keine Schlachtage wegfallen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Sa Mai 16, 2020 7:11

Oder es gibt nicht genug Schweine mehr...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon ltMart » Sa Mai 16, 2020 8:55

https://www.welt.de/wirtschaft/video207955019/Toennies-nimmt-Stellung-Bisher-keine-Corona-Nachweise-bei-Fleischverarbeiter.html?cid=onsite.onsitesearch

@Lonar
Das müsste die PK sein. Daneben gibt es auf der welt.de Seite noch weitere Stellungnahmen von CT z.B.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon altsau » Sa Mai 16, 2020 9:36

Wie schaut es eigentlich bei euch bei den Preisen für die alten Damen aus?
Die VEZG Notierung wird ja nirgends mehr ausbezahlt. Was bekommt ihr für eure Altsauen aktuell für einen Kurs bei welcher abgelieferten Stückzahl und durchschnittlichen Schlachtgewicht?

MfG
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Nordhesse » Sa Mai 16, 2020 11:01

1,20 letzte Woche ( schon nach Aussetzung der Notierung). 5 Stück, keine Vorkosten
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Sa Mai 16, 2020 15:06

DWEWT hat geschrieben:Dass die Politik verlogen agiert, ist keine neue Erkenntnis. Wie bei uns Gesetze gemacht werden, dass wissen wir auch. Lobbyverbände über Druck aus und schwupp ist das industriefreundliche Machwerk fertig. Die Automobilindustrie hat uns das immer wieder vor Augen geführt; incl. Betrug am Kunden. Alles nicht neu! Dass dann aber Zweige der Industrie Konzepte, auch zum Schutz der Beschäftigten, ignorieren, ist noch einmal eine Nummer schärfer und nicht mehr vermittelbar. Bei Kritik, wird immer wieder die schwindende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft angeführt. Da ist ein Blick über die Grenze nach Dänemark interessant. In Dänemark sind die Schlachtkosten um 40 bis 60% höher als in D.. Hohe soziale Standards wie Arbeitslohn und andere soziale Aufwendungen bedingen einen großen Teil dieser Kosten. Höhere ökologische Standards im Bereich der Futtererzeugung (geringe N-Düngung), sorgen auch für höhere Erzeugungskosten beim Landwirt. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei über 400%. D.h., dass Dänemark ca. 75% des erzeugten Schweinefleisches auf dem Weltmarkt absetzen muss. Wie geht das denn, bei höheren Gestehungskosten? Dass Dänemark einen Exclusivvertrag mit Japan abschließen konnte, wird sicher nicht durch einen höheren Exportpreis beflügelt worden sein. Also, wer macht sich beim Export von Schweinefleisch in Deutschland die Taschen voll?

Genauso ist es. Zu DK sollte man aber bedenken, das der Schweinepreis dort mal eben jahrzehnte lang niedriger -0,10 € bis deutlich niedriger - 0,30 € war als in D. Und er jetzt mal kurz durch ein paar Sondereffekte etwas höher liegt.Nur mal so zur Klarstellung. Aber sonst haben sie Recht. Die Politik ist total verlogen, auch interessant das die das verschweigen, das der gesamte Biofleischmarkt eine einzige Lüge und Verbraucherverar.. ist, und sonst nichts. Die Bio Lobby ist schon stark, ein klarer Beweis dafür. Einfach schlimm diese Welt in der wir leben.

http://www.biowahrheit.de/inhalt/hintergrund.htm
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Isarland » Sa Mai 16, 2020 15:23

Fleischverkäufer hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Dass die Politik verlogen agiert, ist keine neue Erkenntnis. Wie bei uns Gesetze gemacht werden, dass wissen wir auch. Lobbyverbände über Druck aus und schwupp ist das industriefreundliche Machwerk fertig. Die Automobilindustrie hat uns das immer wieder vor Augen geführt; incl. Betrug am Kunden. Alles nicht neu! Dass dann aber Zweige der Industrie Konzepte, auch zum Schutz der Beschäftigten, ignorieren, ist noch einmal eine Nummer schärfer und nicht mehr vermittelbar. Bei Kritik, wird immer wieder die schwindende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft angeführt. Da ist ein Blick über die Grenze nach Dänemark interessant. In Dänemark sind die Schlachtkosten um 40 bis 60% höher als in D.. Hohe soziale Standards wie Arbeitslohn und andere soziale Aufwendungen bedingen einen großen Teil dieser Kosten. Höhere ökologische Standards im Bereich der Futtererzeugung (geringe N-Düngung), sorgen auch für höhere Erzeugungskosten beim Landwirt. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei über 400%. D.h., dass Dänemark ca. 75% des erzeugten Schweinefleisches auf dem Weltmarkt absetzen muss. Wie geht das denn, bei höheren Gestehungskosten? Dass Dänemark einen Exclusivvertrag mit Japan abschließen konnte, wird sicher nicht durch einen höheren Exportpreis beflügelt worden sein. Also, wer macht sich beim Export von Schweinefleisch in Deutschland die Taschen voll?

Genauso ist es. Zu DK sollte man aber bedenken, das der Schweinepreis dort mal eben jahrzehnte lang niedriger -0,10 € bis deutlich niedriger - 0,30 € war als in D. Und er jetzt mal kurz durch ein paar Sondereffekte etwas höher liegt.Nur mal so zur Klarstellung. Aber sonst haben sie Recht. Die Politik ist total verlogen, auch interessant das die das verschweigen, das der gesamte Biofleischmarkt eine einzige Lüge und Verbraucherverar.. ist, und sonst nichts. Die Bio Lobby ist schon stark, ein klarer Beweis dafür. Einfach schlimm diese Welt in der wir leben.

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Hast du es nötig, die Lügen eines Veganen-Schmierenblattes zu verbreiten? Ich hielt dich für Intelligenter.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Sa Mai 16, 2020 15:31

Achso, dann stimmt das gar nicht was die da schreiben ? Das wusste ich gar nicht. OK dann nehme ich das natürlich zurück. Also dann sind wir doch die Verbrecher wie die Poltik uns darstellt.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Sa Mai 16, 2020 15:47

Da hat der Kollege DWEWT aber nur die Oberfläche in DK beschrieben. Was man halt so mitbekommt im Netz.
Ich kenne mich da sehr gut aus, und dort sieht es mittlerweile ganz anders aus.
Das fängt schon an, bei der "Ökologischen" Düngung, die ist mittlerweile seit zwei Jahren Geschichte. Es gab keinen! Brotweizen mehr in DK, und überhaupt kein Proteinreiches Getreide.
Zur Schweinehaltung: DK hatte mehr wie 400% SVG Anfangs der zweitausender, heute sind die auf 300% "geschrumpft".
Dennoch sind die Betriebe weniger, dafür aber deutlich grösser geworden. Sauenbetriebe haben idR 2000 Tiere, Mäster idR 20000 Mastplätze.
Letztere gibt es aber nicht mehr wirklich, die Konzentration auf zwei/drei Schlachtkonzerne hat in den vergangenen fünfzehn Jahren dazu geführt, dass die Betriebe auf Ferkelerzeugung umgesattelt haben und seitdem 30% weniger Schweine geschlachtet werden ( viele, besonders Altsauen werden in D geschlachtet). Seit zwei Jahren hat der Abnehmer ( DK ist hat dort einen noch höheren Marktanteil wie Clemens hier, der Unterschied aber ist, das viele Betriebe Mitglieder sind, da eine Genossenschaft, und auch deshalb sind die "Preisunterschiede" mit Vorsicht zu geniessen, denn über Gewinn und Verlust der Schweinemast wird am Jahresende entschieden, wenn die Warenrückvergütung kommt und in welcher Höhe..) das auch "verstanden" und unterstützt die Mäster dahin gehend, wieder Schlachttiere dort an zu liefern, um auch weiterhin Erfolgreich am Markt sein zu können.
In DK haben die aufgrund des starken Mitspracherechts der Gewerkschaften einen höheren Mitarbeiterpreis, was aber durch Technik und Innovation versucht wird wieder aus zu gleichen ( und sehr viel Marktanteile gekostet hat, sprich es sind viele Mitarbeiter auf die Strasse gesetzt worden, die Landwirte haben das durch Betriebsvergrösserungen;s.o., gegenkompensiert; im übrigen mit Mitarbeitern aus den ehem.Ostblockstaaten). Auch haben andere "Mitbewerber" es wirklich schwer, dort Fuss zu fassen ( nicht wahr, Fleischverkäufer..).
Auch spielt in der Landwirtschaft die "Erbfolge" da deutlich mit rein, dennoch, wenn der "Laden erstmal am Boden liegt" ist es schwer und teuer, wieder Fuss zu fassen. Dies haben die Abnehmer in DK in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen ( und das betrifft auch die Mitarbeitervergütungen).

Das ist mal eine "Kurzversion" von DK. Ich könnte das noch vieeeeeeel weiter ausführen.
Fakt ist nur, das die Dänen weiterhin einen Wettbewerbsvorteil habe und den ausbauen können, weil wir zu dämlich sind.
Dämlich deshalb, weil wir ein Kastrationsproblem bekommen, welches teuer, ineffizient und eigentlich Lebensgefährlich für den Sauenhalter sein wird, während DK weiterhin Ferkel "nach dem vierten Weg" hier einführen darf, und unsere "Branchenvertretung", die QS, das auch erlaubt....
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon DWEWT » Sa Mai 16, 2020 17:09

Ja, ich räume ein, dass mich der Markt für SN-Fleisch nicht wirklich interessiert.
Bleiben aber mind, 2 Faktoren, die ich noch gern erläutert bekommen hätte.
1. Die "Erbfolge" in Dk ist ja eigentlich ein Kauf. D.h., die Nachfolgegeneration kauft den Betireb vom vorherigen Bewirtschafter zum Verkehrswert. Es gibt quasi keinen Unterschied zwischen "vererben" in der Familie und außerhalb der Familie. Daraus resultiert ein erheblicher Kapitalbedarf und somit ein erheblicher Kapitaldienst. Der wirkt sich natürlich auf den Erzeugerpreis aus. In D. wäre diese Verfahrensweise nicht darstellbar.
2. Die aktuelle Notierung in Dk. ist augenblicklich ca. 30€ct über der von Resteuropa. Bei einem erheblichen Export, zu "Weltmarktpreisen", macht mich das stutzig. Wie kann das sein?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Sa Mai 16, 2020 17:49

Zu Punkt eins: Es ist üblich, den Kauf mit einem Kredit mit Endlaufzeit zu finanzieren.
Sprich es werden in der Betriebszeit nur die Zinsen bezahlt, der eigentliche Kredit wird mit dem Weiterverkauf getilgt.
Die "Gewinne" in der Landwirtschaft in der Betriebszeit wird dafür verwendet, sich ein eigenes Haus und Grundstück zu kaufen sowie Bewegliche Wirtschaftsgüter.
Problematisch, oder sagen wir "zum Verhängnis" ist den Dänen die letzten zehn Jahre der Wertverlust des Bodens als "hinterlegte" Sicherheit geworden, denn die Dänen brauchten das Geld, um die enormen Wachstumsschritte zu finanzieren ( sowohl Stallanlagen als auch Ackerflächen). Der Boden hat diesen "Wertverlust" deswegen, weil sehr viele Betriebsleiter ausgestiegen sind, weil schlechte Erzeugerpreise ( Schwein) als auch restrektive Erzeugermethoden ( Düngeverordnung). Allerdings war es in erster Linie ein "Problem" der Banken, da ja Endzeitkredite.
Zum zweiten, nun, wie gesagt, teilweise liegt das auch daran, das man in DK noch Schlachtschweine haben möchte, denn noch zehn Jahre weiter wie bis vor zwei Jahren, dann wären in DK keine Schweine mehr an den Schlachthaken gekommen ( sondern Ferkelerzeugung respektive Schlachtschweineexport). Und zum anderen haben die Dänen wohl einige Hausaufgaben gemacht im Export....
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon DWEWT » Sa Mai 16, 2020 19:03

Vielen Dank!
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