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Selbstversorgung ist "in"..

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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77 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Maeks » Mi Sep 19, 2012 19:16

Nu mal ganz ehrlich! Wer nicht mit einem Nutzgarten aufwächst kennt sowas ja auch nicht. Das andere ist das, das die ganzen Häuslebauer auch nicht mehr den Platz für ein Gemüsegarten haben. Ich komme vom Bau und kenne das genügend. Schaut euch doch mal in den Neubausiedlungen die Grundstücke an. Was haben das die Leute noch an Grünfläche ums Haus herum. Fast gar nichts mehr. Ich die kleinsten Ecken werden da noch die Häuser gequetscht. Was hab ich schon geflucht wenn es um das Hinterfüllen der Keller gegangen ist. Da mußt über die Nachbargrundstücke mit´m Baggerarm schwenken, damit der Dreck ins Loch kommt. Aber ja schön aufpassen das keine Steine runtefallen oder der schöne Zierbaum beim Nachbarn nix abbekommt.

Gruß Maeks
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Fassi » Mi Sep 19, 2012 19:35

Das ist ein Wohlstandsproblem.
Hier bei uns in Estland müssen grosse Teile der Bevölkerung einen Teil ihrer Nahrung selbst produzieren, weil sie sonst nicht über die Runden kommen.
Da wird alles selbst gemacht,sei es Aussaat, Nachzucht von Tieren oder der Bau des Folienhauses.


Das meinte ich ja damit. Es braucht keiner in D zu machen, also machen es auch nur die, die daran Spaß haben. Kann aber in ein paar Jahren wieder anders aussehen :wink: .

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Piet » Mi Sep 19, 2012 20:18

Was nährt dich besser?
Rasen,oder Gemüse?
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon rägemoli » Mi Sep 19, 2012 20:27

Piet hat geschrieben:
Fassi hat geschrieben:Ja, mal ganz ehrlich, sowas lohnt doch wirklich nur, wenn man da Spaß dran hat oder man zu denen gehört, die genaustens wissen wollen, wo ihr Essen herkommt (die pachten aber keinen Garten von nem Landwirt). Ich habs vorgestern mal wieder Spaßeshalber bei den Hühnern gemacht. Ergebnis: Wenns nicht der Spaß daran wäre und unsere Hähnchen wirklich anders schmecken als die aus dem Supermarkt, würde ichs heute aufhören. Alleine die Futterkosten sind mittlerweile bei den Hähnchen echt gewaltig geworden (15€/Woche über 4-5 Monate).

Und beim Garten siehts doch nicht anders aus. Die Salatpflänzchen im Frühjahr waren genauso teuer wie der Kopf im Supermarkt. Ist halt dafür unser und weiß, was damit bis zur Ernte alles geschehen ist. Aber rechnen tuts sich hinten und vorne nicht.

Gruß


Das ist ein Wohlstandsproblem.
Hier bei uns in Estland müssen grosse Teile der Bevölkerung einen Teil ihrer Nahrung selbst produzieren, weil sie sonst nicht über die Runden kommen.
Da wird alles selbst gemacht,sei es Aussaat, Nachzucht von Tieren oder der Bau des Folienhauses.

Das muss wohl in ländlichen Gegenden des ehemaligen "Ostblocks" gängige Praxis gewesen ein ,die sogenanten "Hauswirtschaften ".
Viel weiter im Süden von Dir entfernt konnte ich das vor ein paar Jahren auch mal erkennen ,in Bulgarien.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Fassi » Mi Sep 19, 2012 22:48

Bleibt die Frage was weniger Arbeit macht : rasen oder gemüse ?


Rasen, vier Reihen Glattdraht drum herum und Schafe rein. Einmal Arbeit, dann nicht mehr :lol: .

Gruß
PS: Nicht das hier irgendwer denkt, ich laß den Garten zuwachsen oder höre die Hühnerhaltung auf. Ich bin in dem Punkt Idealist :wink: , aber wirtschaftlich ist es in D nicht.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Elsaer » Do Sep 20, 2012 8:51

Wir haben auch noch einen Gemüsegarten, Feldgemüse und ein paar Hühner.
Wenn ich es kostenmäßig betrachte, müssten wir sofort aufhören (Saatgut, Dünger, Arbeit, Pflanzen, Wässern, ... Impfung, Futter, ....)

Vielleicht kommt mal wieder die Zeit, wo man froh ist, selbst Lebensmittel produzieren zu können....
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Manfred » Do Sep 20, 2012 9:07

Wirtschaftlichkeit ist halt eine Frage der Betrachtung.
z.b. beim Salat.
Beim Discounter kriege ich das ganze Jahr die gleichen 3 oder 4 Standardsorten, die dann meist schon 2, 3 Tage unterwegs waren und labbrig sind.
Daheim im Garten kann ich mir beliege Sorten, auch die zarten, transportempfindlichen anbauen und hab sie frisch abgeschnitten nach 10 Minuten auf dem Tisch.
Kaufe ich vorgezogene Salatpflanzen im Baumarkt, kann ich natürlich auch gleich fertige Köpfe bei Aldi holen. Das gibt sich nicht viel.

In Sachen Vielfalt und Frische ist der eigene Garten nicht zu schlagen. Und wer nicht konservieren mag, kann immer noch seinen Frischbedarf im Sommerhalbjahr decken.

Die Arbeitszeitverwertung ist ein anderes Thema. Bei den meisten steht dem Garten aber nicht die bezahlte Zeit in der Firma, sondern die alternative Freizeit vor der Glotze gegenüber.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Kyoho » Do Sep 20, 2012 9:37

Jupp1303 hat geschrieben:
Piet hat geschrieben:Was nährt dich besser?
Rasen,oder Gemüse?


Ich bin sogar der Meinung, dass ein Gemüsegarten weniger Arbeit macht als ein ordentlich gepflegter rasen


Gemüse ist viel umweltfreundlicher und CO2 neutral, Rasen macht viel mehr Arbeit und kostet Energie fürs mähen, vertikultieren, Moosvernichtung, Rasenschnittentsorgung etc.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Manfred » Do Sep 20, 2012 10:11

Und regionale Unterschiede scheint es auch zu geben.
Hier waren vor ein paar Jahren Gemüsegärten und Kleintierzucht fast am Verschwinden.
Die letzten Jahre fangen aber wieder vermehrt Leute damit an, auch junge.
Mein Nachbar hatte z.B. mit Schafen und Schweinen angefangen, jetzt ist er auf Geflügel umgestiegen und hält mit seinen Söhnen zusammen mehrer Zuchtstämme Hühner und Wachteln. Dann fallen wir noch 4 oder 5 andere hier im Dorf ein, die wieder mit Hühnern und Karnickeln angefangen haben und dazu kommen diverse Gärten, wo wieder mehr Gemüse und weniger Blumen kultiviert werden.
Und die Wälder im Familienbesitz werden auch wieder entdeckt oder neu angeschafft und dafür kleine Traktoren gekauft usw.
Ich seh es mit Freude. Diese Leute haben alle Bodenhaftung.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Kyoho » Do Sep 20, 2012 10:36

Manfred hat geschrieben:Und regionale Unterschiede scheint es auch zu geben.
Hier waren vor ein paar Jahren Gemüsegärten und Kleintierzucht fast am Verschwinden.
Die letzten Jahre fangen aber wieder vermehrt Leute damit an, auch junge.
Mein Nachbar hatte z.B. mit Schafen und Schweinen angefangen, jetzt ist er auf Geflügel umgestiegen und hält mit seinen Söhnen zusammen mehrer Zuchtstämme Hühner und Wachteln. Dann fallen wir noch 4 oder 5 andere hier im Dorf ein, die wieder mit Hühnern und Karnickeln angefangen haben und dazu kommen diverse Gärten, wo wieder mehr Gemüse und weniger Blumen kultiviert werden.
Und die Wälder im Familienbesitz werden auch wieder entdeckt oder neu angeschafft und dafür kleine Traktoren gekauft usw.
Ich seh es mit Freude. Diese Leute haben alle Bodenhaftung.


Die Volkshochschulen bieten auch verstärkt Kurse fürs Gärtnern und Brennholzmachen an. Besonders Kurze zum Umgang mit der Motorsäge.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Fassi » Fr Sep 21, 2012 19:50

Um das Thema "Arme und Selbstversorgung" nochmal auf zugreifen, ich hab heute wieder Legehennenfutter geholt. 50kg für 30€, beim Selbstmischen wäre ich derzeit bei ca. 27,50€ (13€ der Weizen und 14,50€ das Legemehl) für 75kg. Ersteres reicht mir ( im Moment 13 Hennen mit 2 Hähnen) derzeit für knapp 4 Wochen, zweiteres etwa 6 bis 7 Wochen. Ist also nicht wirklich günstiger die Hühnerhaltung.

Gruß
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Jonny1020 » So Sep 23, 2012 14:30

Nun, ich kann das nur begrüßen. Die Arbeit an der frischen Luft ist gesund und ebenso die dort erzeugten Nahrungsmittel sind wesentlich hochwertiger, als das, was uns Agrar- und Lebensmittelmafia zumuten.
Das zeigt sich übrigens auch an der N achfrage von Gärten und der Tatsache, dass immer mehr junge Leute Freude daran gefunden haben.
Die Schrebergärten waren einst eingerichtet worden, um Kinder gesund zu ernähren, Obst war unbezahlbar für die einfach Stadtbevölkerung.
Heute ist es weniger eine Frage des Geldes sondern mehr der Gesundheit, ja des Überlebens wenn man an den Einsatz von Pestiziden oder Antibiotika denkt.
Die Agrar- und Lebensmittel***** ist selbst schuld, wenn Umsätze zurückgehen, weil immer mehr zum Selbstversorger werden.
Schließlich vergeht kaum ein Monat von einem Skandal zum nächsten.
Konsequenzen für diese Straftäter: Fehlanzeige.
Wünschenswert wäre eine drastische Besteuerung von Lebensmitteln, die nicht im Einklang mit der Natur erzeugt wurden.

bitte keine Pauschalverurteilungen !

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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Bonatus » So Sep 23, 2012 19:06

Wünschenswert wäre eine drastische Besteuerung von Lebensmitteln, die nicht im Einklang mit der Natur erzeugt wurden.

Das willst du den Grünen doch nicht wirklich antuen? :lol:
Eine konkrete Abschätzung des Bearbeitungszeitpunkts ihres Anliegens lässt sich angesichts der Komplexität der Aufgaben derzeit leider nicht treffen.
Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von telefonischen Nachfragen nach dem Stand der Bearbeitung ab.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon country » So Sep 23, 2012 20:03

Fassi hat geschrieben:Um das Thema "Arme und Selbstversorgung" nochmal auf zugreifen, ich hab heute wieder Legehennenfutter geholt. 50kg für 30€, beim Selbstmischen wäre ich derzeit bei ca. 27,50€ (13€ der Weizen und 14,50€ das Legemehl) für 75kg. Ersteres reicht mir ( im Moment 13 Hennen mit 2 Hähnen) derzeit für knapp 4 Wochen, zweiteres etwa 6 bis 7 Wochen. Ist also nicht wirklich günstiger die Hühnerhaltung.

Gruß


Da hast du aber sehr teure Verkäufer. Ich bekomme es in der Mühle für 16€ für 50 kg.

Warum keiner einen Garten in einer Anlage möchte weiß ich seit letzter Woche wieder. Spießervereine :gewitter:
Auftrag Hecke schneiden, ok, halb 12 dort hingefahren, halbe Stunde geschnitte, kommt der erste, Mittagsruhe von 12-13 uhr. ok, Pasue gemacht, nach Hause gefahren, um13 Uhr weitergemacht, keine 10 Min kommt der nächste, Mittagsruhe von 12-14 Uhr auf meinem Einwand wegen dem anderen, der bis 13 Uhr meinte: erst ab Okt. 12-13 Uhr.
Ok, da war mirs dann bald egal, und habe weitergemacht, kommt der 3. meint, ui, du legst ja garkeine Folie unter der Hecke aus, den Schnitt bekommst de so nicht ordentlich vom Weg runter(und ob ich den wegbekomme), kommt kurz darauf der nächste, Motorgeräte sind hier nicht erlaubt (habe ne Benzinheckenschere) nur Elektrisch betriebene sind gestattet. Außnahme wäre nur, wenn ein großer Baum zu fällen wäre, dann dürfte man eine Benzinsäge nehmen. Daraufhin sagte ich, bin ich froh, das ich da nicht mit Kabel hochmüßte zum Abtragen falls so ein Auftrag kommen würde. Und habe die Hecke fertig gemacht.
Einfach nur furchtbar, Vorschriften für jeden Pups, Heckengröße, Heckenart Bepflanzung im Garten usw.
Wer sich sowas freiwillig antut hat mein Mitleid.
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