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Selbstversorgung ist "in"..

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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77 Beiträge • Seite 1 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon forenkobold » Mi Sep 19, 2012 13:51

Hach ja.. was träumen die Leute doch alle von einem Gemüsegärtchen. Voll Bio. Arbeit an der freien Natur...

Ich hab ein solches ausgeschrieben. Völlig für umsonst. Soll halt gepflegt werden und die Hecke geschnitten und so...
Man sollte meinen, ich wäre mittlerweile in Anfragen erstickt. Ist nicht der Fall. Innerhalb 4 Wochen 3 Interessenten. Einer kam nicht, der andere wollte ne Laube um dort mal übernachten zu können :shock: :shock: :lol: :lol: und die dritten haben soeben abgesagt. Wollten "paar Tomaten" und Rasen und was zum Raussitzen.
Ich sitz hier übrigens im am zweitdichtesten besiedelten Gebiet Deutschlands.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon SHierling » Mi Sep 19, 2012 13:56

Wo denn ausgeschrieben?

Zettel im Bioladen am schwarzen Brett?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon forenkobold » Mi Sep 19, 2012 14:06

ebay - anzeigen, Wochenblatt der Lokalzeitung
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Rohana » Mi Sep 19, 2012 14:17

Tja, vielleicht die Art der Anzeige und das Verbreitungsgebiet nochmal überdenken? :shock:
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon forenkobold » Mi Sep 19, 2012 14:23

Rohana hat geschrieben:Tja, vielleicht die Art der Anzeige und das Verbreitungsgebiet nochmal überdenken? :shock:

Wochenblatt mit einer Auflage von 173000 Exemplaren. Verbreitungsgebiet deckt 400000 Einwohner im Umkreis von 20 km ab. Und Du kannst Dir sicher sein, dass die Anzeige weder bei den Kontaktanzeigen noch bei den Kraftfahrzeugen kam.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Kaninchen » Mi Sep 19, 2012 14:36

Das merkst du doch aber schon an Laubenpiepervereinen, dass die Mühe haben, junge Leute in die Vereine zu bekommen. :roll:
Geh mal durch eine Gartenanlage und sieh dir an, was da brach liegt.
Die meisten Leute wollen nen Grillplatz. :mrgreen:

Und die Leute, die sich Bio leisten können, haben meist nen eigenen Garten am Haus.
Grüßle,
Birgit
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Elsaer » Mi Sep 19, 2012 14:50

Wer macht sich denn heute noch die Hände schmutzig und den Rücken krumm?
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon forenkobold » Mi Sep 19, 2012 15:54

Du meinst, ich solle dafür bezahlen, dass jemand meinen Garten nutzt? Das Spritzgestänge reicht übrigens über die Hecke und deckt 6 meter Breite ab. Glyphosat ist auch auf dem Betrieb. Brauche also keinen Ökodepp zum Jäten.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Nordhesse » Mi Sep 19, 2012 17:57

Ist hier auch so- in den letzten 10 Jahren sind die ganzen Hausgärten verschwunden. Und es liegt nicht daran, dass hier niemand Zeit hat. Das ist aus meiner Sicht zu 80 % Faulheit bzw. Bequemlichkeit. Außerdem sehen die Lebensmittel im Supermarkt auch besser aus :D
Und erklär heute mal jemanden was Vorratshaltung ist. Ich seh die Leute ja manchmal beim Einkaufen vor mir an der Kasse: Hundefutter, Katzenfutter, Klopapier und Fertigpizza.
Hier im Supermarkt gabs ein Regal mir lecker Fruchtsaft- zu wenig Umsatz auf der Fläche, die Leute kaufen lieber Apfelschorle aus Einwegflasche für ein paar ct. als 6 € für 6 l Fruchtsaft auszugeben.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Kyoho » Mi Sep 19, 2012 17:59

Kaninchen hat geschrieben:Das merkst du doch aber schon an Laubenpiepervereinen, dass die Mühe haben, junge Leute in die Vereine zu bekommen. :roll:
Geh mal durch eine Gartenanlage und sieh dir an, was da brach liegt.
Die meisten Leute wollen nen Grillplatz. :mrgreen:

Und die Leute, die sich Bio leisten können, haben meist nen eigenen Garten am Haus.


Leute die einen eigen Garten haben, kaufen kein teures Biozeug, die bauen ihr Obst und Gemüse selber an.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Piet » Mi Sep 19, 2012 18:24

Kyoho hat geschrieben:
Kaninchen hat geschrieben:Das merkst du doch aber schon an Laubenpiepervereinen, dass die Mühe haben, junge Leute in die Vereine zu bekommen. :roll:
Geh mal durch eine Gartenanlage und sieh dir an, was da brach liegt.
Die meisten Leute wollen nen Grillplatz. :mrgreen:

Und die Leute, die sich Bio leisten können, haben meist nen eigenen Garten am Haus.


Leute die einen eigen Garten haben, kaufen kein teures Biozeug, die bauen ihr Obst und Gemüse selber an.


Kaninchen meint wohl eher den Ziergarten!
Das war jedenfalls mein Eindruck, als ich noch im Gala-bau unterwegs war.
http://www.jagtnorden.de
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Fassi » Mi Sep 19, 2012 18:35

Ja, mal ganz ehrlich, sowas lohnt doch wirklich nur, wenn man da Spaß dran hat oder man zu denen gehört, die genaustens wissen wollen, wo ihr Essen herkommt (die pachten aber keinen Garten von nem Landwirt). Ich habs vorgestern mal wieder Spaßeshalber bei den Hühnern gemacht. Ergebnis: Wenns nicht der Spaß daran wäre und unsere Hähnchen wirklich anders schmecken als die aus dem Supermarkt, würde ichs heute aufhören. Alleine die Futterkosten sind mittlerweile bei den Hähnchen echt gewaltig geworden (15€/Woche über 4-5 Monate).

Und beim Garten siehts doch nicht anders aus. Die Salatpflänzchen im Frühjahr waren genauso teuer wie der Kopf im Supermarkt. Ist halt dafür unser und weiß, was damit bis zur Ernte alles geschehen ist. Aber rechnen tuts sich hinten und vorne nicht.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Kyoho » Mi Sep 19, 2012 18:35

Piet hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:
Kaninchen hat geschrieben:Das merkst du doch aber schon an Laubenpiepervereinen, dass die Mühe haben, junge Leute in die Vereine zu bekommen. :roll:
Geh mal durch eine Gartenanlage und sieh dir an, was da brach liegt.
Die meisten Leute wollen nen Grillplatz. :mrgreen:

Und die Leute, die sich Bio leisten können, haben meist nen eigenen Garten am Haus.


Leute die einen eigen Garten haben, kaufen kein teures Biozeug, die bauen ihr Obst und Gemüse selber an.


Kaninchen meint wohl eher den Ziergarten!
Das war jedenfalls mein Eindruck, als ich noch im Gala-bau unterwegs war.

Viele wissen auch nicht, wie der Anbau funktioniert. Schmeißen die Flinte beim erstem Mißerfolg ins Korn oder es fehlt an Ausdauer. Die suchen dann ein Stück Rasen, eine Hütte und ein Grillplatz mit einigen schattigen Sträuchern drumrum. Bei Pachtinteressenten gibt es auch so schwarze Schafe, die ihren Müll darin entsorgen und ehe du dich versiehst, ist dein Grundstück eine wilde Mülldeponie mit Plastikplanen, leeren Flaschen, kaputten Gartenstühlen und sonstwas für Dreck.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon Piet » Mi Sep 19, 2012 18:55

Fassi hat geschrieben:Ja, mal ganz ehrlich, sowas lohnt doch wirklich nur, wenn man da Spaß dran hat oder man zu denen gehört, die genaustens wissen wollen, wo ihr Essen herkommt (die pachten aber keinen Garten von nem Landwirt). Ich habs vorgestern mal wieder Spaßeshalber bei den Hühnern gemacht. Ergebnis: Wenns nicht der Spaß daran wäre und unsere Hähnchen wirklich anders schmecken als die aus dem Supermarkt, würde ichs heute aufhören. Alleine die Futterkosten sind mittlerweile bei den Hähnchen echt gewaltig geworden (15€/Woche über 4-5 Monate).

Und beim Garten siehts doch nicht anders aus. Die Salatpflänzchen im Frühjahr waren genauso teuer wie der Kopf im Supermarkt. Ist halt dafür unser und weiß, was damit bis zur Ernte alles geschehen ist. Aber rechnen tuts sich hinten und vorne nicht.

Gruß


Das ist ein Wohlstandsproblem.
Hier bei uns in Estland müssen grosse Teile der Bevölkerung einen Teil ihrer Nahrung selbst produzieren, weil sie sonst nicht über die Runden kommen.
Da wird alles selbst gemacht,sei es Aussaat, Nachzucht von Tieren oder der Bau des Folienhauses.
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Re: Selbstversorgung ist "in"..

Beitragvon heavyfarmer » Mi Sep 19, 2012 19:09

forenkobold hat geschrieben:Hach ja.. was träumen die Leute doch alle von einem Gemüsegärtchen. Voll Bio. Arbeit an der freien Natur...

Ich hab ein solches ausgeschrieben. Völlig für umsonst. Soll halt gepflegt werden und die Hecke geschnitten und so...
Man sollte meinen, ich wäre mittlerweile in Anfragen erstickt. Ist nicht der Fall. Innerhalb 4 Wochen 3 Interessenten. Einer kam nicht, der andere wollte ne Laube um dort mal übernachten zu können :shock: :shock: :lol: :lol: und die dritten haben soeben abgesagt. Wollten "paar Tomaten" und Rasen und was zum Raussitzen.
Ich sitz hier übrigens im am zweitdichtesten besiedelten Gebiet Deutschlands.


Was spricht gegen Laubentypen?

für eine Buddel Wodka am Tag hast ne billige Arbeitskraft. :=
„Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“Renate Schmidt SPD ehemalige Familienministerin
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