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Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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193 Beiträge • Seite 4 von 13 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 13
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon xyxy » Fr Jan 03, 2014 19:06

Mensch hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Lass ihn wenigstens noch Auskunft geben, wie er beruflich unterwegs ist, bitte!


Warum sollte das wichtig sein für die Beurteilung, ob ein Argument schlüssig ist?
Die Schlüssigkeit eines Argumentes beruht darauf, das die Annahmen die im Argument stecken, wahr sind und widerspruchsfrei sind. Es ist völlig egal wer welches Argument vorbringt, das Argument steht für sich.


Stochastik?

Nun mal Butter bei die Fisch!
deine Rede: "ja, sieht er sich als Bauer oder als Landwirt ..."

Meinst du hier machen wir den Striptease und lassen dich moderieren, so läuft das nicht!
Ist dir an einer ernsthaften Diskussion gelegen, dann bitte auch Mensch dabei sein, und nicht nur als "Mensch"!
Also, was machst du beruflich?
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon xyxy » Fr Jan 03, 2014 19:17

Ich rat mal drauf los:
kein Job, Studium?
Lehramt?
ich hoffe Naturwissenschaft? :D
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon kaltblutreiter » Fr Jan 03, 2014 19:19

Angesichts so mancher Beiträge hier könnte das Thema auch lauten: "Bauer oder Weltenbelehrender" :?
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon kaltblutreiter » Fr Jan 03, 2014 19:31

@Mensch: Ich hatte eigentlich andere gemeint...
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Piet » Fr Jan 03, 2014 19:38

Mensch hat geschrieben:
Ich sage ja nicht das gestreikt werden soll, sondern habe gefragt warum nicht gestreikt wird. Großer Unterschied!Deine ewige, elende Wortklauberei zeigt, wo du mit deinen Argumenten stehst!
Sie geben immerhin Auskunft darüber, welche Hindernisse dem aus ihrer Sicht entgegen stehen. Du siehst, auch andere sind meiner Auffassung. Und der Beitrag wäre für jeden Bauern einzeln zu berechnen und das jedes Jahr, je nach Einkommen.
Eine Streikkasse speist sich aus den Einlagen der organisierten Vereinigungsmitgliedern. Rate mal bitte, ganz grob, wie hoch ein Beitrag sein müsste, um auch nur einmal alle zehn Jahre streiken zu können :shock:
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon SHierling » Fr Jan 03, 2014 19:42

Ich glaube, das "Mensch" hat so wenig Ahnung von LW; daß es sich einen Streik vorstellt wie in der Industrie.
Das man ein Getreidefeld nicht "mal eben" 6 Wochen "bestreiken" kann, oder das eine Sau während eines Streikes nicht aufhört zu ferkeln kann das sich gar nicht vorstellen.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon forenkobold » Fr Jan 03, 2014 19:47

togra hat geschrieben: Ich gönne dem Bauern/Landwirt seinen Verdienst, wie jedem anderen Unternehmer auch.
Wenn man aber Pausenlos nur diesen Blödsinn hört:
SHierling hat geschrieben:Zu Erzeugerpreisen von 1950 und mit Betriebsmittelkosten von 2014.

muss man sich schon fragen, wie geht das?
Landwirte nennen immer nur die Ausgaben; wenn man nach den Einnahmen fragt, wird gemauert.
Gerade die folgerichtig veröffentlichten Subventionen (unter anderem auch meine Steuergelder!) sind ein riesen Dorn im Auge.


Soviel Steuer zahlst Du doch nicht mit 30000 Brutto...
von DAHER....
Die Erzeugerpreise (Weizen, Fleisch, Milch usw) und die Betriebsmittelkosten (Handwerkerlöhne, Kraftstoff, Dünger, Maschinen) sind sowohl für 1950 als auch für 2013 als auch für jeden beliebigen Zeitraum dazwischen recherchierbar. Das ist das Mindeste, was man erwartet, bevor einer dies als Blödsinn bezeichnet. Die Frage, wie das geht, ist auch einfach zu beantworten: Durch eine Effektivitätssteigerung, wie sie in keiner anderen Branche stattgefunden hat und zu der eben auch der teure Traktor notwendig ist.
Und eben durch die Ausgleichszahlungen, welche dadurch gerechtfertigt sind. Ich kenne wenige Landwirte, welche mach MEHR Subventionen schreien. Ausnahmen sind biologische Bettelprinzen und andere uneffektiv arbeitende Dilettanten. Die Verteidigung der Subventionen ist völlig legitim. Selbst wenn Du in einer Gegend lebst, in der wirklich nur 36€ Handwerkerlohn verrechnet werden, so ist das immer noch wesentlich mehr, als der Weltmarktlohn.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Hoschscheck » Fr Jan 03, 2014 19:49

Reini, das wird so auch nichts.
Da sitzt irgend so ein Schnulli über die Beiträge hier zu Gericht.
Schnulli bestimmt was gut und schlecht ist und richtig und falsch.
Als Legitimation genügt ihm seine Frechheit es so zu machen.
Jeder Richter hat eine Legende, Schnulli braucht die nicht.
Blumige Satzkonstruktion, blümerante Verneinungen, das reicht für uns Bauern.
Selbstbefriedigung an der Tastatur. :roll:
:wink:



Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon SHierling » Fr Jan 03, 2014 19:58

Mensch hat geschrieben:Ja, von Unternehmerstreik hab ich schon gehört, nennt sich Aussperrung.

Um es noch mal eben zwischendurch auf den Punkt zu bringen: Egal ob Aussperrung oder Streik, in der Industrie oder bei den Dienstleistern wird währenddessen nicht produziert. Das genau macht die Wirkung aus.
Und genau das geht in der LW nicht.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon SHierling » Fr Jan 03, 2014 20:12

Ja, klar. Suchen wir uns andere Verbraucher. Du bist echt ein Witzbold.

Nochmal für Doofe: Es gibt Leute, die haben was zu Essen. Das sind die meisten.
Und es gibt solche, die haben nix, weil sie es sich nicht leisten können.

Erstere kaufen keine zusätzlichen Lebensmittel, weil sie schon satt sind
und Letzere haben nicht mehr Geld, weil mehr auf dem Markt ist.

Der Markt für Lebensmittel funktioniert NICHT wie der Automarkt. Kein Mensch ißt mehr, weil irgendetwas noch billiger wird, und kein Mensch kann weniger essen, weil er von seinem Stammlieferanten grade nichts bekommt. Da wird nur Hin und Hergeschoben, und das wars.
Zuletzt geändert von SHierling am Fr Jan 03, 2014 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Piet » Fr Jan 03, 2014 20:12

Mensch hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:
Mensch hat geschrieben:Ja, von Unternehmerstreik hab ich schon gehört, nennt sich Aussperrung.

Um es noch mal eben zwischendurch auf den Punkt zu bringen: Egal ob Aussperrung oder Streik, in der Industrie oder bei den Dienstleistern wird währenddessen nicht produziert. Das genau macht die Wirkung aus.
Und genau das geht in der LW nicht.


Wenn wir bei Wirkung sind, diese Wirkung erreichen Sie auch wenn Sie produzieren, aber dem Abnehmer die Ware vorenthalten.
Wer sagt denn, das Sie nicht mehr produzieren dürften? Sie könnten Produzieren und an einen anderen Abnehmer liefernWomit der Streik dann genauso sinnlos ist, wie der Mist, den du hier verzapfst!, als den den Sie mit Ihrem Lieferstop eine Botschaft übermitteln wollen.
Letztlich ist die Durchführbarkeit eine Frage der organisatorischen Schlagkraft, einer ist verhältnismäßig machtlos aber viele schon nicht mehr.
Darum sind ja Arbeitnehmervereinigungen und Arbeitgeberverbände mal mehr mal weniger erfolgreich.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon stulli » Fr Jan 03, 2014 20:16

Wir als Leferanten sind austauschbar. Wenn wir nicht liefern,genügt ein Anruf der verarbeitenden Industrie, das Fleisch, die Milch oder das Getreide kommt aus einer anderen Region. Der Franzose wird sich freuen, wenn der deutsche Bauer streiken würde.
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon SHierling » Fr Jan 03, 2014 20:17

Oder in schön: Es gibt war jede Menge Kreuzpreiselastizitäten, Butter und Margarine, Rind-und Schweinefleisch - aber der Markt für Lebensmittel insgesamt ist ausgesprochen unelastisch. Womöglich verstehst Du das ja.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Piet » Fr Jan 03, 2014 20:27

Der Markt für Lebensmittel ist der Abnehmer. Egal an welchen Großhändler, oder auch Schlachter man verkauft, im Supermarkt bleibt alles gleich!
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Piet » Fr Jan 03, 2014 20:45

Mensch hat geschrieben: dt. Bauern, Welternährer


Du hast hier etwas behauptet, um das dann andauernd selbst in Frage zu stellen.
Du kannst es ruhig zugeben, in Wirklichkeit heisst du Robert Habeck und hast Philosophie studiert :idea:
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