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SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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84 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon automatix » Di Mär 09, 2010 12:53

Dahuaba hat geschrieben:
Ich würde eher dafür plädieren, das ALG II um 100 Euro anzuheben

Die Dummen sind bei uns diejenigen, die für 1200 EUR/Monat ihrer Arbeit nachgehen und ihre Ausgaben (Miete, Nahrung) auch noch selbst zahlen.


es hindert dich keiner, deinen Arbeitsplatz aufzugeben und selber die Segnungen von Hartz IV zu genießen.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon Crazy Horse » Di Mär 09, 2010 14:20

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

ich hab den Vorschlag ausführlicher dargestellt in einer Diskussionsrunde mitbekommen.

- Es geht darum, Leuten mit vielfältigen Vermittlungshindernissen eine Arbeit anzubieten, nach dem Motto: Die Leute, die keine Chance mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, sollen einen Geringverdienst-Arbeitsplatz bekommen, der auf Dauer angelegt ist, und mit dem man Unternehmen keine Konkurrenz macht.
-Beispiel: Da hat man die Jobs der Pförtner in den öffentlichen Gebäuden abgeschafft. Pförtner ist eine leichte Tätigleit, die auch von Ungelernten ausgeführt werden kann. Allerdings ist die Arbeitsstelle unrentabel, wenn sie aus den allgemeinen Etat bezahlt werden muss. Setzt man da einen HARZ IV-Empfänger hin, ist der von der Straße weg und es kommt auch nicht teurer als "Sozialhilfe". Und solche Jobs gibt es viele, die wegrationalisiert wurden.
- Lesesaalaufsicht in der Gemeindebücherei
- Ticketverkäufer an der Straßenbahnhaltestelle
- Bahnkartenverkäufer
- Klofrau/mann für öffentliche Toiletten (die ohne Aufsicht meist kaum benutzbar sind)
- Info-Kiosk im Touristengebiet
- Parkwächter / Platzeinweiser am Großparkplatz
- Parkwächter in städtischen Grünanlagen (mit Spieß und Behälter für die Papierl)
- Hausmeisterhilfe an Schulen (der dackelt halt mit und macht auch noch Pausenaufsicht)
- Botendienst in Krankenhäusern
- Bürobote


Alles Jobs, die niemandem die Arbeit wegnehmen und die dem "Fürsorgeempfänger" die Würde zurückgeben können. Die Leute bekommen ein bischen mehr als nur Grundsicherung und wer so eine Arbeit ablehnt, muss mit Sanktionen rechen. Volkswirtschaftlich wäre das sogar sehr vorteilhaft, denn diejenigen, die 8 Stunden täglich beschäftigt sind, können schon mal nicht schwarz arbeiten. Und wenn keine Nachfrage nach der Arbeit besteht, fällt der Job weg.

So macht die Sache für mich einen Sinn und nicht Zwangsarbeit (Schneeschippen, Müllabfuhr, oder Torfstechen im Arbeitshaus)! I
Der Vorschlag, wie ihn Guido formuliert hat, stellt nicht die gemeinnützige Beschäftigung als Chance dar, sondern da wird Arbeit eher als Bestrafung für die Sozialschmarotzer vorgeführt. Das riecht doch zu sehr nach Populismus und erinnert mich an "Arbeitshaus, Gemeindehaus, und Hungermauern in Irland". Da sagte man auch: Wer nicht arbeitet soll nicht essen und zwang die Armen, Steine von den Weiden der Großgrundbesitzer zu klauben und damit Trockenmauern zu errichten (die jetzt für den Touristen so pittoresk anzusehen sind)

Gruß



Sag mal, hast Du noch alle Tassen im Schrank?
Willst Du den Langzeitarbeitslosen wirklich diese erniedrigenden Idiotenjobs andrehen und sie der Lächerlichkeit preisgeben, nur damit sie ihre Stütze ja nicht umsonst bekommen und andererseits anderen nicht den Job wegnehmen?

Wenn Du das nicht sehen kannst und denen das bisschen Stütze nicht gönnst, dann tausch doch mit denen und leb selber von Hartz IV und lass Dich von der ARGE drangsalieren. Vielleicht bekommst Du von denen auch noch den Ratgeber "Kochen mit Sarrazin - 1000 leckere Hartz IV-Rezepte" geschenkt.
Dann kannst Du meinetwegen noch eine Ich-AG gründen und Dich mit einem Bauchladen an den Hauptbahnhof stellen und den Passanten die Schuhe putzen oder an Tankstellen den Leuten die Autoscheiben waschen.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon hans g » Di Mär 09, 2010 15:06

Crazy Horse hat geschrieben:

Sag mal, hast Du noch alle Tassen im Schrank?
Willst Du den Langzeitarbeitslosen wirklich diese erniedrigenden Idiotenjobs andrehen und sie der Lächerlichkeit preisgeben, nur damit sie ihre Stütze ja nicht umsonst bekommen und andererseits anderen nicht den Job wegnehmen?

Wenn Du das nicht sehen kannst und denen das bisschen Stütze nicht gönnst, dann tausch doch mit denen und leb selber von Hartz IV und lass Dich von der ARGE drangsalieren. Vielleicht bekommst Du von denen auch noch den Ratgeber "Kochen mit Sarrazin - 1000 leckere Hartz IV-Rezepte" geschenkt.
Dann kannst Du meinetwegen noch eine Ich-AG gründen und Dich mit einem Bauchladen an den Hauptbahnhof stellen und den Passanten die Schuhe putzen oder an Tankstellen den Leuten die Autoscheiben waschen.

da war mal einer mit der geschäftsidee "WÜRSTCHEN AUSM BAUCHLADEN" ,lief gar nicht schlecht,bis son behördenheini irgendwas gefunden hatte,dass es nicht möglich sein durfte.
ALSO---ideen auf den tisch(von der ARGE kommt eh nix)DAS LEBEN IST KEIN ZUCKERSCHLECKEN
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 09, 2010 16:34

servus mitanand
hans g hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:DARUM gehts nicht---sondern, weil natürlich auch die politik weiss,dass IRGENDWAS passieren muss---nur von gerade dieser SPD frau hätte ich das nicht erwartet.
auf der anderen seite ist mir schon klar,dass die politik nur da neue abgaben und steuern einführen kann,wo auch was ZU HOLEN ist.


.... z.b einmal ein projekt "wir sparen unnütze politiker ein" aufgelegt wird, um mal so gaaaaannnzzz laaaaanngsaaam den staatshaushalt i.o zu bringen. dann wären vielleicht auch mittel für visionen >> hab jetzt grad keine parat <<< da. mein erster vorschlag hierzu: etwa halbierung der länderanzahl und vor allem halbierung des packs im reichstag. das bisschen hartz 4 für die deshalb beschäftigungslos werdenden taugenichtse können wir uns dann gewiss verschmerzen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
grüße vom alpenrand
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 09, 2010 16:41

servus mitanand
309CA hat geschrieben:.... Also könnte man bei den Landwirten noch ..... und noch eine Menge holen an Grundbesitz,sonstigem Inventar und Aktien usw.......

... wer hat gestern beckmän gesehen. der ehemalige börsenmakler dirk müller prophezeite good old waigel, dass die allseits angehäuften staatsschulden letztlich nur durch eine währungsreform aus der welt geschafft werden w e r d e n . :idea: :regen: :idea: :regen:
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon automatix » Di Mär 09, 2010 16:42

Naja, die Idee ist ja nicht so verkehrt - wir haben genügend Leute, die keinen Arbeit haben und die der Staat bezahlt - und es gibt sicher einiges an Arbeitsstellen, die eingespart wurden, weil sie für einen vollbezahlten Arbeitnehmer nicht rentabel sind.
Dafür kann man dann doch ideal die Leute hernehmen, die der Staat sowieso hat und bezahlt - wie eben Beamte, die nicht mehr gebraucht werden, Politiker ohne Mandat oder eben Arbeitslose.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 09, 2010 16:54

servus mitanand
Crazy Horse hat geschrieben:Langzeitarbeitslose sind körperliche Arbeit einfach nicht (mehr) gewohnt ....


... wie übrigens bestimmt auch nicht nur mancher landwirt. wenn ich mich an z.b. noch insbesondere an die sechziger jahre erinnere. bei bestimmten landwirten besteht doch heute körperliche arbeit nur noch im umsteigen von einer maschine auf die andere. :idea: :idea: :idea:
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 09, 2010 17:18

servua mitanand
Crazy Horse hat geschrieben:Sag mal, hast Du noch alle Tassen im Schrank?
Willst Du den Langzeitarbeitslosen wirklich diese erniedrigenden Idiotenjobs andrehen und sie der Lächerlichkeit preisgeben, nur damit sie ihre Stütze ja nicht umsonst bekommen und andererseits anderen nicht den Job wegnehmen?
Wenn Du das nicht sehen kannst und denen das bisschen Stütze nicht gönnst, dann tausch doch mit denen und leb selber von Hartz IV und lass Dich von der ARGE drangsalieren. Vielleicht bekommst Du von denen auch noch den Ratgeber "Kochen mit Sarrazin - 1000 leckere Hartz IV-Rezepte" geschenkt.
Dann kannst Du meinetwegen noch eine Ich-AG gründen und Dich mit einem Bauchladen an den Hauptbahnhof stellen und den Passanten die Schuhe putzen oder an Tankstellen den Leuten die Autoscheiben waschen.

... ich sage hier einfach mal, die langzeitarbeitslosen, die wir jetzt haben sind bereits ein dauerhaft bleibender sockel. einzig die ig metall hat heuer den zug der zeit erkannt, dass nicht mehr geld das gebot der stunde ist, sondern arbeitsplatzerhalt. wenn z.b. die autoindustrie wollte, könnte sie vermutlich die hälfte ihrer belegschaft wegrationalisieren und durch robbies ersetzen. so sieht es in vielen bereichen aus >>> nicht zuletzt u.a. auch in der landwirtschaft. wer weiß hier noch, wieviele personen z.b. aus der landwirtschaft noch in den sechziger jahren ihren lebensunterhalt bezogen. im grunde müßte den verantwortlichen politikern direkt schlechtt werden, wenn sie an denkbaren technologischen fortschritt
denken.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon meyer wie mueller » Di Mär 09, 2010 19:33

Hallo crazy horse,

ich mache Dich gerne mit unseren Pförtnern bekannt. Denen kannst Du dann erklären, welche Idiotenjobs die haben!
Wenn ich als Langzeitarbeitsloser die Chance hätte, so einen Job, wie ich ihn aufgeführt habe, zu bekommen oder als Alternative zu Hause rumhängen müsste, wüsste ich, was ich täte. Und wenn es nur für einen Euro mehr als Hatz IV wäre.

Aber in unserem Land gibt es wohl immer noch Leute, die meinen, für einen Job zu fein zu sein, oder daß Arbeit unter ihrem Niveau ist. Arbeit schändet nicht!

Ich würde mal sagen, wenn das wirklich Deine Meinung, dass sich jemand als Klofrau, Parkplatzwächter, Parkaufsicht etc. lächerlich macht, dann bewegst Du Dich haarscharf an der Grenze zu asozialem Verhalten. (Ich seh Dich vor meinem inneren Auge im tiefergelegten BMW (mit breiten Spoilern, Sintisicheln und dickem Auspuffrohr) sitzen, und grinsend auf die Blödel herabschauen, die "einfache" Arbeiten verrichten (oder muss man von da aus nicht hinaufschauen?).

Bevor ich um Harz IV bettle, bin ich bereit , JEDEN Job zu machen, (außer Söldner, Prostituierter, Drogenhändler und ähnliches) und ich wäre froh, z.B. als Pförtner im Anzug oder in Uniform arbeiten zu können. Sollte jemand das noch nicht mitgemacht haben, so soll er sich mal erzählen lassen, wie entwürdigend es ist, als Arbeitskraft abgelehnt zu werden wie sauer Bier, nur weil man eben etwas älter ist oder ein kleines Handicap oder eine Behinderung hat. Warum gehen Arbeitslose jeden Tag weiterhin mit der Aktentasche aus dem Haus, nur damit niemand mitbekommt, dass sie nicht mehr gebraucht werden? Mit den aufgezeigten Dienstleistungsjobs kann man vielen ihre Würde zuückgeben! (Nach dem letzten Krieg bekam der "Kriegskrüppel" wenigstens so einen "Idiotenjob" als Parkplatzwächter oder durfte in der Straßenbahn Tickets verkaufen, und musste nicht von staatlichen Almosen leben). Aber jetzt sollen die "unnützen Fresser" sich lieber in ihr Wohnsilo zurückziehen, sich von Früh bis Spät Talkshows reinziehen, aber in der Gesellschaft besser nicht in Erscheinung treten.

Genau das ist ein Grundproblem in unserer Gesellschaft: Es gibt Leute , die fühlen sich als was Besseres und sehen auf die herab, die so blöd sind, wirklich zu hart arbeiten und z.B. alten Leuten im Pflegeheim den Arsch auszuwischen, oder z.B. als Klofrau arbeiten.

Lieber crazy horse: Ich wünsche Dir sehr, dass Du niemals arbeitslos wirst, denn mit so einer Grundeinstellung sehe ich Dich auf einem bedenklichen Weg. Hoffentlich habe ich Dich falsch verstanden!

Gruß
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon Crazy Horse » Di Mär 09, 2010 19:56

automatix hat geschrieben:Naja, die Idee ist ja nicht so verkehrt - wir haben genügend Leute, die keinen Arbeit haben und die der Staat bezahlt - und es gibt sicher einiges an Arbeitsstellen, die eingespart wurden, weil sie für einen vollbezahlten Arbeitnehmer nicht rentabel sind.
Dafür kann man dann doch ideal die Leute hernehmen, die der Staat sowieso hat und bezahlt - wie eben Beamte, die nicht mehr gebraucht werden, Politiker ohne Mandat oder eben Arbeitslose.



Es spricht ja auch nichts dagegen, vorzugsweise Arbeitslosen einen Job anzubieten, wenn es gerade etwas zu tun gibt. Und wenn man die ordentlich entlohnt, wie z.B. in Berlin, als es 50 Euro fürs Eisfreiräumen gab und sich Tausende gemeldet haben, dann hat man auch genügend Freiwillige und die Leute sind motiviert. Ich kann mir selbiges auch in der Landwirtschaft beim Spargelstechen, beim Erdbeerpflücken, bei der Apfelernte oder bei der Weinlese vorstellen. Da reicht der 1 Euro nochwas als "Mehraufwandsentschädigung" eben nicht aus. Die Arbeitslosen brauchen das Gefühl, "dass sich Arbeit wieder lohnt", um mal das Zitat von Westerwelle zu gebrauchen, auch wenn der dabei mehr seine steuerpflichtigen "Leistungsträger" im Auge hatte.

Da muss man sich nicht zum Hampelmann machen und den Leuten im Altersheim ne Geschichte aus Tausend und einer Nacht für umme vorlesen, um mal das idiotische Beispiel von Hannelore Kraft (SPD) aufzugreifen. Und wer tatsächlich freiwillig und unentgeldlich gemeinnützige Arbeit verrichtet, die ich jetzt nicht schlechtreden will, dem muss bei der Jobsuche auch bevorzugt geholfen werden.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 09, 2010 20:12

servus mitanand
.... um meinem beitrag zuvor noch eins drauf zu setzen: zum betrieb des öpnv 'privatisier(t)en' die städte ihren busverkehr bis zur u-bahn (wobei der einzige eigentümer wiederum die entsprechende komune bleibt). in nürnberg will man jetzt hier die letzten personaleinsparungsreserven realisieren indem man die führerlose u-bahn betreibt. ich frage mich, welchen sinn eine solche einsparung ergeben soll ????
die öffentlichen haushalte spielen hier linke tasche - rechte tasche in reinkultur. sie geben sich selbst die watschn für nicht vorhandene/gewollte gesamtsicht.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon Rumpsteak » Di Mär 09, 2010 20:57

hans g hat geschrieben:GÜNSTIGER als BÄUERLICHE betriebe,wirtschaftet keiner.


Dann könnt ihr doch auf Subvention verzichten..ihr seit doch solche Sparfüchse..Du sowieso :wink:.

Warum in unserem Land immer auf den Arbeitslosen herum gehackt wird kann ich nicht nachvollziehen..ich kann all den jenigen aber immer wieder anbeiten hier her zu kommen und den Menschen einen angemessen bezahlten Job zu geben..
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon hans g » Di Mär 09, 2010 21:10

Rumpsteak hat geschrieben:Warum in unserem Land immer auf den Arbeitslosen herum gehackt wird kann ich nicht nachvollziehen..ich kann all den jenigen aber immer wieder anbeiten hier her zu kommen und den Menschen einen angemessen bezahlten Job zu geben..

ICH schreibe hier NUR MEINE erfahrungen.
vor 10 jahren hatte ich ne anfrage an die damals zuständige arbeitsvermittlerin(arbeit statt sozialhilfe) hier im rathaus gestellt,dass ich jemanden aushilfsweise suche,der mir beim innenausbau im stall helfen sollte,geboten hatte ich 18DM die stunde---gemeldet hatten sich 3,gekommen ist einer,der arbeiten wollte,dessen frau aber später anrief und meinte,dass es sich für ihren mann nicht lohnen würde,bei mir zu arbeiten,weil sein arbeitslosengeld stark gekürzt würde.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon meyenburg1975 » Di Mär 09, 2010 21:12

Das Problem ist, das man mit "Zwangsmassnahmen" nur den Leuten auf die Füsse treten kann, die arbeiten wollen aber aus den verschiedensten Gründen nicht mehr "gebraucht" werden.

Der Teil Menschen die einem den "Kamm" anschwellen lassen, weil sie nich wollen, Suchtprobleme haben oder sich mit nen paar Stunden Schwarzarbeit besser dastehen. Die wissen, wie man bei welchen Ärzten vorstellig werden muss um solche Dinge zu umgehen. Kann man sich drüber aufregen, kann aber auch lassen.

Der Schaden, der durch Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung entsteht ist um ein vielfaches höher. Selbiges sollte auch (genau wie Sozialmissbrauch) als das bestraft werden was es ist. Diebstahl (am Staat und damit an jedermann)! Wer schwarz arbeitet kommt Knast auf Bewährung, wer selbiges in Auftrag gibt bekommt dieselbe Strafe ohne Bewährung. Und bei Steuerhinterziehung mit entsprechender krimineller Energie gibts auch Bau.
Und wenn jemand seine Steuern woanders zahlen will, bitte, aber dann auch gefälligst die Staatsbürgerschaft einziehen ohne eine Brücke zurück.
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Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Re: SOZIALDEMOKRATEN UND LANGZEITARBEITSLOSE

Beitragvon Rumpsteak » Di Mär 09, 2010 21:21

hans g hat geschrieben:ICH schreibe hier NUR MEINE erfahrungen.


DAS mag ja SEIN. Aber wegen solcher Flitzpiepen kann man nicht alle ARBEITSLOSEN über einen Kamm scheren und sie zum GESPÖTT der LEUTE machen, in dem man sie zur ZWANGSARBEIT schickt.

Die Zeiten hatten wir schon..
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