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Stallneubau für 20Kühe oder 80 oder oder oder??

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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96 Beiträge • Seite 7 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder 80 oder oder oder??

Beitragvon simmal1 » Di Sep 20, 2016 11:41

Da hast du Recht Marius.
Den Ackerbau kann man als Hobby nebenbei auch noch machen :wink:

Auch gibt's hier Betriebe, die jetzt für 80 Kühe gebaut haben und der Bauer noch Vollzeit in die Arbeit geht.
Ich glaub die haben vergessen, dass man auch noch so leben sollte :shock:
"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher"- Vito Corleone
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder 80 oder oder oder??

Beitragvon LUV » Di Sep 20, 2016 11:56

Woher ihr beiden immer so genau wisst, ob und wie andere Menschen ihr Leben genießen und meistern, ist schon ganz großes Kino.
Die Toleranz anderer Lebensentwürfe scheint bei etlichen Menschen wenig ausgeprägt. :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder 80 oder oder oder??

Beitragvon Jörken » Di Sep 20, 2016 12:18

natürlich stimmt was Marius schreibt, zumindest ein Stück weit (ich mach Vollkostenrechnung, und es passt für mich, ein Plus, toll ;))

ABER! Jeder der einen kleinen Gewerbebetrieb gründet oder übernimmt, kann das
marius hat geschrieben:Ich würde jedem Schulabgänger raten die Finger von der Landwirtschaft zu lassen. Im Prinzip der schlimmste Sektor um Geld zu verdienen. Es geht stetig bergab und das Hamsterrad dreht sich immer schneller.
Lediglich wer viel privates Geld reinpumpt, z.b. viel Eigenfläche sieht Licht. Andererseits kann ich meine Eigenfläche und Maschinenhalle auch gut verpachten und brauch dazu keine Kühe und Schweine...was auch dein Zitat aussagt. Weshalb ich immer sage : Vollkostenbereinigt verdient fast kein Landwirt richtiges Geld. Nur wissen das die wenigsten.

Die wenigen verbleibenden Landwirte von morgen werden einen wahren Spießrutenlauf ( Umweltschutz,Tierschutz, Verordnungs.- und Kontrollwahn ) durchlaufen, dass ist sicher. Wer da dem Sohn die Weiterführung seines Betriebes auch noch zu Weltmarktpreisen nahelegt ist ein Egoist. Auch die Subventionen werden in wenigen Jahren gestrichen, darauf würde ich nicht mehr lange zählen.
Und wer soll schon die paar wenige Landwirte bzw deren Interessen in Zukunft würdig vertreten ? Die Politik richtet ihr Programm nach den Wählerstimmen aus, also nach den Umwelt und Tierschützern. Viel Spaß sag ich da nur.

Nichts desto trotz bringt mehr Technik schon eine Arbeitserleichteurng, was aber durch steigende Viehzahlen und Pachtflächen mehr als aufgezehrt wird. Die Arbeit wird trotz modernster Technik somit immer mehr. Nicht zu vergessen die strengeren Auflagen und Kontrollen was zusätzlich deutlich mehr Büroarbeit nach sich zieht.

Der Sohn eines Verwandten hat umgehend nach seiner Landwirtschaftslehre zum Glück noch eine Industriemechanikerlehre absolviert und arbeitet seit der Lehre dort mit aktuell 30 Euro Stundenlohn. Dessen Vater meinte neulich er würde seinem Sohn beide Beine brechen, wenn er vor Blödheit Zuhause den 80 Kuhbetrieb + Nachzucht übernimmt und den Job kündigt. Der Sohn würde den elterlichen Betrieb aber ohnehin nicht mehr übernehmen. Dieser Top aufgestelte Betrieb wird also ebenfalls in 5-10 Jahren schliessen.
Ich hab meinem Sohn ebenfalls Landwirtschaftsverbot erteilt allerdings ohne solcher heftiger Aussagen.

sofort unterschreiben. Ersetze mal "Tierschutz" mit "Arbeitnehmerschutz" dann schlackern die Ohren. Selbst in einem Büro welches dir gehört kann jederzeit eine Kontrolle stattfinden. Glaubst du der Chef einer kleinen Firma hat nach dem Angebote schreiben, Steuerberatertermin, Weiterbildung, Kunden besuchen, mehr Angebote, Marktforschung, Angestellte aussuchen, Modernisierungen planen usw noch einen top vollkostenbereinigten Stundensatz? Warum machens die dann? Ja es bleibt bei manchen Gewerbebetrieben vielleicht mehr übrig als bei vielen Landwirten, aber weniger Aufwand und Einsatz ist meist auch nicht möglich.

Landwirtschaft ist sicher aufwendiger als Angestellter zu sein (eine Verallgemeinerung, schon klar, gibt auch zache Jobs als Angestellter oder Arbeiter). Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, nämlich den Angestellten oder Arbeiter zum Landwirt oder Gewerbetreibenden, nur dann hat Marius uneingeschränkt recht.
Jörken
 
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder 80 oder oder oder??

Beitragvon wastl90 » Di Sep 20, 2016 17:01

marius hat geschrieben:
simmal1 hat geschrieben:
Der Sohn eines Verwandten hat umgehend nach seiner Landwirtschaftslehre zum Glück noch eine Industriemechanikerlehre absolviert und arbeitet seit der Lehre dort mit aktuell 30 Euro Stundenlohn. Dessen Vater meinte neulich er würde seinem Sohn beide Beine brechen, wenn er vor Blödheit Zuhause den 80 Kuhbetrieb + Nachzucht übernimmt und den Job kündigt. Der Sohn würde den elterlichen Betrieb aber ohnehin nicht mehr übernehmen. Dieser Top aufgestelte Betrieb wird also ebenfalls in 5-10 Jahren schliessen.
Ich hab meinem Sohn ebenfalls Landwirtschaftsverbot erteilt allerdings ohne solcher heftiger Aussagen.


Im Umkehrschluss bedeutet das, dass beide Betriebe anscheinend ziemlich scheiße laufen und ihr damit keine Kohle verdient. Vielleicht sollten sich dann mal die Papis an die Nase fassen und überlegen warum sie nicht wirtschaftlich einen Betrieb führen können.
wastl90
 
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder 80 oder oder oder??

Beitragvon T5060 » Di Sep 20, 2016 17:28

Überlegt mal :

Die Eltern haben vom 15. Lebensjahr bis jetzt zum 50. Lebensjahr nur gearbeitet und jetzt soll Junior weitermachen,
dann von 80 Kühen oder 200 Sauen auf 250 Kühe oder 500 Sauen,

dann heisst das, dass man solange mit arbeiten muss, bis sich nix mehr dreht und dann freiwillig ins Altersheim geht.

Allerdings in ein billiges Altersheim, dort mit Leuten zusammenhockt, die man in seinem Leben so nie richtig angeschaut hätte.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder 80 oder oder oder??

Beitragvon flower-bauer » Di Sep 20, 2016 20:04

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