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Stufenloser um 100PS?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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133 Beiträge • Seite 8 von 9 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Muffelkopp » Di Jun 30, 2020 18:52

Cheffe hat geschrieben:https://www.traktorpool.de/details/Traktoren/Fendt-310-Vario-S4/5466067/


Zufällig gesehen, weiss nicht ob es interessant ist.


Danke, ist zu weit weg und mir eigentlich auch zu teuer, aber interessant ist es auf jeden Fall um die Preisgestaltung besser einzuordnen.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Einhorn64 » Di Jun 30, 2020 20:29

Muffelkopp hat geschrieben:Sinnvoll im Sinne von finanziell wirtschaftlich wohl kaum. Aber wenn ich aufhören muss, alles für ´n Appel+Ei verpachte und mit dem Krückstock umherkrieche ist das auch nicht wesentlich besser.
Gut, ob mich ein neuer vorm Krückstock rettet wird sich zeigen, aber auch meine Berufskollegen in meinem alter haben neue Schlepper und behaupten dass man den Tag damit leichter übersteht.
Ich habe neue Reifen, neuen Sitz, Schwingungstilgung und die 300er Farmer fahren sich schon recht kommod. Aber irgendwann wird es doch anstrengend.


Eines muss du aber auch berücksichtigen, ein (fast) neuer Schlepper in der Klasse hat Adblue, einen Motor der schon beim einstellen der Ventile zu 3/4tel auseinander montiert werden muss,
Elektronik bis zum Abwinken.
Wenn dir die Fehlermeldungen den Tag vermiesen, die Werkstattkosten in keinem verhältnis zu den gefahrenen Betriebsstunden stehen, und wegen der flotten Modellwechsel(alle 4 Jahre wg Abgasnorm) die Ersatzteilversorgung beim 15 Jahre alten Vario möglicherweise schlechter ist als beim 40Jahre alten 300er Farmer, dann wird es auch anstrengend.
Zudem wird ein 207Vario schon Probleme haben dem 306 zugkraftmäßig beizuhalten.
Bei 500-1000 stunden im Jahr ist das eine ganz andere Sache, jedoch ein Schlepper der nach 30 Jahren noch wie neu ist wird von diesen Leistungen ja weit entfernt sein.
Und leider laufen kostenintensive Wartungen nicht unbedingt nach Stundenleistung sondern nach Zeit, was nutzt ein Schlepper mit einem Ölwechselinterval von 600h(oder Jährlich!) wenn nur 200h gemacht werden...
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Jul 01, 2020 5:48

Wenn es körperlich eh schon nicht mehr so gut geht (Schlepperfahren ist ja noch eine der leichteren Tätigkeiten) und das Renteneintrittsalter nah liegt, dann würde ich statt eines neuen 80k oder 90k Euro Traktors lieber viele Arbeiten an einen Lohnunternehmer vergeben und den gut erhaltenen eigenen Traktor weiterfahren.
Das ist, wenn man ehrlich rechnet, in den meisten Fällen eh günstiger oder zumindest nur unwesentlich teurer als Eigenmechanisierung, nicht nur bei Erntemaschinen. Den gesundheitlichen Aspekt zudem mal außen vor gelassen.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Jul 01, 2020 6:41

Grundsätzlich ist es aber wie beim Auto: Wenn man einmal eines nit Automatikgetriebe hatte, ist man natürlich für ein normales verdorben.
Bin jetzt auch öfters in der Verwandtschaft mal fendt vario gefahren. Das ist schon ein entspanntes Arbeiten.
Aber 100k an den agco konzern und an die baywa löhnen?
Dafür ist mir die Situation in der Landwirtschaft einfach zu schlecht.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Pflanzmeister » Mi Jul 01, 2020 12:09

Komisch, dass das immer in Wirtschaftlichkeitsberechnungen mündet. Wird schon wissen was er zahlen kann...
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon urbanFarmer » Mi Jul 01, 2020 12:57

Wenn wir so anfangen, wäre es wahrscheinlich am wirtschaftlichsten alle Maschinen zu verkaufen und die Flächen zu verpachten.

Ein neuerer Traktor in der Preisregion 40-50k wird möglicherweise gar nicht mal so viel mehr Komfort und Zuverlässigkeit als der 306er bieten, die Diskussion gab es hier schon zu Hauf. Wenn man für den 306er jetzt noch 20-25k bekommt (je nach Zustand), 75-80k netto in einen neuen steckt und der in 10 Jahren bei Betriebsaufgabe noch 50k Restwert hat (beim Anstieg der Neupreise und Entfall günstiger Baureihen mit Qualität nicht unmöglich), dann hat man nicht viel Geld kaputt gemacht. Auf die Stunde gerechnet wird sich das aber bei geringer Auslastung im Vergleich zum 306er oder dem Lohner nicht rentieren. Die Frage ist alternativ, was passiert wenn der 306er einen größeren Schaden hat und man dann entweder 10k in die Reparatur steckt oder der Restwert entsprechend sinkt.

Ob es jetzt ein 200 oder 300 Vario werden soll, kann man ohne genauere Daten zu Betriebsgröße, Flächenstruktur, Art der Arbeiten, Platz und vorhandenen Maschinen nur schwer sagen. Falls es eine Alternative wäre auch einen soliden Gebrauchten zu finden, ist wahrscheinlich der alte 300 Vario ohne AdBlue der beste Kompromiss aus Komfort und Technik. Der bietet im Wesentlichen die gleiche Bedienlogik wie der 200er, hat aber 4 Zylinder und mehr Platz in der Kabine, sowie höhere Hubkräfte. Dürfte bei Verkauf auch wiederum gefragter sein, als der doch eher teure und kleine 200er. Man muss eben nur einen gut gepflegten finden, bei dem der Preis auch passt.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Jul 01, 2020 16:46

Der thread Ersteller hat doch geschrieben, dass er Rückenprobleme und nicht mehr allzu lange im Beruf vor sich hat. Von daher ist es sicher nicht das Schlechteste Arbeiten an Lohnunternehmen abzugeben und die Maschinenkosten gering zu halten.

Ich persönlich glaube, dass man gebrauchte stufenlose Schlepper in der kleinen Leistungsklasse in 10 Jahren nicht unbedingt so wertstabil verkaufen kann wie größere Stufenlose.
Die Vollerwerbsbetriebe kaufen ja doch immer größere Schlepper und die Hobbybetriebe überlegen sich den Mehrpreis dreimal.
Von daher würde ich allenfalls bei Fendt sagen, dass man den Mehrpreis auch in 10 Jahren bei der Leistungsklasse wieder reinbringen kann. Einfach wegen der Marke.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Muffelkopp » Mi Jul 01, 2020 19:10

Oberpfälzer hat geschrieben:Der thread Ersteller hat doch geschrieben, dass er Rückenprobleme und nicht mehr allzu lange im Beruf vor sich hat. Von daher ist es sicher nicht das Schlechteste Arbeiten an Lohnunternehmen abzugeben und die Maschinenkosten gering zu halten.

Ich persönlich glaube, dass man gebrauchte stufenlose Schlepper in der kleinen Leistungsklasse in 10 Jahren nicht unbedingt so wertstabil verkaufen kann wie größere Stufenlose.
Die Vollerwerbsbetriebe kaufen ja doch immer größere Schlepper und die Hobbybetriebe überlegen sich den Mehrpreis dreimal.
Von daher würde ich allenfalls bei Fendt sagen, dass man den Mehrpreis auch in 10 Jahren bei der Leistungsklasse wieder reinbringen kann. Einfach wegen der Marke.


Rückprobleme usw. ja, -nicht mehr lange im Beruf; naja;;; mal schauen wie lange ich noch kann :roll: .
Bis zur Rente sind es noch ca. 25 Jahre :gewitter: . Da ich aber in der Landwirtschaft und im Beruf Glück habe bzw. es so eingerichtet habe und so ziemlich chillig davon komme (Arbeitsbelastungsmäßig), hoffe ich dass ich die Jahre auch noch hinkomme. Allerdings will ich es mir nicht unnötig schwer machen, daher der Wunsch nach mehr Komfort. Selbst wenn meine Art der Bewirtschaftung in den nächsten Jahren hinfällig werden sollte habe ich immer noch eine gute Option anders weiterzumachen.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon elchtestversagt » Do Jul 02, 2020 7:12

Zum "Komfort" gehört für mich aber auch die Kabine...
Komm ich da gut rein, muss ich mir einen abochsen, um die Türen gegen den Kabineninnedruck schliessen zu können?
Kann ich mich gut umdrehen, kann ich den Sitz drehen, hab ich genug Platz sowohl vorne/seite/hinten, kann ich auch die Füsse ausstrecken und vieles mehr.
Den "komfort" ausschliesslich auf das stufenlos runter zu rechnen ist "zu billig".
Mir nützt nichts stufenloses, wenn ich zehn mal am Tag mich über schlechte, schmale Trittstufen durch eine schmale Tür, die man gut schliessen kann, oder ein Scheunentor, welches eine Seilwinde und sehr viel Oberarm benötigt, um die Luft zu verdrängen, schliessen muss, um nachher wie ein verkrümmtes "Etwas" auf dem Sitz zu hocken, den man weder drehen kann ( für mich das allerschlimmste..) oder hinter der Rückenlehne gleich der Heckscheibengriff nervt...Da ist es egal, ob ich die Kupplung und die LS mit einem Knopf schalten muss oder stufenlos ist...

Und da, mit der Kabine, ist der Finne gaaaaaaaaanz weit vorne.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon bauer hans » Do Jul 02, 2020 7:48

elchtestversagt hat geschrieben:Zum "Komfort" gehört für mich aber auch die Kabine...
Komm ich da gut rein, muss ich mir einen abochsen....

als man unbedingt einen Fendt haben wollte,der JD aber preiswerter war,kam die kabine ins spiel.
war hier damals so,als der 309 gegen den 2140 SG2 antrat.
der kerl war einfach zu fett :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Hürli -Power » Do Jul 02, 2020 8:25

Die SG 2 Kabinen waren für ihren schlechten und vor allen Dingen langen Aufstieg sprichwörtlich bekannt.
Wenn man drauf saß, dann ging es.
Aber auch in diesen Thread habe ich mehr den Eindruck, das nur Gründe gesucht und gesammelt werden, um eine Investitions Entscheidung zu rechtfertigen.
Dabei sollte der geschilderte FENDT 306 noch nicht so schlecht sein.
Allen ist Denken gegeben ..... aber leider nicht allen möglich .....
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon bauer hans » Do Jul 02, 2020 8:35

die SG2 war eine sehr leise kabine,leider gabs noch kein klima.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon Homer S » Do Jul 02, 2020 8:44

Klar gabs auf den SG2 ne Klimaanlage.
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Re: Stufenloser um 100PS?

Beitragvon AF85 » Do Jul 02, 2020 8:52

elchtestversagt hat geschrieben:Zum "Komfort" gehört für mich aber auch die Kabine...
Komm ich da gut rein, muss ich mir einen abochsen, um die Türen gegen den Kabineninnedruck schliessen zu können?
Kann ich mich gut umdrehen, kann ich den Sitz drehen, hab ich genug Platz sowohl vorne/seite/hinten, kann ich auch die Füsse ausstrecken und vieles mehr.
Den "komfort" ausschliesslich auf das stufenlos runter zu rechnen ist "zu billig".
Mir nützt nichts stufenloses, wenn ich zehn mal am Tag mich über schlechte, schmale Trittstufen durch eine schmale Tür, die man gut schliessen kann, oder ein Scheunentor, welches eine Seilwinde und sehr viel Oberarm benötigt, um die Luft zu verdrängen, schliessen muss, um nachher wie ein verkrümmtes "Etwas" auf dem Sitz zu hocken, den man weder drehen kann ( für mich das allerschlimmste..) oder hinter der Rückenlehne gleich der Heckscheibengriff nervt...Da ist es egal, ob ich die Kupplung und die LS mit einem Knopf schalten muss oder stufenlos ist...

Und da, mit der Kabine, ist der Finne gaaaaaaaaanz weit vorne.


Würde ich auch so sehen, in sachen Kabine ist der 200er, auf Grund seiner Kompaktheit, einfach nur ein schlechter Kompromiss . Der Fendt hat nur den Vorteil dass er klein und stufenlos ist, ansonsten kann man ihn vergessen.
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