Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 0:20

Subventionen und Tierhaltung

Dieses Forum soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, auf Fragen zur Landwirtschaft eine Antwort zu bekommen.
Antwort erstellen
105 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon Jan-Arwin » Sa Jul 04, 2009 13:01

maexchen hat geschrieben:
naja, er hat sich die Antwort doch schon selbst gegeben. Ob er sie aber sieht ?!

Ah ja, :roll:
Erklär doch mal Dein nachfolgendes Zitat im Rindertreff eben, das würde mich jetzt interessieren ? Dort hast Du dich doch schon einmal für die Quote eingesetzt, neben einigen anderen.

Zitat maexchen
Siehste mal, wie erfolgreich so ein "Quotensystem" sein kann, wenn mans richtig anstellt.
Womit wir wieder beim Thema wären

Oder änderst Du jeden Tag Deine Meinung x-beliebig ?? Oder möchte man einem Verbraucher einfach widersprechen, obwohl man dasselbe denkt ? :evil:


Und mal ganz ehrlich, jemand, der an anderer Stelle für die "freie Marktwirtschaft" eintritt, und dann Obergrenzen für den Tierbestand angeben will .... ääähm ... was denn nun? Sowas gab's ja nicht mal in der Planwirtschaft

Wer hat denn was von Obergrenze geschrieben ? ich nicht.
Je höher der Preis je Einheit, umso geringer die nötige Tierzahl, was den Tieren zugute kommt. Unabhängig von der genauen Tierzahl.
Maexchen hat die Antwort schon gegeben.
Weg mit den Milliarden Subventionen !!!
Benutzeravatar
Jan-Arwin
 
Beiträge: 114
Registriert: So Jun 28, 2009 8:24
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 04, 2009 13:15

Je höher der Preis je Einheit, umso geringer die nötige Tierzahl, was den Tieren zugute kommt.
Nein, genau das ist eben falsch. Das gilt nur, wenn Du eine einzelne Tierart betrachtest, und den gesamten Markt (eben die Substitute!) außer acht läßt - und auch dann gilt es nur für 4 Wochen. Reduzierte Menge >> höherer Preis >> geringerer Absatz >> Betriebe werden ihr teures Fleisch nicht mehr los >> Preis fällt. So geht das, nicht immer nur die Hälfte schreiben. Und der langfristige "Gleichgewichtspreis" liegt eben langfristig da, wo der Verbrauch an zB Schweinefleisch anteilig ausgewogen zum Hühnchen- und Rindfleisch ist, und das gesamte Fleisch ausgewogen zum Rest der Lebensmittel ist. Und dann ist Schicht. Fleischverbrauch insgesamt ist nun mal gleichbleibend bis sogar steigend - Du kannst also bestenfalls die VORHANDENEN UND BENÖTIGTEN Tiere auf mehr Betriebe verteilen wollen, und das funktioniert nach Deiner Methode nicht.


...und was machst du wenn der Geldgeile Bauer mehr verdienen möchte und darum auch mehr von den Tieren halten möchte????


Es geht doch überhaupt nicht um "möchte", sondern um "muß", nicht nur, das Konkurrenz nun mal eine der grundlegenden Voraussetzungen in Jans "Marktwirtschaft" ist, und damit EIN EINZIGER Betrieb ausreicht, der billig produziert, um andere kaputt zu machen (eben genau wie jetzt!) - es steigen ja auch die Energiekosten, die Faktorkosten, alle Handwerker- und Werkstattkosten (Löhne anderer Leute!), der LU wird jedes Jahr teurer, der Dünger wird jedes Jahr 5teurer - wo solls denn herkommen??? Du kannst ja nicht einfach hergehen und sagen, ok, ALLE Leute haben Wirtschaftswachstum, Inflationsausgleich und Lohnsteigerung, nur die Bauern nicht, die müssen immer weniger verdienen weil sie nicht mitwachsen können - ist doch völlig realitätsfremd, sowas.
Oder um es auf Jans Art auszudrücken: "So funktioniert MARKT nun mal"
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 04, 2009 14:14

Ich hab Dich schon verstanden, ist ja auch ok, ich kenn auch in allen anderen Wirtschaftszweigen Leute, die immer mehr verdienenn wollen, egal ob sie es nun brauchen oder nicht, ich wollte das ja nur "erweitern".

Lebensmittel insgesamt sind eben unelastische Produkte - zum x-ten mal. Bedeutet in ganz ganz grob vereinfacht:
Die Menge der insgesamt verkauften Waren bleibt langfristig gleich, denn die Leute können nicht mehr essen. Wenn aber die gesamte andere Wirtschaft wächst und alle andere Einkommen steigen, brauchst Du als Bauer _entweder_
- höhere Preise, und die bekommst Du nicht weil a) innerhalb Deines Marktes keine Möglichkeit besteht, Deinen (Schweine- Hühner- oder Milch-)preis anzuheben solange die Leute Substitute kaufen und b) selbst wenn Du das versuchst, die Importe ja nicht auch teurer werden bzw ohnehin anderswo aufgrund des Klimas etc billiger produziert werden kann). oder Du brauchst
- niedrigere Kosten (und die bekommst Du heutzutage nicht, weil Leute wie Jan an sowas wie "Massentierhaltung" glauben und Dir Gesetze vor die Nase basteln, die kein Mensch mehr mit "tiergerecht" verbindet, um mal was anderes zu nehmen als Ställe: zB die veganen Schweine und Hühner heutzutage)
Also gibt es _entweder_ Ausgleichszahlungen oder BGE, wenn man sich eigene Landwirtschaft erhalten will.

Hatten wir doch alles schon x-mal - solche Ideen wie Jans funktionieren immer nur in Nischen, einzelnen Bereichen oder bei einzelnen Produkten, aber eben immer auf Kosten anderer Landwirte. Die teuren, tiegerechten Schweine werden mit übervoll gestopften Hähnchenställen bezahlt., und wenn Du Anzahl da auch noch begrenzt, oder die Verluste steigerst, weil man ja "Freiland" braucht, geht es wie in der Schweiz: Käfighaltung verboten >> SVG runter auf 40% ...
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon Jan-Arwin » Sa Jul 04, 2009 16:14

schimmel hat geschrieben:[...und was machst du wenn der Geldgeile Bauer mehr verdienen möchte und darum auch mehr von den Tieren halten möchte????
Wenn etwas gut läuft, wird mehr davon produziert (siehe Spargel oder Erdbeeren) - dann ist die Menge wieder so hoch, dass automatisch der Preis fällt - dann muss sich der Anbauer überlegen wie er jetzt wieder sein Einkommen auf das vorherige Niveau bringt. Nun was kann er tun: er ruft alle Kollegen in Deutschland an und bittet sie die Mengen zu reduzieren, damit der Preis wieder steigt - oder er senkt seine Kosten um den Konkurrenten auszustechen oder er erhöht die Menge um seinen Umsatz und damit das Einkommen zu stabilisien oder beides, usw, usw.


Jetzt verstanden?


Reini

Nein !!!!
Mir wurde ja immer vorgeworfen, ich hätte zuwenig Ahnung von der Marterie. Jetzt hab ich heute mal zumindest dieses uminöse System Kanada und Quotenregelung nachgeggogelt und hier im Forum nachgelesen.
Um jetzt auf schimmels Geldgeilheit zurückzukommen.
Dort gibt es seit langem kaum Wachstum, da die Quotenpreise bei über 2 Euro liegen sollen. Somit wäre Wachstun teuer. Die Landwirte dort haben allerdings mit ihren vorhandenen Tierzahlen keine Probleme mit Ihrem Einkommen. Deswegen würden wenige Ihren Betrieb schliessen und die Quote bleibt teuer.

Nehme an das maexchen genau dieses System der Nordamerikaner gemeint hat, mit der richtig angewandten Quotenregelung ?

Aber schimmel liegt insofern Richtig, das dieses System für den geldgeilen Bauern nicht erstrebenswert ist, wenngleich er so zum höheren Einkommen gezwungen würde. Dann wärs ja doch wieder erstrebenswert ? :roll:

Für Bauberater oder Bauplaner könnte das System Kanada allerdinds tödlich sein. :lol:

Zudem muss ich anmerken, dass ich von Hansg als Schweinehalter gelegentlich auch mal einen brauchbaren Beitrag über Verbesserungsstrategien zum Thema erwartet hätte, wenn er sich schon in diesem Thema aufhält :(
Weg mit den Milliarden Subventionen !!!
Benutzeravatar
Jan-Arwin
 
Beiträge: 114
Registriert: So Jun 28, 2009 8:24
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon maexchen » Sa Jul 04, 2009 16:39

warum dreht mir hier jeder das Wort im Munde um. Querverweise in ander Themen haben außerdem ihre Tücken, der eine oder andere ironische Unterton geht dabei verloren.

Eine Quotenregelung setzt aber einen wirksamen Außenschutz vorraus. Fallst Du zu jung bist um es zu wissen, es war eine "Grüne" Ministerin, die die EU-Zuckermarktordnung gekippt hat, also den Außenschutz beseitigt hat !
Wie vereinbarst Du denn Freien Markt und Außenschutz miteinander.
maexchen
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon hans g » Sa Jul 04, 2009 17:05

Jan-Arwin hat geschrieben:
Zudem muss ich anmerken, dass ich von Hansg als Schweinehalter gelegentlich auch mal einen brauchbaren Beitrag über Verbesserungsstrategien zum Thema erwartet hätte, wenn er sich schon in diesem Thema aufhält :(

hatte dir doch geraten,mal einen oder meinen stall anzuschauen :idea:
desweiteren MUSS ich nix schreiben---habe aber meine persönliche strategie,mit der ich bis jetzt ganz gut klar komme :D
das GANZE WISSEN über die zusammenhänge der märkte hat BRIGITTA doch parat--das sollte reichen :D
hans g
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon SHierling » Sa Jul 04, 2009 17:28

Is doch auch schon wieder Flickwerk. Nochmal in ganz einfach:
angenommen, wir "retten" den Milchmarkt über höhere Preise, dann können die Milchbauern solange gut leben, wie die Leute nicht statt dessen Saft trinken (das freut die Bodenseebauern und die Leute aus dem Alten Land, oder man nimmt gleich Bohnensaftgetränk, ist eh im kommen!) und statt Käse Wurst essen. Spätestens dann verkaufen sie zu wenig, und dann muß wieder _entweder_ die Quote erhöht werden, damit mehr Milch für weniger Geld verkauft werden kann, oder es gehen Milchbauern pleite. Auch Milch hat - wie alles andere auch bei Lebensmitteln, INNERHALB des Marktes Substitute, die den Preis nach oben begrenzen. Dann gibts eben das gute Pflanzenöl mit Stabilisator (aka Margarine) auf Brot, das essen die Leute ja heute schon freiwillig, weil Omega-3 drin ist, und im Joghurt ist ja heute schon mehr Guarkernzeug und Johannisbrotwasweißich als Milch.

Meine Güte, es gibt seit über 30 Jahren Höfesterben, das konnte man sich doch alles lange genug angucken.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon SHierling » So Jul 05, 2009 9:33

http://www.milch-markt.de/download/de/t ... ilchpreis/
Mit Bildern ;)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon Meini » Mo Jul 06, 2009 21:17

SHierling hat geschrieben:http://www.milch-markt.de/download/de/teaser_2008/hinterguende_milchpreise/keckel-gerechter-milchpreis/
Mit Bildern ;)


Soweit wie ich es gelesen habe hat der Autor absolut recht. Allerdings Brigitta,wenn du ebenfalls dieser Meinung bist,passt das nun gar nicht zum Grundeinkommen oder gilt freier Markt nur für einige ??
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
Meini
 
Beiträge: 3909
Registriert: Do Mär 13, 2008 21:51
Wohnort: owl hf
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon SHierling » Mo Jul 06, 2009 21:25

Ja, klar gilt freier Markt nur für einige ^^ - dachtest Du ich bin so eine Linke bei der alle gleich sind?

Es gibt Produkte, bei denen Marktwirtschaft funktioniert (solche mit kaum oder wenig externen Kosten, elastisch und (meistens) überflüssig), und es gibt Produkte, da funktioniert Markt nicht - solche mit hohen externen Kosten, unelastisch und überlebensnotwendig.
Meiner persönlichen Meinung nach gehören deswegen Energie, Lebensmittel und Wasser nicht auf den "freien Markt", ebnensowenig wie Bildung und Geld( im Sinne von Währungsstabilität / Geldmengensteuerung).

Wer sich da mit aber Autos, Holzkreuzen, MP3-Playern oder Wimperntusche betätigen will, bitte sehr, bitte gern, solange er anderen damit nicht schadet.

So verständlicher?


Und das BGE hat damit eigentlich nichts zu tun, das soll ja nur bewirken, das eben auf diesem freien Markt(anteil) jeder in aller Ruhe arbeiten kann, ohne das der Staat sich da weiter einmischen muß.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon hans g » Di Jul 07, 2009 8:34

SHierling hat geschrieben:Ja, klar gilt freier Markt nur für einige ^^
Meiner persönlichen Meinung nach gehören deswegen Energie, Lebensmittel und Wasser nicht auf den "freien Markt", ebnensowenig wie Bildung und Geld

es gibt KEINEN"FREIEN MARKT"---unsere DEMOKRATIE ist eine interessensgemeinschaft einzelner parteien---d.h. je nach bundesland,gibts die dominierende partei,die ihre mitglieder"versorgt"---deshalb gibts ja auch so WENIG sachverstand.
hans g
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon Meini » Di Jul 07, 2009 8:39

Grins, klingt irgendwie das was wir schon mal hatten und was immer noch nicht funzt.

Würde mich mal Interessieren wer denn in den Genuss deines BGE kommt nur Deutsche in dritter Generation,wie sieht das mit Wirtschaftsflüchtlingen aus die hören in DE gibts 1000 Euronen für nichts oder müssen da Berlusconi und Arrafat nur noch ein bisschen fleißiger werden bei der Flüchtlingsbekämpfung.
Wo sollte der Anreiz sein etwas mehr zu tun, oder gar Steuern zuzahlen, wenn das was der Staat zahlt fürs Grundsätzliche reicht. Das Geld für ein bisschen Luxus ist doch schnell unter der Hand oder im tausch verdient.

Und im übrigen Strom war am teuersten als er nicht frei gehandelt wurde.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
Meini
 
Beiträge: 3909
Registriert: Do Mär 13, 2008 21:51
Wohnort: owl hf
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon SHierling » Di Jul 07, 2009 10:59

Es bezweifelt niemand, daß die Sachen "am billigsten" sind, wenn sie frei gehandelt werden, vor allem Lebensmittel. Nur sind sie dann nicht mehr Kostendeckend, und sowie auch nur EINER den Preis unterbietet (zB weil er sein eigentliches Einkommen mit Aktien macht oder mit Brillen, wie Herr Fielmann ;L, oder Aldi heißt), kann er Stück für Stück seine Nachbarn zerlegen. Strom ist aber auch ein gutes Beispiel: der Staat übernimmt die Entsorgung - und nicht nur der heutige, sondern die Kosten dafür werden noch auf Generationen nach uns verschoben - kein Wunder, daß das vom Erzeuger dann billig angeboten werden kann. Eben das sind (uA) die "externen Kosten", die die Allgemeinheit trägt und die normalerweise aufs Produkt geschlagen gehören. Coca Cola kauft weltweit Wasserrechte, meinst Du, die machen das, um es nachher "am billigsten" anzubieten?

Und die BGE-Diskussion hatten wir doch schon aaS, wenn ich mich recht erinnere? Guckstdu zB da
http://www.unternimm-die-zukunft.de/index.php?id=56

Wo sollte der Anreiz sein etwas mehr zu tun, oder gar Steuern zuzahlen, wenn das was der Staat zahlt fürs Grundsätzliche reicht. Das Geld für ein bisschen Luxus ist doch schnell unter der Hand oder im tausch verdient.
Nach dieser Theorie müßten ja heute schon alle Leute aufhören zu arbeiten?!
Zuletzt geändert von SHierling am Mi Jul 22, 2009 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon määnzer » Mi Jul 08, 2009 19:40

ach wie gut das es noch niemand geschafft hat das wetter zu seinen wünschen zu bestimmen.
da hätte bestimmt auch jeder was zu meckern.
wie gut das wir das in anführungszeichen schon alle gemeinsamm machen in dem wie alle gas und ölvorräte in den himmel blasen. was dann wieder ein klimaerzeugt wie zur endstehung dieser vorräte.
nur das gehört ja nich hier her eigentlich.

also ich als bauer kann das wort subentionen nicht mehr hören genausowenig wie das wort markwirtschaft in der landwirtschaft.
auf der eine seite soll der landwirt hochwertige lebenmittel erzeugen die dann nicht viel kosten sollen, weil aus drittländern die noch viel billiger eingeführt werden.
da beschert sich dann fast kein verbraucher unter welchen bedingungen diese erzeugt werden.
määnzer
 
Beiträge: 60
Registriert: So Jul 05, 2009 9:43
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Subventionen und Tierhaltung

Beitragvon Meini » Fr Jul 10, 2009 7:13

SHierling hat geschrieben:Es bezweifelt niemand, daß die Sachen "am billigsten" sind, wenn sie frei gehandelt werden, vor allem Lebensmittel. Nur sind sie dann nicht mehr Kostendeckend, und sowie auch nur EINER den Preis unterbietet (zB weil er sein eigentliches Einkommen mit Aktien macht ;L) oder Aldi heißt), kann er Stück für Stück seine Nachbarn zerlegen. Strom ist aber auch ein gutes Beispiel: der Staat übernimmt die Entsorgung - und nicht nur der heutige, sondern die Kosten dafür werden noch auf Generationen nach uns verschoben - kein Wunder, daß das vom Erzeuger dann billig angeboten werden kann. Eben das sind (uA) die "externen Kosten", die die Allgemeinheit trägt und die normalerweise aufs Produkt geschlagen gehören. Coca Cola kauft weltweit Wasserrechte, meinst Du, die machen das, um es nachher "am billigsten" anzubieten?

Und die BGE-Diskussion hatten wir doch schon aaS, wenn ich mich recht erinnere? Guckstdu zB da
http://www.unternimm-die-zukunft.de/index.php?id=56

Wo sollte der Anreiz sein etwas mehr zu tun, oder gar Steuern zuzahlen, wenn das was der Staat zahlt fürs Grundsätzliche reicht. Das Geld für ein bisschen Luxus ist doch schnell unter der Hand oder im tausch verdient.
Nach dieser Theorie müßten ja heute schon alle Leute aufhören zu arbeiten?!


Also es gibt schon eine Menge Leute die das Arbeiten verweigern :wink:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
Meini
 
Beiträge: 3909
Registriert: Do Mär 13, 2008 21:51
Wohnort: owl hf
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
105 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Zurück zu Verbraucherforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], MikeW

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki