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Termin 1. Düngergabe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Cyberlui » Mo Feb 28, 2022 23:29

vielleicht für den ein oder anderen Interessant


https://llh.hessen.de/pflanze/boden-und ... r-erlaubt/
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Befahrbarbarkeit

Beitragvon adefrankl » Di Mär 01, 2022 0:53

Paule1 hat geschrieben:Dank der Pfluglosen Bearbeitung meiner Felder ....... meine Äcker sind befahrbar auch ohne Frost. :idea:

Also hier war die Befahrbarkeit ohne Frost auch kein Problem, wie das heutige Bild von der Weizenfläche unmittelbar nach der Düngergabe zeigt (45 kg N als Yara Getreide, Laut EUF 65 kg N im Boden verfügbar). Man musste lediglich darauf achten, vor dem Befahren von öffentlichen Straßen die Reifen auf den Feldweg wieder sauber zu bekommen. Die Flächen wurden zwar ebenfalls Pfluglos bearbeitet (Mulchsaat nach Raps, Lockerung auf ca. 25 cm mit Meiselzinken). Aber die gepflügten Flächen dürften hier ähnlich befahrbar sein.
Der Raps wurde schon vor zwei Wochen gedüngt und den Rapspflanzen ist auch bereits die positive Wirkung der Düngergabe anzusehen. Sind wieder vernünftig grün, nachdem im Oktober ein deutlicher Stickstoffmangel klar zu erkennen war (Strohdüngung (nach WW) scheint die Herbstgabe von etwa 35 kg/N weitgehend gebunden zu haben, so dass für den Raps wenig übrig blieb)
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ww duengung 2022.jpg
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon strokes » Di Mär 01, 2022 5:31

Cyberlui hat geschrieben:vielleicht für den ein oder anderen Interessant


https://llh.hessen.de/pflanze/boden-und ... r-erlaubt/


In Bayern erlaubt, wenn Boden tagsüber mind 20cm auftaut, was ja aktuell der Fall ist
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Re: Befahrbarbarkeit

Beitragvon Johnny 6520 » Di Mär 01, 2022 7:48

adefrankl hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Dank der Pfluglosen Bearbeitung meiner Felder ....... meine Äcker sind befahrbar auch ohne Frost. :idea:

Also hier war die Befahrbarkeit ohne Frost auch kein Problem, wie das heutige Bild von der Weizenfläche unmittelbar nach der Düngergabe zeigt (45 kg N als Yara Getreide, Laut EUF 65 kg N im Boden verfügbar). Man musste lediglich darauf achten, vor dem Befahren von öffentlichen Straßen die Reifen auf den Feldweg wieder sauber zu bekommen. Die Flächen wurden zwar ebenfalls Pfluglos bearbeitet (Mulchsaat nach Raps, Lockerung auf ca. 25 cm mit Meiselzinken). Aber die gepflügten Flächen dürften hier ähnlich befahrbar sein.
Der Raps wurde schon vor zwei Wochen gedüngt und den Rapspflanzen ist auch bereits die positive Wirkung der Düngergabe anzusehen. Sind wieder vernünftig grün, nachdem im Oktober ein deutlicher Stickstoffmangel klar zu erkennen war (Strohdüngung (nach WW) scheint die Herbstgabe von etwa 35 kg/N weitgehend gebunden zu haben, so dass für den Raps wenig übrig blieb)



Für mich ist das eine Wiese und kein Weizen! :shock:
Bei mir ist der Weizen nicht mal halb so dick,ich glaube da müsste ich 300kg/ha säen damit er so aussieht!
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Re: Befahrbarbarkeit

Beitragvon DWEWT » Di Mär 01, 2022 7:56

Johnny 6520 hat geschrieben:

Für mich ist das eine Wiese und kein Weizen! :shock:
Bei mir ist der Weizen nicht mal halb so dick,ich glaube da müsste ich 300kg/ha säen damit er so aussieht!


Wenn das für dich eine Wiese ist, dann bist du ein miserabeler Grünlandbauer!
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon 240236 » Di Mär 01, 2022 7:56

So sehen bei uns WG aus.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon 54321 » Di Mär 01, 2022 9:00

Hallo Kollegen,
bei uns in Österr. haben wir jeden Tag am Morgen 6-9 Grad minus, über Tag auch nur wenige Plusgrade.
Da diese Kälte laut Wetterbericht noch eine Woche anhält, möchte ich euch fragen ob es sinnvoll ist,
jetzt KAS auf Weizen u.Triticale zu streuen. Soll ich noch eine Woche warten da bei den Temperaturen
kein Wachstum ist u. der Stickstoff ev. in die Luft geht ? Regen ist ebenfalls länger keiner zu erwarten.
Danke für eine fachliche Meinung.
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Re: Befahrbarbarkeit

Beitragvon adefrankl » Di Mär 01, 2022 9:22

Johnny 6520 hat geschrieben:.....

Für mich ist das eine Wiese und kein Weizen! :shock:
Bei mir ist der Weizen nicht mal halb so dick,ich glaube da müsste ich 300kg/ha säen damit er so aussieht!

Nun die Aussaatstärke war 130 kg/ha bzw. 250 Körner/m². Insofern war die Aussaatstärke sicher nicht überzogen. Wobei ohne dem außergewöhnlich milden Februar der Bestand sicherlich auch dünner wäre.
Nun der Bestand dürfte auch schon in der Hauptbestockung sein. Hier im fränkischen Trockengebiet ist es meist entscheidend die Winterfeuchtigkeit gut auszunutzen. Aber letztendlich ist erst nach der Ernte klar was das beste Vorgehen war.
Das andere Extrem ist hier ein Bestand der nach Raps sehr spät gesät wurde (Anfang November?), weil der Bewirtschafter durch die verspätete Maisernte (Schwerpunkt Lohnunternehmer) letzten Herbst offensichtlich Jahr nicht früher zum säen kam. Dort sind die Weizenpflanzen kaum zu erkennen.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Johnny 6520 » Di Mär 01, 2022 11:50

240236 hat geschrieben:So sehen bei uns WG aus.


Bei uns nicht einmal die Wintergersten,habe selber keine!
Der Weizen sieht bei mir mitte April vielleicht so aus, da sieht man wieder was wir für klimatische Unterschiede haben!
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon madanf » Di Mär 01, 2022 16:43

Cyberlui hat geschrieben:vielleicht für den ein oder anderen Interessant


https://llh.hessen.de/pflanze/boden-und ... r-erlaubt/


Ja, diesen Punkt kennt man hier in Hessen nur zu genau :roll:
Diese Vorschrift ist soweit neben der immer gepredigten "guten fachlichen Praxis" wie sie nur sein kann.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon otchum » Di Mär 01, 2022 19:17

Laienfrage: Wieso erfriert Getreide nicht wenn man im Herbst sät und es ist bei Minustemperaturen draussen?
Das Leben der Eltern ist das Buch in dem die Kinder lesen...! :klug:
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Wini » Di Mär 01, 2022 20:00

strokes hat geschrieben:
Cyberlui hat geschrieben:vielleicht für den ein oder anderen Interessant


https://llh.hessen.de/pflanze/boden-und ... r-erlaubt/


In Bayern erlaubt, wenn Boden tagsüber mind 20cm auftaut, was ja aktuell der Fall ist


Die Schreiberlinge der neuen Düngeverordnung haben halt den Klimawandel noch nicht bemerkt.
Es gibt bei uns keine dauerhaft gefrorenen Böden in Februar mehr.

Es sind sog. Wechselfröste, die Nachts gerade einmal die ersten Zentimeter
des Oberboden in gefrorenen Zustand versetzen.

Tags über ist doch alles bereits ab 9 Uhr am Auftauen und
spätestens um die Mittagszeit wieder feucht und Morast.

Ein dauerhaft gefrorener Boden, der über Wochen nicht auftaut, den gibt es bald bei uns nicht mehr.

Die Düngeverordnung muß daher angepasst werden und natürlich eine bodenschonende Düngung
von Landwirten, die noch bei klarem Verstand sind, bei Wechselfrost erlauben.

Gut Wurf
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Isarland » Di Mär 01, 2022 20:15

Es ist doch bei uns erlaubt, Gülle auszubringen, wenn der Boden tagsüber mind. 20 cm. auftaut. Oder ist an dir was vorübergegangen? Die letzten Tage hier waren ideal, um die Wiesen zu güllen. Die waren auch nach dem Frühfrost noch super befahrbar.
Für morgen haben wir zwei Fässer mit Schleppschuh organisiert. Da gehts um 4 Uhr los. Um 10 Uhr ist der Weizen gedüngt und die Gruben leer.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon swk1982 » Di Mär 01, 2022 20:18

Mal ne blöde Frage....ich mach das ja jetzt auch schon n paar Jährchen, ok das Thema Befahrbarkeit lassen wir jetzt mal, klar, geht momentan gut,
aber wenn man vorhat KAS, ASS oder 24/6 zu streuen....seid ihr da nicht nochn bisl früh dran, Jungs?
Ich mein ja nur, hier hats die ganze Woche Richtung -5 Grad Nachts und wenn ich richtig gesehen habe,
ist für Beginn kommender Woche noch kälter gemeldet. Also mit Mineralisation is da doch noch nix los, oder? Der Boden ist arschkalt, und ein Schweinemäster hat aus Platzgründen vor 8 Tagen Gülle auf seine WG, die ist mittlerweile dünner als sie vor 10 Tagen noch war...also ich kann nur sagen, mir pressierts noch nicht so
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon adefrankl » Di Mär 01, 2022 23:15

swk1982 hat geschrieben:......
aber wenn man vorhat KAS, ASS oder 24/6 zu streuen....seid ihr da nicht nochn bisl früh dran, Jungs?
Ich mein ja nur, hier hats die ganze Woche Richtung -5 Grad Nachts und wenn ich richtig gesehen habe,
ist für Beginn kommender Woche noch kälter gemeldet. Also mit Mineralisation is da doch noch nix los, oder? Der Boden ist arschkalt, und ein Schweinemäster hat aus Platzgründen vor 8 Tagen Gülle auf seine WG, die ist mittlerweile dünner als sie vor 10 Tagen noch war...also ich kann nur sagen, mir pressierts noch nicht so

Also es hängt natürlich zunächst einmal stark von Kultur und Nmin Gehalt ab. Unten ist z.B. ein Bild meines Rapsbestandes vom 6.11. letzten Jahres zu sehen. Da ist der Stickstoffmangel klar erkennbar. Dementsprechend hielt ich es für notwendig, diesen bereits Mitte Februar anzudüngen. Da Bild darunter spricht dafür, dass dies sinnvoll war.
Bei Getreide ist eine mineralische Düngung bei der aktuell kühleren Witterung nicht dringend, sofern die Bestände nicht gerade offensichtlichen Mangel zeigen. Allerdings sind laut Wetterprognosen http://wxmaps.org/pix/prec4 in zumindest den nächsten zwei Wochen auch praktisch keine Niederschläge zu erwarten. Insofern besteht zum einen keine Auswaschungsgefahr, zum anderen könnte es dann auch leicht sein, dass später gestreuter Stickstoff bei einsetzender Erwärmung dann zunächst kaum bis zur Wurzelzone vordringt. Und insofern ist zumindest eine kleinere Startgabe zum jetzigen Zeitpunkt sicher sinnvoll. Insbesondere, wenn sich, wie letztes Jahr nach einem warmen Februar (damals nur die zweite Hälfte, davor war es ziemlich kalt!) dann doch ein kühles Frühjahr anschließt. Gerade dann kommt die Mineralisation im Boden lange nicht in Gang.
Ansonsten, Wintergerste ist bekannt dafür, dass sie durchaus auf die Kombination von Gülle und Frost empfindlich reagieren kann. Vor Jahrzehnten ist meinen Vater WG auch nach einer winterlichen Güllegabe ausgewintert. Daraufhin gab es eine Güllekopfdüngung nur noch zu Weizen. Der hat das stets vertragen.
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