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Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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68 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon Bison » Sa Okt 13, 2018 21:43

nix. der roggen ist zwar schön aufgelaufen, bleibt aber im wachstum stehen. unkraut ist aufgrund der trockenheit auch nicht viel da. da wäre ein herbizideinsatz nur geldverschwendung. ich habe allerdings eine neues unkraut entdeckt: ausfallmais. verrückt, habe ich vorher noch nicht gesehen das es sowas überhaupt gibt :shock:
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon AEgro » Sa Okt 13, 2018 22:18

Den Mais sollte der Frost erledigen.
Wenn welchen gibt.
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Herbizidstress

Beitragvon adefrankl » So Okt 14, 2018 0:03

Ice hat geschrieben:.......

Hier gibt es eigentlich gar keine Gräserproblematik.
.........
Die Frage die mich beschäftigt : Ist das Ertragspotenzial von im Herbst behandeltem Weizen höher? (im Frühjahr kein Herbizidstress?)
Oder ist bei einer moderaten Frühjahrsbehandlung kein Ertragsnachteil zu befürchten?

Gerste behandelt ich im Herbst, denke das ist Standart

Also was den Herbizidstress betrifft, so ist bei Gräserherbiziden doch stärker das Getreide stressen, nsbesondere wenn die Behandlugn etwas später erfolgt (oder es noch vom Winter geschwächt ist?). Da gab es schon immer wieder Berichte, dass z.B. die Frühjahrsbhandlung mit IPU durchaus mal 10% kosten kann, von Atlantis in höherer Aufwandmenge wird auch berichtet, dass das durchaus zeichnet.
Bei den Unkrautmitteln gibt es aber doch einige dich gut verträglich sind. Als Faustregel dürften das die Mittel sein die zumindest bis EC32 zugelassen sind (was ja nicht heisst, dass man solange warten muss/soll).
Sofern man noch darauf achtet da nicht noch durch ungünstige/(zu starke) Kombinationen mit Wachstumsreglern oder Fungiziden (Terbuconazol soll da besonders von Bedeutung sein, vgl. Wachstumsreglerwirkung bei Raps)zu machen, würde ich da keine Ertragsnachteile erwarten (vgl. auch Mischungshinweise). Immerhin erwischt man ja auch einige Unkräuter (z.B. Disteln) im Frühjahr weit besser.
Ich würde sagen, der springende Punkt sind die Gräser.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Dürre: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon Wini » So Okt 14, 2018 19:47

Gerade die derzeitige Trockenheit macht den Einsatz bodenwirksamer Herbizide fragwürdig.

Zum Glück habe ich gepflügt und dadurch schon mal ca. 70% des AFS ins Nirwana geschickt.

Derzeit lässt sich auch beobachten, dass die Erdflöhe nicht nur den Raps wegfressen, sondern auch anderes Unkraut.

Meine Wintergerste ist fast sauber.

Was soll man da bei absoluter Trockenheit wohl raten ?

Gruß
Wini
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon Bison » So Okt 14, 2018 21:19

hier sind alle am fahren, liegt wohl am flächenstärksten platzhirsch in der gemarkung, der fährt schon seit einigen tage mit der spritze rum, die anderen machens natürlich nach n8
warum ein bodenherbizid bei absoluter trockenheite unbedingt aussbringen kann ich nicht nachvollziehen
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon glaaheidnbaua » Mo Okt 15, 2018 13:48

in den Beständen die bereits etwas feuchtigkeit abbekommen haben kommt etwas unkraut, Ungras, vorallem Ausfallraps. gefahren wird hier schon.. allerdings nur abend s oder früh s..
ich werd wohl abends spritzen, um zumindest den Tau zu nutzen
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Okt 15, 2018 15:48

Heute massiv Zikaden in einem Wintergerstenschlag festgestellt für Herbizid ist es mir einfach zu trocken. Jetzt ist guter Rat teuer. :roll:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon Hopfabauer » Mo Okt 15, 2018 21:05

Servus zusammen,
habe die letzten Jahre in denen ich Wintergerste hatte immer im Herbst behandelt, wegen der besseren Wirkung gegen Ungräser. Mußte aber oft im Frühjahr wegen der wilden Möhre nachlegen.
Diesen Herbst ist die Wintergerste bei mir auf den schweren Böden zum Teil recht ungleich aufgelaufen. Unkraut ist keines aufgelaufen, Ungräser nur ganz gering. Falls die nächste Zeit kein Regen in Sicht ist will ich die Herbizidanwendung in den Frühjahr verschieben.
Mir ist bekannt dass das Zeitfenster im Frühjahr kurz ist und nicht viele Mittel für die Wintergerste zugelassen sind aber werde das Risiko eingehen.
Früher machten wir Überbetrieblichen Pflanzenschutz da habe ich im Frühjahr bei der Kundschaft öfter WG behandelt. War eigentlich immer zufrieden, nutzte eine Kombination aus Azur und Hoester alternativ dazu Starane, leider das Azur nicht mehr am Markt.
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon holzwurm 2009 » Mo Okt 15, 2018 22:13

Hi

Also wenn es ungleichmäßig aufgelaufen ist würde ich dir Malibu ctu empfehlen

Wo schön die Gassen zu sehen sind Picona cadou plus ctu

lieber jetzt abends oder nachts spritzen und 10-20% verminderte Wirkung in Kauf nehmen als wenn der große Regen kommt und die Flächen nicht mehr befahrbar sind

Das Problem ist das nach der Ernte die Gräser und Kräuter nicht richtig aufgelaufen sind und dadurch unheimlich Druck in den Beständen drin ist auch wenn es Nicht zu sehen ist weil noch nicht alles aufgelaufen ist an Gräsern und Kräutern

Aber das muss jeder für sich entscheiden nur glaube halt wenn jetzt im Herbst nichts gemacht wird hat man im Frühjahr stark mit den Gräsern zu kämpfen.
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon T5060 » Mo Okt 15, 2018 22:21

Alles was wir HIER im Moment machen, wird entweder wirkungslos bleiben oder es wirkt auf die wackligen Getreidepflänzchen depressiv.
Wenn das Getreide gut über den Winter gekommen ist, hilft dann auch striegeln.
So eine Scheisse war bis jetzt noch nicht da und sie ist noch nicht rum.
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon adefrankl » Mo Okt 15, 2018 23:05

T5060 hat geschrieben:Alles was wir HIER im Moment machen, wird entweder wirkungslos bleiben oder es wirkt auf die wackligen Getreidepflänzchen depressiv.
Wenn das Getreide gut über den Winter gekommen ist, hilft dann auch striegeln.
So eine Scheisse war bis jetzt noch nicht da und sie ist noch nicht rum.

Eine Variante ist natürlich auf den Regen zu warten, der in ein bis zwei Wochen angekündigt ist (leider verschwinden diese Ankündigungen bisher immer schneller als sie erscheinen, und Regen kam schon gleich gar nicht).
Ich selbst habe teilweise gleich nach der Saat am 25.9., aus arbeitswirtschftlichen Gründen, mit Herold + CTU behandelt. Mal sehen was daraus wird. Damals war der Boden immerhin noch einigermaßen feucht nach dem Regen am 23.9. (25 mm). Aber da hatte ich auch nicht damit gerechnet, dass es dann wieder mindestens einen Monat keinen Regen gibt.
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon T5060 » Mo Okt 15, 2018 23:17

Zuviel auf einmal darf es eben auch nicht regnen, die Erosionsgefährdung ist in dem Bodenzustand extrem.
Also im Moment muss man zu sehen, dass die Aussaat einigermaßen vernünftig über den Winter kommt.
Eigentlich ist mir gerade alles lieb was den Boden festhält.
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon holzwurm 2009 » Di Okt 16, 2018 7:45

[quote="T5060"]Alles was wir HIER im Moment machen, wird entweder wirkungslos bleiben oder es wirkt auf die wackligen Getreidepflänzchen depressiv.
Wenn das Getreide gut über den Winter gekommen ist, hilft dann auch striegeln.
So eine Scheisse war bis jetzt noch nicht da und sie ist noch nicht rum

Wirkungslos auf keinen Fall es wird nicht die volle Wirkung geben da die Feuchtigkeit fehlt da gebe ich dir recht

Du wirst Wirkungsverluste haben von 10-20%

Im Endeffekt muss jeder selber wissen wie er es macht

Sollte wirklich was durchkommen Behandel ich im Frühjahr nach als wie den AFS im im Frühjahr nicht mehr in den Griff zu bekommen

Und der Druck wird enorm sein wegen der langen Trockenheit
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon Freakshow » Di Okt 16, 2018 8:22

80% Wirkungsgrad sind für die Katz, das geld kann man sich sparen. Gerste ist bei uns eigentlich schon durch, ich schätze mindesten 50% müssen ungebrochen werden oder kommen erst gar nicht. Jetzt noch Herbizidstress dazu ist nicht verantwortbar.
Aber was soll's, was soll man da diskutieren wenn das erste was die Kollegen nach den 20l Ende September machen ist den Pflug rauszuholen und solang drauf rumzufahren bis das letzte Wasser weg ist. Dann wird gesät, aber erst am 10. Oktober und zwar so, dass saharasturmähnliche Staubwolken entstehen und 3 Tage nach der Saat gespritzt.
Das Dilemma ist vorprogrammiert, viele haben es nur noch nicht kapiert.

Meine Gerste (und Troticale) ist da, ich hab direkt nach dem Regen gesät, auch wenn's etwas früh war. Deshalb werde ich mich heute um die Zikaden kümmern.

Weizen ist noch im Sack und da bleibt er fürs erste.
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Re: Unkrautbekämpfung im Herbst bei Getreide

Beitragvon Wini » Di Okt 16, 2018 20:15

Stoapfälzer hat geschrieben:Heute massiv Zikaden in einem Wintergerstenschlag festgestellt für Herbizid ist es mir einfach zu trocken. Jetzt ist guter Rat teuer. :roll:


Hier wird man auch von Zikaden auf den aufgelaufenen Wintergersteflächen regelrecht angesprungen.

Ich würde sagen, zumindest Randbehandlung mit Karate Zeon oder Decis Forte 75ml/ha

Gruß
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