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Volksbegehren Bienenschutz

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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104 Beiträge • Seite 6 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon Mineralwasser » Sa Okt 05, 2019 14:42

Barbicane hat geschrieben:Bildung hin oder her, dass sich was verändert hat fällt auch schon beim Spazieren auf.

Im Winter bin ich als Kind wochenlang mit dem Schlitten den Berg runter, der Weiher war ewig zugefrohren.
Heute geht Schlittenfahren wenn überhaupt nur noch ein paar einzelne Tage lang.
Den Weiher kann man nichtmehr betreten.

Im Sommer bin ich mit dem Rad durch Wolken aus Schmetterlingen gefahren, abends hatte ich ständig Insekten in der Nase hängen.
Heute sieht man kaum mehr Schmetterlinge und selbst am Auto kleben nur vereinzelt überhaupt Insekten.
Lag ich als Kind in der Wiese hab ich von überall Vögel zwitschern gehört und Nachts konnte ich vor lauter Grillengezirpe kaum schlafen. Heute hört man nur noch einzelne Vögel und keine Grillen. Die Stille ist unheimlich.

Auf den Wiesen haben wir früher kiloweise Pilze gesammelt.
Heute blühen da nichtmal mehr Blumen.

Der Unterschied zu früher fällt dramatisch auf.

Wir fanden früher auch viele Champions auf den Wiesen, aber die sind seit 30 Jahren Wasserschutzgebiet und jeglicher Einsatz von Düngemitteln und Pflanzenschutz ist verboten, die Pilze sind weg. Bei uns am Haus steht ein Sonnenblumenfeld und wirklich hunderte von Grünfinken sind dort aktiv. Was hauptsächlich auffällt sind die vielen Menschen die unterwegs sind. Mit Hund Fahrrad oder Auto. Wo früher Ruhe war ist jetzt reger Betrieb, vielleicht hat das auch etwas mit dem Artensterben zu tun.
Mineralwasser
 
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon Botaniker » Sa Okt 05, 2019 19:16

Also auf unseren Wiesen gab es soweit ich mich erinnere noch nie chemischen Pflanzenschutz und seit Ende der 80ziger auch keinen Dünger mehr, damals wurde die Milchviehhaltung aufgegeben. Champignons gibt’s da immer noch, habe Heute wieder ne Tüte voll gesammelt, die gibt es dann Morgen, lecker.
Hier aber mal einen Link auf eine Seite der Uni Hohenheim mit guten Argumenten für die Öffentlichkeit.

https://www.uni-hohenheim.de/pressemitt ... c82f1580a0
Botaniker
 
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon AF85 » Sa Okt 05, 2019 21:15

Hallo
Meine Wiesen werden 6 mal im Jahr gemäht und auch mit Gülle gedüngt , dieses Jahr Champignons ohne ende. Zu den Greifvögeln, es gibt Tage da sehe ich bis zu 6 Vögel am Himmel über meine Wiesen und Felder kreisen , die räumen bei den Kleintieren so richtig auf. Das gab es in meiner Kindheit nicht, da gab es noch jede Menge Rebhühner und Hasen , aber die werden heute Beute dieser Greifvogelschwemme. Aber schuld sind wie immer die Landwirte.
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon 210ponys » Fr Okt 18, 2019 7:41

So die Unterschriftensammlung des Volksbegehren ruht die Politik ist bereit zu verhandeln... Manchen muss beim Gedanken ans Volksbegehren die knie Schlottern!
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon katzabragg » Sa Nov 23, 2019 22:09

Diese kleinen grauen Greifvögel bedienen sich auch in meinem Garten hemmungslos an
Singvögeln.
Hier steht eine ganzjährig gut gefüllte Futterstelle, immer sehr gut besucht.
Der kleine Geier fühlt sich wohl.
Gesetzlich geschützt von den derzeitigen Herrschern über das deutsche
Reich.
Der Jagdschein ist weg, wenn einer aus Versehen so ein Mistviech vom Himmel
holt.
Und dem gläubigen Fussvolk wird mitgeteilt, die Bauern sind Schuld am Verschwinden
der Singvögel.
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon T5060 » So Nov 24, 2019 1:42

Hier erzählt ein Schüler, wie die in der Schule beeinflußt werden, wirklich interessant dem zuzuhören.

https://www.youtube.com/watch?v=u6GWyzqYSOI

Ich glaube auch das Schulbuchverlage den Öko-Schwachsinn in die Bücher schreiben müssen,
weil die neuen Bücher sonst von diesem Drecks-Lehrer-Pack nicht gekauft werden.
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[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon Zement » So Nov 24, 2019 9:34

T5060 hat geschrieben:Hier erzählt ein Schüler, wie die in der Schule beeinflußt werden, wirklich interessant dem zuzuhören.

https://www.youtube.com/watch?v=u6GWyzqYSOI

Er sagt das ; was der Vater... ?
Hier noch eine Diskussion darüber :
https://www.youtube.com/watch?v=RNKhoXnKurU
Die Schüler können nicht die Politik und Bevölkerung direkt ändern , aber sie darauf aufmerksam machen ; zum nachdenken bringen und damit es Öffentliche Druck auf die Politik bewirken .
Einige sagen das die Jugendliche faul sind und nur in die Smartphone schauen , nun hier machen die was was , sie üben das Mitteilen einer Botschaft in der Öffentlichkeit .

T5060 hat geschrieben:diesem Drecks-Lehrer-Pack

Schlimmer sind nur "Sachverständiger" , die drehen es so , wie es denen gerade passt . :|
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon Falke » So Nov 24, 2019 9:50

Ich denke nicht, dass die Lehrer entscheiden, was in den Lehrbüchern steht, oder welche Bücher gekauft werden (sollen, müssen, ...).
Das kommt schon von höherer Stelle. Und diese Entscheidungen sind ein gar mächtiges Instrument - für was auch immer.

A.
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon 210ponys » So Nov 24, 2019 10:07

der Junge labert das was der Alte gerne hören möchte und es gibt in Deutschland einen Lehrplan nach dem sich der Lehrer zu richten hat ob er will oder nicht ... Und fakt ist auch das wir unseren Kindern einen Lebenswerten Planeten hinterlassen müssen das wir dabei jetzt die Landwirtschaft an die Wand fahren wie viele andere Sachen vorher ist nicht der richtig weg. Aber die Landwirte sind zu einer kleinen Minderheit geworden wo nirgends mehr eine Mehrheit finden aber darin sind diese auch nicht ganz unschuldig immerhin ging wachsen oder weichen jetzt 30Jahre lang gut!
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon langholzbauer » So Nov 24, 2019 11:56

Ein heranwachsender junger Mensch kann nur das lernen, was er beigebracht und erklärt bekommt.
Und,wenn da zu Hause nur die Eltern aus der Spaßgeneration und in der Schule irgendwelche Umweltaktivisten mit ausschließlich urbanem Hintergrund auf so ein Kind ein wirken, dann verurteilt Ihr die Jugend zu Unrecht.
Leider gibt es keine einheitlichen ,im Idealfall, wissenschaftlich fundierten Lehrpläne.
Bildung ist im sonst so fortschrittlichen Deutschland noch immer ein Opfer der Kleinstaaterei. Und selbst zwischen den Schulen im gleichen Landkreis besteht keine Synkronisation der Lehrpläne.
:cry:
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon Frankenbauer » So Nov 24, 2019 12:09

Vor Jahren hat Brigitta sich da mal in einem "Grünen Netzwerk" eingeschlichen und da war mal ein Thread dabei in dem sie sich auf die Schenkel klopften, dass der renomierte Klett Verlag bei ihnen abschreibt. Vielleicht hat ja jemand noch auf facebook o.ä. Kontakt zu ihr und kann mal die Quelle verlinken.

Gruß

Werner
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon T5060 » So Nov 24, 2019 19:14

Was glaubt ihr was für grüne Spaßfiguren im Kultusministerium oder in Schulämtern sitzen, die dort nur aufgrund ihres Parteibuchs hingekommen sind.
Das sind Sachen die an die örtlichen Wahlkreisabgeordneten herangetragen werden müssen.
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon marius » So Nov 24, 2019 22:28

T5060 hat geschrieben:Was glaubt ihr was für grüne Spaßfiguren im Kultusministerium oder in Schulämtern sitzen, die dort nur aufgrund ihres Parteibuchs hingekommen sind.
Das sind Sachen die an die örtlichen Wahlkreisabgeordneten herangetragen werden müssen.


Apropos wieder zum Thema Volksbegehren und Co.

Naja. Ich les immer das die geplanten Enteignungen von Besitztümer wie Agrarland oder Immos nicht rechtens wären und somit illegal und völlig unmöglich.
Bzw somit das Umverteilen von reich zu arm.
Wobei ich ( und der Staat ) alle Landwirte mit Wohnhaus und Land generell zu der reichen Oberchicht zähle, die somit erheblich rasiert werden.

Warum sollen kommende Enteignungen ( Landwirte , Vermieter ) über Gesetz oder Volksbegehren nicht rechtens sein ?
Das GG hab ich doch schon x mal zitiert wo Enteignungen zum Wohl der Allg. längst per Gesetz zulässig sind.

Aber auch den Geldvermögenden gehts an den Kragen.
Wer daran nicht glauben will soll sich mal das vor Jahren beschlossene SAG ( Sanierungs und Abwicklungsgesetz ) mit seinen knapp 200 Paragraphen durchlesen.
Bisher war das kein Thema aber das wird sich bei völlig maroden Staatskassen, teurer Masseneinwanderung und maroder Wirtschaft sehr bald ändern.

Im Prinzip kann alles enteignet werden ohne wenn und aber und ohne Entschädigung.

Unsere völlig verkorkste Medienlandschaft sizt wie unsere Politik längst ganz linksaussen auf einer grünen Parkbank. Vermutlich haben deshalb weder Medien noch Presse damals über das eingeführte SAG ( auch SARG genannt ) berichtet.
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon T5060 » So Nov 24, 2019 23:49

Gemäß UN Menschenrechtskovention ist das Eigentum ein garantiertes Menschenrecht. Die Hürde für eine Enteignung ist sehr hoch, denn sie darf nur stattfinden, wenn das Ziel für die "Allgemeinheit" nicht anders vollzogen werden kann. Desweiteren ist die Enteignung immer zu entschädigen, in der Gestalt, dass der Entzogene "bildhaft in die Lage versetzt wird, dass das ihm Genommene wiedergegeben wird", dass ist auch der Grund zur Bemessung einer jeden Entschädigung und die Entschädigung entscheidet sich damit grundsätzlich vom Schadensersatz ( der Geschädigte ist wieder in den Zustand zuversetzen, als wenn der Schaden nicht eingetreten wäre ). Das hauen viele durcheinnander. Die Enteignung ist übrigens bereits dann vollzogen, wenn bekannt wird, das ein Grundstück von der Planung betroffen ist, sprich der Tag an dem die Planfeststellungsunterlagen das erste Mal öffentlich ausgelegt werden.

Bei den ganzen Volksbegehren-Ansprüchen muss man sehr genau hinschauen, ob es - und jetzt passt genau auf - sich um eine "Inhaltsbestimmung des Grundstücksbegriffs" handelt oder schon um einen "enteignungsgleichen Eingriff", dann wäre es nach dem Völker - und Staatsrecht ein erheblicher internationaler Verstoß.

Unsere Linke und Marius lesen aus dem Art. 14 GG eigentlich nur Scheisse raus, ohne zuverstehen was gemeint ist. Die Umsetzung haben schon viele Juristen seit Jahrhunderten ausgearbeitet.
Da waren Marx und Engels noch nicht geboren.

Also ich sehe diese verordneten "Gewässerrandstreifen" nicht als "Inhaltsbestimmung", sondern als einen "enteignungsgleichen Eingriff".
Dies sollte auch vor dem EuGH beklagt werden. Lieber BV, habt hier mal den Arsch in der Hose. Dafür haben wir dich.
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Re: Volksbegehren Bienenschutz

Beitragvon marius » Mo Nov 25, 2019 0:15

T5060 hat geschrieben:Also ich sehe diese verordneten "Gewässerrandstreifen" nicht als "Inhaltsbestimmung", sondern als einen "enteignungsgleichen Eingriff".
Dies sollte auch vor dem EuGH beklagt werden. Lieber BV, habt hier mal den Arsch in der Hose. Dafür haben wir dich.


Genau davon rede ich die ganze Zeit.
Vor dem EuGH werdet ihr aber abblitzen weil Enteignungen wie bereits zitiert eben doch gesetzl. zulässig sind.
Bzw längst Realität sind z.b. auch diese Biotopkartierungen, um neben eurem Volksbegehren noch ein Beispiel zu nennen.
Im Grunde sind das auch alle eingetragenen Landschaftselemente auf den Grundstücken von Landwirten.
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