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Wald, wohin des Weges?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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243 Beiträge • Seite 16 von 17 • 1 ... 13, 14, 15, 16, 17
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon frafra » Mi Sep 02, 2026 16:31

was hat deine 91er pflanzung oberhöhe ?
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon Ernst Eiswürfel » Mi Sep 02, 2026 16:47

Die Eichen sind so bei 12m, vielleicht auch mal 15m. Die letzten Fichten, Lärchen und Birken stehen etwas darüber und die Buchen sind nicht höher als die Eichen.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon Südheidjer » Mi Sep 02, 2026 17:42

Ernst Eiswürfel hat geschrieben:Anschließend waren wir noch kurz in einer Anpflanzung aus '91. Da haben sich aus der damaligen Vorgabe von Kiefer, Fichte, Lärche, Buche und Eiche die Eichen hervorragend geschlagen und stehen wunderbar da. Fichte ist mittlerweile fast komplett verschwunden, Kiefer schon seit Jahren, Lärche stehen auch nur noch rund 10 St.und Buche ergab hier nur Mist. Jetzt werden die Eichen freigeschnitten bis in der Krone der Abstand zu den Nachbarbäumen 1m beträgt.
Das wird auch die Richtung sein, in die es in meinen anderen Wäldern geht.

Weißt du noch, woher das Pflanzgut damals stammt, also regionale Herkunft?
Ich setze meine Hoffnung auch hauptsächlich auf die Eiche, aber als Naturverjüngung oder über Verteilen von Eicheln.
Vielleicht müssen in den nächsten Jahren mal ein paar Kiefern dran glauben, um Eichen-Nvj freizustellen und mehr Licht zu geben. Der inzwischen pensionierte Förster regte das schon vor gut 10 Jahren mal an, an den Stellen, wo aktuell die Eiche ganz gut nachkommt, mal jeweils 5 bis 10 Kiefern wegzunehmen. Er meinte, die Eichen würden dann vermutlich richtig abgehen im Wachstum.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon Ernst Eiswürfel » Mi Sep 02, 2026 19:19

@Südheidjer

Das Pflanzgut müsste von der Forstbaumschule Gracklauer in Gunzenhausen gewesen sein. Luftlinie sind das ca. 80 km. Weiß nicht ob das noch regional ist. Ich nehme aber an, dass damals auch schon auf eine passende Herkunft geachtet wurde.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon Manfred » Mi Sep 09, 2026 5:26

Ein US-Schwachholzsägewerk nach finnischem Vorbild:
https://www.youtube.com/watch?v=ggWBECTC81w

Toftan Highspeed-Sägelinie für Schwachholz, mit deutschen Untertiteln:
https://www.youtube.com/watch?v=atfeecjLH5g
Zuletzt geändert von Manfred am Mi Sep 09, 2026 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
"Menschen mit Sklavenmentalität betrachten ihre Fesseln als Garantie für Stabilität."
Michail Weller
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon T5060 » Mi Sep 09, 2026 10:53

Mir brauchen mehr Ziegler und mir brauchen mehr Pollmeier, die was auf den Weg bringen, sonst können die sich ihren "Waldumbau" stangenweise wohin schieben

https://youtu.be/XaVrFZNYxtQ?si=ksKUNl5CLsdTQLdY
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon 260er » Mi Sep 09, 2026 16:07

T5060 hat geschrieben:Mir brauchen mehr Ziegler und mir brauchen mehr Pollmeier, die was auf den Weg bringen, sonst können die sich ihren "Waldumbau" stangenweise wohin schieben


Den hat der Größenwahn aber auch zurück auf den Boden der Tatsachen geholt.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon 240236 » Mi Sep 09, 2026 19:03

T5060 hat geschrieben:Mir brauchen mehr Ziegler und mir brauchen mehr Pollmeier, die was auf den Weg bringen, sonst können die sich ihren "Waldumbau" stangenweise wohin schieben

https://youtu.be/XaVrFZNYxtQ?si=ksKUNl5CLsdTQLdY
Ach, Ziegler ist doch Geschichte von gestern
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon langholzbauer » Mi Sep 09, 2026 20:08

Was am Absatz des schlechtesten Sortiments an die Zellstoffindustrie durch die hohen Energiekosten verloren geht, könnte durch Heizenergie im Absatz kompensiert werden.

Wenn, ja wenn da nicht die Bürokratie den regionalen mittelständischen Anlagen die Luft abschnüren würde.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon T5060 » Mi Sep 09, 2026 20:10

240236 hat geschrieben:Ach, Ziegler ist doch Geschichte von gestern


Ziegler hat aber was bewegt ...
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon Höffti » Mi Sep 09, 2026 20:13

langholzbauer hat geschrieben:Was am Absatz des schlechtesten Sortiments an die Zellstoffindustrie durch die hohen Energiekosten verloren geht, könnte durch Heizenergie im Absatz kompensiert werden.

Wenn, ja wenn da nicht die Bürokratie den regionalen mittelständischen Anlagen die Luft abschnüren würde.


Ich denke, dass viele Großsägewerke künftig die Stämme ab 9cm ankaufen und verwerten werden.
Zumindest hat das wohl ein Großer in Niederbayern vor.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon langholzbauer » Mi Sep 09, 2026 20:23

Bei den " Großsägern" ging doch das Zopfmaß von ehemals 12 cm bis 2018 auf mind. 15cm und in der Käferkriese teilweise auf 20 cm hoch.
Die Holzaufkläufer in deren Auftrag und die freien haben aber auch spezialisierte Abnehmer für getrennt gepolterte Sortimente.
Wer sich da vor Einschlagsbeginn richtig kundig macht und an die Sortierung hält, kann entsprechend mehr erlösen.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon Höffti » Mi Sep 09, 2026 23:57

langholzbauer hat geschrieben:Bei den " Großsägern" ging doch das Zopfmaß von ehemals 12 cm bis 2018 auf mind. 15cm und in der Käferkriese teilweise auf 20 cm hoch.
Die Holzaufkläufer in deren Auftrag und die freien haben aber auch spezialisierte Abnehmer für getrennt gepolterte Sortimente.
Wer sich da vor Einschlagsbeginn richtig kundig macht und an die Sortierung hält, kann entsprechend mehr erlösen.


Wie gesagt, ich hatte kürzlich ein Gespräch mit der Führungsetage eines größeren Sägewerks und da wurde das so kolportiert.
Man erhofft sich dadurch auch einen gewissen Wettbewerbsvorteil, wenn man quasi einen ganzen Baum abnimmt.
Vor dem Hintergrund, dass in unserer Gegend seit Schließung einer großen Papierfabrik kein Papierholz mehr vermarktbar ist, könnte das Konzept durchaus ein Mehrwert für Waldbauern geben.
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon AEgro » Do Sep 10, 2026 8:52

Solch eine Anlage für das schwache Holz ist zwar durch moderne Technik leistungsfähig,
aber auch sehr teuer im Verhältniss zur eingesägten Menge nach Kubikmeter.
Und das erzeugte Schnittholz, ist wohl eher billige "Baumarktware".
Da darf das aufgekaufte schache Rundholz nicht zu teuer sein, sonst lässt es die Sägeindustrie trotz technischer Möglichkeit liegen, bzw.
investiert erst gar nicht.
Und ein weiterer Aspekt:
Wenn in der Ukraine/Russland wieder ruhiger wird, kommen wieder Massen von billigem Holz zu uns.
Die müssen/sollten vielleicht auch eine Teil ihrer Schulden bezahlen. :mrgreen:
Das wird nicht nur die Forstwirtschaft durch verstärkte Holzexporte treffen, die Agrarwirtschaft garantiert noch extremer durch Getreide, Ölsaaten und Zuckerexporte. n8
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Wald, wohin des Weges?

Beitragvon Höffti » Do Sep 10, 2026 9:12

Viele Säger verdienen mittlerweile mehr Geld mit Pellets als mit Schnittholz.
Auch das sollte man bei solchen Sachen im Hinterkopf haben.
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