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Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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149 Beiträge • Seite 2 von 10 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 10
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon xyxy » Sa Jan 04, 2014 14:18

Jupp1303 hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:Stellst Du dir diese Frage auch wenn es um Lebensmittelimporte aus Südamerika oder der Dritten Welt geht?


Das ist doch die alte Forderung der Gutmenschen : Nieder mit der doitschen Zuckerrübe - nehmt Zuckerrohr aus Kuba !


Darauf gehts wohl aus, die dürfen dort jetzt neue Autos kaufen, dass lässt VW sich doch nicht nehmen...
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Sortable » Sa Jan 04, 2014 14:19

germane hat geschrieben:Ich denke Greenpeace,BUND,.... denken doppelökologisch:
..

Den polarisierenden Quark hab ich mal entsorgt.

germane hat geschrieben:Lt. dem Präsidenten der Münchner Uni werden GMO-Sorten viel sorgfältiger geprüft als konv. Züchtungen. ...


Ja warum denn wohl, weil es sich bei der Gentechnik um eine Technik handelt deren Folgen nur sehr schwer abzuschätzen sind.

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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon xyxy » Sa Jan 04, 2014 14:21

Manfred hat geschrieben:Aha. Und wie viele Kinder sterben an Vitamin A-Mangel?
Und in welcher Form agiert der BUND in den betroffenen asiatischen und afrikanischen Ländern gegen die Einführung von Golden Rice?
Ziemlich wirr, dieser Thread...

http://www.taz.de/!44656/
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon forenkobold » Sa Jan 04, 2014 15:04

Manfred hat geschrieben:Aha. Und wie viele Kinder sterben an Vitamin A-Mangel?
Und in welcher Form agiert der BUND in den betroffenen asiatischen und afrikanischen Ländern gegen die Einführung von Golden Rice?
Ziemlich wirr, dieser Thread...

http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Reis
Prognostizierte Gesundheits- und Wohlfahrtswirkungen[Bearbeiten]Eine sozioökonomische ex-ante-Studie kommt zu dem Schluss, dass durch die Einführung von Goldenem Reis ein hoher Prozentsatz der durch Vitamin-A-Mangel verursachten Krankheits- und Sterbefälle, vor allem bei Kleinkindern, verhindert werden könnte, und dass Goldener Reis 2 selbst unter pessimistischen Annahmen mit Kosten von unter 20 US-Dollar pro gerettetem Lebensjahr (DALY) deutlich billiger sei als Supplementierung (134–599 US$). Insgesamt könnten in Indien pro Jahr 40.000 Menschenleben gerettet werden. Unter optimistischen Annahmen lägen die Kosten bei 3 US$ pro DALY. Der Grund für diese niedrigen Kosten ist die problemlose Weiterverwendung und -verbreitung des Saatguts aus Ernten unter Bauern.[15] Eine ex-ante-Studie zu möglichen Auswirkungen auf den Philippinen kommt zum ähnlichen Schluss, dass der Goldene Reis die Probleme des Vitamin-A-Mangels zwar nicht komplett lösen könne, aber die Gesundheit der deutlich verbessern kann (siehe oben).[16]

Anderson und Kollegen schätzten 2005 die globalen Wohlfahrtsgewinne des Goldenen Reis auf Basis einer Simulation auf mehr als 15 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Der größte Betrag käme Asien zugute. Ein wichtiger Mechanismus in diesem Modell ist eine erhöhte Arbeitsproduktivität insbesondere armer Asiaten durch verbesserte Gesundheit.[17][18]



Aber du hast Recht.. der BUND engagiert sich im Gegensatz zu greenpeace nicht direkt in den Ländern. Ein gewisser Multiplikator für Dagegen-Hetze ist er trotzdem und gewisse verzögernde Auswirkungen auf das Zulassungsverfahren verschuldet er mit.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon wespe » Sa Jan 04, 2014 15:25

hallo,
Was war das für ein Aufschrei als die ersten Autos fuhren ,, ...eine Gefahr für die Menschheit,...wird sich nie Durchsetzen..." . Die erste Züge? Schreckensmonster. Die ersten Medien, Teufelswerk.
Alles Dinge die für uns heute selbstverständlich sind, auch wenn man dadurch Menschenleben in Kauf nimmt.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und nimmt alles an was ihn unmittelbar von Nutzen ist ohne Rücksicht auf andere.
Da macht es auch nichts wenn in anderen Ländern, die gaaaaanz weit weg sind, Menschen für unsere Selbstsucht sterben.
Deshalb wird irgendwann die Gentechnik so Normal sein wie die Nutzung von Handy und co.
Übrigens: Soja war und ist die erste Pflanze die Gentechnisch verändert wurde damit sie großflächig angebaut werden konnte, eine :!: Giftpflanze :!:
Mit freundlichen Stachel
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Todde » Sa Jan 04, 2014 15:43

Sortable hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Lt. dem Präsidenten der Münchner Uni werden GMO-Sorten viel sorgfältiger geprüft als konv. Züchtungen. ...

Ja warum denn wohl, weil es sich bei der Gentechnik um eine Technik handelt deren Folgen nur sehr schwer abzuschätzen sind.
mfg Sortable


Die Folgen die uns Greenpeace weiss machen wollte , sind nach fast 20 Jahren großflächigen Anbau ausgeblieben.
Nichts davon ist eingetreten.
Warum gehen diese Organisationen dann mit CMS anders um?
Und die Auswirkungen von "natürlicher" Zucht sind nicht erforscht oder das Risiko überprüft.

Und der BUND ist der deutsche Ableger von FOE, die sich stark gegen den Reis einsetzen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Sortable » Sa Jan 04, 2014 16:22

Wirklich nich?
M.W, mussten die Soja-Anbauer ihre Roundup-Dosis über die Jahre vervierfachen seitdem dort
GVO-Soja verwendet wird.

ps.: ich bin nicht grundsätzlich gegen GVO, aber diese Fortschrittsgläubigkeit die
hier zu Tage kommt ist wirklich erschreckend. Diese kritische Einstellung gegenüber
Neuem mit einer Angst vor zB Handies, Autos gleichzusetzen ist übelster
Relativimus.

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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon H.B. » Sa Jan 04, 2014 16:31

Sortable hat geschrieben: Diese kritische Einstellung gegenüber
Neuem mit einer Angst vor zB Handies, Autos gleichzusetzen ist übelster
Relativimus.


Teilweise wird dieses Thema von den selben "ExpertINNEN" beackert. Ist ein und das selbe Thema.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon H.B. » Sa Jan 04, 2014 16:33

Sortable hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben: ...

Millionen. Viele Millionen. Nur steht hier keine Todesanzeige drin. Die prangern spendenabhängige Hilfsorganisationen an.

Wer ist 'Die'? Die Millionen Toter Kinder, oder der böse BUND?


Der nächste Satz, welchen du weggekürzt hast, würde deine Fragen beantworten.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Todde » Sa Jan 04, 2014 16:55

Sortable hat geschrieben:Wirklich nich?
M.W, mussten die Soja-Anbauer ihre Roundup-Dosis über die Jahre vervierfachen seitdem dort
GVO-Soja verwendet wird.


Durch das schüren der Angst ist die Forschung im Bereich von GVO nicht entsprechend vorangetrieben worden.
Sortenwechsel, wichtigere Merkmale wurden nicht durchgeführt, in Deutschland ist die Forschung ja fast komplett zum Erliegen gekommen.

Und die Steigerung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes wäre natürlich bei nicht transgenen Pflanzen nicht passiert... :roll:

Vielleicht sollte man lieber das Augenmerk auf Moderne Verfahren zu Ausbringung wie in Europa richten.
Diese "Superunkäuter" findet man auch auf deutschen Feldern ohne GVO-Anbau, vornehmlich auf Ökoflächen, Disteln ist da so ein Beispiel, verseucht ganze Landstriche.
Durch die warmen Frühjahre in Deutschland sind auch hier viele hier bislang unbekannte Unkräuter aufgetreten, Rübenanbauer kennen das.



ps.: ich bin nicht grundsätzlich gegen GVO, aber diese Fortschrittsgläubigkeit die
hier zu Tage kommt ist wirklich erschreckend. Diese kritische Einstellung gegenüber
Neuem mit einer Angst vor zB Handies, Autos gleichzusetzen ist übelster
Relativimus.
mfg Sortable


Das Gleichsetzen passiert bei den "Experten" der Antikampagnen.

Gentechnik ist vom Teller des Europäers nicht mehr wegzudenken, nur unterliegt man hier dem Glauben, das dies nicht so sei.
Pflanzenmutation ist im Gemüse bei einigen Kulturen schon bei 100% im Anbau. Wer hat sich da mit den Gefahren befasst?
Die Definition zu GMO ist längst veraltet.
Selbst klassische Züchtung birgt die selben Gefahren, dort wird die DNA völlig unkontrolliert verändert, das übersieht man nur immer.
Weizen, Mais alles genetische Mutationen, diese Pflanzen gab es nicht, bevor der Mensch in der Genetik rumgefuscht hat.

Der prophezeite Weltuntergang durch transgenen Pflanzenbau ist nach 20 Jahren immer noch ausgeblieben.
Bisher hat sich alles so verhalten, wie die Befürworter es voraus gesagt haben.
Nicht mal der Maiszünsler wurde durch Bt Mais ausgerottet, er lebt auch in den Gebieten noch fröhlich vor sich hin.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon wespe » Sa Jan 04, 2014 17:00

Sortable hat geschrieben:Wirklich nich?
M.W, mussten die Soja-Anbauer ihre Roundup-Dosis über die Jahre vervierfachen seitdem dort
GVO-Soja verwendet wird.

ps.: ich bin nicht grundsätzlich gegen GVO, aber diese Fortschrittsgläubigkeit die
hier zu Tage kommt ist wirklich erschreckend. Diese kritische Einstellung gegenüber
Neuem mit einer Angst vor zB Handies, Autos gleichzusetzen ist übelster
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hallo,
Du weist aber schon für was man Roundup einsetzt und für was die Gentechnik Erfunden wurden?
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Cairon » Sa Jan 04, 2014 17:01

Ich habe jetzt mal etwas gesucht und bin auf folgende Zahlen gestoßen:

............... Bis zu einer halben Million Kinder verlieren nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deshalb Jahr für Jahr ihr Augenlicht............

Für das Immunsystem ist der Stoff ebenfalls wichtig. Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef würde eine bessere Vitamin-A-Versorgung die Kindersterblichkeit weltweit um ein Viertel senken. An Masern würden dann nur halb so viele Kinder sterben wie bislang. Nach einer Schätzung des US-Experten Robert Black vom Zentrum für Internationale Gesundheit der Johns Hopkins University in Baltimore gehen jährlich mehr als 650 000 Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren auf das Konto des Vitamin-A-Mangels.


http://www.focus.de/gesundheit/ernaehru ... 99999.html

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 66216.html

http://www.greenpeace.de/themen/gentech ... ote_kinder

List man sich das Statement von Greenpeace durch, so kann man natürlich deren Meinung sein, dass den betroffenen Menschen ein besserer Zugang zu Nahrungsmittel ermöglicht werden muss. Wie soll aber ein realistischer Weg aussehen, dieses Ziel möglichst kurzfristig zu erreichen? Golden Rice wäre aus meiner Sicht eine Möglichkeit zeitnah auf das Problem zu reagieren. Ich denke kaum, dass jemand der hungert und hilflos zuschauen muss wie sein Kind wegen Vitamin A-Mangel erblindet sich gegen diesen Weg aussprechen würde. Dagegen sind doch nur Menschen die sich keine Sorge um eine ausreichende Lebensmittelversorgung machen müssen. Wer aus ideologischen Gründe diese kurzfristige Möglichkeit bekämpft, sollte sein Handeln wirklich hinterfragen.

Mir dreht sich jedes Mal der nagen um, wenn ich wieder irgendwo lese, dass Menschen Gentechnik komplett ablehnen. Das liegt an einer ganz einfachen Tatsache, ohne Gentechnik könnte ich mein Leben nicht so führen wie ich es heute tue. Ich habe Diabetes Mellitus Typ1 und bin täglich auf mehrere Insulininjektionen angewiesen. Mein Analoginsulin wird in der pharmazeutischen Industrie unter Verwendung von gentechnisch veränderten Bakterien hergestellt. Würde diese Produktion verboten, so würden mein Lebensstandart und meine Lebenserwartung drastisch in den Keller gehen. Die alten Insuline hatten lange nicht den Reinheitsgrad der heutigen Produkte und die bessere Einsetzbarkeit ermöglicht mir eine Menge Freiheit die für gesunde Menschen selbstverständlich sind. Ich finde Gentechnik gut, denn meine Schwester (sie ist auch Diabetikerin) und ich können mit ihrer Hilfe ein fast normales Leben führen. Ich habe noch keinen Gentechnik-Gegner getroffen, der strickt bei seiner Meinung geblieben ist, wenn er oder einer seiner Lieben ein Medikament brauchte, dass mit Hilfe der Gentechnik produziert wurde. Gegen diese Verfahren sind immer nur Menschen, die nicht von solchen Produkten abhängig sind.

Mit dem Gold Rice ist es aus meiner Sicht genauso wie mit meinem Insulin. Menschen die ihre vermeintlich moralisch besseren Ansichten durchsetzen wollen, handeln auf Kosten von betroffenen die dafür Blutzoll zahlen müssen. Sicher ist Golden Rice nicht der Königsweg, aber es ist ein Weg der funktionieren und kurzfristig tausende von Menschenleben retten könnte. Ich möchte eine Frage an die Menschen stellen die gegen Golden Rice sind: "Welchen anderen Weg gibt es um kurzfristig die Vitamin A-Versorgung massiv zu verbessern? Wie kann den betroffenen Menschen kurzfristig der Zugang zu anderen Vitamin A-Quellen ermöglicht werden?" Wenn es einen besseren Weg gibt, der auch eine realistische Chance hat umgesetzt zu werden, dann nennt ihn mir bitte, mir fällt nämlich kein anderer ein. Golden Rice bedeutet ja nicht, dass man aufhören soll an einem besseren Zugang zu Lebensmittel zu arbeiten, aber Golden Rice bietet die Chance schnell zu helfen und diese Menschen brauchen schnelle Hilfe und zwar genau jetzt.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon germane » Sa Jan 04, 2014 17:33

Sortable hat geschrieben:
ps.: ich bin nicht grundsätzlich gegen GVO, aber diese Fortschrittsgläubigkeit die
hier zu Tage kommt ist wirklich erschreckend. Diese kritische Einstellung gegenüber
Neuem mit einer Angst vor zB Handies, Autos gleichzusetzen ist übelster
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Ich finde die Methoden mit denen die grüne Gentechnik blockiert wird erschreckend:
Bei der Einführung der GVO-Baumwolle in Indien hätten (haben) 20 000 Farmer Selbstmord gemacht.,Stimmt! Heute immer noch 20 000! Aber in den Jahren vor der Einführung auch 20 000! In Indien begehen durchschnittlich immer 20 000 Farmer Selbstmord und wenn dann in dem Jahr der Einführung das auch passiert machen die Ökos ein tragische Story daraus.
Das Grundproblem ist doch,daß im Ökolandbau Umweltpopulismus als Ethik verkauft wird.Immer nur Argumente suchen,welche die eigene Macht- und Geldgier befriedigen und dann loslegen.Ist halt *Zensur*.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Todde » Sa Jan 04, 2014 17:39

germane hat geschrieben:Ich finde die Methoden mit denen die grüne Gentechnik blockiert wird erschreckend:
Bei der Einführung der GVO-Baumwolle in Indien hätten (haben) 20 000 Farmer Selbstmord gemacht.,Stimmt! Heute immer noch 20 000! Aber in den Jahren vor der Einführung auch 20 000! In Indien begehen durchschnittlich immer 20 000 Farmer Selbstmord und wenn dann in dem Jahr der Einführung das auch passiert machen die Ökos ein tragische Story daraus.
Das Grundproblem ist doch,daß im Ökolandbau Umweltpopulismus als Ethik verkauft wird.Immer nur Argumente suchen,welche die eigene Macht- und Geldgier befriedigen und dann loslegen.Ist halt *Zensur*.


Indien hat eine sehr hohe Selbstmordrate, in der Landwirtschaft ist sie seit Einführung des GVO-Anbaus sogar, im Gegensatz zur restlichen Bevölkerung, Anteilsmäßig stark zurück gegangen.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon borger » Sa Jan 04, 2014 18:11

Sortable hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Ich denke Greenpeace,BUND,.... denken doppelökologisch:
..

Den polarisierenden Quark hab ich mal entsorgt.

germane hat geschrieben:Lt. dem Präsidenten der Münchner Uni werden GMO-Sorten viel sorgfältiger geprüft als konv. Züchtungen. ...


Ja warum denn wohl, weil es sich bei der Gentechnik um eine Technik handelt deren Folgen nur sehr schwer abzuschätzen sind.

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Also Du meinst, die genetischen Veränderungen durch radioaktive Bestrahlung des Saatgutes wären einfacher abzuschätzen als ein gezielter gentechnischer Eingriff?
Könntest Du mir erklären, wieso diese radioaktive Bestrahlung weniger problematisch sein sollte?


Sortable hat geschrieben:Wirklich nich?
M.W, mussten die Soja-Anbauer ihre Roundup-Dosis über die Jahre vervierfachen seitdem dort
GVO-Soja verwendet wird.


Wird jetzt einfach nur die vierfache Menge Roundup eingesetzt – oder sind dafür vielleicht andere Spritzmittel/Arbeitsgänge weggefallen?

Also ich halte die Unkrautekämpfung mittels 3 Ltr. Roundup pro Hektar für umweltfreundlicher als die „ökologische“ Alternative Abflammen mittels 150 Kg Propangas – und die Versuche der Ökos, das Propangas auch noch durch Heizöl zu ersetzen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
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