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Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Fassi » So Jan 05, 2014 0:46

Das Ganze ist doch auch bei den Pflanzen unkontrolliert. Die Gene bringt größtenteils mittel Bakterien in die Pflanzen, die auch in ganznormaler Ackerkrumme vorkommen. Da liegt doch die Gefahr, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Züchtung die gene uU auf ganz andere Pflanzen springen können. Absolut unkontrolliert. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit, bis da das erste Problem kommt (und wir wissen alle, wie transparent gerade die amifirmen mit Problemen umgehen). Dazu kommt, dass bisher bei Nutzpflanzen konventionell nicht auf Giftigkeit gezüchtet wurde. Bei einigen GVO- Nutzpflanzen schon.

Wie gesagt, Vitamine, Medikamente usw., das alles wird unter absolut kontrollierbaren Bedingungen erzeugt und kann dabei auch 100% überwacht werden. Das ist aber auf dem Acker nicht möglich. Und hier sehe ich nach wie vor das ganz große Problem dabei. Was, wenn zB das BT-Gen mittel entsprechende Umweltbakterien oder Viren plötzlich auf Möhren übertragen wird?

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon wespe » So Jan 05, 2014 1:25

Fassi hat geschrieben: ...dass es in Europa keine wildlebenden Honigbienen mehr gibt ...

Gruß

hallo,
Habe im Herbst 2013 Wildbienen entdeckt, in einen Fichtenstamm der in etwa 1m Höhe einen alten Riss hat hinter dem der Stamm etwas hol sein wird. Ist das zweite mal bisher wo ich Wild-lebende Bienen beobachten konnte.
Kann nur hoffen das die Überleben.
Mit freundlichen Stachel
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Kaninchen » So Jan 05, 2014 1:44

Die Büchse der Pandora! :shock: ohjemine!

Und der komische asiatische Marienkäfer? Warum wird dort kein Terz gemacht?
Die spanische Wegschnecke?.....


Ist doch alles Grütze!
Der Mensch hat die Erde, nicht Welt :wink: - seit Tausenden von Jahren verändert. Wie auch einige Tiere sich verändert haben.
Den Urtyp vom Menschen gibt es nicht mehr, den vieler Tiere auch nicht. Flechten und Kräuter verändern sich andauernd.
Die Landschaft hat sich genauso verändert. Wie auch einige Tiere.
Die Welt wird sich immer verändern.... ja und wenn sie denn mal untergehen sollte? Was soll denn das Gejammer?

Wir sind alle nur aus Sternenstaub.

Ich mag mir das Gejammer über die Gentechnik nicht mehr anhören! Die Welt wird immer Entwicklungen ausgesetzt sein, die Industrialisierung war eine davon. Es wird weiter geben, trotz aller Bemühungen, das zu verhindern!
Grüßle,
Birgit
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Todde » So Jan 05, 2014 2:06

Fassi hat geschrieben:Das Ganze ist doch auch bei den Pflanzen unkontrolliert. Die Gene bringt größtenteils mittel Bakterien in die Pflanzen, die auch in ganznormaler Ackerkrumme vorkommen.


Diese Bakterien haben das gemacht, seit dem es diese gibt. Wie viele hundertausend Jahre das schon passiert kannst Du mir dann ja genauer sagen.
Das ist ein natürlicher Vorgang und kein technischer Fortschritt.

Da liegt doch die Gefahr, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Züchtung die gene uU auf ganz andere Pflanzen springen können. Absolut unkontrolliert.

Unkontrolliert ist die klassischer Züchtung, da untersucht niemand genau das Risiko, nur den Nutzen.
CMS ist ebenso unkontrolliert in der EU, in Kanada gelten die gleichen Voraussetzungen bei der Zulassung wie für Transgene Sorten.
In der EU scheint man das verpennt zu haben.


Dazu kommt, dass bisher bei Nutzpflanzen konventionell nicht auf Giftigkeit gezüchtet wurde. Bei einigen GVO- Nutzpflanzen schon.

Pflanzen "züchten" ihre eigenen Gifte und Bt ist ein Pflanzenschutzmittel aus der Biolandwirtschaft.

Wie gesagt, Vitamine, Medikamente usw., das alles wird unter absolut kontrollierbaren Bedingungen erzeugt und kann dabei auch 100% überwacht werden.

Wer überwacht die Auswirkungen, wenn diese Produkte im Müll landen und in die Böden oder Umwelt gelangen?

Was, wenn zB das BT-Gen mittel entsprechende Umweltbakterien oder Viren plötzlich auf Möhren übertragen wird?

Wer kontrolliert Bt, wenn das auf die Möhren gespritzt wird?
Kannst Du ausschließen, dass dieses Bioprodukt nicht genetische Eingekreuzt wird auf "natürlichen" Wege? Die Möglichkeit besteht in der Natur.
Und dieses passiert seit Jahrtausenden in der Natur.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon germane » So Jan 05, 2014 10:07

Fassi hat geschrieben:. Dazu kommt, dass bisher bei Nutzpflanzen konventionell nicht auf Giftigkeit gezüchtet wurde. Bei einigen GVO- Nutzpflanzen schon.



Gruß


Doch,doch!Wie züchten überall auf Resistenzen und das bedeutet auch,daß wir Gifte in unsere Pflanzen züchten.Und davon haben Bio-Pflanzen in der Regel höhere Anteile.Das wird bisher noch überhaupt nicht kontrolliert.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon germane » So Jan 05, 2014 10:15

Todde hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Ich finde die Methoden mit denen die grüne Gentechnik blockiert wird erschreckend:
Bei der Einführung der GVO-Baumwolle in Indien hätten (haben) 20 000 Farmer Selbstmord gemacht.,Stimmt! Heute immer noch 20 000! Aber in den Jahren vor der Einführung auch 20 000! In Indien begehen durchschnittlich immer 20 000 Farmer Selbstmord und wenn dann in dem Jahr der Einführung das auch passiert machen die Ökos ein tragische Story daraus.
Das Grundproblem ist doch,daß im Ökolandbau Umweltpopulismus als Ethik verkauft wird.Immer nur Argumente suchen,welche die eigene Macht- und Geldgier befriedigen und dann loslegen.Ist halt *Zensur*.


Indien hat eine sehr hohe Selbstmordrate, in der Landwirtschaft ist sie seit Einführung des GVO-Anbaus sogar, im Gegensatz zur restlichen Bevölkerung, Anteilsmäßig stark zurück gegangen.

Das könnte schon stimmen.Die Ökos behaupten immer,daß die Selbstmorde auf finanziellen Ruin wegen Knebelverträgen durch Monsanto zurückgehen.Das Gegenteil ist richtig.Die Farmer haben-laut dem Artikel in der WamS-heute durchschnittlich 50% mehr Einkommen seit der Einführung der GVO-Baumwolle.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Cairon » So Jan 05, 2014 10:57

Ich habe gerade mal etwas gegoogelt und versucht heraus zu finden seid wann in den USA gentechnisch verändertes Saatgut eingesetzt wird. Wirklich verlässliche Zahlen habe ich leider nicht finden können. Aber nach dem was ich gelesen haben müssen es ca. 20 Jahre sein. Hat es in diesen 20 Jahren einen belegten Fall einer Überspringens auf Wildpflanzen gegeben? Ich habe darüber nie eine seriöse Arbeit gesehen. Bei Round-Up-Ready sehe ich die Gefahr als viel größer an. Wenn sich diese Resistenz auf Wildkräuter übertragen sollte, könnte es wirklich nach hinten los gehen. Bei GR scheint mir alleine von der Veranlagung der Pflanze das Risiko für die Umwelt doch deutlich geringer zu sein.
Die Büchse der Pandora wird sehr gerne ins Feld geführt. Aber diese Büchse kann man mit jedem importierten Container, mit jeder Urlaubsreise und auf viele andere Wege öffnen. Natürlich sollte man mit GV-Pflanzen verantwortlich umgehen, aber ein generelles Ablehnen dieser Technologie unter Inkaufnahme von tausenden von Toten ist doch genauso falsch. Natürlich ist das Risiko bei grünen Gentechnik größer als im Labor, aber man könnte doch auch sicher in diesem Bereich argumentieren, dass es durch aus vorkommen könnte das ein einzelnes Bakterium den Weg aus dem Labor hinaus finden könnte und sich dann unkontrolliert vermehrt.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon 4:2 » So Jan 05, 2014 11:01

Cairon hat geschrieben:Ich habe Diabetes Mellitus Typ1 und bin täglich auf mehrere Insulininjektionen angewiesen. Mein Analoginsulin wird in der pharmazeutischen Industrie unter Verwendung von gentechnisch veränderten Bakterien hergestellt. Würde diese Produktion verboten, so würden mein Lebensstandart und meine Lebenserwartung drastisch in den Keller gehen.

:cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
Jo, schlimm schlimm..... Cairon, auch wenn das vielleicht nicht der richtige Ort für Mitleidsbekundungen ist, so möchte ich doch dies hier tun und dir mein Meitleid aussprechen. Wenn deine Schwester an der Selbigen leidet, so liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um eine familiäre Erbkrankheit handeln könnte, leider leider.... muss man sagen :cry: :cry: :cry: :cry:
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 05, 2014 11:04

Das mit der Auswilderung ist natürlich ein Problemkomplex, der eine gewisse Diskussionsweite eröffnet.

Salopp könnte man auch sagen.......... man tut was für die artenvielfalt, und die ist ja erwünscht.

Veränderungen in Fauna und Flora hats immer gegeben, also grundsätzlich ist diese Auswilderung kein finaler Ablehnungsgrund für die gentechnik finde ich. Sowohl das bt-gen als auch das roundupready gen aus dem agrobachterium können heute oder morgen oder in 100 mio jahren auch ohne Mensch und durch nichtanthropogene Mutation von einer Art zur anderen gelangen.

Dass man das Thema aber eben auch nciht vollkommen ausser acht lassen kann ist auch klar............. allerdings wohl eher nicht wegen der Natur sondern der Probleme in der Landwirtschaft
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon 4:2 » So Jan 05, 2014 11:16

Jo mal was Allgemeines zur Gentechnik, die es ja schon vor der Jahrtausendwende gab und die mal als Heilsbringer für alles mögliche gefeiert wurde.
Was ist daraus groß geworden, dass einzigste, dass man, nur mit einem Allesvernichter mit dem Namen Roundoup, der alles vernichtet außer die Genpflanze, auf den Acker fahren muss. Das finde ich doch ziemlich schwach, von Seiten der fortschrittlichen Spritzmittel und Saatgutzüchter.
Das Monsanta und auch die Ludwigshafener keine Wohltätigsvereine sind, sollte jedem klar sein. Die Spritzmittelpreise sind die letzten jahren, Jahrzehntenmuss man sagen, stärker gestiegen als die Preise für Weizen, Gerste, Mais oder kaffebohnen, um mal weltumfassend zu sein.
Und zum Thema Knebelverträge mit den armen Drittlandsbauern, so finde ich es, dass hier sehr einseitige argumentiert wird. ich sage es malso , wenn es gut läuft profitiert auch das Negerbäuerchen in den Tropen. Wenn es nur mäßig läuft, dann proftiert halt nur Monsanto und Co, denndiese sind, wie voher schon angemerkt, keine Wohltätigkeitsvereine, sondern Aktiengesellschaften.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon 4:2 » So Jan 05, 2014 11:31

Welfenprinz hat geschrieben:Salopp könnte man auch sagen.......... man tut was für die artenvielfalt, und die ist ja erwünscht.

Veränderungen in Fauna und Flora hats immer gegeben, also grundsätzlich ist diese Auswilderung kein finaler Ablehnungsgrund für die gentechnik finde ich. Sowohl das bt-gen als auch das roundupready gen aus dem agrobachterium können heute oder morgen oder in 100 mio jahren auch ohne Mensch und durch nichtanthropogene Mutation von einer Art zur anderen gelangen.

Dass man das Thema aber eben auch nciht vollkommen ausser acht lassen kann ist auch klar............. allerdings wohl eher nicht wegen der Natur sondern der Probleme in der Landwirtschaft

Jo Welfe, wo bleibt der gute PEVO mit der Nationalen Artenvielfaltstrategie, dass wäre genau sein Thema :mrgreen:
Aber, was und wer will diese Artenvielfalt überhaupt. Dies ist nur eine Randerscheinung, von Leuten, die meinen sie müssten sich wichtig machen, mehr auch nicht.

Und ja, ich erinnere mich, wie vor 40 Jahren die ersten Maismelden im Rheintal kamen. Von Untergang des Maisanbaues war die rede. Dafür gab es ein Besseres und Teurers Spritzmittel, die Hersteller lassen sich ihren Fortschritt versüßen, was heist, dann kostet das Fläschchen fürs Hektar einen Fuffi mehr, der Kanister für 10 Ha dann halt 500,00 Euro um es mal salopp zu sagen :klug: :klug:

Glaubt ja nicht das die Welt untergeht, es ist alles lösbar, nur muss man halt mehr bezahlen.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Fassi » So Jan 05, 2014 11:36

Doch,doch!Wie züchten überall auf Resistenzen und das bedeutet auch,daß wir Gifte in unsere Pflanzen züchten.


Na dann zähl mal auf, welche Gifte das sind, die auf natürliche Weise ins Getreide gezüchtet wurden.

Wer überwacht die Auswirkungen, wenn diese Produkte im Müll landen und in die Böden oder Umwelt gelangen?


Wer kontrolliert Bt, wenn das auf die Möhren gespritzt wird?


Das sind die Endprodukte, die ausgebracht werden und nicht die Produzenten. Da liegt der Unterschied. Wenn die Produkte auf die Pflanzen übergehen würden, dann müßten wir ja auch schon Round-up oder Gülle produzierende Pflanzen haben.

Gruß
PS: Die tausende Tote wird es vermutlich in jedem Fall geben, ob mit oder ohne grüne Gentechnik. Ich weiß ja, dass diese Gedanken in D verboten sind, aber wir haben eine deutliche Überpopulation an Menschen auf der Welt und wie schon immer in solchen Fällen versucht die Natur dagegen zu steuern. Wer weiß, was uns da noch erwartet.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 05, 2014 11:39

teurer sind solche PSMittel nur anfangs bei Markteinführung. Starane (als Spezialist gegen Klette) war vor 25 jahren Apotheken- und heute Ramschartikel.und roundup kostet nicht mehr die hälfte wie vor 30 Jahren.

Spielt aber in diesem Zusammenhang - Für und wider des Anbaus von gvo-veränderten Pflnzen- überhaupt keine Rolle.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon forenkobold » So Jan 05, 2014 11:42

Cairon hat geschrieben:Ich habe gerade mal etwas gegoogelt und versucht heraus zu finden seid wann in den USA gentechnisch verändertes Saatgut eingesetzt wird. Wirklich verlässliche Zahlen habe ich leider nicht finden können. Aber nach dem was ich gelesen haben müssen es ca. 20 Jahre sein. Hat es in diesen 20 Jahren einen belegten Fall einer Überspringens auf Wildpflanzen gegeben? Ich habe darüber nie eine seriöse Arbeit gesehen. Bei Round-Up-Ready sehe ich die Gefahr als viel größer an. Wenn sich diese Resistenz auf Wildkräuter übertragen sollte, könnte es wirklich nach hinten los gehen. Bei GR scheint mir alleine von der Veranlagung der Pflanze das Risiko für die Umwelt doch deutlich geringer zu sein.
Die Büchse der Pandora wird sehr gerne ins Feld geführt. Aber diese Büchse kann man mit jedem importierten Container, mit jeder Urlaubsreise und auf viele andere Wege öffnen. Natürlich sollte man mit GV-Pflanzen verantwortlich umgehen, aber ein generelles Ablehnen dieser Technologie unter Inkaufnahme von tausenden von Toten ist doch genauso falsch. Natürlich ist das Risiko bei grünen Gentechnik größer als im Labor, aber man könnte doch auch sicher in diesem Bereich argumentieren, dass es durch aus vorkommen könnte das ein einzelnes Bakterium den Weg aus dem Labor hinaus finden könnte und sich dann unkontrolliert vermehrt.


Google ist in diesem Fall eine schlechte Quelle, weil man auf den ersten 20 Seiten auf keine neutralen Informationen stößt. Deshalb immer gleich bei
http://www.transgen.de/home/
Auch das dortige Forum, an dem hochkarätige Wissenschaftler mitwirken, ist eine wahre Fundgrube.
oder
http://www.biosicherheit.de/
suchen.
http://www.transgen.de/anbau/flaechen_international/
1996 wurden in den USA die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen ausgesät. 2012, gut fünfzehn Jahre später stehen sie weltweit auf 170 Millionen Hektar.


auch wikipedia ist eine brauchbare Quelle. http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Gentechnik
http://www.biosicherheit.de/archiv/336. ... gerne.html
http://www.biosicherheit.de/forschung/r ... chaft.html
Es wurden Auskreuzungen von Raps auf Senf beobachtet.
Oft wird fälschlicherweise behauptet, die Resistenzbildung gegenüber Glyphosat bei einigen Ukräutern resultiere aus einer Auskreuzung der Resistenten Kulturpflanze. Dem ist aber definitiv nicht so. Es handelt sich um ganz natürliche Resistenzen, die durch Selektion bei fast jedem Pflanzenschutwirkstoff entstehen können.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Warum setzt der BUND sich für das Kindersterben ein?

Beitragvon forenkobold » So Jan 05, 2014 11:51

Nochmal zum Thema "Auskreuzung".
Auch natürliche Resistenzen, die sich durch klassischen Pflanzenschutz aufgebaut haben, sind in den Genen der entsprechenden Kulturpflanzen verankert. Die Gefahr von Auskreuzungen oder gar Artensprüngen ist auch dort gegeben. Vielleicht sogar noch eher, weil eine von der Pflanze selbst erworbene Eigenschaft vermutlich stabiler ist, als eine künstlich eingebrachte. Am Besipiel IPU sieht man aber, dass auch natürliche Resistenzen (gottseidank) nicht immer sehr stabil sind. Erste Resistenzen bei Fuchsschwanz traten zuerst gegen diesen Wirkstoff auf. Wo er lange Zeit nimmer eingesetzt wurde, fand ein Bruch der Resistenz statt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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