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was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon 210ponys » Mi Dez 06, 2023 11:06

hier was zum Dienstwagenprivileg
https://www.germanwatch.org/de/dienstwagenprivileg
und hier was zu den kosten, leider ist der Bericht schon etwas älter
https://www.auto-motor-und-sport.de/ver ... teuergeld/
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Botaniker » Mi Dez 06, 2023 11:11

1,5 Std erfrischende Wahrheiten von und mit Clemens Fuest.



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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Dez 06, 2023 12:41

tyr hat geschrieben:Ich gebe zu, ich hab mich in der Schule auch schon mit solchen Textaufgaben schwer getan.
Am Ende hats aber immerhin in der Matheprüfung der 10. Klasse, zu einer Drei gereicht, bei nur fünf Zensuren. das Problem heute ist nicht, das Migranten solche Textaufgaben nicht lösen können, sondern das Fehlen ganzer Fächer. Eine Verwandte ihr Kind in einer größeren niedersächischen Stadt, die dort auf die Gesamtschule geht, hat erzählt, das dort z.B. Physik/Chemie/Biologie als nur ein fach existiert, und von der Stundenzahl auch nur wie ein Einzelfach behandelt wird, also drei Fächer in der Zeit von Einem abgehandelt.
Geographie udn Astronomie gibt es gar nicht, aus Lehrermangel...

Ich meine mich zu erinnern, daß wir schon damals vor 40 Jahren nur 3-4 Halbjahre Chemie am Gymnasium hatten, also in der Zeit von 5. bis 11. Klasse. Biologie pro Schuljahr ein Halbjahr und Physik war ziemlich durchgehend auf dem Stundenplan. Ursache für den seltenen Chemieunterricht war Lehrermangel. Bundesland übrigens auch Niedersachsen.
Chemie ist daher für mich ein Buch mit 7 Siegeln. Was ich an Chemie gelernt hatte, war dann das, was es im Physik-Leistungskurs in 12. und 13. so nebenbei mit dazu gab, notgedrungen.
Aber dieser ganze Kram mit endotherme und exotherme Reaktion und was ist organische Chemie und was anorganische etc....alles, alles ganz, ganz dunkel.
Ein klein bischen was habe ich mir diesbezüglich in den letzten Jahren angelesen, um nicht ganz blöd zu sein.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Englberger » Mi Dez 06, 2023 12:46

210ponys hat geschrieben:hier was zum Dienstwagenprivileg

Hallo,
viele Bauern haben doch auch n übergrossen Pickup (Ford F....) und setzen den ganz oder teilweise von der Steuer ab.
Den Mitarbeiter morgens schon motivieren mit nem tollen Wagen zur tollen Sekretärin im tollen Büro zu düsen, das ist doch was tolles.
Stellt euch mal das gegenteil vor: R4 /Trabbi ohne Heizung, 64jährige Schrulle im Altbau, dunkel 8ter Stock ohne Aufzug. Und keine Kantine/Kaffemaschine.
Gruss Christian
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Dez 06, 2023 12:53

Was den Dienstwagen anbelangt: Ich hatte mal einen, mußte den aber ziemlich hoch versteuern, weil ich viele Kilometer von zuhause zur Arbeit habe. Da gibt es je Kilometer auch einen Betrag, den mal als geldwerten Vorteil versteuern muß, nicht nur die 1% vom (Listen)Kaufpreis des Fahrzeugs.
Und das ganze damals dann bei gut 40% EkSt-Satz in der Spitze.
Nach den drei Jahren Laufzeit habe ich mich wieder für ein eigenes Auto entschieden, eine Klasse drunter und gebraucht. Den habe ich 10 Jahre gefahren und dann noch verkauft und bin ungefähr gleich teuer gefahren, wie wenn ich einen Firmenwagen gehabt hätte.
Bei uns im Betrieb war es leider auch so, daß die Nutzung des Firmenwagens immer mehr eingeschränkt wurde. Keine Urlaubsfahrten, wenn länger krank, dann Auto abgeben, Ehefrauen dürfen den Firmenwagen auch nicht mehr fahren und und und.
Statt Firmenwagen hatte ich ein höheres Gehalt rausgehandelt.

Ich weiß auch nicht, ob Firmenwagen bei der Berechnung von Krankengeld und Arbeitslosengeld mitberücksichtigt werden.

So attraktiv sind Firmenwagen nicht immer, wie es in den Medien dargestellt wird.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon 4911 » Mi Dez 06, 2023 12:57

...Trabi, 64jährige,...

Dann wäre vielleicht eher die Motivation da, die Ärmerl zurückzukrempeln um etwas zu verbessern. :)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Mi Dez 06, 2023 13:00

Qtreiber hat geschrieben:Volker Pispers hat sich 2016 eine Pause von 5 Jahren gegönnt und dann 2021 mitgeteilt, dass der Abschied von der Bühne endgültig war.
Kann ich verstehen, wenn man sieht, dass es immer noch die gleichen "Baustellen" gibt, die man schon 20 Jahre anprangert.
Zudem käme heute wohl noch dazu, wenn ich mir seine teilweise drastische Wortwahl anhöre, dass er laufend zumindest mit Anzeigen wegen "Delegitimierung der Staatsorgane" zu kämpfen hätte.


das meine ich mit "keinen Arsch in der Hose"... kritik ist immer einfach, wenn kein Risiko besteht, deswegen arbeiten sich die heutigen Komödianten, als bekennede politische Radfahrer, auch lieber am Volk oder der AfD ab, nach oben buckeln, nach unten treten...... echte Kaberettisten gibt es nur noch wenige, wie Steimle z.B....
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Pegasus_o » Mi Dez 06, 2023 13:11

210ponys hat geschrieben:hier was zum Dienstwagenprivileg
https://www.germanwatch.org/de/dienstwagenprivileg
und hier was zu den kosten, leider ist der Bericht schon etwas älter
https://www.auto-motor-und-sport.de/ver ... teuergeld/


"Dienstwagenprivileg" ist ein linker Kampfbegriff zum Neidschüren, das wird aus dem Link auch deutlich.

Tatsache ist
1.) Der Arbeitgeber stattet seine Mitarbeiter mit Arbeitsmitteln aus und es ist seine Entscheidung, ob der AN einen Bohrhammer, ein Handy oder ein Auto dazu braucht.
2.) Es ist ebenfalls die Entscheidung des AG, ob der AN diese überlassenen Arbeitsmittel privat nutzen darf.
3.) Im Falle des Autos wird im Gegensatz z.B. zum Handy der private Nutzen versteuert, wobei der Nutzen zur Erleichterung von Finanzamt und Steuerzahler der Nutzen geschätzt wird. Von einem "Privileg" kann hier keine Rede sein.

Der Vorteil des Dienstwagens ist weniger ein finanzieller, als vielmehr die Tatsache, daß man immer ein recht neues Auto fährt und es ist vielleicht eine Nummer größer, als man sich privat kaufen würde. Würde man den Dienstwagen wegnehmen, würde sich der AN einen privaten PKW kaufen. Ob der dann weniger CO2 produziert, ist sehr zweifelhaft. Zur Arbeit wird der AN immer noch fahren müssen und in den Urlaub fährt er vermutlich genauso. Aber es würde definitiv weniger E-Autos geben, da ist nämlich der Firmananteil besonders hoch...
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Mi Dez 06, 2023 14:21

Pegasus_o hat geschrieben:3.) Im Falle des Autos wird im Gegensatz z.B. zum Handy der private Nutzen versteuert, wobei der Nutzen zur Erleichterung von Finanzamt und Steuerzahler der Nutzen geschätzt wird.

Wenn ich richtig informiert bin, ist den Politikern der Prozentsatz (1%/Monat vom Listenpreis) zu gering. Deshalb die Forderung nach der Abschaffung.
Pegasus_o hat geschrieben:Von einem "Privileg" kann hier keine Rede sein.

"Privileg" hört sich aber besser an. Vor allem, wenn man es Jemandem wegnehmen möchte. :wink:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon keinbauer » Mi Dez 06, 2023 14:32

Pegasus_o hat geschrieben:Aber es würde definitiv weniger E-Autos geben, da ist nämlich der Firmananteil besonders hoch...
Da hat man das "Privileg" durch entsprechende Verringerung des Prozentsatzes bei der Listenpreismethode noch genutzt, um Anreize für die E-Mobilität zu geben, und das könnte man insoweit noch als erfolgreich bezeichnen. Wenn man das "Privileg" nun abschafft, schafft man damit auch das Anreizsystem ab. So ein recht simpler Zusammenhang dürfte allerdings für viele, die das fordern, schon wieder zu kompliziert sein.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Dez 06, 2023 15:30

Bei "Dienstwagen" sollte man auch bedenken, wie dadurch der Autoabsatz angekurbelt wird.
So ein Dienstwagen wird üblicherweise alle 2-3 Jahre ersetzt und geht mit 30.000 bis 100.000 km in den Gebrauchtmarkt. Dort steht er dann dem "normalen" Volk als junger Gebrauchter zur Verfügung.
Viele Angebote drücken den Preis in der Preisklasse. Also profitieren die Otto-Normal-Verbraucher durch einen etwas geringeren Gebrauchtwagen-Kaufpreis in dem Marktsegement.
Bei uns im Betrieb war es früher teilweise so, daß so ein Dienstwagen vom dem Mitarbeiter nach der Leasingzeit selbst übernommen wurde z.B. als Zweitwagen für privat, also die Frau oder eines der Kinder. Da sie das Auto selbst gefahren waren, wußten sie, was sie kaufen.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Fassi » Mi Dez 06, 2023 15:48

Darunter fällt übrigens auch das sog. Jobradleasing. Also quasi der aktuelle ebike Hype. Ob das so den üblichen Verdächtigen bei Forderung der Abschaffung bewusst ist?

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DWEWT » Mi Dez 06, 2023 17:58

Südheidjer hat geschrieben:Bei "Dienstwagen" sollte man auch bedenken, wie dadurch der Autoabsatz angekurbelt wird.


Wieviele Subventionierungsmaßnahmen benötigt unsere Automobilindustrie denn noch? Abwrackprämie, E-Mobil-Sponsoring usw. usw.. Und dann soll dieser Industriezweig eine Stütze der Volkswirtschaft sein? :lol:
Zuletzt geändert von DWEWT am Mi Dez 06, 2023 19:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Barbicane » Mi Dez 06, 2023 18:19

Also ich hab selber einen gehobenen Dienstwagen.
Man darf nicht vergessen dass da neben der Leasingrate auch Sprit, Vollkasko, Wartung, Reparaturen, Winterreifen übernommen werden.
Das ist für mich im Verhältnis sehr kostengünstig.
Ich empfinde das durchaus als Privileg, auch weil ich privat niemals soviel Geld dafür in die Hand nehmen würde.

Der Arbeitgeber kann die entstehenden Kosten steuerlich geltend machen und spart für diesen Gehaltsbestandteil dazu Nebenkosten ein.

Besonders den Premiumherstellern spült das natürlich ordentlich Geld in die Kassen.
Vor allem werden die ihre skurril überteuerten Modelle nur so los.

Man sollte halt mal grundsätzlich überlegen, welche Fahrzeuge geschäftlich notwendig sind.
SUVs mit 700PS und 265.000 Euro EK sind's vermutlich nicht, fahren hier in München aber massig rum.
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Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Dez 06, 2023 18:20

DWEWT, verdient der Staat nicht daran, wenn unsere Automobilindustrie mehr Umsatz macht, weil mehr Dienstwagen gekauft werden?
Dienstwagen müssen übrigens vom Arbeitnehmer (AN) als geldwerter Vorteil versteuert werden. Das sind Steuereinnahmen für den Staat. Du kannst ja mal versuchen, bei deinem Arbeitgeber (AG) statt Dienstwagen eine Gehaltserhöhung durchzusetzen, die so hoch ist, wie die Leasingrate plus die Unterhaltskosten des Fahrzeugs (z.B. Benzin). Üblicherweise hustet dir dein Arbeitgeber dann was. Benötigst du beruflich eh ein Auto, dann muß dein Arbeitgeber dir ja dann stattdessen ein Pool-Fahrzeug zur Verfügung stellen. Und auf Gehalt in Geldform ist neben Steuer für den Arbeitnehmer auch von AN und AG KK-Beitrag (+ PV), Rentenbeitrag und Arbeitslosenversicherung zu entrichten.

Ich wäre vorsichtig, Dienstwagen als Subventionen zu sehen.
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