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was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » So Mär 16, 2025 14:44

Ein Dr.-Titel im Perso gefällig?
https://www.youtube.com/watch?v=-5G4UBUv0oY
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
Manfred
 
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » So Mär 16, 2025 18:02

Obelix hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben: ... Welche Senior kann sich mit einer Rente von 1000,- Euro bei einer 50-qm-Wohnung eine
Kaltmiete von 600,- Euro leisten? ...

Die 600 € mtl. reichen meist heute schon nicht für die Miete.
Und mit jedem Jahr geht die Entwicklung von Rente und Miete weiter auseinander.

Letzte Woche war im Radio ein Beitrag, in dem ein Wissenschaftler forderte, die Rente der heute 40 - 75 Jährigen
deutlich abzusenken, da diese Generation in den letzten 30 Jahren finanziell davon profitiert habe, dass Investitionen
in die Infrastruktur unterlassen und die Bundeswehr abgebaut wurde.

Offensichtlich hatte der Wissenschaftler noch nichts davon gehört, das bereits heute fast 50 % der Renten unter
dem Sozialhilfeniveau liegen.

Und darauf, warum in anderen EU-Staaten das Renteniveau mit 60 - 70 % deutlich höher liegt, wie in Deutschland
mit 48 % (Tendenz zudem fallend!) äußerst sich eh niemand.

Ich würde ja fast darauf tippen, daß der "Wissenschaftler" der Prof. Raffelhüschen war.

Ich habe meine Wehrpflicht erfüllt in Form von 20 Monaten Zivildienst. Dafür habe ich meiner Kenntnis nach 0,75 Rentenpunkte pro Jahr bekommen, also 1,25 für die 20 Monate. Das entspricht rund 50 Euro monatlichem Rentenanspruch (brutto).
Das ist eine versicherungsfremde Leistung, da dafür keine Beiträge in die Rentenkasse geflossen sind und wofür nun der Staat, also der Steuerzahler aufzukommen hat. Diese Leistungen stecken in den rund 100 Mrd. Euro jährlichen Bundeszuschuß an die Rentenkasse mit drin. Geht man von rund 10 Millionen Rentnern aus, die Wehr- oder Zivildienst geleistet haben, dann sind das jählich schon mal ein paar Millarden Euro.
Diese versicherungsfremden Leistungen sollten mal dringend transparent für jeden Bürger verständlich aufgelistet werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsfremde_Leistungen#Gesetzliche_Rentenversicherung

Nun stellt sich noch die Frage, was habe ich an Geld durch den Zivildienst verloren? Ich hatte nach dem Zivildienst den gleichen Job noch etwas weitergemacht, aber eben als Angestellter. Ich würde mal sagen, das waren locker 1000,- DM netto mehr im Monat.
Auf 20 Monate gesehen also 20.000 DM, umgerechnet 10.000 Euro. Das moderat angelegt mit 2,5% Zinsen über die letzten 38 Jahre wären das nun rund 25.000 Euro. Diese 25.000 Euro Defizit haben meine weiblichen Mitschülerinnen nicht, da sie gleich Ausbildung bzw. Studium machen konnten und früher Geld verdienten. Und es sind nicht wenige, die kinderlos sind!
Und wenn man ein Studium macht, dann verdient man öfters auch mehr als der Durchschnitt, so daß die Summe noch größer als 25.000 Euro ist.

Ich habe bis jetzt über 210.000 Euro Rentenbeitrag geleistet. Ich soll aber noch 10 Jahre arbeiten, also noch gut 100.000 Euro draufpacken in der Zeit. Mir verbleiben dann noch 12 Jahre bis zum statistischen Ableben. Also rund 28.000 Euro pro Jahr bzw. im Monat über 2300,- Euro. Meine Rentenversicherung prognostiziert mir aber 1850,- Euro im Monat. Ich akzeptiere es, daß diese Lücke der demografischen Entwicklung geschuldet ist.

Gibt es eigentlich noch die große Witwen/Witwerrente für Kinderlose? Wenn ja, würde ich da mal ran gehen. Wer keine Kinder hat, kann sich über Arbeit seinen eigenen Rentenanspruch erwerben. Diese Absicherung war bzw. ist in meine Augen nur sinnvoll für die Familien, wo ein Elternteil beruflich kürzer tritt wegen der Kinder.

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Rentenarten-und-Leistungen/Renten-an-Hinterbliebene/renten-an-hinterbliebene_node.html#docb911d421-5275-4f5f-b7ea-ddee3f70919abodyText1

Deutsche Rentenversicherung hat geschrieben:Die große Witwen- oder Witwerrente erhalten Sie, wenn Sie 47 Jahre oder älter sind, erwerbsgemindert sind oder ein eigenes Kind oder ein Kind des oder der Verstorbenen erziehen, das noch keine 18 Jahre alt ist.

Daraus lese ich, daß ich jetzt z.B. eine 45-jährige Dame ehelichen könnte und wenn ich dann in zwei Jahren versterbe, bekommt die Dame 55% meines bisher erworbenen Rentenanspruchs. Das wären in meinem Fall rund 750,- Euro. Und das dann noch rund 33 Jahre bis sie selbst mit 80 Jahren statistisch verstirbt.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon freddy55 » So Mär 16, 2025 18:28

Heider, solche Rechnungen darfst nicht machen :lol: ist halt so :roll: wenn ich meine 5 Kinder hochrechnen würde, laut Statistik je 250 000 € :lol: Ich hätte auch lieber schon immer verpflichtend einen Sparvertrag bevorzugt :D aber wer finanziert dann die ganzen Beitragsverpisser :shock: :shock: deshalb Solidarsystem.

.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon beihei » So Mär 16, 2025 19:04

Südheidjer hat geschrieben:......
Ich habe meine Wehrpflicht erfüllt in Form von 20 Monaten Zivildienst. Dafür habe ich meiner Kenntnis nach 0,75 Rentenpunkte pro Jahr bekommen, also 1,25 für die 20 Monate. Das entspricht rund 50 Euro monatlichem Rentenanspruch (brutto).
Das ist eine versicherungsfremde Leistung, da dafür keine Beiträge in die Rentenkasse geflossen sind und wofür nun der Staat, also der Steuerzahler aufzukommen hat. Diese Leistungen stecken in den rund 100 Mrd. Euro jährlichen Bundeszuschuß an die Rentenkasse mit drin. Geht man von rund 10 Millionen Rentnern aus, die Wehr- oder Zivildienst geleistet haben, dann sind das jählich schon mal ein paar Millarden Euro.
Diese versicherungsfremden Leistungen sollten mal dringend transparent für jeden Bürger verständlich aufgelistet werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsfremde_Leistungen#Gesetzliche_Rentenversicherung

Nun stellt sich noch die Frage, was habe ich an Geld durch den Zivildienst verloren? Ich hatte nach dem Zivildienst den gleichen Job noch etwas weitergemacht, aber eben als Angestellter. Ich würde mal sagen, das waren locker 1000,- DM netto mehr im Monat.
Auf 20 Monate gesehen also 20.000 DM, umgerechnet 10.000 Euro. Das moderat angelegt mit 2,5% Zinsen über die letzten 38 Jahre wären das nun rund 25.000 Euro. Diese 25.000 Euro Defizit haben meine weiblichen Mitschülerinnen nicht, da sie gleich Ausbildung bzw. Studium m
Und wenn man ein Studium macht, dann verdient man öfters auch mehr als der Durchschnitt, so daß die Summe noch größer als 25.000 Euro ist. Im Übrigen habe die sich darüber keine Gedanken gemacht.
....


Du machst dir Gedanken wegen deines Zivildienstes und der Anrechnung desgleichen bei der Rentenversicherung als versicherungsfremde Leistung ? :shock:
Für mich ist das keine versicherungsfremde Leistung als Solches , weil du einen Dienst an der Gesellschaft geleistet hast. Das mit den Frauen konnte ich damals nicht nachvollziehen . Dienst an der Waffe mußte ja nicht sein, heute kein Problem , aber Zivildienst im sozialen Bereich, warum nicht . Emanzipation hörte komischerweise dort auf.
Was in meinen Augen viel schlimmer ist sind Beamtem- und Abgeordnetenpensionen. Wir alle finanzieren dieses Konstrukt.
Zu Beginn meines Arbeitsleben arbeitete ich in einer "Behörde" die dann privatisiert wurde und die Beamten wurden mit goldenen Handschlag nach Hause geschickt. Das ist 35 Jahre her.... und ... die sitzen immer noch "zu Hause" ( viele von denen haben ja noch ihr "Ding" gemacht) ... wenn so eine Pension im Schnitt 1500€ bringt, sind das über die Jahre 630000 €. Nacht Mahlzeit , die sind zu Tausenden gegangen und das ist ja noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ein Wahnsinn ... und du machst dir Gedanken wegen 1,25 Rentenpunkten im Wert von 50€?
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » So Mär 16, 2025 19:42

beihei, ja, die Beamtenpensionen sind noch eine weitere Baustelle, die dringendst angegangen gehört.
Ich halte die Deutsche Rentenversicherung für so gut, daß jeder einzahlen sollte, also auch diejenigen, die jetzt Beamte sind. Wir sollten generell zukünftig nur noch wenige Leute verbeamten. Aber ich habe den Eindruck, eher das Gegenteil passiert, wenigstens was die Jobs in den Ministerien anbelangt.

Ich halte auch ein Pflichtdienst für jeden jungen Deutschen (m-w-d) für notwendig und sinnvoll.
Damit könnte man z.B. auch die Pflegekassen entlasten, da so ein Pflichtdienstler günstiger ist als ein normaler Angestellter, den man eh kaum auf dem Arbeitsmarkt findet.
Nochdazu könnte man mehr alte Leute länger in ihren eigenen 4-Wänden belassen und betreuen, bevor sie in ein teures Seniorenheim müssen.
Von dem Gewinn an Lebenserfahrung und Horizonterweiterung mal ganz abgesehen.

Aber mimimi, die junge Generation ist ja ach so hoch belastet.

Wir hätten pro Jahrgang fast 700.000 junge Leute zur Verfügung. 50.000 machen Bundeswehr, weil sie da womöglich noch am ehesten Bock drauf haben, 100.000 landen im Kindergarten oder als Unterstützung an den Schulen, 100.000 machen ihren Dienst im Krankenhaus (und wohnen im Schwesternwohnheim), 100.000 in der ambulanten Betreuung von Senioren, 100.000 in den Altenheimen...
Was meint ihr, was das für einen Druck aus dem Kessel der Systeme nehmen würde.
Jede examiniere Krankenschwester wäre froh, wenn sie Unterstützung hätte und z.B. nicht die Urin-Ente tauschen muß oder die Essentabletts verteilen müsse sondern sich um die medizinische Betreuung der Patienten mehr kümmern könnte.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » So Mär 16, 2025 19:59

Südheidjer hat geschrieben:Daraus lese ich, daß ich jetzt z.B. eine 45-jährige Dame ehelichen könnte und wenn ich dann in zwei Jahren versterbe, bekommt die Dame 55% meines bisher erworbenen Rentenanspruchs.
Wenn ich richtig informiert bin, müsstest du mindestens 3 Jahre unter dem Ehejoch leben, damit deine Angetraute in den Genuss deiner Rente (in Form der Witwenrente) kommt.
Hat mal Prof. Keim einem findigen SWR4-Hörer geantwortet, als der gefragt hat, ob er seine Lebensgefährtin (die Witwenrente von ihrem verstorbenen Mann bekam) auf dem Sterbebett ehelichen könnte, damit sie dann in den Genuss SEINER (höheren) Witwenrente käme.
Sehr aufschlussreich, was in dieser informativen Sendung immer für "kreative" Hörer zu Wort kommen. :lol:


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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » So Mär 16, 2025 20:08

Danke für den Tip. Wenn ich mal im örtlichen Käseblatt eine Bekanntschaftsanzeige schalten sollte, dann muß da der korrekte Wert mir drei Jahren rein. Falsche Versprechungen sind keine gute Basis für eine Beziehung.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » So Mär 16, 2025 21:25

Südheidjer hat geschrieben:Danke für den Tip. Wenn ich mal im örtlichen Käseblatt eine Bekanntschaftsanzeige schalten sollte, dann muß da der korrekte Wert mir drei Jahren rein. Falsche Versprechungen sind keine gute Basis für eine Beziehung.

Ist die Bedingung "erwerbsgemindert" eine "und Bedingung"? Wahrscheinlich ja. Also sieh dich vor, wen du dir anlachst. :klug:

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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » So Mär 16, 2025 23:36

Südheidjer hat geschrieben:beihei, ja, die Beamtenpensionen sind noch eine weitere Baustelle, die dringendst angegangen gehört.
Ich halte die Deutsche Rentenversicherung für so gut, daß jeder einzahlen sollte, also auch diejenigen, die jetzt Beamte sind. Wir sollten generell zukünftig nur noch wenige Leute verbeamten. Aber ich habe den Eindruck, eher das Gegenteil passiert, wenigstens was die Jobs in den Ministerien anbelangt.

Ich halte auch ein Pflichtdienst für jeden jungen Deutschen (m-w-d) für notwendig und sinnvoll.
Damit könnte man z.B. auch die Pflegekassen entlasten, da so ein Pflichtdienstler günstiger ist als ein normaler Angestellter, den man eh kaum auf dem Arbeitsmarkt findet.
Nochdazu könnte man mehr alte Leute länger in ihren eigenen 4-Wänden belassen und betreuen, bevor sie in ein teures Seniorenheim müssen.
Von dem Gewinn an Lebenserfahrung und Horizonterweiterung mal ganz abgesehen.

Aber mimimi, die junge Generation ist ja ach so hoch belastet.

Wir hätten pro Jahrgang fast 700.000 junge Leute zur Verfügung. 50.000 machen Bundeswehr, weil sie da womöglich noch am ehesten Bock drauf haben, 100.000 landen im Kindergarten oder als Unterstützung an den Schulen, 100.000 machen ihren Dienst im Krankenhaus (und wohnen im Schwesternwohnheim), 100.000 in der ambulanten Betreuung von Senioren, 100.000 in den Altenheimen...
Was meint ihr, was das für einen Druck aus dem Kessel der Systeme nehmen würde.
Jede examiniere Krankenschwester wäre froh, wenn sie Unterstützung hätte und z.B. nicht die Urin-Ente tauschen muß oder die Essentabletts verteilen müsse sondern sich um die medizinische Betreuung der Patienten mehr kümmern könnte.


@Südheidjer
vieles was du schreibst ist richtig, aber trotzdem bin ich strikt gegen eine Wehr/Dienstpflicht!
Warum:
- Es werden wieder die fleissigen und Leistungsträger aus dem Beruf gezogen und haben finanzielle und Karriere Nachteile
- Es wird wieder Verpisser geben, die weder Wehrdienst noch Zivildienst machen
- Ukrainer im wehrfähigen Alter mit BMW X5 und Audi Q5 leben hier mit Bürgergeld während ein junger Deutscher eingezogen wird?
- schlechte Abiturienten mit abgebrochenem Studium (wie Englberger und Joschka Fischer) zog es zu meiner Zeit nach Westberlin mit grünem Parka in WG´s und demonstrierten gegen alles und jenes, schlossen sich der Hausbesetzer-Szene an während ich meinen Wehrdienst an der DDR Grenze absolvierte um deren Freiheit auf Demomstration zu schützen.
- Beispiel Spitzensportler: Ein Kollege aus meiner Ausbildungszeit wurde bei der BW wegen Untauglichkeit ausgemustert, spielte aber bei Borussia Mönchengladbach in der 2. Mannschaft! Ralf Schumacher leistete seinen Wehrdienst bei der Luftwaffe in Köln ab, Michael Schumacher weder Wehrdienst noch Zivildienst

Im Zivildienst besteht die Gefahr das die Zivis ausgenutzt werden und für billiges Geld viel Profit einbringen für Organisationen wie DRK usw. kennt man ja!
Beim Bund ist die Gefahr latent, das man in Kriege hineingezogen wird (Afghanistan, Mali, Kosovo), die nicht der ursprünglischen Aufgabe der Bundeswehr, nämlich Deutschland und die NATO zu verteidigen entsprechen

Ich zu meiner Person habe mich 1978 für 2 Jahre bei der BW verpflichtet. Ich war nicht der geborene Soldat, sah es aber als notwendig an die damalige Demokratie und Rechtsstaat BRD zu verteidigen, ja es war eine Demokratie und ein Rechtsstaat was Deutschland lt. Vance nicht mehr ist!
2 Jahre BW machte ich nicht aus Begeisterung fürs Militär, sondern um meinen finanziellen Schaden zu begrenzen. Reich geworden bin ich als Soldat auf Zeit nicht, musste aber auch keine Kredite aufnehmen oder Eltern anpumpen. Die Rentenversicherung hat die Bundeswehr für mich nachgezahlt.
Wenn ich dann so ein linkes Schwein und Polizistenschläger höre, könnte ich vor Wut platzen! https://www.n-tv.de/politik/Joschka-Fis ... 03848.html

Der Joschka, die Ratte war schon immer ein "Friedensfreund! https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrg ... _(Polizist)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Lenkfix » So Mär 16, 2025 23:53

Südheidjer hat geschrieben:Ich halte auch ein Pflichtdienst für jeden jungen Deutschen (m-w-d) für notwendig und sinnvoll.

Wo und in welcher Blase lebst du, Realität ist der junge Deutsche will min. 3 Tage die Woche in Hom-Office sein, ab Freitag bis Montag in Wochende wobei Freizeit und Cillen zum anerzogenen Grundbedürfniss gehört.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Mo Mär 17, 2025 0:31

Da brauchst du gar nicht bis in die GenZ zuschauen!
Meine Tochter (Akademikerin) wird dieses Jahr 40, Einzelkind aus behütetem Haus dafür habe ich gesorgt. Sie kann nicht verstehen das ich als freiwilliger Soldat gedient habe! Metzger und Soldaten sind für sie das Abbild eines Unmenschen. Aber selbstverständlich erwartet sie, das ihre 3 Mädchen in Frieden aufwachsen (ponyhof).
Ein Job bei der Polizei oder Bundeswehr kommt für meine älteste Enkelin nicht in Frage, das sollen andere machen! Nur was soziales wie Psychotherapeutin oder Logopädin möchte mein Enkelkind
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon beihei » Mo Mär 17, 2025 6:54

Lenkfix hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Ich halte auch ein Pflichtdienst für jeden jungen Deutschen (m-w-d) für notwendig und sinnvoll.

Wo und in welcher Blase lebst du, Realität ist der junge Deutsche will min. 3 Tage die Woche in Hom-Office sein, ab Freitag bis Montag in Wochende wobei Freizeit und Cillen zum anerzogenen Grundbedürfniss gehört.


Das hat doch nichts mit einer Blase zu tun .
Ja , du hast die Realität richtig erkannt. Spätestens seit den 2000èr , wenn nicht schon früher, wurden die Kinder ( nicht alle) auf Ponyhof getrimmt . Die Generation ist "verloren". Aber der Hebel müßte wieder umgelegt werden.
Es fällt niemanden ein Zacken aus der Krone mal für ein halbes oder dreiviertel Jahr die Augen geöffnet zu bekommen und die Realität zu sehen. Das nehmen die für das weitere Leben mit.
Es sind nun die "Ponyhof- Eltern" die ihren Kindern das eben nicht mehr vermitteln können . Wer kann es Ihnen verdenken.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mo Mär 17, 2025 7:08

Ich halte 15 Monate Pflichtdienst für eine gute Länge. Wenn es zu kurz ist, dann sind die Leute gerade eingearbeitet und zack sind sie wieder weg.
Im Juni ist die Schule zu Ende, im Juli kann es losgehen und nach 15 Monaten passt es dann auch mit einem eventuellen Studienbeginn im Herbst (Oktober).
Wer anschließend eine Lehre machen möchte, der hebt sich seine Urlaubstage auf für's Ende, macht ein paar Extra-Dienste und dann passt es zum Ausbildungsstart am 1. August. Notfalls gibt es etwas Sonderurlaub.
So war es zu meinen Zeit bei den Kumpels, die zur Bundeswehr gingen und 15 Monate Dienstzeit hatten.
Was halt dann nicht mehr geht sind die zwei 'Monate Weltreise nach der Schulzeit. Am 1. Juli ruft das Vaterland.

@Spänemacher, ich kenne auch ein paar Kandidaten, die sich vor der Wehrpflicht drückten, indem sie nach West-Berlin gingen. Aus denen ist nichts richtiges geworden. Halt Berlin. :lol:
Dieses Schlupfloch gibt es ja nun nicht mehr. Auch Berliner müssen ran.
Welche zwanzigjährigen Leistungsträger kennst du, die durch einen Pflichtdienst einen Karriereknick hätten.
50% eines Jahrgangs macht glaube ich Abi, die können (beruflich) noch gar nichts.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon beihei » Mo Mär 17, 2025 8:01

Südheidjer hat geschrieben:Ich halte 15 Monate Pflichtdienst für eine gute Länge. Wenn es zu kurz ist, dann sind die Leute gerade eingearbeitet und zack sind sie wieder weg.
....


15 Monate ??? Wenn die heute Betroffenen das hören . Die sind ja erstmal traumatisiert.... :wink:
Steigern kann man das immer noch.
Und was die Drückerberger angeht. Da muß man Anreize und Vorteile schaffen. Der junge Mensch muß erkennen das sich dieser Dienst um Einiges mehr lohnt als ein Sabbatjahr.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mo Mär 17, 2025 8:12

Ich hatte nach dem Zivildienst meine DRK-Klamotten noch behalten dürfen, weil es öfter vorkam, daß ehemalige Zivis in den Semesterferien nochmal etwas "jobben".
Nachdem ich den ersten Studierversuch nach ein paar Wochen nicht passend fand, habe ich halt bis zum nächsten Wintersemenster wieder DRK-Dienst gemacht. Dann aber als Angestellter. :lol:

Wenn man seine 20 Monate vor sich hat, kommt einem das wie eine ewige Zeit vor. Ist aber schneller vorbei als man denkt.
Wenn ich in meinem Betrieb die Azubis sehe, wie fix die ihre 3,5 Jahre Lehre hinter sich bringen...im nu sind die fertig.
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