Ein Dr.-Titel im Perso gefällig?
https://www.youtube.com/watch?v=-5G4UBUv0oY
Aktuelle Zeit: Do Mär 12, 2026 20:00
Obelix hat geschrieben:Südheidjer hat geschrieben: ... Welche Senior kann sich mit einer Rente von 1000,- Euro bei einer 50-qm-Wohnung eine
Kaltmiete von 600,- Euro leisten? ...
Die 600 € mtl. reichen meist heute schon nicht für die Miete.
Und mit jedem Jahr geht die Entwicklung von Rente und Miete weiter auseinander.
Letzte Woche war im Radio ein Beitrag, in dem ein Wissenschaftler forderte, die Rente der heute 40 - 75 Jährigen
deutlich abzusenken, da diese Generation in den letzten 30 Jahren finanziell davon profitiert habe, dass Investitionen
in die Infrastruktur unterlassen und die Bundeswehr abgebaut wurde.
Offensichtlich hatte der Wissenschaftler noch nichts davon gehört, das bereits heute fast 50 % der Renten unter
dem Sozialhilfeniveau liegen.
Und darauf, warum in anderen EU-Staaten das Renteniveau mit 60 - 70 % deutlich höher liegt, wie in Deutschland
mit 48 % (Tendenz zudem fallend!) äußerst sich eh niemand.
Deutsche Rentenversicherung hat geschrieben:Die große Witwen- oder Witwerrente erhalten Sie, wenn Sie 47 Jahre oder älter sind, erwerbsgemindert sind oder ein eigenes Kind oder ein Kind des oder der Verstorbenen erziehen, das noch keine 18 Jahre alt ist.
Südheidjer hat geschrieben:......
Ich habe meine Wehrpflicht erfüllt in Form von 20 Monaten Zivildienst. Dafür habe ich meiner Kenntnis nach 0,75 Rentenpunkte pro Jahr bekommen, also 1,25 für die 20 Monate. Das entspricht rund 50 Euro monatlichem Rentenanspruch (brutto).
Das ist eine versicherungsfremde Leistung, da dafür keine Beiträge in die Rentenkasse geflossen sind und wofür nun der Staat, also der Steuerzahler aufzukommen hat. Diese Leistungen stecken in den rund 100 Mrd. Euro jährlichen Bundeszuschuß an die Rentenkasse mit drin. Geht man von rund 10 Millionen Rentnern aus, die Wehr- oder Zivildienst geleistet haben, dann sind das jählich schon mal ein paar Millarden Euro.
Diese versicherungsfremden Leistungen sollten mal dringend transparent für jeden Bürger verständlich aufgelistet werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsfremde_Leistungen#Gesetzliche_Rentenversicherung
Nun stellt sich noch die Frage, was habe ich an Geld durch den Zivildienst verloren? Ich hatte nach dem Zivildienst den gleichen Job noch etwas weitergemacht, aber eben als Angestellter. Ich würde mal sagen, das waren locker 1000,- DM netto mehr im Monat.
Auf 20 Monate gesehen also 20.000 DM, umgerechnet 10.000 Euro. Das moderat angelegt mit 2,5% Zinsen über die letzten 38 Jahre wären das nun rund 25.000 Euro. Diese 25.000 Euro Defizit haben meine weiblichen Mitschülerinnen nicht, da sie gleich Ausbildung bzw. Studium m
Und wenn man ein Studium macht, dann verdient man öfters auch mehr als der Durchschnitt, so daß die Summe noch größer als 25.000 Euro ist. Im Übrigen habe die sich darüber keine Gedanken gemacht.
....
Wenn ich richtig informiert bin, müsstest du mindestens 3 Jahre unter dem Ehejoch leben, damit deine Angetraute in den Genuss deiner Rente (in Form der Witwenrente) kommt.Südheidjer hat geschrieben:Daraus lese ich, daß ich jetzt z.B. eine 45-jährige Dame ehelichen könnte und wenn ich dann in zwei Jahren versterbe, bekommt die Dame 55% meines bisher erworbenen Rentenanspruchs.
Südheidjer hat geschrieben:Danke für den Tip. Wenn ich mal im örtlichen Käseblatt eine Bekanntschaftsanzeige schalten sollte, dann muß da der korrekte Wert mir drei Jahren rein. Falsche Versprechungen sind keine gute Basis für eine Beziehung.

Südheidjer hat geschrieben:beihei, ja, die Beamtenpensionen sind noch eine weitere Baustelle, die dringendst angegangen gehört.
Ich halte die Deutsche Rentenversicherung für so gut, daß jeder einzahlen sollte, also auch diejenigen, die jetzt Beamte sind. Wir sollten generell zukünftig nur noch wenige Leute verbeamten. Aber ich habe den Eindruck, eher das Gegenteil passiert, wenigstens was die Jobs in den Ministerien anbelangt.
Ich halte auch ein Pflichtdienst für jeden jungen Deutschen (m-w-d) für notwendig und sinnvoll.
Damit könnte man z.B. auch die Pflegekassen entlasten, da so ein Pflichtdienstler günstiger ist als ein normaler Angestellter, den man eh kaum auf dem Arbeitsmarkt findet.
Nochdazu könnte man mehr alte Leute länger in ihren eigenen 4-Wänden belassen und betreuen, bevor sie in ein teures Seniorenheim müssen.
Von dem Gewinn an Lebenserfahrung und Horizonterweiterung mal ganz abgesehen.
Aber mimimi, die junge Generation ist ja ach so hoch belastet.
Wir hätten pro Jahrgang fast 700.000 junge Leute zur Verfügung. 50.000 machen Bundeswehr, weil sie da womöglich noch am ehesten Bock drauf haben, 100.000 landen im Kindergarten oder als Unterstützung an den Schulen, 100.000 machen ihren Dienst im Krankenhaus (und wohnen im Schwesternwohnheim), 100.000 in der ambulanten Betreuung von Senioren, 100.000 in den Altenheimen...
Was meint ihr, was das für einen Druck aus dem Kessel der Systeme nehmen würde.
Jede examiniere Krankenschwester wäre froh, wenn sie Unterstützung hätte und z.B. nicht die Urin-Ente tauschen muß oder die Essentabletts verteilen müsse sondern sich um die medizinische Betreuung der Patienten mehr kümmern könnte.
Südheidjer hat geschrieben:Ich halte auch ein Pflichtdienst für jeden jungen Deutschen (m-w-d) für notwendig und sinnvoll.
Lenkfix hat geschrieben:Südheidjer hat geschrieben:Ich halte auch ein Pflichtdienst für jeden jungen Deutschen (m-w-d) für notwendig und sinnvoll.
Wo und in welcher Blase lebst du, Realität ist der junge Deutsche will min. 3 Tage die Woche in Hom-Office sein, ab Freitag bis Montag in Wochende wobei Freizeit und Cillen zum anerzogenen Grundbedürfniss gehört.
Südheidjer hat geschrieben:Ich halte 15 Monate Pflichtdienst für eine gute Länge. Wenn es zu kurz ist, dann sind die Leute gerade eingearbeitet und zack sind sie wieder weg.
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