Norbert Blüm hatte zu recht die Riester-Rente stark kritisiert, weil sie den Versicherungsunternehmen die Taschen voll gemacht hat und dem Riester-Sparer unterm Strich nur wenig gebracht hat.
"Riestern" war das Werk von rot-grün unter Kanzler Schröder, wenn ich mich recht erinnere. Also eigentlich unter einer Kanzlerschaft, die dem kleinen Mann was bringen sollte.
Hat es aber nicht. Die damalige Schröder-Regierung hat den Niedriglohnsektor geschaffen. Wer wenig verdient, der zahlt auch wenig Beitrag in die gesetzliche Rente ein und kriegt am Ende auch wenig bei der Rente raus. Danke Herr Schröder und seinen rot-grünen Genossen.
Vor einigen Tagen traf ich einen Bekannten von früher beim Einkaufen. Der jammerte mir vor, wie wenig er Bürgergeld bekommen würde und Rente wäre noch weniger (Auto hatte er aber).
Tja, wer sein Leben so gut wie nie arbeitet, für den ist das Bürgergeld zuviel.
Ein anderer Bekannter ist mit Ü60 noch fleißig am Arbeiten trotz angeschlagener Gesundheit, weil er Jahrzehnte lang in seinem Leben die 4-Tage-Woche machte, damit er für seine Kinder nicht zahlen muß und sich ein schönes Leben macht. Nur kein Streß. Soll ich mit dem "Kamerad" Mitleid haben?

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet