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Aktuelle Zeit: Do Jun 04, 2026 19:13

was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Di Jun 02, 2026 12:13

ratzmoeller hat geschrieben:Fällt die Brandmauer spaltet sich die CDU/CSU in zwei Lager.


Das habe ich jetzt schon öfter gehört, frage mich aber, wer sich da abspalten soll.
Die meisten Postenjäger würden wohl versuchen, beim größeren Haufen zu bleiben.
Und das Fußvolk redet viel, handelt aber nicht.
Parteiaustritte gäbe es sicher und evtl. auch Versuche, eine neue Partei zu gründen,
aber was will man mit noch einer konservativen Kleinpartei ohne Aussicht auf Regierungsbeteiligung?
Schwer vorstellbar, dass das ein Erfolg würde.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Di Jun 02, 2026 12:18

Wenn ich das Ergebnis oben so lese, das 5,5% die Union verlassen und 1% von der AfD wieder zur Union wechseln würde,
Läge das Wählerpotential der Abspaltung bei 5,5%.
Davon würden aber wohl viele dann die offen linken Parteien wählen, wo dieses Wählerklientel eh hingehört.
Es wäre also fraglich, ob die Abspaltung es je per Wahl in ein Parlament schaffen würde (Anfangs evtl. schon, durch Abspaltung bereits gewählter Abgeordneter).
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon ratzmoeller » Di Jun 02, 2026 14:10

Eine Spaltungs CDU/CSU ist differenziert zu betrachten.
Im Bund würde vermutlich dieses Szenario zutreffen:
Manfred hat geschrieben:Die meisten Postenjäger würden wohl versuchen, beim größeren Haufen zu bleiben.

Gerade bei den ostdeutschen Landesverbänden würde eher der rechts-konservative "Realo" -Flügel mit der AfD mindestens paktieren,wenn nicht gar koalieren.
Das würde aber angetrieben von den westdeutschen Landes-Mehrheiten und der Bundes-CDU zwangsläufig zu Parteiausschlußverfahren führen.
Ob dann eher das Risiko einer rechts-konservativen Parteineugründung eingegangen oder zur AfD übergelaufen wird?
Nutznießer bleibt auf jeden Fall das linke politische Spektrum.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » Di Jun 02, 2026 17:18

Kam grad auf Welt (TV). Wenn ein Türke nach D. kommt und arbeitet, werden ihm die Jahre Arbeit in der Türkei voll angerechnet, d.h. die Jahre werden addiert und dann alles zu 100% aus der d. Rentenkasse bezahlt.
Welcher anderer Staat macht so was für d. Auswanderer -und vor allem warum?- Aber nur ein kleines weiteres Beispiel für die Besserstellung der Reingeholten-Angelockten. Zum Dank darf der Michel dann erst mit weit über 67 in Rente -es muss ja bezahlt werden (allerdings nicht von CDU, auch nicht von SPD), die Bas signalisiert längst die Zustimmung zur Anhebung des Renteneintrittsalters. Der tägliche Wahnsinn gewinnt an Tempo, der Feudal-Sozialismus ist nicht mehr aufzuhalten - weil so gewollt und beklatscht. Die Großindustrie kann fliehen, der Kleine - Mittelstand muss bleiben und zahlen, weiter so, wie gewählt + gewollt.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Jun 02, 2026 17:44

DMS hat geschrieben:Kam grad auf Welt (TV). Wenn ein Türke nach D. kommt und arbeitet, werden ihm die Jahre Arbeit in der Türkei voll angerechnet, d.h. die Jahre werden addiert und dann alles zu 100% aus der d. Rentenkasse bezahlt.

Hast du mal einen Link auf diesen Beitrag bei Welt-TV?
...weil in den Infos der deutschen Rentenversicherung steht was anderes:

Deutsche Rente hat geschrieben:...
Die deutsche Rente wird nur aus den deutschen Ver­sicherungszeiten und nach deutschen Rechtsvor­schriften berechnet. Türkische Beiträge beeinflussen die Höhe der deutschen Rente nicht.

Der türkische Versicherungsträger zahlt, sofern Sie die Anspruchsvoraussetzungen nach türkischem Recht erfüllen, aus den türkischen Zeiten eine eigene Rente.
Bei dieser beeinflussen wiederum die deutschen Zeiten nicht die Rentenhöhe.
...

Quelle: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/international/weitere_abkommen/02_arbeiten_deutschland_tuerkei.pdf?__blob=publicationFile&v=7
und dort PDF-Seite 31.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » Di Jun 02, 2026 17:55

Du hast wahrscheinlich Recht, aber so kam es als Nachricht auf dem Sender (wohl falsch recherchiert)...... Hab jetzt auch nochmal nachgelesen, es werden "nur" die Zeiten angerechnet. Ok, dann war das eine Falschmeldung, danke ! Aber gewundert hätts mich trotzdem nicht so sehr, hat man sich schon drann gewöhnt. Aufgezeichnet hab ichs nicht, vielleicht kommts ja nochmal dran, ich verfolgs.
Kam nicht mehr (leider). Es werden also die Zeiten in denen in der Türkei gearbeitet worden ist angerechnet, also z.B. ob jemand die 35 Beitragsjahre erfüllt für den Renteneintritt mit 63. Das wird bei allen EU-Staaten angerechnet + Nicht-EU-Staaten, da gibt es Sondervereinbarungen, siehe https://rvaktuell.de/03-2022/arbeitszeiten-im-ausland-koennen-fuer-rentenanspruch-zaehlen/.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Jun 02, 2026 18:34

Ich könnte mir vorstellen, daß die Zeiten von z.B. Ausbildung und Arbeiten im Urspungsland als Anrechnungszeit mitgezählt werden, also wenn es darum geht, ob man seine 35 oder 45 Jahre voll hat und als langjährig bzw besonders langjährig Versicherter gilt.
Das steht sicherlich auch in dem obigen PDF, aber mir ist das zu umfangreich, alles durchzuackern.

Im großen und ganzen ist das Prinzip der deutschen Rentenversicherung mit den Rentenpunkten usw. schon sehr gut.
Sicherlich gibt es noch viele Stellschrauben, an denen man das System verbessern könnte.
Ich wünsche mir auch eine transparente verständliche jährliche Auflistung, was an Milliarden an versicherungsfremden Leistungen ausbezahlt wurde, also z.B. wenn ich Rentner bin, dann sind's glaube ich 0,8 Rentenpunkte aus meiner Zivildienstzeit, für die keine Beiträge gezahlt wurden, ich aber 0,8 x 41 Euro = ca. 33 Euro Brutto-Rente monatlich bekommen werde. Bei den Mütterrenten ist das genauso, dafür wurden keine Beiträge in die Rentenkasse gezahlt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsfremde_Leistungen#Gesetzliche_Rentenversicherung

Ich glaube, wenn diese Gelder mal transparent öffentlich gemacht würden, dann gäbe es keine Diskussion mehr über den jährlichen Bundeszuschuß aus Steuermitteln.
Dazu hatte vor einiger Zeit übrigens die Chefin der Deutschen Rente mal einen Beitrag auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung geschrieben.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Lenkfix » Di Jun 02, 2026 18:44

Südheidjer hat geschrieben:ch wünsche mir auch eine transparente verständliche jährliche Auflistung, was an Milliarden an versicherungsfremden Leistungen ausbezahlt wurde, also z.B. wenn ich Rentner bin, dann sind's glaube ich 0,8 Rentenpunkte aus meiner Zivildienstzeit, für die keine Beiträge gezahlt wurden, ich aber 0,8 x 41 Euro = ca. 33 Euro Brutto-Rente monatlich bekommen werde. Bei den Mütterrenten ist das genauso, dafür wurden keine Beiträge in die Rentenkasse gezahlt.

Ineressant wird das erst wenn mit unseren EU-Nachbarländern z.b. Österreich, Italien, Schweden einen verständlich Transparenten vergleich ziehst, dann erst ist sichtbar wo das System hinkt.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Di Jun 02, 2026 19:20

Transparenz wäre ein erster und enorm wichtiger Schritt, um den Saustall ausmisten zu können.
Die öffentlichen Finanzen inkl. der jeder Anstalt öffentlichen Rechts und jeder als gemeinnützig anerkannten NGO sollten für jeden Bürger zu fast 100% transparent einsehbar sein, mit ganz wenigen wirklich geheimschutzbedürftigen Ausnahmen.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Jun 02, 2026 19:23

Man darf nicht immer nur die Leistungen aus anderen Ländern vergleichen, sondern muß sich auch die Beitragsseite ansehen. Eine kurze Google-Recherche lieferte:

Österreich: 22,8% Rentenbeitrag vom Brutto-Lohn

Italien: 33% vom Brutto-Lohn

Schweden: 18,5% vom Brutto-Lohn, davon fließen 2,5% in eine kapitalgedeckte Rente.

Die Franzosen zahlen auch mehr ein, wenn ich mich recht erinnere.

Ein ganz großes Problem sind in Deutschland die Beiträge für die Krankenkasse. Da zahlen wir richtig viel rein, aber die Volksgesundheit ist nur Mittelmaß. Da gibt es eine üble Schieflage.
Aber Pharma- und Ärzte-Lobby sind so mächtig, daß man da vermutlich nie zu einer vernünftigen Reform kommen wird.

Weiterhin zahlt der Deutsche bei mittlerem Einkommen schon übel viel Steuern. Da muß man ran. Aber der Staat ist so klamm, daß das auch nicht passieren wird.

Einen radikalen Einsatz des Rotstifts bei Energiewende, Migrationskosten, Entwicklungshilfe, staatlicher NGO-Finanzierung usw. sehe ich auch nicht kommen. Obwohl eigentlich jeder weiß, daß man an diese Themen dringendst ran muß. Dort liegen Milliarden im hohen 2- oder gar im 3-stelligen Bereich, also jenseits von 100 Milliarden jährlich, die man problemlos einsparen könnte.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Jun 02, 2026 19:24

Manfred hat geschrieben:Transparenz wäre ein erster und enorm wichtiger Schritt, um den Saustall ausmisten zu können.
Die öffentlichen Finanzen inkl. der jeder Anstalt öffentlichen Rechts und jeder als gemeinnützig anerkannten NGO sollten für jeden Bürger zu fast 100% transparent einsehbar sein, mit ganz wenigen wirklich geheimschutzbedürftigen Ausnahmen.


So richtig verständliche Rechenschaftsberichte, die jeder Bundesbürger versteht.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Di Jun 02, 2026 19:24

Ich meine jede einzelne Buchung.
So ungefähr würde es wohl aussehen, wenn die Verdunklungstücher über den öffentlichen Finanzen gelüftet würden:

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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Lenkfix » Di Jun 02, 2026 22:09

Südheidjer hat geschrieben:Einen radikalen Einsatz des Rotstifts bei Energiewende, Migrationskosten, Entwicklungshilfe, staatlicher NGO-Finanzierung usw. sehe ich auch nicht kommen. Obwohl eigentlich jeder weiß, daß man an diese Themen dringendst ran muß. Dort liegen Milliarden im hohen 2- oder gar im 3-stelligen Bereich, also jenseits von 100 Milliarden jährlich, die man problemlos einsparen könnte.

Genau so siehts aus, Deutschland ist zu einem riesen großen Gnadenhof verkommen wo die Ochsen das beste Korn und Futter selber fressen, und die Beamten behalten die Oberhand über die Saat.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon schakschirak » Mi Jun 03, 2026 0:20

ich weiss, nun werden nach 2015 also nach 11 Jahren offener Grenzen angeblich irgendwelche Asylzentren eröffnet dank unserer Altparteien mit ihrer Erlösungsidee eingerichtet. Vielen Dank aber wer glaubt diesen Müll noch ? Das sind in meinen Augen Verräter und Betrüger.
Das ist doch ein lächerliches Schauspiel um den W#hler weiter zu verblöden was eine CDU, SPD oder Grüne hier abziehen. Lächerlich was die seit Jahren an Lügen abziehen.
Ich für meinen Teil glaub diese Lügenmärchen nicht mehr und wähle das Original was dann die AfD wäre. Ich brauch und wähle doch keine billige und verlogene Kopie aus dem verlogenen Mainstream und Märchenland.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Mi Jun 03, 2026 7:16

ratzmoeller hat geschrieben:Eine Spaltungs CDU/CSU ist differenziert zu betrachten.
Im Bund würde vermutlich dieses Szenario zutreffen:
Manfred hat geschrieben:Die meisten Postenjäger würden wohl versuchen, beim größeren Haufen zu bleiben.

Gerade bei den ostdeutschen Landesverbänden würde eher der rechts-konservative "Realo" -Flügel mit der AfD mindestens paktieren,wenn nicht gar koalieren.
Das würde aber angetrieben von den westdeutschen Landes-Mehrheiten und der Bundes-CDU zwangsläufig zu Parteiausschlußverfahren führen.
Ob dann eher das Risiko einer rechts-konservativen Parteineugründung eingegangen oder zur AfD übergelaufen wird?
Nutznießer bleibt auf jeden Fall das linke politische Spektrum.


In den neuen Bundesländern gibt es kaum noch Mitglieder der Landesverbände. Wir hatten hier einen der stärksten Ortsverbände in ganz Sachsen, der hat mWn inzwischen noch ca. fünf Mitglieder... In Sachsen ist die CDU auf regionaler Ebene längst Geschichte, allein in Dresden irrlichtert ein Kretschmer unter Beteiligung der Linken vor sich hin...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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