DWEWT hat geschrieben:tyr hat geschrieben:
Nordafrika besitzt auch heute eine leistungsfähige Landwirtschaft, Nordafrika besteht auch heut nicht nur aus Wüste. Der ihr größtes Problem ist der geringe Niederschlag, deswegen hatte gaddafi seinerzeit eines dergrößten Wasserbauprojekte begonnen, um den Wassermangel der Libyschen Landwirtschaft zu veringern und die Erträge somit zu erhöhen.
Bist du jemals in Nordafrika gewesen?
In den 80er Jahren plante der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern, in Zusammenarbeit mit dem DED eine Offensive zur Steigerung der Produktivität der Landwirtschaft in den Staaten des Magreb. Eingebunden in die Planungen war das Institut für die Landwirtschaft in den Tropen und Subtropen, der Uni Göttingen. Dort war Prof. Achtnicht federführend. Es ging in erster Linie darum, die Futtergrundlage für eine intensivere Wiederkäuerhaltung sicherzustellen. Genutzt werden sollten die Übergangsbereich von mit Regen noch ausreichend versorgten Küstenrandbereich zur Wüste. Die Anbauflächen dieser semiariden Regionen mussten natürlich komplett bewässert werden. Einmal war ich in Tunesien bei der Erkundung der Grundlagen dabei. Es war sehr interessant aber auch sehr ernüchternd. Den Einheimischen lag nur wenig an der Erweiterung ihrer Nahrungsgrundlage. Mit neuen, an die örtlichen Bedingungen angepassten Rindern, konnten/wollen sie nichts anfangen. Das Projekt dümpelte so vor sich hin. Ende der 80er Jahre kam es dann zu erheblichen Veränderungen in D. Da gab es plötzlich neue Landesteile, in denen die "Entwicklungspolitik" mehr gefragt war.![]()
btw: Die Projekte im Magreb sind komplett vor die Hunde gegangen.
Und? Was hat das mit meinem Post oder dem Klimawandel zu tun?
das diese Länder auch politische Probleme haben, ist bekannt..
