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was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Sa Sep 16, 2023 20:28

DWEWT hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Nordafrika besitzt auch heute eine leistungsfähige Landwirtschaft, Nordafrika besteht auch heut nicht nur aus Wüste. Der ihr größtes Problem ist der geringe Niederschlag, deswegen hatte gaddafi seinerzeit eines dergrößten Wasserbauprojekte begonnen, um den Wassermangel der Libyschen Landwirtschaft zu veringern und die Erträge somit zu erhöhen.


Bist du jemals in Nordafrika gewesen?
In den 80er Jahren plante der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern, in Zusammenarbeit mit dem DED eine Offensive zur Steigerung der Produktivität der Landwirtschaft in den Staaten des Magreb. Eingebunden in die Planungen war das Institut für die Landwirtschaft in den Tropen und Subtropen, der Uni Göttingen. Dort war Prof. Achtnicht federführend. Es ging in erster Linie darum, die Futtergrundlage für eine intensivere Wiederkäuerhaltung sicherzustellen. Genutzt werden sollten die Übergangsbereich von mit Regen noch ausreichend versorgten Küstenrandbereich zur Wüste. Die Anbauflächen dieser semiariden Regionen mussten natürlich komplett bewässert werden. Einmal war ich in Tunesien bei der Erkundung der Grundlagen dabei. Es war sehr interessant aber auch sehr ernüchternd. Den Einheimischen lag nur wenig an der Erweiterung ihrer Nahrungsgrundlage. Mit neuen, an die örtlichen Bedingungen angepassten Rindern, konnten/wollen sie nichts anfangen. Das Projekt dümpelte so vor sich hin. Ende der 80er Jahre kam es dann zu erheblichen Veränderungen in D. Da gab es plötzlich neue Landesteile, in denen die "Entwicklungspolitik" mehr gefragt war. :wink:
btw: Die Projekte im Magreb sind komplett vor die Hunde gegangen.


Und? Was hat das mit meinem Post oder dem Klimawandel zu tun?
das diese Länder auch politische Probleme haben, ist bekannt..
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Botaniker » Sa Sep 16, 2023 20:33

„Faeser ist die unfähigste Innenministerin aller Zeiten“

Die Lage auf Lampedusa ist so angespannt wie noch nie. Das gute Wetter hat dazu geführt, dass sich viel mehr Menschen als sonst von Nordafrika aus in Booten über das Mittelmeer auf den Weg machten. Henryk M. Broder sagt, das sei nicht einfach eine Flüchtlingswelle: „Das ist eine Lawine.“


https://www.welt.de/politik/ausland/vid ... eiten.html

Gut das ich nicht der einzige Ratlose bin. :D
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Kormoran2 » Sa Sep 16, 2023 21:58

Bestandsschutz für Renten in den neuen Bundesländern,

(Versicherungsfremde Leistungen der Rentenversicherung)

Mir ist das noch gut erinnerlich, dass damals Kohl alle Ostrentner in die Westrente aufgenommen hat. Da hatten dann plötzlich ehemalige DDR-Rentner größere Renten als Westrentner, obwohl das in der DDR-Rente angesparte Geld wertlos geworden war. Da fuhr dann plötzlich der ehemalige DDR-Gabelstaplerfahrer einen Mercedes und der Westrentner, der sein Leben lang wirklich schwer rangeklotzt hatte, hatte wesentlich weniger. Das hat zu viel Ärger geführt und wie oben beschrieben seinen Teil dazu beigetragen, dass die Rente immer unsicherer wurde. Von einem millionenfachen Dankeschön der Ostrentner habe ich bis jetzt noch nicht gehört.

Und deshalb mußte Blüm immer wieder schwören: " Die Rende ist sischer"
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Gazelle » Sa Sep 16, 2023 22:10

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Das schlechteste Gesetz aller Zeiten.

Habeck am Pranger.

Um das Ergebnis vorwegzunehmen:
6 Jahre Heizungsgesetz werden in 2 Tagen von den Chinesen konterkariert.

Noch Fragen ?

.
https://www.youtube.com/watch?v=jIOGMl9 ... stianRieck

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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Neuland79 » So Sep 17, 2023 0:12

tyr hat geschrieben:Was wollt ihr eigendlich? Gleichberechtigung oder Gleichheit?

Die totale Kommerzialisierung des Menschen. Ein Mensch zählt nur noch etwas, wenn er direkt dem Wirtschaftswachstum dient. Die gesellschaftliche Anerkennung der Hausfrau und Mutter siedelt in der Rangordnung unter der eines Haustieres. Die (angebliche) Freiheit der Mutter arbeiten zu gehen. Unfrei ist die Frau, wenn sie sich um ihre Kinder kümmert. Das Leben ist kein Ponyhof. Irgendwer wird schon eine Frau kennen, die sich in Schichten mit ihrem Mann rein teilt und das alles (wie auch immer), ach was sag ich, sogar noch alleinerziehend Kinder und Karriere schafft. Unwichtig, ob da ein Heim mit Wärme und Liebe ist und vor allem Zeit, Geduld, Zuwendung und nicht verplante Freiräume.

Die DDR hat gezeigt, Frauen können (wie Männer schon immer) wie der Teufel komm raus schuften. Mit ordentlich funktionaler Erziehung und möglichst früher Entfremdung von Kindern aus familiären Bindungen, lassen sich Menschen gut ins "System" integrieren. Bindungstheorie war ganz bewusst im DDR Kindergarten- und Lehrerstudium kein Bestandteil. Überlastungen traten bei den ostdeutschen Müttern durch die Mehrfachbelastung nicht auf, was zu einer entspannten Erziehung, tiefen Bindung und letztendlich zu starken sozialen Kindern geführt hat. So kennen wir ja den Osten, der auch heute durch sein DDR Erbe sozial haushoch überlegen ist. Die Familie von früher gibt es nicht mehr. Zuerst starb die Großfamilie mit drei Generationen, danach die Kleinfamilie mit Vater und Mutter, dann kamen die Alleinerziehenden, jetzt kommen die Nichterziehenden. Während die Renter ihre Freizeit genießen, lastet alles auf der mittleren Generation. Gerade in der Zeit, wo man noch sehr wenig verdient. Also Kinder weg organisieren. Ganztags. Am besten 24 Stunden.

Vielleicht fehlt den jungen Frauen auch jemand, der Ihnen sagt, was ehrlich auf sie zukommt und was es wirklich bedeutet. Und nicht nur den Frauen, auch den Männern. Nämlich dass Gleichberechtigung und Gleichheit in diesem Fall nicht geht. Wenn du Kinder bekommst, musst du in die Mutterrolle und die ist 24/7. Und du bist und bleibst als Mutter für alle Zeit Hauptbeziehungs- und Hauptbindungsperson und hast die Hauptarbeit. Für dieses kleine Wesen bist du ein und alles. Und es wird die ersten Jahre Aufmerksamkeit und Schlaf ohne Ende fressen. Egal wie erschöpfst du bist, die Kunst ist, das Kind trotzdem gut zu behandeln und liebevoll zu führen. Dafür liebt es dich bedingungslos und schaut dich jeden Tag mit seinen bewundernden kleinen Äuglein an oder isst 5 Clowns zum Frühstück und lacht dich mit seiner Zuckerschnute an. Zurück bekommst du viel Liebe, unendlich viel Liebe.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » So Sep 17, 2023 1:25

Neuland79 hat geschrieben:Die Familie von früher gibt es nicht mehr. Zuerst starb die Großfamilie mit drei Generationen, danach die Kleinfamilie mit Vater und Mutter, dann kamen die Alleinerziehenden, jetzt kommen die Nichterziehenden. Während die Renter ihre Freizeit genießen, lastet alles auf der mittleren Generation. Gerade in der Zeit, wo man noch sehr wenig verdient. Also Kinder weg organisieren. Ganztags. Am besten 24 Stunden.

Meine Großmutter hat ihre Schwiegereltern ans Ende gebracht. Auf dem Hof.

Meine Tante war vielleicht 14, als ihre Mutter, meine Großmutter starb. Sie hat 30 Jahre später meinen Großvater, ihren Vater, ans Ende gebracht und vor einigen Jahren ihren Mann, meinen Onkel auch. Auf dem Hof.
Bei der Aussegnung meines Onkels (der Sarg ist offen, der Pastor ist da und der Bestatter...es wird gebetet, gesungen und dann verläßt der Bauer den Hof) war ich mit Muttern und wir haben Abschied genommen. Die jungen Kinder meines Cousins waren auch dabei und weinten bitterlich. Ich hab damals überlegt, ob das gut war mit den Kleinen. Ja, das Ende des Lebens gehört zum Leben dazu. Da ist nichts anonym und steril. Der Großvater/Opa der Kleinen, mein Onkel, mit dem ich soviele schöne Feiern hatte und gerne gesoffen hatte und der immer zu mir gehalten hat und mich als Neffen immer unterstütze, liegt in Sarg und tritt seinen letzen Weg an. Er war der erste Tote in der Verwandtschaft, den ich gesehen hatte. Vorher nur Leute im Zivildienst, die ich nicht kannte.

Ich habe meine Mutter jetzt ans Ende gebracht. Auf ihrem Hof. Bis zum letzen Atemzug und ihre Hand dann kalt wurde.
Und was mußte ich von den anderen Geschwistern in den Jahren der Pflegezeit hören? "Ich habe keine Zeit", "wir müsse Urlaub machen", "das ist gerade schlecht" und viele andere Ausreden.
Wie oft haben sich die Enkelkinder blicken lassen'? Ich hatte als 25-jähriger meine Großmutter alle 2-3 Wochen im Altenheim besuchen müssen...meine Mutter schaffte es nicht zuhause, besuchte aber ihre Mutter täglich im Heim. Aber alle 2-3 Woche war ich am WE dran. Das findet man klasse, wenn man morgens um 7:00 uhr erst aus der Disse kommt. Scheiss was drauf. Es gibt Pflichten!

Ich habe bezüglich meiner Mutter meine Pflicht erfüllt. Das muß man aber auch wollen. Wer will das noch? Ich habe 3 Jahre meines Lebens mehr oder weniger darauf ausgerichtet, Muttern ans Ende zu bringen. Wieviel Jahre ihre Lebens hat meine Mutter für uns Kinder aufgebracht? Muttern hat mir auch noch mit 80 Jahren lecker Essen gekocht, wenn ich am Wochenende vorbei schaute und ihr ihren Bürokram erledigte. Sie war IMMER da für uns Kinder. IMMER!

Alles eine egoistische Scheisse in unserer Gesellschaft.

Manchmal ist es gut, daß ich keine HK P7 habe.

Neuland, bring deine Eltern ans Ende in Würde. Vielleicht hast du es ja schon. Vieles ist machbar. Man muß es nur wollen. Uund viele unterschätzen es, den Eltern den letzen Weg zu ebnen in Würde und Zufriedenheit. Zusammen mit deinen Kindern. Das Leben ist kein Ponyhof.
Wenn ich Kinder hätte, dann würde ich die massiv kurz halten, massiver als meine Eltern es bei uns taten. Wohlstand hat sich jedes Kind selbst zu erarbeiten. Punkt und aus. Erben kann man dann im Alter, wenn man sich bewährt hat. Oder man geht leer aus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Gazelle » So Sep 17, 2023 7:04

.

Neuland79 hat geschrieben:

Die Familie von früher gibt es nicht mehr. Zuerst starb die Großfamilie mit drei Generationen, danach die Kleinfamilie mit Vater und Mutter, dann kamen die Alleinerziehenden, ...



Nur bei den Bio-Deutschen.

Die Araber und Afrikaner, die hier leben, pflegen ihre Großfamile über drei Generationen,
und erweitern ihre 'Großfamilie' auch noch um Cousienen und Onkels und Tanten.

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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Gazelle » So Sep 17, 2023 7:04

.

Neuland79 hat geschrieben:

Die Familie von früher gibt es nicht mehr. Zuerst starb die Großfamilie mit drei Generationen, danach die Kleinfamilie mit Vater und Mutter, dann kamen die Alleinerziehenden, ...



Nur bei den Bio-Deutschen.

Die Araber und Afrikaner, die hier leben, pflegen ihre Großfamile über drei Generationen,
und erweitern ihre 'Großfamilie' auch noch um Cousinen und Onkels und Tanten.

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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon elchtestversagt » So Sep 17, 2023 7:05

Dem ist nichts hinzu zu fügen...
heute geht alles nur auf Selbstoptimierung und sich selber "verkaufen".
Alles andere zählt nicht mehr. Von der ( nicht vorhandenen Familie) bis zum Ehrenamt.
Auf dem Land ist das noch nicht ganz so schlimm, aber in der Stadt....Jeder wohnt in seiner eigenen Box und hat 1 Mio. Follover.
Aber die sechs Leute zum Sarg-tragen, die muss man mieten. Denn Freunde gibt es nicht mehr.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DWEWT » So Sep 17, 2023 7:06

Südheidjer hat geschrieben: Erben kann man dann im Alter, wenn man sich bewährt hat. Oder man geht leer aus.


In der Landwirtschaft wäre diese Vorgehensweise fatal. Die Jungend arbeitet auf dem Hof, der, vermutlich bis kurz vor dem Tod, den Alten gehört. Von solchen Fällen wird hier ja gelegentlich mal berichtet. Es bleibt zu hoffen, dass sich kein Hofnachfolger darauf einlässt. Die Realität allerdings sieht oft anders aus. Andererseits ist der Nachwuchs in der Landwirtschaft ja immer wohlgeraten. Da ist das Risiko bei einer frühen Hofabgabe ja fast gar nicht vorhanden. :wink:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Gazelle » So Sep 17, 2023 7:12

.

elchtestversagt hat geschrieben:Dem ist nichts hinzu zu fügen...
heute geht alles nur auf Selbstoptimierung und sich selber "verkaufen".
Alles andere zählt nicht mehr. Von der ( nicht vorhandenen Familie) bis zum Ehrenamt.
Auf dem Land ist das noch nicht ganz so schlimm, aber in der Stadt....Jeder wohnt in seiner eigenen Box und hat 1 Mio. Follover.
Aber die sechs Leute zum Sarg-tragen, die muss man mieten. Denn Freunde gibt es nicht mehr.


Eben.

Der Staat kümmert sich um alles.

Genau so, wie in der DDR.

Die Folgen des Links-Grünen Sozialismus sind bekannt.

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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Gazelle » So Sep 17, 2023 7:28

.
Wahlversprechen in Deutschland:

A) Die neue Grundsteuer erfolgt aufkommensneutral.

Wahrheit: Man will 'erhöhte' Personalkosten damit finazieren.

Ergebnis: Wahlversprechen gebrochen.

.,.,.,.,.,

B) Die CO2-Abgabe wird als Klimageld den Bürgern zurückgegeben.

Wahrheit: Der Staat behält das Geld ein

Ergebnis: Wahlversprechen gebrochen.

.,.,.,.,.,

Da muss man sich nicht wundern:

AfD Bundesweit 21 %, in Ostdeutschland haben 1/3 der Bürger die Nase voll.


.,.,.,.,.,

Österreich: Klimageld ausbezahlt.

Deutschland: Verarschung der Wähler.
.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » So Sep 17, 2023 7:41

Kormoran2 hat geschrieben:
Bestandsschutz für Renten in den neuen Bundesländern,

(Versicherungsfremde Leistungen der Rentenversicherung)

Mir ist das noch gut erinnerlich, dass damals Kohl alle Ostrentner in die Westrente aufgenommen hat. Da hatten dann plötzlich ehemalige DDR-Rentner größere Renten als Westrentner, obwohl das in der DDR-Rente angesparte Geld wertlos geworden war. Da fuhr dann plötzlich der ehemalige DDR-Gabelstaplerfahrer einen Mercedes und der Westrentner, der sein Leben lang wirklich schwer rangeklotzt hatte, hatte wesentlich weniger. Das hat zu viel Ärger geführt und wie oben beschrieben seinen Teil dazu beigetragen, dass die Rente immer unsicherer wurde. Von einem millionenfachen Dankeschön der Ostrentner habe ich bis jetzt noch nicht gehört.

Und deshalb mußte Blüm immer wieder schwören: " Die Rende ist sischer"


So hoch waren die Ostrenten nun auch wieder nicht, für den Stapelgabelfahrer vielleicht bei rd 1000- 1200€, bzw dem DM- Äquivalent.
Die Höhe der Rente richtete sich nach den Arbeitsjahren, udn die die es betraf hatten einfach sehr oft deutlich mehr Arbeitsjahre auf dem Buckel, als im Westen.
Es betraf auch vor allem Frauen.
Anderseits wurde, wie beispielsweise bei meiner Oma ihre Rentenzahlungen, als mithelfende Ehefrau im Familienbetrieb, gar nicht anerkannt. Das heißt, sie bekam nur eine schmale Rente für die Arbeitsjahre, in denen sie nach dem Tod ihres Ehemanns, udn Auflösung des Betriebes, als Angestellte arbeitete....
So Paradieseisch wie Du das darstellst war es nun ganz und gar nicht...
Eure regierung hat die Ubernahme des Staates DDR mit all seinen Werten forciert und hauptsächlich betrieben, mit der Sanktionspolitik und der Nichanerkennung der DDR schon seit Jahrzehnten, es war nur fair, nicht nur das Vermögen, sondern auch die Ansprüche zu übernehmen, und das habt ihr auch nur teilweise getan, wie das Beispiel zeigt.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » So Sep 17, 2023 7:55

Neuland79 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Was wollt ihr eigendlich? Gleichberechtigung oder Gleichheit?

Die totale Kommerzialisierung des Menschen. Ein Mensch zählt nur noch etwas, wenn er direkt dem Wirtschaftswachstum dient. Die gesellschaftliche Anerkennung der Hausfrau und Mutter siedelt in der Rangordnung unter der eines Haustieres. Die (angebliche) Freiheit der Mutter arbeiten zu gehen. Unfrei ist die Frau, wenn sie sich um ihre Kinder kümmert. Das Leben ist kein Ponyhof. Irgendwer wird schon eine Frau kennen, die sich in Schichten mit ihrem Mann rein teilt und das alles (wie auch immer), ach was sag ich, sogar noch alleinerziehend Kinder und Karriere schafft. Unwichtig, ob da ein Heim mit Wärme und Liebe ist und vor allem Zeit, Geduld, Zuwendung und nicht verplante Freiräume.

Die DDR hat gezeigt, Frauen können (wie Männer schon immer) wie der Teufel komm raus schuften. Mit ordentlich funktionaler Erziehung und möglichst früher Entfremdung von Kindern aus familiären Bindungen, lassen sich Menschen gut ins "System" integrieren. Bindungstheorie war ganz bewusst im DDR Kindergarten- und Lehrerstudium kein Bestandteil. Überlastungen traten bei den ostdeutschen Müttern durch die Mehrfachbelastung nicht auf, was zu einer entspannten Erziehung, tiefen Bindung und letztendlich zu starken sozialen Kindern geführt hat. So kennen wir ja den Osten, der auch heute durch sein DDR Erbe sozial haushoch überlegen ist. Die Familie von früher gibt es nicht mehr. Zuerst starb die Großfamilie mit drei Generationen, danach die Kleinfamilie mit Vater und Mutter, dann kamen die Alleinerziehenden, jetzt kommen die Nichterziehenden. Während die Renter ihre Freizeit genießen, lastet alles auf der mittleren Generation. Gerade in der Zeit, wo man noch sehr wenig verdient. Also Kinder weg organisieren. Ganztags. Am besten 24 Stunden.

Vielleicht fehlt den jungen Frauen auch jemand, der Ihnen sagt, was ehrlich auf sie zukommt und was es wirklich bedeutet. Und nicht nur den Frauen, auch den Männern. Nämlich dass Gleichberechtigung und Gleichheit in diesem Fall nicht geht. Wenn du Kinder bekommst, musst du in die Mutterrolle und die ist 24/7. Und du bist und bleibst als Mutter für alle Zeit Hauptbeziehungs- und Hauptbindungsperson und hast die Hauptarbeit. Für dieses kleine Wesen bist du ein und alles. Und es wird die ersten Jahre Aufmerksamkeit und Schlaf ohne Ende fressen. Egal wie erschöpfst du bist, die Kunst ist, das Kind trotzdem gut zu behandeln und liebevoll zu führen. Dafür liebt es dich bedingungslos und schaut dich jeden Tag mit seinen bewundernden kleinen Äuglein an oder isst 5 Clowns zum Frühstück und lacht dich mit seiner Zuckerschnute an. Zurück bekommst du viel Liebe, unendlich viel Liebe.


Ich weiß nach wie vor nicht, in welcher Welt Du lebst. Was verstehst Du unter Anerkennung?
Mütter mussten schon immer arbeiten, wenn sie der Arbeiter- Handwerker- udn Bauernschicht angehörten, einfach aus der ökonomischen Notwendigkeit heraus, auch dadurcjh waren sie ein Einflussreiches und selbstbewußtes Mitglied der Familien. Das ist übrigens nicht erst heute so.
Kleine geschichte: Nach dem Zweiten weltkrieg wurde ein Bekannter aus seiner Heimat vertrieben und landete mit seiner Frau und den Kindern in der Oberlausitz
Arbeitete auf dem Hof einer Witwe und versuchte nebenbei sich wieder einen eigenen Hof zuzulgegen. er fand einen nach seinem Geschmack, die Ehefrau zeigte ihm daraufhin den Vogel und stellte ihn vor die Wahl, entweder der Hof oder sie. Als er stur blieb, packte sie ihre Sachen, und zog zu ihrer Mutter. Der , ach so mächtige, Ehemann stellte sehr schnell fest, das er allein nichts reißen konnte, udn so wurde der Hof nicht gekauft, udn man kaufte sich später einen deutlich kleineren, bei dem man in der Lage war, ihn auch zu bewirtschaften.......das war Ende der 1940iger Jahre, beide enstammten dem hochkonservativen Milieu der Dörfer des Riesengebirges....

Alleinerziehend ist heute, iaR, ein selbstgewähltes Schicksal. Es gibt auch immer mehr alleinerziehende Väter, redet nur keiner drüber, denn von ihnen wird einfach erwartet, das sie sich kümmern.
Was Du beschreibst sind/waren die Problemchen der dame des Großbürgertums auf dem Selbsverwirklichungstrip, das betrifft allerdings nur eine niedrige prozentzahl der Bevölkerung.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Gazelle » So Sep 17, 2023 8:00

.
Renten sind ein ganz kompliziertes Thema.

Erster Fehler: Renten in Deutschland sind kein Vertrag, sondern Allmosen vom Staat.

Zweiter Fehler: Auch alle die nie in die 'Rentenversicherung' eingezahlt haben, sind per Gesetz Leistungsempfänger.

Dritter Fehler: JEDE Bundesregierung hat in die Rentenkasse gegriffen.

Vierter Fehler: Die Beiträge jedes Zuwanderers hätte die Bundesregierung aus Steuern bezahlen müssen.
Hat sie aber nicht. -- Problem Migranten !

Fünfter Fehler: Bismarck hat die Rente als 'Taschengeld' für die mittellosen Greise ausgewiesen.
Eine Vollversorgung war nie geplant.

Sechster Fehler: Ein Beitragszahler bekommt aus der Zwangsversicherung nominal weniger heraus,
als er je eingezahlt hat. Von realen Renditen wollen wir gar nicht reden.

Siebter Fehler: Alle Beamten sind ausgeschlossen, und werden direkt vom Staat alimentiert.

Achter Fehler: Alle Bundestagsabgeordneten haben nach 8 Jahren volle Rentenansprüche.
Ein 'normaler' Arbeitnehmer braucht dazu 35 Jahre !


.,.,.,.,.,

Hinweis: In Österreich gibt es pro Rentner 14 Rentenzahlungen pro Jahr.
.
Zuletzt geändert von Gazelle am So Sep 17, 2023 8:07, insgesamt 2-mal geändert.
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