langholzbauer hat geschrieben:Schade finde ich, dass leider oft der Patient den Arz auf die Diagnose Borelliose bringen muss.
Ich hab' mich bei der heurigen "Gesundenuntersuchung" auf eigenen Wunsch auch auf Borreliose untersuchen lassen.
Vor paar Tagen kam dann die Vorschreibung für die Zuzahlung von 12,17 € für diese Untersuchung (die ich nur anhand des Datums als solche zuordnen konnte).
Wieder paar Tage später kam die jährliche, diesmal 12-seitige "Information zum Gesundheitskonto" , wo dem Beitragszahler alle Kosten, die er der verursacht hat
fein säuberlich aufgelistet werden. Diesmal wurden sogar alle einzelnen Positionen der Blutuntersuchung aufgeführt, wie z.B. Natrium, Kalzium, Kalium, Harnsäure
usw. zu je 0,78 €. Gesamt 16 Zeilen.
Auch die jährliche Augenuntersuchung ist mit 8 Positionen aufgeführt, auch die "Oberflächenanästhesie nach jeder Methode" mit 1,50 € - also das Abwischen der Geräte.
Dazu jede Packung an Medikamenten, auch wenn die Kosten für die Krankenkasse bei einigen Verordnungen abzüglich der Rezeptgebühr gerade mal 0,05 € betrugen.
Ich weiß schon, dass solche Auswertungen hochautomatisiert erstellt werden - aber lohnt der Aufwand und das viele Papier den eventuellen Effekt, dass vielleicht der eine
oder andere Versicherte einen (leichtfertigen?) Arztbesuch doch noch überdenkt?
Mich nervt es, wenn meine Krankenkassenbeiträge offensichtlich überwiegend nicht bei den Ärzten und den Labors ankommen, sondern bei der KK-IT mit all den Sesselfurzern.
A. aus Ö.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet