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Weinbau 2025 PS etc.

Hier ist Platz für alles was an den Reben wächst.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon freddy55 » Mo Jan 05, 2026 17:20

Hat ja nichts mit weniger austriebfreudig zu tun, Gutedel ist auf den Basalaugen weniger fruchtbar, und ist deshalb schwierig auf Kordon, kannst ja 30 Augen anschneiden, dann kommst auf den Ertrag, aber auch sehr viel Laub. Hab´s ja auch mit Vertiko probiert, dachte ich kann das mit dem Schnitt ausgleichen, aber man weiß ja erst im Herbst wie es dann war. Eine Parzelle mach ich noch, wegen kurzen Reihen, ist halt immer mal ein schwaches Jahr dabei, aber die Reben haben sich im lauf der Jahre angepasst.

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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon freddy55 » Fr Jan 09, 2026 20:36

So sieht der Langzapfen hier aus :shock:

IMG_3208.JPG



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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Gutedel136 » Sa Jan 10, 2026 6:53

auch wenn es wohl nicht Gutedel ist - wie lange wird auf dieser Anlage den schon Langzapfenkordon praktiziert?
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon NH-T6.140 » Sa Jan 10, 2026 8:56

Gutedel136 hat geschrieben:auch wenn es wohl nicht Gutedel ist - wie lange wird auf dieser Anlage den schon Langzapfenkordon praktiziert?

Klugscheißer Modus an: :klug:
Das ist Nach neuem Lehrbuch High Wire Kordon :lol:
Langzapfen Kordon ist im Spalier.
Klugscheißer Modus aus.
Das macht hier einer schon zig Jahre. Das funktioniert Jahrzehnte .
Will nicht kleinlich sein aber benennt dies bitte richtig.
Es wird viel umgestellt im Moment auf extensiv.
Da werden gute und schlechte Sachen rauskommen.
Deswegen war gut mit Bild da weiß jeder wie es aussieht.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon badnerbub » Sa Jan 10, 2026 9:08

Fragt sich nur was mit den schlechten Sachen passiert? Pennerglück für 20 Cent offen ? Wie wird es bezahlt ? Mit dem grossen WG Schnitt ? Die die das schlechte Produzieren werden dann Ihren Nutzen aus der Genossenschaftseinheit haben... Nach dem Motto ALLE für mich...

Wenn wir an den Punkt kommen an dem das in der Flasche nichtmehr passt ist ganz fertig.... Dann sollte der ein oder andere besser aufhören... Genau jene die in guten Zeiten schon Scheissdreck produziert haben werden dann nochmehr davon produzieren...
Nicht falsch verstehen... wir sind in einer Abwärtsspirale... qualitativ hinterlässt das unendliche sparen seine Spuren....dann wie gesagt besser nen Strich darunter ziehen...
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Renaissance » Sa Jan 10, 2026 11:27

Für mich ist das maschinelle Umkehrererziehung, aber die Anlage sieht doch ziemlich ordentlich aus, da hab ich hier im Forum schon schlimmeres gesehen :lol:

Unabhängig davon hat jedes System so seine Vor- un Nachteile und es gibt bei allem gute und schlechte Beispiele. Die Kritiker schauen sich gerne die Schlechten an.

Nur welche Möglichkeit hab ich als Traubenproduzent ausser einer der maschinellen Erziehungsformen um auf ein ordentliches Einkommen zu kommen?
Der umsatz je ha ist nunmal durch die Preise und den Hektarhöchsertrag begrenzt und dann kann bleibt nur eine ausreichend große Betriebsfläche um Umsatz zu genereieren.
Wenn man jetzt noch Lohnausgaben so klein wie möglich halten will, da es eine der wenigen ist beid er man sparen kann, bleibt halt nur sich die für den Betrieb passende auzussuchen.

Und dazu haben im Vergleich zur normalen Spaliererziehung neben den Kosten schon auch einige Vorteile und nicht nur Nachteile.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Fendt 308 ci » Sa Jan 10, 2026 12:17

Die Frage ist doch, mit welchen Sorten.

Dass Riesling im Minimalschnitt funktioniert oder Souvignier gris auf Umkehr - Langzapfen, das steht ja außer Frage.
Was mache ich aber als Traubenproduzent mit 90 Prozent Burgundersorten?

Wir und unsere Altvorderen waren ja die vergangenen 50 Jahre nicht blöd und haben so einiges experimentiert, schließlich würde ich die 4 Monate am Stück auch lieber was anderes treiben als mit kalten Füßen in den Reben zu stehen.

Spätburgunder als Umkehr? Als Minimalschnitt? Als Langzapfen? Alles schon längst probiert, als noch niemand daran dachte.
Funktioniert leider nur zur Produktion von Rohstoff für meine Brennerei, mein Vermarkter schickt mich mit den Trauben wieder nach Hause.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Renaissance » Sa Jan 10, 2026 12:59

Das altvordere die letzten 50 Jahre fleissig ausprobiert haben kenne ich aus meiner Heimat nicht, was da bei uns zum Teil noch praktiziert wird... :regen:
Schön wenn das nicht überall so schlimm war

Mit roten Sorten ist die Sache schwierig, ausser Dornfelder hab ich da noch nichts gehört. Ich komme auch Glücklicherweise aus einer Weißweingegend.
Mit Grau- und Weißburgunder hab ich Erfahrungen. Sie sind auf jeden Fall komplizierter als Riesling oder MTH aber möglich.

Aber maschineller Kordon mit minimalen nachschnitt per Hand müsste bei Spätburgunder an sich ja funktionieren.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon NH-T6.140 » Sa Jan 10, 2026 13:31

badnerbub hat geschrieben:Fragt sich nur was mit den schlechten Sachen passiert? Pennerglück für 20 Cent offen ? Wie wird es bezahlt ? Mit dem grossen WG Schnitt ? Die die das schlechte Produzieren werden dann Ihren Nutzen aus der Genossenschaftseinheit haben... Nach dem Motto ALLE für mich...

Wenn wir an den Punkt kommen an dem das in der Flasche nichtmehr passt ist ganz fertig.... Dann sollte der ein oder andere besser aufhören... Genau jene die in guten Zeiten schon Scheissdreck produziert haben werden dann nochmehr davon produzieren...
Nicht falsch verstehen... wir sind in einer Abwärtsspirale... qualitativ hinterlässt das unendliche sparen seine Spuren....dann wie gesagt besser nen Strich darunter ziehen...

Da bin ich ganz bei dir.
Extensiv ja. Aber alle Anstrengungen müssen gemacht werden die Qualität die gefordert ist zu liefern. Mein Ziel ist es fremd AK zu sparen, heißt für mich die ein oder andere Stunde mehr bringen.
Minimalschnitt kann auch Qualität bringen wenn es richtig gemacht wird. Aber da bin ich ganz deiner Meinung, die wo zuvor nur Schrott gebracht haben werden Extensiv ganz auf die schnauze fliegen.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon NH-T6.140 » Sa Jan 10, 2026 13:38

Fendt 308 ci hat geschrieben:Die Frage ist doch, mit welchen Sorten.

Dass Riesling im Minimalschnitt funktioniert oder Souvignier gris auf Umkehr - Langzapfen, das steht ja außer Frage.
Was mache ich aber als Traubenproduzent mit 90 Prozent Burgundersorten?

Wir und unsere Altvorderen waren ja die vergangenen 50 Jahre nicht blöd und haben so einiges experimentiert, schließlich würde ich die 4 Monate am Stück auch lieber was anderes treiben als mit kalten Füßen in den Reben zu stehen.

Spätburgunder als Umkehr? Als Minimalschnitt? Als Langzapfen? Alles schon längst probiert, als noch niemand daran dachte.
Funktioniert leider nur zur Produktion von Rohstoff für meine Brennerei, mein Vermarkter schickt mich mit den Trauben wieder nach Hause.

Also der Innovationswile behaupte ich mal war bei 99% der Betriebe und Genossenschaften. In den letzten Jahrzehnten nicht vorhanden. Es wurde maschinell aufgerüstet, weil einzelne Betriebe größer wurden. Aber sonst? Alle die die probiert haben Umkehr, Vertiko, kordon usw. Wurden doch alle verteufelt und schlecht gemacht.
Ich denke nur an die Diskussion über den vollernter denke....
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Fendt 308 ci » So Jan 11, 2026 10:09

NH-T6.140 hat geschrieben:Minimalschnitt kann auch Qualität bringen wenn es richtig gemacht wird. Aber da bin ich ganz deiner Meinung, die wo zuvor nur Schrott gebracht haben werden Extensiv ganz auf die schnauze fliegen.



Minimalschnitt funktioniert aber nicht mit Spätburgunder, jedenfalls nicht für den Anspruch den ich bzw mein Vermarkter daran haben.
Hab ich doch alles probiert. Gibbereline in enormen Aufwandmengen, Ausdünnung usw.
Da wird maximal ein mittelmäßiger Rosè draus.

Und zum zweiten Satz
Wäre ja nicht schlimm, wenn diese speziellen Kollegen Schiffbruch erleiden. Aber wenn bei der Lese alle in das selbe Loch abkippen, dann schon.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon NH-T6.140 » So Jan 11, 2026 10:36

Fendt 308 ci hat geschrieben:
NH-T6.140 hat geschrieben:Minimalschnitt kann auch Qualität bringen wenn es richtig gemacht wird. Aber da bin ich ganz deiner Meinung, die wo zuvor nur Schrott gebracht haben werden Extensiv ganz auf die schnauze fliegen.



Minimalschnitt funktioniert aber nicht mit Spätburgunder, jedenfalls nicht für den Anspruch den ich bzw mein Vermarkter daran haben.
Hab ich doch alles probiert. Gibbereline in enormen Aufwandmengen, Ausdünnung usw.
Da wird maximal ein mittelmäßiger Rosè draus.

Und zum zweiten Satz
Wäre ja nicht schlimm, wenn diese speziellen Kollegen Schiffbruch erleiden. Aber wenn bei der Lese alle in das selbe Loch abkippen, dann schon.

Wir diskutieren hier aneinander vorbei. Für 5-6000€ ist extensiv die einzige Möglichkeit zu überleben. Ich dachte auch Jahrzehnte anders. Mein Konto belehrt mich aber was anderes.
Sei froh saß du ein Vermarkter hast der dir den Aufwand bezahlt. Dann kannst du alles vorbildlich machen.
Meiner bezahlt es nicht. Und stehe vor der Entscheidung extensiv oder Aufgabe. Ganz einfach. Und wenn Mein Vermarkter extensiv nicht nimmt. Ist der Ofen aus.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon freddy55 » Mo Jan 12, 2026 10:27

Gutedel136 hat geschrieben:auch wenn es wohl nicht Gutedel ist - wie lange wird auf dieser Anlage den schon Langzapfenkordon praktiziert?


Sind erst 2 oder 3 Jahre

IMG_3207.JPG



Es gibt halt Kollegen, die träumen davon, man fährt mit dem Vorschneider bis runter, und das war´s dann mit Rebenschneiden :roll:
Kordon schneiden geht halt auch nur händisch, normal auch nur 1 Auge, was halt riskant ist, wenn das dann nicht treibt, gibt´s Verkahlung. Kordon sollte man sowieso erst spät, möglichst kurz vor dem Austrieb schneiden, b.z.w. korrigieren, wegen austrocknen, was dann wieder arbeitstechnisch Problematisch ist. Meine Vertiko schneid ich immer erst als letzte. Hat den Vorteil, man kann noch schneiden wenn sie schon treiben.

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