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Weinbau 2025 PS etc.

Hier ist Platz für alles was an den Reben wächst.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon burgunder » Sa Okt 18, 2025 8:09

@winzer 3.0 was meinst Du mit gute Preise für den Most bezahlt? BWK hat das bezahlt?
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Winzer3.0 » Sa Okt 18, 2025 10:36

burgunder hat geschrieben:@winzer 3.0 was meinst Du mit gute Preise für den Most bezahlt? BWK hat das bezahlt?

Wo die Anfrage kam war ich auch erst skeptisch aber was Herr Scherer mir dan angeboten hat war echt vernünftig.
Gerade Grauburgunder denke nicht das im Offenwein als Jungwein viel mehr bezahlt wird.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Renaissance » Mo Okt 20, 2025 7:05

Bei uns auf der Gemarkung war die Ernte durch den Frost letztes Jahr riesig,die Erträge fast noch höher als 2018.
Einige Parzellen mussten hängen bleiben, aber da hab ich dann wenigstens die Erntekosten gespart :lol:
Dadurch konnte ich im Gesamtergebnis die ca 20-30% niedrigeren Preise ausgleichen und bin insgesamt zufrieden.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon burgunder » Fr Dez 12, 2025 18:44

Gestern wurde im wbi der weinbau neu erfunden. Würde tatsächlich die langzapfenerziehunung probieren wollen. Hat dazu jemand Erfahrungen?
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon xyz » Sa Dez 13, 2025 8:10

gibt es von dem Vortrag eine Aufzeichnung ich war verhindert
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon burgunder » Sa Dez 13, 2025 13:36

Hab schon geschaut aber auch nichts gefunden
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Renaissance » Sa Dez 13, 2025 13:44

Was genau hat man sich unter Langzapfenerziehung vorzustellen?
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Fendt 308 ci » So Dez 14, 2025 7:25

Geht nur bei Strecker/Flachbogen. Es wird dann mit dem Vorschneider so tief wie möglich gefahren und dann nur noch um die Pfähle herum händisch freigeschnitten.

Wird bei den badischen Hauptsorten für meine Qualitätsvorstellung nicht funktionieren.
Ohne am Stock jährlich 2 kurze Zapfen zu schneiden wird eine Rückumstellung schwierig und ohne mechanische Ausdünnung nach dem Austrieb zu hoher Ertrag und Verdichtungen in der Traubenzone. Dazu die Witterung vom vergangenen September......
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon NH-T6.140 » So Dez 14, 2025 11:21

Fendt 308 ci hat geschrieben:Geht nur bei Strecker/Flachbogen. Es wird dann mit dem Vorschneider so tief wie möglich gefahren und dann nur noch um die Pfähle herum händisch freigeschnitten.

Wird bei den badischen Hauptsorten für meine Qualitätsvorstellung nicht funktionieren.
Ohne am Stock jährlich 2 kurze Zapfen zu schneiden wird eine Rückumstellung schwierig und ohne mechanische Ausdünnung nach dem Austrieb zu hoher Ertrag und Verdichtungen in der Traubenzone. Dazu die Witterung vom vergangenen September......


Also ich werde ein paar Umstellen. den Ertrag musst du bei einer Extensiven bewirtschaftung immer reduzieren. Voreil dieses sytems ist aber ganz Kar:
-kein Umbau der anlage
-Alle Qualitätstufen möglich (Je nachdem wie stark und wie Ausgedünnt wird) , auch klassische Erziehung muss für höhere Qualitäten ausgedünnt werden,
-Rückbau möglich
-Keine anschaffung für Maschine zum Ausdünnen nötig. (geht mit dem Freischneider- faden wenn die drehzahl geregelt wird, mit akkugerät am besten.) oder einfaches gerät mit 2 Ölmotoren
- Alle Maschinen für den klassischen Flachbogen nutzbar. (Vorschneider, Entlauber Zupf und Blas, Laubschneider, Vollernter, Spritze)

Wenn du noch genug für deine Trauben bekommst freu dich und geniese es du gehörst zu den Letzten ( das soll jetzt nicht hämisch sein, sonder es ist bitterer Realität.
Ich wage behaupten das von den 4200 ha am Kaiserstul keine 3500ha ein Traubengeld erzielen das ihre kosten deckt.
ich hätte vor 5 Jahren jedem dem Vogel gezeigt das meine WG so abschmiert und gesagt wenn ich solche extensiven bewirtschaftsformen brauche hör ich auf. So jetzt bin ich an dem punkt wo ich es brauche und es ist wie bei vielen anderen auch : zuviel Herzblut und Liebe steckt im Weinbau um aufzuhören. Ein weiter so geht nicht (ob Ich und viele andere) wollen oder nicht.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon badnerbub » So Dez 14, 2025 15:11

Das gezeigte "Langzapfen" System erweckt den Eindruck eines wirtschaftlichen Vorteils... zumindest auf den ersten Blick....Wie sich das ganze über die Jahre darstellt ist ne andere Sache.... Es folgt ja Zapfen auf Zapfen auf Zapfen usw.... sprich das System wird über die Jahre immer höher und aufgrund der vielen Austriebe immer unübersichtlicher sprich ein händischer zeitaufwendiger "Ausdünnungsschnitt" wird wohl unausweichlich um eine gewisse Grundordnung auf dem Kordon zu erhalten. Bei Sorten wie MT wird auch recht schnell eine Verkahlung der Zapfenberge von unten her stattfinden was das ganze noch schneller in die Höhe treibt. Zu guter letzt wird der Flachbogen nach einpaar Jahren Dimension annehmen das ein Rückschnitt auf einen neuen Flachbogen extrem aufwendig werden wird.... Gerade bei Burgundersorten sollte in der Traubenzone "Luft" gemacht werden bzw. entlaubt werden...wie sich das bei diesem Dickicht bewerkstelligen lässt wird sich zeigen müssen. Ist wie so oft- Versuch macht kluch....

Viele Aspekte die m. E. bedacht werden sollten.... :!:
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon NH-T6.140 » So Dez 14, 2025 17:11

Bedingt richtig was du schreibst.
Du bleibst unten. 10bis 15 cm über dem Bogen. Nicht immer weiter hoch. Somit kommt Basal Auch wieder was. Und austriebspritzung wird zwecks Phomopsis auch wieder wichtiger.
Aber seien wir ehrlich. 5 Jahre noch. Wenn wir dort immer bei 5-6000€ das ha liegen brauchen wir über keine Erziehung zu diskutieren.dann wird noch 1 Schnitt gemacht und zwar ganz unten.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Fendt 308 ci » So Dez 14, 2025 18:30

Diejenigen, die ich kenne und dieses System machen, schneiden JEDES Jahr beim freischneiden der Pfähle am Kopf zwei Triebe auf einen einäugigen Zapfen, somit bleibt die Form erhalten und eine Erneuerung des Kordons oder normale Erziehung ist wieder möglich.
Hab ich bei meinem Versuch auch so gemacht.
Der Knackpunkt ist die Ausdünnung, da muss man erst Erfahrung sammeln.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Fulcrum » So Dez 14, 2025 18:30

NH-T6.140 hat geschrieben:Wenn wir dort immer bei 5-6000€ das ha liegen


Wenn aufgrund der Erziehung, 30 bis 40 Akh je Ha benötigt werden, stimmt doch auch wieder der Deckunksbeitrag? Vorausgesetzt die Qualität stimmt und es handelt sich um keine Zufallsproduktion. Soll heißen ein Jahr gibt es eine zufriedenstellende Qualität und im folgenden Jahr lohnt die Beerntung wegen unterirdischen Qualität nicht.
Zu bedenken ist vielleicht auch die Tatsache, Aufkäufer von Weinen für Projektweine lassen sich zum Teil schon schriftlich versichern, daß es sich ausschließlich um Trauben aus Normalerziehung handelt.

Bei 5,000 bis 6,000 € je Ha liegt man aber heutzutage doch recht ordentlich im Durchschnitt. Mir wurden Umsätze von 1.500 bis 3.700€ je Ha, von Winzern genannt. Da kann man nur noch das Licht ausmachen, abschließen und den den Schlüssel weit weg werfen.
Vinum bonum deorum donum.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon Fendt 308 ci » So Dez 14, 2025 18:38

Aber Langzapfen-Kordon funktioniert auch nicht mit 30 oder 40 Akh pro ha?
Und der Minimalschnitt wird nach Aussage meiner beiden Vermarktungsbetriebe je nach Sorte zum Ladenhüter, da die Qualitäten oft zweifelhaft sind, insbesondere bei der in Baden typischen Burgundergruppe.
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Re: Weinbau 2025 PS etc.

Beitragvon NH-T6.140 » So Dez 14, 2025 19:15

Nein, das schaffts nicht.
Minimalschnitt 60 bis 70
Langzapfen ca 100
Kordon ca 120-150
Flachbogen 240
So sind die Richtwerte die mein ich genannt worden.
Du kannst Langzapfen auch als Wechselkordon machen Somit bleibt dein stockaufbau erhalten.
Und im Betriebsschnitt kommst schon ordentlich runter mit den Stunden.
Also meine Meinung ist eine gute Mischung. Und kordon/langzapfen ist wirklich der Vorteil das der Maschinenpark 1:1 mitläuft.
Mms geht's schon los mit ausdünnen.
Kollege hat schon Versuche gemacht LU audgedünnt: ist komplett schief gegangen 40kg/ar.
Muss jeder selber entscheiden wie es weiter geht. Mit wäre es anders auch lieber. Kordon geht wenn du nid schluderst ohne mindern der Qualität. Huber Malterdingen hat zig Ha auf dauerkordon.
Mms bin ich bei dir, den wird die Masse der winzer nicht beherrschen ertraglich in die richtige Richtungzu bekommen(ich will mich da nicht ausschließen)
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